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Das didaktische Prinzip des Lebensweltbezugs. Kollektive Verantwortung für globale Probleme (11. Klasse Philosophie)

Titel: Das didaktische Prinzip des Lebensweltbezugs. Kollektive Verantwortung für globale Probleme (11. Klasse Philosophie)

Unterrichtsentwurf , 2024 , 23 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Paula Hibben (Autor:in)

Didaktik - Allgemeine Didaktik, Erziehungsziele, Methoden
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit untersucht die didaktische Ausrichtung im Philosophieunterricht, insbesondere die Frage, ob Schüler:innen primär etwas über Philosophie oder das Philosophieren lernen sollen. Aufbauend auf Immanuel Kants Auffassung, dass Philosophie nicht als abgeschlossenes System erlernt werden kann, wird der Fokus auf die Entwicklung von Fertigkeiten und die Umsetzung kompetenzorientierter Lernziele gelegt. Ein zentrales didaktisches Prinzip, der Lebensweltbezug, wird dabei näher betrachtet. Im Anschluss wird eine Unterrichtsplanung zum Thema "Kollektive Verantwortung für globale Probleme" entworfen, um die praktische Anwendbarkeit und Eignung des Lebensweltbezugs im Philosophieunterricht zu prüfen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Fachdidaktischer Schwerpunkt

Ausrichtung des Philosophieunterrichts

Didaktische Prinzipien

Das didaktische Prinzip des Lebensweltbezugs

Unterrichtsplanung

Angaben zur Lerngruppe und Begründung des Themas

Planung der Unterrichtsreihe

Kompetenzorientiertes Lernziel

Detailplanung der Unterrichtsstunde

Methodisch-didaktischer Kommentar

Fazit

Anhang

Phase 1

Phase 3

Phase 4

Phase 6

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Anwendung des didaktischen Prinzips des Lebensweltbezugs im Philosophieunterricht, um Lernenden einen Zugang zu komplexen ethischen Fragestellungen zu ermöglichen. Das primäre Ziel besteht darin, eine Unterrichtseinheit zum Thema "Kollektive Verantwortung für globale Probleme" so zu gestalten, dass fachspezifische Kompetenzen gefördert werden und die philosophische Reflexion an der eigenen Lebensrealität anknüpft.

  • Didaktik des Philosophieunterrichts nach der Kompetenzorientierung
  • Theoretische Fundierung des Lebensweltbezugs nach Husserl
  • Praktische Unterrichtsplanung zur Verantwortungsethik
  • Förderung von Urteils- und Handlungskompetenz
  • Analyse globaler Armut durch Gedankenexperimente

Auszug aus dem Buch

Das didaktische Prinzip des Lebensweltbezugs

Das didaktische Prinzip des Lebensweltbezugs beruht auf dem philosophischen Begriff der Lebenswelt. Um die Motive, Merkmale und Wirkungen dieses didaktischen Prinzips zu verstehen, bedarf es einer kurzen Erläuterung des philosophischen Begriffs. Dieser ist insbesondere für die Phänomenologie, die maßgeblich von Edmund Husserl geprägt wurde, von Bedeutung. In seinem Werk Die Krisis der europäischen Wissenschaften und die transzendentale Phänomenologie arbeitet Husserl den Begriff der Lebenswelt und seine Bedeutsamkeit systematisch aus. Darin legt er dar, dass die Wissenschaften der Neuzeit isoliert von der Lebenswelt arbeiten und sich daraus grundlegende Sinn- und Anwendungsprobleme ergeben. Im Zentrum der Untersuchung steht das Verhältnis von objektiv-wissenschaftlichen Denken und Anschauung.

