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Finanzkrisenprävention im Mittelstand durch Bankenbeziehungsmanagement

Title: Finanzkrisenprävention im Mittelstand durch Bankenbeziehungsmanagement

Seminar Paper , 2009 , 21 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Sophus Vandenburg (Author)

Business economics - Investment and Finance
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Die Hausarbeit zum Thema Finanzkrisenprävention im Mittelstand durch Bankenbeziehungsmanagement entstand vor dem Hintergrund der globalen Krise an den Finanzmärkten. Gleichzeitig bedroht auch die Rezession vieler Staaten und die damit einhergehenden Finanzierungsengpässe durch Gewinneinbrüche die KMU in ihrer Existenz. Hinzu kommt eine gestiegene Kreditbarriere der Banken, die vor allem für kurzfristiges Fremdkapital immer höhere Kosten und Risikoauf-schläge veranlassen. Zudem wird es durch vorweisen von Eigenkapitalquote, Kreditsicherheiten und Bonität für KMU immer schwieriger überhaupt einen Kredit zu bekommen. Durch das Liquiditätsschwäche aufkommende hohe Krisen- und Insolvenzpotential, mussten fast 30.000 Unternehmen im Jahr 2008 den Gang der Insolvenz antreten.
Das ist auch der Anlass dieser Hausarbeit, indem ein Konzept zum Bankenbeziehungsmanagement und damit zur Prävention von Finanzkrisen in KMU, durch dauerhafte Liquidität sowie besseren Beziehung zur Bank ausgearbeitet wird.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Konzeptionelle Grundlagen

2.1. Definition des Begriffes Mittelstand

2.2. Krisenursachen

2.3. Finanzkrisenprävention

2.4. Bankenbeziehungsmanagement

3. Bankenbeziehungsmanagement als Instrument zur Finanzkrisenprävention im Mittelstand

3.1. Sachlogische Determinanten gegenüber Banken

3.2. Soziale Determinanten gegenüber Banken

3.3. Controlling

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Konzept des Bankenbeziehungsmanagements als strategisches Instrument zur Prävention von Finanzkrisen in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Vor dem Hintergrund globaler Finanzmarktkrisen und erschwerter Kreditbedingungen durch Basel II wird analysiert, wie durch verbesserte Transparenz, professionelles Controlling und eine gezielte Beziehungsgestaltung zu Banken die Liquidität gesichert und die Kreditwürdigkeit nachhaltig gesteigert werden kann.

  • Grundlagen der Definition des Mittelstands und Krisenursachen
  • Finanzkrisenprävention als zentrale Aufgabe der Geschäftsführung
  • Sachlogische Determinanten im Rahmen der Kreditvergabe (Basel II)
  • Soziale Determinanten und der Aufbau von Vertrauensbasen zu Banken
  • Die Bedeutung eines aussagekräftigen Controllings für das Rating

Auszug aus dem Buch

3.1. Sachlogische Determinanten

Im Allgemeinen beschreiben die Sachlogischen Determinanten des Bankenbeziehungsmanagement die erforderlichen Kenntnisse über die Anforderungen der Banken gegenüber der KMU, wobei diese von der jeweiligen Bank abhängt, sowie die damit verbundene Implementierung in den Geschäftsprozess. Grundsätzlich sind aber die Vorschriften von Basel II und das Ratingverfahren maßgebend. In erster Linie ist die Auswahl der Bank entscheidend. Hierbei sollte darauf geachtet werden einen örtlichen Ansprechpartner zu haben, um Transaktionskosten zu sparen, und eine Bank mit entsprechenden Kompetenzregelungen, bezogen auf die Geschwindigkeit von Kreditentscheidungen, auszuwählen. Ebenso sollte der Kostenaspekt bei der Entscheidung berücksichtigt werden. Bevor jedoch eine Kreditentscheidung gefällt wird, kommt es in der Regel zu einem Gespräch zwischen den beiden Parteien, wobei der potenzielle Kreditnehmer der Bank Geschäftsunterlagen einreicht. Die eigentliche Kreditentscheidung hängt dann von der Summe der persönlichen und sachlichen Kriterien ab. Hier werden statische Faktoren, also sämtliche Daten aus vergangener Perioden, und dynamische Faktoren, als Beurteilung von zukünftigen Leistungs- und Entwicklungsfähigkeiten, unterschieden. Letztlich entscheidet ein Mix dieser Faktoren über eine Kreditvergabe.

