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Innovation in der Industrie 4.0. Logistik, Führung und Wertschöpfung im digitalen Kapitalismus

Ein GRIN Sammelband

Titre: Innovation in der Industrie 4.0. Logistik, Führung und Wertschöpfung im digitalen Kapitalismus

Recueil , 2024 , 95 Pages

Autor:in: GRIN Verlag (Hrsg.) (Éditeur), Tobias Heindl (Auteur), Egzon Sh. Idrizaj (Auteur), Blerta Laiq (Auteur)

Gestion d'entreprise - Achats, Production, Logistique
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Résumé Extrait Résumé des informations

Dieser Sammelband setzt sich aus fünf Einzelpublikationen zusammen.

Der Begriff „Industrie 4.0“ ist seit einigen Jahren ein stark gebrauchter Begriff, der vor allem in der Wirtschaft sowie in der Politik immer wieder gebraucht wird. Während klar ist, dass es Konsequenzen für die industrielle und digitale Arbeit geben wird, ist jedoch noch nicht vorhersehbar, in welcher Art sie sich entwickelt. Die erste Arbeit beschäftigt sich deshalb mit der zukünftigen Entwicklung der Industrie 4.0.

Ziel der zweiten Arbeit ist es einen Überblick der Industrie 4.0 zu geben und die Auswirkungen auf die interne Logistik zu erläutern. Die vierte industrielle Revolution steht vor der Tür, zumindest redet zur Zeit jeder von Industrie 4.0. Nach der Automatisierung kommt nun die Digitalisierung. Es soll eine perfekte Zusammenarbeit zwischen Menschen und Maschinen erzeugt werden.

Die dritte Arbeit thematisiert die Rolle von Führungskräften zu Zeiten der Industrie 4.0. Die Digitalisierung verändert Märkte, Geschäftsmodelle, interne Abläufe und Produktionsbedingungen. Manuelle Prozesse werden Schritt für Schritt durch automatisierte und robotisierte Prozesse abgelöst und Arbeitsbedingungen verändern sich. Die erfolgreiche Umsetzung dessen hängt nicht nur von der technischen Implementierung ab, sondern betrifft auch Menschen, die von dieser Veränderung betroffen sind und diese mitgestalten.

Die vierte Arbeit behandelt die Auswirkungen der Industrie 4.0 auf das Qualitätsmanagement. Sie definiert den Begriff Qualität sowie weitere dazugehörige Begriffe eines Qualitätsmanagementsystems. Des weiteren beschäftigt sie sich mit dem Komplex der Digitalisierung, hier werden die Begriffe und Industrie 4.0 und Smart Factory erläutert. Die Darstellung der Auswirkungen, Herausforderungen sowie der Chancen und Risiken dieser neuartigen Industrie auf das Qualitätsmanagement schließt die Arbeit ab.

In der letzten Hausarbeit werden wesentliche, innovative Konzepte der Industrie 4.0 aufgezeigt, welche im Zuge des neuen Industriezeitalters sowohl erhebliche Risiken als auch wesentliche Chancen für die Industrie nach sich ziehen werden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Plattformarbeit, Crowdwork, microtasking

2.1 Definition

2.2 Crowdwork

2.3 Mikroarbeit

2.4 Ausbreitung und Bezahlung

2.5 Digitaler Taylorismus

2.6 Digitale Klassenzusammensetzung

3. Prekarisierung

3.1 Digitale Prekarisierung

3.2 Gesundheitliche Belastungen

4. Marktkopplung und Ablaufdeterminismus

4.1 Dezentralisierung

4.2 Ablaufdeterminismus

5. Kybernetik und Kontrolle

5.1 Kybernetik

5.2 Kontrolle

5.3 Management-Kybernetik

6. Reelle Subsumtion und Insubordination im Zeitalter der digitalen Maschinerie

6.1 Reelle Subsumtion und Insubordination

6.2 Reelle Subsumtion bei Amazon

6.3 Amazon als panoptische Fabrik

6.4 Insubordination gegen die reelle Subsumtion

7. Neue Protestformen

7.1 Foodora Streiks in Turin

7.2 Umdeutung des Konzeptes des Streiks

7.3 Demokratisierung der Arbeit

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel der Arbeit ist es, die Auswirkungen der Digitalisierung und der Industrie 4.0 auf die Arbeitswelt sowie die Mitarbeitermotivation zu untersuchen. Im Fokus steht dabei die Forschungsfrage, wie sich dieser digitale Wandel auf die Arbeitsbedingungen beziehungsweise die Motivation der Angestellten auswirkt und welche Rolle Führungskräfte in diesem Prozess einnehmen.

