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Geringe Teilnahme an Familienbildung. Ursachen und Lösungen für einkommensschwache Familien

Titel: Geringe Teilnahme an Familienbildung. Ursachen und Lösungen für einkommensschwache Familien

Fallstudie , 2023 , 12 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Isabelle Giesel (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Welche Grundlagen benötigt man, damit einkommensschwachen Familien an den verschiedenen Bildungsangeboten von Institutionen der Familienbildung teilnehmen?
Ziel dieser Fallstudie ist es, mithilfe von Experteninterviews sowie Gruppendiskussionen die Erfahrungen und auch die Einstellung der Eltern zu den unterschiedlichen Angeboten der Familienbildung herauszufinden. Hieraus ergeben sich dann im Anschluss die Hypothesen, welche das Problem und den Lösungsansatz aufzeigen sollen.
Diese Fallstudie wird in verschiedene Punkte gegliedert. Zuerst starte ich mit der Methodischen Positionierung, hier beschreibe ich kurz welche Methode ich in dieser Fallstudie nutzen werde. Anschließend gehe ich auf das Erhebungs- und Selektionsverfahren ein. Im nächsten Punkt soll mit einer Begriffserklärung ein gemeinsamer Kenntnisstand erlangt werden. Erläutert wird der Begriff „Familie“. Im Anschluss an die Begriffserklärung folgt eine Gegenüberstellung des Familienbildes von damals vs. heute. Im nächsten Punkt erkläre ich die Erziehungsstile in den Sozialen Einkommensschichten sowie die Merkmale der sozialen Abstufung. Im letzten Punkt werden die unterschiedlichen Ansichten der Eltern aus den Gruppendiskussionen beschrieben.
Die Arbeitet endet mit einem Fazit.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Methodische Positionierung

2.1 Erhebungs- und Selektionsverfahren

3. Familie damals und heute

3.1 Begriffserklärung „Familie“

3.2 Das Familienbild damals vs. heute

4. Die Erziehungsstile in den sozialen Einkommensschichten

4.1 Merkmale der sozialen Abstufung

5. Ergebnisse / Ansichten der Eltern

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Fallstudie untersucht die Ursachen für die unzureichende Teilnahme einkommensschwacher Familien an Bildungsangeboten der Familienbildung. Ziel ist es, unter Anwendung qualitativer Forschungsmethoden herauszufinden, welche Grundlagen benötigt werden, um die Teilhabe dieser Bevölkerungsgruppen zu fördern und bestehende Barrieren zu identifizieren.

  • Analyse der Zugangsbarrieren zu Familienbildungsangeboten
  • Einfluss der sozialen Herkunft auf das Erziehungsverhalten und die Bildungsnähe
  • Vergleich von Ansichten einkommensstarker und einkommensschwacher Familien
  • Rolle von Fachberatung und sozialen Unterstützungsstrukturen
  • Entwicklung von Hypothesen zur Verbesserung der Angebotsinanspruchnahme

Auszug aus dem Buch

3.1 Begriffserklärung „Familie“

Für ein besseres Verständnis soll mit diesem Punkt versucht werden einen entsprechenden Kenntnisstand aller Leser zu erlangen.

„Zwar gibt es keine einheitliche Definition von Familie, aber im Wesentlichen sind es drei Kernele mente, die bestimmen, was Familien von nichtfamilialen Lebensformen unterscheidet“ (Steinbach 2017). Folgende drei Elemente sind damit gemeint: biologische-soziale Doppelnatur, Generations differenzierung sowie das besondere Kooperations- und Solidaritätsverhältnis.

Steinbach zufolge entsteht Familie genau dort, wo es mind. eine Generationsbeziehung gibt. „Die Ehe, das Zusammenleben und inzwischen auch die biologische Verbundenheit sind also keine ausschlaggebenden Kriterien mehr, um private Lebensformen als Familien zu bezeichnen, wenn sie auch sehr oft damit verbunden sind.“ (Steinbach 2017)

Die Begrifflichkeit Familie wird laut Bundesverfassungsgericht wie Folgt beschrieben: „Familie ist nach dem allgemeinen modernen Verständnis das umfassende Beziehungsverhältnis zwischen Eltern und Kindern, unabhängig davon ob die Eltern miteinander verheiratet sind, ob die Kinder minderjährig oder volljährig sind oder ob sie aus Ein- oder Mehreren hervorgegangen sind oder ob sie Adoptiv-, Stief- oder Pflegekinder sind. Entscheidend ist allein, ob eine gewachsene persönliche Bindung entstanden ist. Eine rechtliche Definition besteht indes nicht.“ (Prof. Dr. Hans Schleicher/ Prof. Dr. Susanne Nothhafft, 2022)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der ungleichen Bildungsteilhabe ein und definiert die Forschungsfrage bezüglich der notwendigen Grundlagen für eine stärkere Inklusion einkommensschwacher Familien.