Durch Basel II, welches zur Absicherung der Eigenkapitaldecke der Banken erlassen wurde, haben sich die Kreditvergabebedingungen noch einmal maßgeblich geändert. Diese regelt unter anderem die Mindestkapitalanforderungen, also inwieweit die Bank mit Eigenkapital ausgestattet sein muss, um ihre Risiken abzusichern. Wenn eine Bank also einen Kredit auszahlt, wird durch die Bonität, des jeweiligen Unternehmens bestimmt, wie viel Eigenkapital die Bank ausweisen muss. Ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass ein Schuldner zu einem bestimmten Zeitpunkt seine Verbindlichkeiten zurückzahlen kann, wird dieser mit einer hohen Bonität bewertet und erhält bevorzugt einen Kredit. Als Bewertungsgrundlage dienen quantitative Kennzahlen basierend auf den Jahresabschluss (Bilanz, GuV, Anhang, Lagebericht), welche die Ertragslage, Vermögenslage und Finanzlage beleuchten soll.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung erläutert die Relevanz des Bankenbeziehungsmanagements für KMU angesichts der globalen Finanzkrise und restriktiverer Kreditvergabepraktiken.

2. Konzeptionelle Grundlagen: Dieses Kapitel definiert den Begriff Mittelstand, erörtert Ursachen für Unternehmenskrisen und führt in die theoretischen Konzepte der Finanzkrisenprävention sowie des Bankenbeziehungsmanagements ein.

3. Bankenbeziehungsmanagement als Instrument zur Finanzkrisenprävention im Mittelstand: Der Hauptteil analysiert detailliert die sachlogischen und sozialen Anforderungen der Banken sowie die essenzielle Rolle des Controllings bei der Verbesserung des Unternehmensratings.

4. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass ein professionelles Bankenbeziehungsmanagement KMU dabei unterstützt, Kreditklemmen zu vermeiden und die Wettbewerbsfähigkeit durch optimierte Finanzprozesse langfristig zu sichern.

Schlüsselwörter

Bankenbeziehungsmanagement, Finanzkrisenprävention, Mittelstand, KMU, Basel II, Rating, Kreditvergabe, Liquidität, Unternehmenskrisen, Controlling, Eigenkapital, Bonität, Transparenz, Jahresabschlussanalyse, Fremdkapital

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Vermeidung von Finanzkrisen in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) durch eine gezielte Gestaltung der Bankbeziehungen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Auswirkungen von Basel II, die Kriterien für eine erfolgreiche Kreditvergabe, die Bedeutung von Transparenz und die Implementierung eines modernen Controllings.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, ein Konzept aufzuzeigen, wie KMU durch systematisches Beziehungsmanagement und strategische Vorbereitung die Wahrscheinlichkeit für eine Finanzierung erhöhen und Krisen frühzeitig abwenden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine literaturgestützte Analyse, die unter Einbeziehung aktueller ökonomischer Rahmenbedingungen und regulatorischer Vorschriften (Basel II) ein Konzept für den Mittelstand ableitet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die sachlogischen und sozialen Determinanten, die für ein positives Rating gegenüber Banken notwendig sind, sowie die Funktion des Controllings als Instrument zur Risikokontrolle.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über die Begriffe Bankenbeziehungsmanagement, Finanzkrisenprävention, Mittelstand und Rating definieren.

Warum spielt Basel II eine so wichtige Rolle für KMU?

Basel II hat die Kreditvergabeprozesse durch verschärfte Mindestkapitalanforderungen und komplexere Ratingverfahren maßgeblich verändert, was KMU dazu zwingt, ihre Unternehmenskennzahlen transparenter zu machen.

Wie unterscheidet der Autor zwischen sachlogischen und sozialen Determinanten?

Sachlogische Determinanten beziehen sich auf die harten Fakten wie Bilanzen und Kennzahlen, während soziale Determinanten den Aufbau von Vertrauen, rhetorisches Auftreten und die persönliche Kontaktpflege zwischen Unternehmer und Bank betreffen.

Warum wird das Controlling als separater Punkt behandelt?

Obwohl das Controlling Teil der qualitativen Rating-Aspekte ist, wird es als eigenständiger Punkt hervorgehoben, da es eine zentrale Rolle bei der Früherkennung von Krisensymptomen und der Sicherung der Liquidität spielt.

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Details

Title
Finanzkrisenprävention im Mittelstand durch Bankenbeziehungsmanagement
College
University of Hamburg
Grade
1,3
Author
Sophus Vandenburg (Author)
Publication Year
2009
Pages
21
Catalog Number
V150801
ISBN (eBook)
9783640622276
ISBN (Book)
9783640621958
Language
German
Tags
Finanzkrisenprävention Mittelstand Bankenbeziehungsmanagement
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sophus Vandenburg (Author), 2009, Finanzkrisenprävention im Mittelstand durch Bankenbeziehungsmanagement, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/150801
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