  • Analyse des digitalen Taylorismus und dessen Auswirkungen auf Wertschöpfungsprozesse.
  • Untersuchung der Prekarisierung durch digitale Arbeit und neue Kontrollmechanismen.
  • Diskussion über die Reelle Subsumtion im digitalen Kapitalismus anhand von Praxisbeispielen wie Amazon.
  • Darstellung neuer Protestformen in der Gig-Economy als Antwort auf die technologische Überwachung.
  • Ableitung von Anforderungen an Führungskräfte zur Gestaltung eines motivierenden Arbeitsumfeldes im digitalen Wandel.

Auszug aus dem Buch

6.2 Reelle Subsumtion bei Amazon

Der Taylorismus führt jedoch nicht nur dazu, dass es zu einer Dequalifizierung kommt und die Arbeitsschritte zerlegt werden, sondern die menschliche Arbeitskraft in ein System integriert wird. Dadurch wird die menschliche Arbeitskraft zu einer Modifikation der Technik. Der Online-Versandhändler Amazon versucht deshalb den digitalen Taylorismus durch Algorithmen zu implementieren.

Jeder Mitarbeiter in den Amazon Fullfillmentcentern erhält einen Scanner, auf dem der Arbeitsauftrag erscheint. Durch scannen von Waren, Kisten, Regalfächern oder Kartons wird jeder Vorgang und jede Handlung aufgezeichnet. Mithilfe dieses Wissens kann überprüft werden ob der Arbeitsvorgang richtig ausgeführt wurde. Da diese Informationen an wenigen Punkten zentral zusammenlaufen, können Entscheidungen von oben nach unten weitergereicht werden. Allerdings ist dafür eine hohe Standardisierungsquote notwendig. Weshalb die Beschäftigten keine besondere Ausbildung und Erfahrung benötigen. Der Algorithmus bestimmt welche Produkte wo eingelagert werden müssen und gibt ihnen vor, welchen Weg sie zu absolvieren haben. „Arbeitskräfte werden dabei zu einer Verfügungsmasse des Kapitals, die man an Waren anschließt oder zu Regalen steuert, je nach Auftragsvolumen und Hindernissen des Produktionsprozesses zwischen Abteilungen und Aufgaben verschiebt, oder aus dem Prozess ausspuckt, wenn sie nicht mehr benötigt werden.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Debatte um Industrie 4.0 ein und stellt die Relevanz der Veränderungen für Wirtschaft und Gesellschaft dar.

2. Plattformarbeit, Crowdwork, microtasking: Das Kapitel definiert grundlegende Begriffe digitaler Arbeitsformen und beleuchtet deren Struktur sowie Bezahlungsmodelle.

3. Prekarisierung: Hier wird der Zusammenhang zwischen der Digitalisierung und der Zunahme unsicherer Arbeitsverhältnisse sowie gesundheitlicher Belastungen erörtert.

4. Marktkopplung und Ablaufdeterminismus: Dieses Kapitel kritisiert das Demokratieversprechen der Industrie 4.0 und zeigt auf, dass der Produktionsprozess durch Ablaufdeterminismus zentral gesteuert bleibt.

5. Kybernetik und Kontrolle: Der Autor beschreibt, wie Algorithmen und Feedbacksysteme als Instrumente der ständigen Überwachung und betrieblichen Herrschaft dienen.

6. Reelle Subsumtion und Insubordination im Zeitalter der digitalen Maschinerie: Dieses Kapitel analysiert anhand von Amazon die Integration menschlicher Arbeit in technische Systeme und zeigt Formen des Widerstands (Insubordination) auf.

