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Spandau auf seinem Weg zur Stadt. Geplant oder über die Jahrhunderte gewachsen?

Title: Spandau auf seinem Weg zur Stadt. Geplant oder über die Jahrhunderte gewachsen?

Term Paper , 2007 , 24 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Patrick Ewald (Author)

World History - Early and Ancient History
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Der Fokus dieser Hausarbeit liegt auf der Darstellung der Stadtwerdung Spandaus. In diesem Rahmen werden zunächst die Vorgängersiedlungen in aller Kürze vorgestellt. Anschließend folgt die Darstellung der mittelalterlichen Stadt Spandau. Dabei geht es vor allen Dingen um die Frage, ob Spandau eine Planstadt ist, oder ob sie über die Jahrhunderte hinweg gewachsen ist.

Etwa einen Kilometer südlich der heutigen Altstadt befand sich – das haben archäologische Forschungen zweifelsfrei belegt – spätestens seit dem 7. Jahrhundert eine slawische Siedlung. Die heute unter dem Namen „Burgwall“ bekannte ehemalige Insel lag einst gegenüber der damaligen Spreeeinmündung in die Havel, die dort in zwei Hauptarme geteilt war, welche die Insel umflossen. Es muss präziser gesagt sein, dass die Insel ursprünglich aus zwei Inseln bestand, die allerdings nur durch einen kleinen, zeitweise Wasser führenden Graben voneinander getrennt waren.

Für das achte Jahrhundert ist eine erste Befestigung der Siedlung feststellbar. Erstaunlich an diesem Fund war die rechteckige Form der Burg. Man kannte bis dahin nur ovale oder runde Burgen aus slawischer Zeit. Jedoch wurde diese erste Burg noch während des Baus zerstört. Ein ähnliches Schicksal erlitten in den folgenden Jahrhunderten die Burgen und Siedlungen der Phasen zwei bis sechs.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Vorgängersiedlungen

2.1 Der Burgwall

2.2 Der Behnitz und die Zitadelleninsel

3. Die Mittelalterliche Stadt Spandau

4. Zusammenfassung

5. Anhang

5.1 Quelle

5.2 Abbildungen

5.3 Verwendete Literatur (in alphabetischer Reihenfolge)

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Stadtwerdung Spandaus im Mittelalter unter der zentralen Fragestellung, ob es sich bei der Entstehung Spandaus um eine bewusste Plansiedlung oder einen über Jahrhunderte gewachsenen Prozess handelte. Dabei wird insbesondere die Rolle der slawischen Vorgängersiedlungen sowie die Bedeutung der historischen Stadtrechtsurkunde von 1232 kritisch beleuchtet.

  • Analyse der slawischen Siedlungsphasen (Burgwall, Behnitz, Zitadelleninsel).
  • Untersuchung der Stadtentstehung und der Frage nach der Planhaftigkeit.
  • Kritische Würdigung der Urkunde von 1232 und deren Authentizität.
  • Bedeutung der Handelswege und verkehrsgeographischen Faktoren.
  • Darstellung der städtebaulichen Entwicklung und Auswirkungen von Wasserbaumaßnahmen.

Auszug aus dem Buch

2.1 Der Burgwall

Etwa einen Kilometer südlich der heutigen Altstadt befand sich – das haben archäologische Forschungen zweifelsfrei belegt – spätestens seit dem 7. Jahrhundert eine slawische Siedlung.

Die heute unter dem Namen „Burgwall“ bekannte ehemalige Insel lag einst gegenüber der damaligen Spreeeinmündung in die Havel, die dort in zwei Hauptarme geteilt war, welche die Insel umflossen. Es muss präziser gesagt sein, dass die Insel ursprünglich aus zwei Inseln bestand, die allerdings nur durch einen kleinen, zeitweise Wasser führenden Graben voneinander getrennt waren.

