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Untersuchung der Ursachen des Scheiterns von Großprojekten anhand der Erkenntnisse aus dem Tanaland-Experiment am Beispiel von Stuttgart 21

Titre: Untersuchung der Ursachen des Scheiterns von Großprojekten anhand der Erkenntnisse aus dem Tanaland-Experiment am Beispiel von Stuttgart 21

Texte Universitaire , 2022 , 17 Pages , Note: 1.7

Autor:in: Atessa-Lena Wächter (Auteur)

Gestion d'entreprise - Organisation
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Die Arbeit untersucht die Ursachen des Scheiterns von Großprojekten anhand des Beispiels Stuttgart 21, indem Erkenntnisse aus dem Tanaland-Experiment von Dietrich Dörner angewendet werden. Es wird gezeigt, dass die Komplexität und Dynamik solcher Projekte, unzureichende Kommunikation und widersprüchliche Ziele zu Problemen führen können. Das Tanaland-Experiment verdeutlicht, wie falsche Zielsetzungen, fehlende Situationsanalysen und das Ignorieren von Nebenwirkungen Projekte negativ beeinflussen. Die Arbeit betont die Notwendigkeit einer systemischen Sichtweise und vernetztem Denken im Projektmanagement, um zukünftige Großprojekte erfolgreich zu gestalten.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Moderne Großprojekte und der Einfluss der Systemtheorie

1.1 Komplexität von Großprojekten am Beispiel von Stuttgart 21

1.2 Problemstellung und Zielsetzung dieser Arbeit

2 Theoretische Grundlagen der Systemtheorie

2.1 Der Systembegriff

2.2 Komplexität und Dynamik

2.3 Kommunikation

3 Anwendung der Systemtheorie

3.1 Das Tanaland-Experiment

3.2 Praktische Anwendung der Tanaland-Erkenntnisse

3.3 Künftige Strategien und Kompetenzen

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Scheitern von Großprojekten am Beispiel von Stuttgart 21 durch die Anwendung systemtheoretischer Modelle. Ziel ist es, Strategiefehler aufzudecken und Erkenntnisse zur Verbesserung der Komplexitätsbewältigung im modernen Projektmanagement abzuleiten.

  • Analyse der Ursachen für Verzögerungen und Kostensteigerungen bei Großprojekten
  • Grundlagen der Systemtheorie nach Niklas Luhmann
  • Übertragung des Tanaland-Experiments von Dietrich Dörner auf komplexe Infrastrukturprojekte
  • Identifikation von Strategiefehlern im Projektverlauf
  • Ableitung von Empfehlungen für künftiges Projektmanagement

Auszug aus dem Buch

3.1 Das Tanaland-Experiment

Mithilfe von Computersimulationen lässt sich in Mikrowelten die Komplexität, Dynamik und Undurchsichtigkeit der Realität simulieren, ohne das Konsequenzen auftreten können. Eines der bekanntesten Mikrowelt-Experimente ist das Tanaland-Experiment, in welchem die Lebensbedingungen eines fiktiven Landes in Ostafrika von Versuchspersonen mit diktatorischen Vollmachten verbessert werden sollen. In Tanaland „leben“ verschiedene Stämme von der Viehzucht oder dem Ackerbau, es gibt unterschiedliche Vegetationszonen und klimatische Bedingungen.

Die Versuchspersonen sollten mit ihren Eingriffen das Leben in Tanaland über einen Zeitraum von 10 Jahren verbessern. Dafür hatten sie die Möglichkeit, zu sechs freigewählten Zeitpunkten so viele Maßnahmen wie gewünscht durchzuführen. Die Entscheidungen lagen dabei vollkommen frei bei den Versuchspersonen. Erfolge und Misserfolge können berücksichtigt oder ignoriert werden, Entscheidungen revidiert oder fortgesetzt werden. Zunächst konnten die Versuchspersonen die Lebensbedingungen schnell verbessern, jedoch kam es bei der durchschnittlichen Versuchsperson im 88. Monat zu Hungerkatastrophen, die nicht mehr zu beheben waren. Einzelne Versuchspersonen schafften eine Stabilisierung der Verhältnisse, dabei lag die Stabilisierung aber nicht an einem vermeintlichen Expertenwissen, sondern vielmehr an der Art des Denkens der Versuchspersonen. Jedes Eingreifen von außen zieht mehr oder weniger vorhersehbare Konsequenzen (Neben- und Fernwirkungen) nach sich. Je vernetzter die Versuchsperson die Situation betrachtete, desto besser waren die Ergebnisse.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Moderne Großprojekte und der Einfluss der Systemtheorie: Dieses Kapitel erläutert die Problematik bei der Durchführung von Großprojekten anhand von Stuttgart 21 und führt die Systemtheorie als Lösungsweg für komplexe Herausforderungen ein.