2. Methodische Positionierung: Hier wird der qualitative Forschungsansatz begründet sowie die Entscheidung für Experteninterviews und Gruppendiskussionen als Erhebungsinstrumente dargelegt.

3. Familie damals und heute: Dieses Kapitel erläutert den Begriff „Familie“ und stellt den gesellschaftlichen Wandel vom klassischen Modell hin zu modernen, vielfältigen Familienformen dar.

4. Die Erziehungsstile in den sozialen Einkommensschichten: Die Ausführungen beleuchten den Zusammenhang zwischen sozioökonomischem Status und dem Erziehungsverhalten sowie die Wahrnehmung von Armut und Reichtum.

5. Ergebnisse / Ansichten der Eltern: Hier werden die mittels Interviews und Gruppendiskussionen gewonnenen Erkenntnisse über die Einstellungen und Barrieren von Eltern in verschiedenen Stadteilen präsentiert.

6. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Ergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit einer präventiven und zugänglichen Familienbildung für alle sozialen Schichten.

Schlüsselwörter

Familienbildung, Einkommensarmut, Qualitative Forschung, Soziale Herkunft, Erziehungsstile, Bildungsbenachteiligung, Elternschaft, Soziales Ungleichgewicht, Frühkindliche Bildung, Gruppendiskussion, Teilhabe, Sozialstatus, Beratung, Familienformen, Inklusion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den Gründen für die geringe Teilnahme von Familien mit geringem Einkommen an Angeboten der Familienbildung in Beispielhausen.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Fallstudie?

Die Schwerpunkte liegen auf den Auswirkungen sozialer Schichten auf Erziehungsstile, den Veränderungen des Familienbegriffs und der Barrierefreiheit von Bildungsangeboten.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, die Haltung einkommensschwacher Eltern zu analysieren und Grundlagen zu erarbeiten, welche die Teilnahme dieser Familien an für sie wichtigen Bildungsangeboten erleichtern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt einen qualitativen Forschungsansatz, bestehend aus Leitfaden-Experteninterviews mit Kitaleitungen sowie Gruppendiskussionen mit Eltern.

Was wird im Hauptteil der Untersuchung behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung des Familienbegriffs und der sozialen Abstufung sowie die praktische Auswertung der durchgeführten Befragungen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Familienbildung, soziale Benachteiligung, Bildungsungleichheit und elterliche Erziehungskompetenz.

Warum nehmen einkommensschwache Familien laut der Studie seltener an Angeboten teil?

Es zeigen sich Barrieren wie Scham, Unsicherheit, Zeitmangel durch Erwerbstätigkeit, mangelnde finanzielle Mittel für den Transport und eine allgemeine Isolation in der sozialen Unterschicht.

Wie unterscheiden sich die Sichtweisen von Eltern aus dem Norden und Süden der Stadt?

Während Eltern aus dem Süden Familienbildung als selbstverständliche Unterstützung für die Kindesförderung nutzen, kämpfen Eltern aus dem Norden mit Überforderung und sehen Bildungsangebote oft nicht als erreichbare Priorität an.

Ende der Leseprobe aus 12 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Geringe Teilnahme an Familienbildung. Ursachen und Lösungen für einkommensschwache Familien
Veranstaltung
Qualitative Forschungsmethode
Note
1,0
Autor
Isabelle Giesel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2023
Seiten
12
Katalognummer
V1502779
ISBN (PDF)
9783389067093
ISBN (Buch)
9783389067109
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Fallstudie Familienbildung Bildung Familie Erziehungsstile Soziale Einkommensschichten
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Isabelle Giesel (Autor:in), 2023, Geringe Teilnahme an Familienbildung. Ursachen und Lösungen für einkommensschwache Familien, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1502779
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Leseprobe aus  12  Seiten
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