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Virtuelle Teams - Kollaboration oder Kollision?

Title: Virtuelle Teams - Kollaboration oder Kollision?

Term Paper (Advanced seminar) , 2002 , 49 Pages , Grade: 1.0

Autor:in: Markus Bussmann (Author)

Computer Science - Commercial Information Technology
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Einführung
„The frontier that information science opens up to mankind. There are other frontiers enabled by science, of course; the exploration of space, the study of the brain. But only ours will continue to
reveal unsuspected potential in the most precious of natural phenomena, relationships between human beings.”

Jaron Lanier, Computervisionär, Erfinder der Virtuellen Realität(1)
Projektmanagement ist aus Notwendigkeiten entstanden. Aus der
Notwendigkeit zur Zusammenarbeit, aus der Notwendigkeit zur
Kooperation, aus der Notwendigkeit der Reduktion von Komplexität
und aus der Notwendigkeit der Zielerreichung in einer komplexen
Umwelt. Weil alte Formen der Kollaboration und der
hierarchisierten Organisation hierzu nicht leistungsfähig genug
waren. Es waren die Ziele und die damit verbundene Komplexität
der Aufgaben, die Menschen dazu brachten, Ihre Arbeit
aufeinander abzustimmen und zu organisieren. Die Menschheit
braucht hochgesteckte Ziele weiterhin, um sich zu entwickeln,
vorrangige Anwendung findet die Methode in der Wirtschaft. Die
Organisationsform namens „Virtuelle Teams“ beschreibt
Projektmanagement des 21. Jahrhunderts, delokalisiert,
enttemporalisiert und entmaterialisiert(2). Möglich geworden durch
Unterstützung von neuen Medien und Telekommunikation
(Internet, Telefon, Videokonferenz, etc.), erzwungen durch die
Notwendigkeit kundenorientierter und globaler Unternehmen, ist
sie eine diskussionswürdige Entwicklung für Arbeitnehmer wie
Arbeitgeber, um in Zukunft auch weiterhin Ziele erreichen zu
können. Welchen Nutzen „Virtuelle Teams“ haben können, soll
diese Arbeit vorstellen.
Inhaltlich beschäftigt sie sich mit der Darstellung dieser
Organisationsform und soll Ihre Erfolgspotentiale wie Risiken
kritisch beleuchten. Es existiert die Notwendigkeit zum virtuellen
Arbeiten, somit stellt sich die Frage nach Ihren Erfolgschancen und
nach den Bedingungen für diesen Erfolg, nicht Ihrer Berechtigung.
[...]
_____
1 http://people.advanced.org/~jaron/cacm50.html
2 Frank Linde, Virtualisierung von Unternehmen – Wettbewerbspolitische Implikationen, Gabler Verlag, 1997

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINFÜHRUNG

1.1 DIE HISTORIE DES PROJEKTMANAGEMENTS

1.2 DIE NOTWENDIGKEIT FÜR VIRTUELLE TEAMS

2 WAS SIND VIRTUELLE TEAMS?

2.1 DEFINITIONEN „VIRTUELL“ UND „TEAM“

2.2 DEFINITION VIRTUELLE TEAMS

2.3 EIN VIRTUELLES TEAM: DIE POPGRUPPE „UNDERWORLD“

2.4 NÄHE UND DISTANZ, DOCH GENERALISIERUNG UND SPEZIALISIERUNG?

2.4.1 Globalisierung in der Unternehmenswelt

2.4.2 Teams und Business Reengineering

2.4.3 Teambildungsprozesse

2.4.4 Sozialisation im Internetzeitalter

2.4.5 Vertrauensbildung im Internetzeitalter

2.4.6 Menschen

2.4.6.1 Anforderungen an die Teammitglieder

2.4.6.2 Vertrauen & Abhängigkeit heute

2.4.7 Die Umwelt der Arbeit

2.4.7.1 Die Macht des Zweckes

2.4.7.2 Bedeutung des Systemdenkens

2.4.7.3 Das gesprochene und geschriebene Wort

2.5 DIE BEDEUTUNG DER TECHNIK

2.5.1 Struktur von Arbeitsprozessen

2.5.2 Mediale Kommunikation – analog & digital

3 MEDIALE UNTERSTÜTZUNGSTECHNIKEN – KLEINER AUSSCHNITT

3.1 SCHWÄCHEN BEI DEN RIESEN – STÄRKEN VON OPEN-SOURCE

3.2 BEISPIEL COLLABORATIVE VIRTUAL WORKSPACE

3.2.1 Kontrolle virtueller Teams

3.2.2 Kosten & Nutzenanalyse?

4 RESUMÉE UND AUSBLICK

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Organisationsform der „virtuellen Teams“ als Antwort auf die steigende Komplexität und Globalisierung in der modernen Projektarbeit. Ziel ist es, Erfolgspotenziale und Risiken dieser Arbeitsweise kritisch zu beleuchten sowie die soziologischen und technischen Anforderungen an die Teammitglieder zu analysieren.