2 Theoretische Grundlagen der Systemtheorie: Hier werden die zentralen Begriffe der Systemtheorie nach Luhmann, insbesondere Systembegriff, Komplexität, Dynamik und Kommunikation, definiert.

3 Anwendung der Systemtheorie: In diesem Kapitel wird das Tanaland-Modell von Dietrich Dörner vorgestellt und die darin gewonnenen Erkenntnisse auf die Schwierigkeiten bei Stuttgart 21 angewendet.

4 Fazit: Das Fazit stellt fest, dass es keinen idealen Projektmanagementstil gibt, sondern die Ganzheitlichkeit und Flexibilität des vernetzten Denkens für das Gelingen von Großprojekten entscheidend ist.

Schlüsselwörter

Großprojekte, Projektmanagement, Systemtheorie, Stuttgart 21, Tanaland-Experiment, Komplexität, Dynamik, Kommunikation, Strategiefehler, Systemdenken, Ursachenanalyse, Kostensteigerungen, Vernetztes Denken, Entscheidungsprozesse, Infrastrukturprojekte

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, warum Großprojekte häufig scheitern, und nutzt dabei systemtheoretische Erklärungsansätze, um die komplexen Ursachen für Kostensteigerungen und Verzögerungen zu verstehen.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Arbeit?

Die zentralen Themen sind das Projektmanagement bei Großprojekten, die soziologische Systemtheorie nach Luhmann sowie die psychologische Forschung zu komplexen Systemen durch Dietrich Dörner.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage dieser Arbeit?

Das Ziel ist es, Strategiefehler, die im Tanaland-Experiment aufgezeigt wurden, auf das Projekt Stuttgart 21 zu projizieren und daraus Handlungsempfehlungen für das Management künftiger Großprojekte abzuleiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Literaturanalyse sowie auf die Übertragung systemtheoretischer und simulationsbasierter Erkenntnisse (Dörner/Luhmann) auf ein empirisches Fallbeispiel.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung des Systembegriffs, die Analyse des „Tanaland-Experiments“ und die praktische Verknüpfung dieser Konzepte mit den realen Problemen des Bauvorhabens Stuttgart 21.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Systemtheorie, Komplexität, Stuttgart 21, Tanaland-Experiment und vernetztes Denken.

Warum spielt die Kommunikation bei Großprojekten laut der Arbeit eine so große Rolle?

Gute Kommunikation ist laut Arbeit entscheidend, da sie nicht nur den Austausch von Informationen umfasst, sondern das Verständnis für die Zielsetzung und die Vermeidung von zynischen oder intransparenten Strategien ermöglicht.

Welche Rolle spielt die „Sollbruchstelle“ bei Stuttgart 21?

Sie bezeichnet einen finanziellen Wert, der zur weiteren Finanzierungsplanung definiert wurde, jedoch bereits kurz nach Baubeginn aufgrund neuer Gutachten und Kostenentwicklungen nicht mehr haltbar war.

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Résumé des informations

Titre
Untersuchung der Ursachen des Scheiterns von Großprojekten anhand der Erkenntnisse aus dem Tanaland-Experiment am Beispiel von Stuttgart 21
Université
AKAD University of Applied Sciences Stuttgart
Cours
Grundlagen Systemtheorie
Note
1.7
Auteur
Atessa-Lena Wächter (Auteur)
Année de publication
2022
Pages
17
N° de catalogue
V1502588
ISBN (PDF)
9783389065310
ISBN (Livre)
9783389065327
Langue
allemand
mots-clé
Systemtheorie Tanaland
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Atessa-Lena Wächter (Auteur), 2022, Untersuchung der Ursachen des Scheiterns von Großprojekten anhand der Erkenntnisse aus dem Tanaland-Experiment am Beispiel von Stuttgart 21, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1502588
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Extrait de  17  pages
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