7. Neue Protestformen: Abschließend werden neue soziale Protestformen wie jene von Foodora-Kurieren diskutiert, die nicht mehr gewerkschaftlich, sondern über digitale Netzwerke organisiert werden.

Schlüsselwörter

Industrie 4.0, Digitalisierung, Crowdwork, Digitaler Taylorismus, Prekarisierung, Reelle Subsumtion, Insubordination, Plattformarbeit, Algorithmen, Überwachung, Produktionssteuerung, Arbeitsbedingungen, Gig-Economy, Mitarbeitermotivation, Protestformen

Häufig gestellte Fragen

Was ist das grundlegende Thema dieser Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit den Auswirkungen der Digitalisierung und Industrie 4.0 auf die Arbeitswelt, Wertschöpfungsprozesse und die Arbeitnehmer.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zu den zentralen Themen gehören der digitale Taylorismus, die Prekarisierung durch Plattformarbeit, die kybernetische Kontrolle von Arbeitskräften und die Entstehung neuer Protestformen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die technologischen Veränderungen im Zuge der Industrie 4.0 kritisch auf ihre Auswirkungen für die Beschäftigten und deren Arbeitsbedingungen zu untersuchen.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Aufarbeitung und der Analyse von Fachliteratur und Fallbeispielen, um die Auswirkungen digitaler Produktionsmodelle zu beleuchten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Funktionsweise des digitalen Taylorismus, die Mechanismen der Kontrolle in modernen Fabriken sowie die Bedingungen für Insubordination und Arbeitskonflikte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung am besten?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Digitaler Taylorismus, Reelle Subsumtion, Plattformökonomie, Prekarisierung und industrielle Kontrolle charakterisiert.

Wie unterscheidet sich die Kontrolle bei Amazon von klassischen Fabriken?

Bei Amazon wird durch algorithmische Steuerung und permanentes Tracking jedes Arbeitsschrittes eine transparente und ständige Überwachung erreicht, die über die Grenzen klassischer Fabrikkontrolle hinausgeht.

Können digitale Protestformen traditionelle Gewerkschaftsarbeit ersetzen?

Der Autor zeigt am Beispiel von Foodora, dass soziale Medien und Netzwerke neue, effektive Formen der Selbstorganisation und des Widerstands ermöglichen, auch wenn diese sich von der klassischen Gewerkschaftsorganisation unterscheiden.

Welche Rolle spielt der Mensch in der Industrie 4.0 laut dieser Arbeit?

Trotz der zunehmenden Automatisierung bleibt der Mensch als Entscheidungsträger relevant, wird jedoch im aktuellen digitalen Kapitalismus stark in technische Systeme subsumiert und einer erhöhten Leistungsverdichtung unterworfen.

Erfolgt eine Demokratisierung der Arbeit durch Industrie 4.0?

Der Autor stellt kritisch fest, dass die Hoffnung auf eine zunehmende Demokratisierung in Unternehmen durch die beobachtete zentrale Planung und den Ablaufdeterminismus in der aktuellen Umsetzung meist nicht bestätigt werden kann.

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Résumé des informations

Titre
Innovation in der Industrie 4.0. Logistik, Führung und Wertschöpfung im digitalen Kapitalismus
Sous-titre
Ein GRIN Sammelband
Auteurs
GRIN Verlag (Hrsg.) (Éditeur), Tobias Heindl (Auteur), Egzon Sh. Idrizaj (Auteur), Blerta Laiq (Auteur)
Année de publication
2024
Pages
95
N° de catalogue
V1508595
ISBN (ebook)
9783389073377
ISBN (Livre)
9783389073384
Langue
allemand
mots-clé
Arbeit Wertschöpfung Industrie 4.0 Logistik Digitalisierung Qualitätsmanagement Innovation Kapitalismus Industrie
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
GRIN Verlag (Hrsg.) (Éditeur), Tobias Heindl (Auteur), Egzon Sh. Idrizaj (Auteur), Blerta Laiq (Auteur), 2024, Innovation in der Industrie 4.0. Logistik, Führung und Wertschöpfung im digitalen Kapitalismus, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1508595
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