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Mediation und Konflikte im Feld der sozialen Arbeit

Título: Mediation und Konflikte im Feld der sozialen Arbeit

Trabajo Escrito , 2023 , 22 Páginas , Calificación: 1,5

Autor:in: Jana Vigelius (Autor)

Trabajo social
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Ziel der Hausarbeit ist die Erörterung der Frage, inwiefern das Konzept der Mediation als Konfliktlösungsstrategie im Feld der sozialen Arbeit umsetzbar ist und auf welche Grundvoraussetzungen es trifft. Hierzu wurden zunächst einmal die Begriffe Konflikt und Mediation in mehreren Unterkapiteln näher beleuchtet. Im Folgenden beschäftige ich mich dann konkret mit dem Thema Mediation und sozialer Arbeit indem ich die zuvor erarbeiteten Informationen zum Thema Mediation mit den Grundprinzipien von sozialer Arbeit in Beziehung setze. Im Anschluss werden dann sowohl die Vorteile, als auch die Grenzen und Herausforderungen von Mediation im Feld der Sozialarbeit, herausgearbeitet. Abschließend werden die Ergebnisse dann noch einmal in einem Resümee zusammengefasst und ein kurzer Ausblick formuliert.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Konflikte

1.1 Begriffsbestimmung

1.2 Hintergrundkonflikte - Das Eisbergmodell von Besemer

1.3 Sozialer Konflikt

1.4 Inhaltliche Differenzierung: Interessen- Wert- Machtkonflikte

1.5 Konfliktbearbeitung

1.6 Konflikte als Entwicklungspotenzial?

2. Mediation

2.1 Begriffsklärung

2.2 Grundprinzipien der Mediation

2.3 Rechtlicher Rahmen

2.4 Das Mediationsverfahren

3. Mediation und soziale Arbeit

3.1 Chancen und Anwendung von Mediation in der sozialen Arbeit

3.2 Herausforderung und Grenzen von Mediation in der sozialen Arbeit

4. Resümee:

4.1 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Anwendbarkeit der Mediation als Konfliktlösungsstrategie innerhalb der sozialen Arbeit. Dabei steht die Frage im Vordergrund, wie das Konzept der Mediation mit den Grundprinzipien der sozialen Arbeit harmoniert und welche spezifischen Möglichkeiten sowie Limitationen sich in diesem Praxisfeld ergeben.

  • Grundlagen des Konfliktbegriffs und Eskalationsmodelle
  • Kernprinzipien und Phasen des Mediationsverfahrens
  • Schnittmengen von Mediation und sozialer Arbeit
  • Chancen für Empowerment und Partizipation
  • Herausforderungen durch Machtgefälle und Rollenkonflikte

Auszug aus dem Buch

1.2 Hintergrundkonflikte - Das Eisbergmodell von Besemer

Um im späteren Verlauf der Arbeit näher auf die Lösungsmöglichkeiten von Konflikten eingehen zu können, werde ich im Folgenden zunächst versuchen, das Wesen eines Konflikts näher zu differenzieren und die Hintergründe von Konflikten zu beleuchten. Um dies zu verbildlichen greife ich im Folgenden zunächst auf das Eisbergmodell von Christoph Besemer zurück (vgl. Besemer 2010, S. 31, vgl. Rabe, Wode 2020 S. 44).

Besemer beschreibt den kleinsten, „sichtbaren“ Teil des Konflikts, nämlich die inhaltlichen Streitpunkte und Konfliktpositionen auf der Sachebene, als „Eisbergspitze“. Der größte Teil des Eisbergs, und somit des Konfliktes, liegt jedoch nicht direkt sichtbar unter der Wasseroberfläche. Dieser große Teil des Eisbergs symbolisiert die Konflikthintergründe, die sich auf der Beziehungsebene befinden und zu denen unteranderem die Interessen, Bedürfnisse, Gefühle, Werte, Informationen, Sichtweisen, Missverständnisse, Kommunikationsprobleme, Beziehungsprobleme und strukturelle Bedingungen zählen. Hieran wird verdeutlicht, wie vielfältig und vielschichtig die Hintergründe eines Konfliktes sein können und dass jeder Konflikt im Endeffekt so individuell ist wie die Personen die ihn austragen.