  • Grundlagen und Definitionen virtueller Teamarbeit
  • Soziale Dynamiken wie Vertrauensbildung und Sozialisation
  • Die zentrale Rolle des „Zweckes“ und der Führung
  • Einsatz und Bewertung von Medientechnologien
  • Kosten-Nutzen-Betrachtungen im Vergleich zur traditionellen Büroarbeit

Auszug aus dem Buch

2.3 Ein virtuelles Team: Die Popgruppe „Underworld“

Für unser Thema „Virtuelle Teams“ unterscheidet sich Underworld immens von „normalen“ Bands in Ihrer Produktionsweise. Um zwischen verschiedenen Wohnorten und den vielseitigen Tätigkeiten ein Kompromiss zu finden, anstatt analog und in Interaktion gemeinsam ins Studio zu gehen und dort Lieder zu komponieren und aufzunehmen, arbeitet Underworld als ein „Virtuelles Team“. Und zwar der reinsten Sorte, den laut eigener Aussage trifft man sich nur zur Aufnahme von PR-Fotos oder für Live-Auftritte. Dauerhaften persönlichen Kontakt empfindet man eher als störend, da die Persönlichkeiten schlecht auf einen Nenner zu bringen sind. Stattdessen wirkt ein gemeinsames Ziel, die Musikproduktion, für die Gruppe integrierend.

Für Ihre Zusammenarbeit, so Rick Smith, habe man sich eine Intranetseite eingerichtet, in der verschiedene Rubriken existieren. So findet sich eine Rubrik für rohe Ideensammlungen (Brainstorm), eine für Sounds und Einflüsse anderer Musiker, sowie das Album als Komposita mehrer Songs. Diese werden dann durch eine natürliche Arbeitsteilung abgearbeitet, Karl Hyde die Texte, Rick Smith die melodische Thematik und Darren Emerson das rhythmische Gesamtgerüst. Audiodateien werden untereinander gepostet oder versendet, es besteht eine Chat - Möglichkeit und in der Finalisierungsphase des Albums trifft man sich, um das Produkt „zu Ende zu bringen“.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINFÜHRUNG: Die Einleitung begründet die Entstehung virtueller Teams durch den wachsenden Bedarf an effizientem Projektmanagement in einer komplexen, globalisierten Arbeitswelt.

2 WAS SIND VIRTUELLE TEAMS?: Dieses Kapitel definiert den Begriff, diskutiert soziologische Aspekte wie Vertrauen und Identität und beleuchtet die Bedeutung von Führung, Zweck und Technik in virtuellen Umgebungen.

3 MEDIALE UNTERSTÜTZUNGSTECHNIKEN – KLEINER AUSSCHNITT: Der Hauptteil analysiert spezifische Softwarelösungen für die Zusammenarbeit, bewertet Open-Source-Ansätze und untersucht die Notwendigkeit von Kontrolle versus Selbstmotivation.

4 RESUMÉE UND AUSBLICK: Das Fazit fasst die Chancen der virtuellen Arbeitsform zusammen, betont jedoch die hohen Anforderungen an die persönliche Kompetenz und die nötige technische Unterstützung.

Schlüsselwörter

Virtuelle Teams, Projektmanagement, Kollaboration, Medienkompetenz, Kommunikationstechnologie, Vertrauensbildung, Globalisierung, Systemdenken, Open-Source, Arbeitsprozesse, Telearbeit, Sozialisation, Teamdynamik, Effektivität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Organisationsform der „virtuellen Teams“ als moderne Methode des Projektmanagements, bei der Teammitglieder räumlich und zeitlich verteilt zusammenarbeiten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition virtueller Teams, den soziologischen Herausforderungen der Zusammenarbeit, der Bedeutung technischer Unterstützungssysteme und einer ökonomischen Einordnung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist die kritische Analyse der Erfolgspotenziale und Risiken virtueller Teams sowie die Identifikation der notwendigen Bedingungen, unter denen diese Arbeitsform erfolgreich eingesetzt werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse, der Untersuchung von Fallbeispielen (wie der Musikgruppe „Underworld“) und der Auswertung bestehender Studien, etwa des Wuppertal Instituts.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung soziologischer Dynamiken (Vertrauen, Sozialisation) und die praktische Betrachtung technischer Kollaborationswerkzeuge sowie deren Kosten-Nutzen-Aspekte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem virtuelle Teams, Projektmanagement, Kommunikationstechnologie, Vertrauensbildung und Kollaboration.

Wie unterscheidet sich die Arbeit von Underworld von traditionellen Bands?

Die Band agiert als „virtuelles Team“, indem sie auf den physischen Kontakt im Studio weitgehend verzichtet, Arbeitsschritte digital über Intranetseiten koordiniert und individuelle Aufgaben räumlich getrennt bearbeitet.

Warum ist Vertrauen laut der Arbeit ein kritischer Erfolgsfaktor?

In virtuellen Teams fehlt die physische Präsenz, die normalerweise den Aufbau sozialer Bindungen erleichtert; Vertrauen muss daher aktiv durch soziale Normen und gemeinsame Ziele innerhalb der digitalen Zusammenarbeit aufgebaut werden.

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Details

Title
Virtuelle Teams - Kollaboration oder Kollision?
College
Cologne University of Applied Sciences  (Fachbereich Wirtschaft)
Course
Hauptseminar Projektmanagement
Grade
1.0
Author
Markus Bussmann (Author)
Publication Year
2002
Pages
49
Catalog Number
V1503
ISBN (eBook)
9783638109338
Language
German
Tags
Projektmanagement Virtuell virtuelle Teams verteilte Projekte Projektgruppen Internet organisatorischer Wandel Networking Netzwerke digitalisierung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Markus Bussmann (Author), 2002, Virtuelle Teams - Kollaboration oder Kollision?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1503
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