Die Vermarktung von politischen Inhalten und Parteien ist im Wandel. Der Wähler ist nicht mehr derselbe, wie vor 50 Jahren, daher muss auch die Ansprache dessen verändert werden. Durch den Einsatz von professionellen Marketing-Werkzeugen können optimierte Ergebnisse erzielt werden. Der Verkaufserfolg des klassischen Marketing ist der Wählerstimmenzuwachs des politischen Marketing.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Was ist Permanent Campaigning?
- Aufbau der Hausarbeit
- Wandel des Wahlkampfs
- Wandel im Wählerverhalten
- Medienentwicklung
- Einflüsse aus dem Ausland
- Charakteristika des Politikmarketing
- Fallbeispiel: Die SPD-Kampagne von 1998
- Kampagnendurchführung
- Erkenntnisse
- Resümee und Ausblick
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit untersucht den Wandel im politischen Marketing, insbesondere den Trend des „Permanent Campaigning“. Sie analysiert die Ursachen für diese Entwicklung, insbesondere die Veränderungen im Wählerverhalten und der Medienlandschaft. Die Arbeit beleuchtet auch den Einfluss des politischen Marketings auf den Wahlkampfprozess und die wachsende Bedeutung professioneller Marketing-Werkzeuge für den Erfolg von politischen Kampagnen.
- Veränderungen im Wählerverhalten und die Abnahme der Parteibindung
- Der Einfluss der Medienentwicklung auf das Politikmarketing
- Professionalisierung des Politikmarketings und die Nutzung von Marketing-Werkzeugen
- Das Beispiel der SPD-Kampagne von 1998 als Fallstudie für die Anwendung von Permanent Campaigning
- Die zukünftige Entwicklung des Politikmarketings und die Bedeutung von Permanent Campaigning
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Dieses Kapitel stellt die Thematik des Permanent Campaigning vor und beschreibt die Relevanz des Themas im Kontext des sich verändernden Wahlkampfs.
- Wandel des Wahlkampfs: Dieser Abschnitt untersucht die Veränderungen im Wählerverhalten, der Medienlandschaft und den Einflüssen aus dem Ausland, die den Wandel des Wahlkampfs in Deutschland befördern.
- Charakteristika des Politikmarketing: Hier werden die Besonderheiten des Politikmarketings im Vergleich zu anderen Marketingdisziplinen erläutert. Der Fokus liegt dabei auf den Schlüsselfaktoren für den Erfolg von politischen Kampagnen.
- Fallbeispiel: Die SPD-Kampagne von 1998: Dieser Abschnitt analysiert die SPD-Kampagne von 1998 im Hinblick auf die Professionalisierung der Kampagnenführung. Es werden die konkrete Durchführung der Kampagne und die daraus gewonnenen Erkenntnisse beleuchtet.
Schlüsselwörter
Permanent Campaigning, Politikmarketing, Wahlkampf, Wählerverhalten, Medienentwicklung, Professionalisierung, Kampagnenführung, SPD-Kampagne 1998, Wahlchancen.
Häufig gestellte Fragen
Was versteht man unter „Permanent Campaigning“?
Es bezeichnet den Trend, dass politisches Marketing und Wahlkampf nicht mehr nur vor Wahlen, sondern dauerhaft stattfinden, um politische Inhalte kontinuierlich zu vermarkten.
Wie hat sich das Wählerverhalten verändert?
Die Parteibindung hat abgenommen; Wähler sind kritischer und wechselhafter geworden, was eine professionellere und dauerhafte Ansprache notwendig macht.
Welchen Einfluss haben die Medien auf das Politikmarketing?
Die rasante Medienentwicklung erfordert den Einsatz professioneller Marketing-Werkzeuge, um in der Informationsflut Gehör zu finden und Wählerstimmen zu gewinnen.
Warum ist die SPD-Kampagne von 1998 ein wichtiges Beispiel?
Sie gilt als Meilenstein der Professionalisierung in Deutschland, bei der moderne Kampagnenführung und ausländische Einflüsse erfolgreich kombiniert wurden.
Was ist das Ziel von Politikmarketing?
Ähnlich wie im klassischen Marketing der Verkaufserfolg, ist im politischen Marketing der Zuwachs an Wählerstimmen das primäre Ziel.
- Arbeit zitieren
- Stefan Geissel (Autor:in), 2006, Permanent Campaigning, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/150777