Für das achte Jahrhundert ist eine erste Befestigung der Siedlung feststellbar. Erstaunlich an diesem Fund war die rechteckige Form der Burg. Laut von Müller konnte man bis dahin nur ovale oder runde Burgen aus slawischer Zeit kennen. Jedoch wurde diese erste Burg noch während des Baus zerstört.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung erläutert die Zielsetzung der Arbeit, die sich auf die historische Stadtwerdung Spandaus fokussiert und den Fokus auf den Übergang von slawischen Siedlungen zur mittelalterlichen Stadt legt.

2. Vorgängersiedlungen: Dieses Kapitel analysiert die archäologischen Befunde der slawischen Siedlungen auf dem Burgwall und im Bereich des Behnitz sowie deren strategische Bedeutung als Teil eines Siedlungskomplexes.

3. Die Mittelalterliche Stadt Spandau: Hier wird der Prozess der Stadtgründung untersucht, die Hypothese der „Planstadt“ diskutiert und die historische Urkunde von 1232 hinsichtlich ihrer Echtheit und Aussagekraft kritisch bewertet.

4. Zusammenfassung: Das Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen, wonach Spandau keine Gründung „aus wilder Wurzel“ war, sondern in Etappen entstand, und ordnet die Bedeutung der Stadt als Wirtschaftsstandort historisch ein.

5. Anhang: Der Anhang enthält die Abschrift der Urkunde von 1232, Bildmaterial zu städtebaulichen Vergleichen und das Verzeichnis der verwendeten Literatur.

Schlüsselwörter

Stadtwerdung, Spandau, Mittelalter, Slawische Siedlung, Burgwall, Stadtgründung, Plansiedlung, Stadtrecht, Urkunde von 1232, Flutrinne, Archäologie, Zitadelle, Wirtschaftsgeschichte, Askanier, Siedlungskammer.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung Spandaus von einer slawischen Siedlung hin zu einer mittelalterlichen Stadt.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Themen sind die slawische Vorgeschichte, die bauliche Entwicklung unter den Askaniern und die historische Einordnung der Stadtrechtsurkunde von 1232.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Klärung der Frage, ob Spandau als bewusste Planstadt gegründet wurde oder über einen längeren Zeitraum gewachsen ist.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine historische Arbeit, die primär archäologische Berichte und Quellen sowie bestehende geschichtswissenschaftliche Literatur analysiert und kritisch gegenüberstellt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung der frühen slawischen Siedlungsstrukturen und die detaillierte Analyse der Stadtentstehung sowie der Echtheit der stadtgeschichtlichen Privilegien.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Stadtwerdung, Burgwall, Plansiedlung, Askanier und archäologische Forschung charakterisiert.

Warum wird die Urkunde von 1232 so kontrovers diskutiert?

Die Urkunde gilt als Stadtgründungsurkunde, jedoch legen wissenschaftliche Untersuchungen nahe, dass der Wortlaut durch spätere Zusätze („Interpolationen“) zum Vorteil der Stadt verändert wurde.

Welche Rolle spielte die Flutrinne bei der Siedlungsentwicklung?

Die Erlaubnis zum Bau einer Flutrinne deutet darauf hin, dass Spandau bereits zum Zeitpunkt der Privilegierung ein bedeutender Handelsort mit Schiffsverkehr war, der seine wirtschaftliche Position festigen wollte.

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Details

Title
Spandau auf seinem Weg zur Stadt. Geplant oder über die Jahrhunderte gewachsen?
College
University of Potsdam  (Historisches Institut)
Course
Mittelalterliche Stadtkerne
Grade
1,3
Author
Patrick Ewald (Author)
Publication Year
2007
Pages
24
Catalog Number
V150415
ISBN (eBook)
9783668196049
ISBN (Book)
9783668196056
Language
German
Tags
Spandau Stadtgeschichte Archäologie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Patrick Ewald (Author), 2007, Spandau auf seinem Weg zur Stadt. Geplant oder über die Jahrhunderte gewachsen?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/150415
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