Konflikte beinhalten zudem häufig eine tendenziell negative Eigendynamik und neigen somit zur Eskalation. Glasl beschreibt diese Negativspirale der Eskalation in einem neun- Stufen Modell, in dem sich die Konfliktparteien ausgehend von einer Verhärtung der Situation durch ihre Motive, Denkansätze, Gefühle und Ziele in einer Abwärtsspirale immer weiter Richtung Eskalation begeben. Zudem verläuft der Konflikt umso intensiver und komplexer, je tiefer er in den Köpfen der streitenden Parteien angesiedelt ist, was auch die Bearbeitung erschwert (vgl. Glasl 2004 in: Meyer 2011, S. 126ff.).

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung definiert das Ziel der Arbeit, die Umsetzbarkeit und die Voraussetzungen der Mediation als Konfliktlösungsstrategie im Kontext der sozialen Arbeit zu untersuchen.

1. Konflikte: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen von Konflikten, verschiedene Konfliktarten, Eskalationsdynamiken sowie Strategien der Konfliktbearbeitung.

2. Mediation: Hier werden Definition, Grundprinzipien, der rechtliche Rahmen sowie die typischen Phasen eines Mediationsverfahrens dargestellt.

3. Mediation und soziale Arbeit: Das Kapitel verknüpft das Mediationskonzept mit der Praxis der sozialen Arbeit und analysiert sowohl die Anwendungschancen als auch die spezifischen Herausforderungen und Grenzen.

4. Resümee:: Das Resümee fasst die Ergebnisse zusammen und bestätigt die Eignung der Mediation als wertvolles Werkzeug in der sozialen Arbeit, während der Ausblick für ein Umdenken im Umgang mit Konflikten plädiert.

Schlüsselwörter

Mediation, Soziale Arbeit, Konfliktmanagement, Konfliktbearbeitung, Eisbergmodell, Konfliktdynamik, Allparteilichkeit, Empowerment, Partizipation, Sozialpädagogik, Interpersoneller Konflikt, Mediationsverfahren, Kommunikationsprozesse, Selbstreflexion, Konfliktlösung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, inwiefern Mediation als Methode zur Konfliktlösung im Arbeitsfeld der Sozialen Arbeit implementiert werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder umfassen die theoretische Konfliktanalyse, die Prinzipien der Mediation und deren praktische Relevanz sowie die spezifischen Rahmenbedingungen in der sozialen Arbeit.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Kompatibilität von Mediation mit den Grundprinzipien der sozialen Arbeit zu erörtern und die Möglichkeiten für die Praxis aufzuzeigen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, in der aktuelle fachwissenschaftliche Konzepte zu Mediation und Konfliktregelung zusammengetragen und auf das Berufsfeld der sozialen Arbeit bezogen werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst der Konfliktbegriff und das Eisbergmodell von Besemer erarbeitet, gefolgt von der Darstellung des Mediationsverfahrens und dessen Anwendungsmöglichkeiten in der sozialen Arbeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wesentlichen Begriffe sind Mediation, Soziale Arbeit, Konfliktmanagement, Allparteilichkeit und Empowerment.

Welche Rolle spielt der Mediator in der sozialen Arbeit laut der Autorin?

Der Mediator agiert als unabhängige, zur Neutralität verpflichtete Instanz, die den Prozess strukturiert, ohne jedoch inhaltlich oder autoritär in das Ergebnis einzugreifen.

Warum wird Mediation in der sozialen Arbeit als wertvoll angesehen?

Mediation wird als wertvoll erachtet, da sie durch ihren Fokus auf Interessen und Bedürfnisse anstatt auf Machtpositionen die Selbstbestimmung und das Empowerment der Klienten fördert.

Welche Grenzen sieht die Arbeit bei der Mediation im Sozialbereich?

Zu den Grenzen zählen insbesondere hoheitliche Entscheidungen, offene Rechtsfragen und starke Machtgefälle, die den Mediationsprozess erschweren oder ungeeignet machen können.

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Detalles

Título
Mediation und Konflikte im Feld der sozialen Arbeit
Universidad
University of Cologne
Calificación
1,5
Autor
Jana Vigelius (Autor)
Año de publicación
2023
Páginas
22
No. de catálogo
V1504713
ISBN (Ebook)
9783389069011
ISBN (Libro)
9783389069028
Idioma
Alemán
Etiqueta
Soziale Arbeit Mediation Konflikte
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Jana Vigelius (Autor), 2023, Mediation und Konflikte im Feld der sozialen Arbeit, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1504713
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