Im Streben der Wissenschaftler allgemeine Gültigkeit bzw. Objektivität zu erreichen, wurden die wissenschaftlichen Methoden mathematisiert. Eine Wissenschaft galt dann als objektiv, wenn sie als System apriorischer Wahrheiten funktionierte und sich keiner subjektiv-relativen Modi bediente. Infolge dessen wurden die Wissenschaften nicht mehr auf etwas Konkretes bezogen, sondern dienten dazu allgemeingültige abstrakte Formeln aufzustellen. Indem ihre wissenschaftlichen Leistungen von den Repräsentationen der Welt isoliert wurden, verloren diese ihren realen Sinn. Denn dieser Sinn kam den wissenschaftlichen Leistungen zuvor - da sie alle ursprünglich in der Lebenswelt begründet waren - durch ihre Ausrichtung auf mögliche Dinge in der Lebenswelt.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung führt in die Herausforderungen des kompetenzorientierten Philosophieunterrichts ein und formuliert das Ziel, philosophische Bildung durch Lebensweltbezug zu konkretisieren.

Fachdidaktischer Schwerpunkt: Dieser Abschnitt erläutert die Bedeutung der Kompetenzorientierung und definiert das didaktische Prinzip des Lebensweltbezugs als Mittel, um philosophische Inhalte greifbar zu machen.

Unterrichtsplanung: Hier wird der Entwurf für eine Unterrichtseinheit zum Thema kollektiver Verantwortung vorgestellt, inklusive detaillierter Ablaufpläne und methodischer Überlegungen.

Methodisch-didaktischer Kommentar: Das Kapitel reflektiert die gewählten Methoden und Materialien der Unterrichtsplanung unter Bezugnahme auf die pädagogische Wirksamkeit.

Fazit: Das Fazit fasst die Relevanz des Lebensweltbezugs für die Motivation und das Verständnis von Schülern in heterogenen Gruppen zusammen.

Anhang: Der Anhang enthält die konkreten Arbeitsmaterialien, Aufgabenstellungen und Textgrundlagen für die verschiedenen Unterrichtsphasen.

Schlüsselwörter

Philosophiedidaktik, Lebensweltbezug, Kompetenzorientierung, Kollektive Verantwortung, Globale Armut, Fachdidaktik, Phänomenologie, Edmund Husserl, Urteilskompetenz, Handlungskompetenz, Gedankenexperiment, Unterrichtsplanung, Moderne Philosophie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit thematisiert die didaktische Gestaltung von Philosophieunterricht unter besonderer Berücksichtigung des Lebensweltbezugs.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen gehören die Kompetenzorientierung in Lehrplänen, phänomenologische Grundlagen und die Anwendung ethischer Verantwortungstheorien in der Schule.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, ein Modell für eine Unterrichtseinheit zu entwickeln, das globale ethische Verantwortung für Schüler unmittelbar relevant und verständlich macht.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es werden fachdidaktische Konzepte sowie die phänomenologische Methode Husserls als theoretischer Rahmen für die praktische Unterrichtsgestaltung genutzt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Herleitung des Lebensweltbegriffs und eine detaillierte, tabellarische Planung einer Unterrichtsreihe inklusive Kommentar.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Lebensweltbezug, Kompetenzorientierung, kollektive Verantwortung, fachdidaktische Prinzipien und Urteilskompetenz.

Wie trägt das Prinzip des Lebensweltbezugs zum Lernerfolg bei?

Es reduziert das abstrakte Vorwissen, indem es an die Alltagserfahrungen der Schüler anknüpft und diese für philosophische Reflexionen nutzbar macht.

Warum wird das Thema "Kollektive Verantwortung" für die Unterrichtseinheit gewählt?

Es ermöglicht die Verknüpfung persönlicher Handlungen mit globalen politischen Problemen, was für eine demokratische Bildung essenziell ist.

Wie werden die Schüler in der Unterrichtsplanung aktiviert?

Durch den Einsatz von Plakaten, Gedankenexperimenten und Mindmaps werden die Schüler zur aktiven, diskursiven Teilnahme und zum gegenseitigen Austausch angeregt.

Was ist die spezifische Rolle der Lehrkraft in diesem Unterrichtsmodell?

Die Lehrkraft agiert eher zurückhaltend als Impulsgeber, um den Schülern eigenständige philosophische Urteilsprozesse und die Erarbeitung von Begriffsnetzen zu ermöglichen.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das didaktische Prinzip des Lebensweltbezugs. Kollektive Verantwortung für globale Probleme (11. Klasse Philosophie)
Hochschule
Universität zu Köln  (Philosophisches Seminar)
Veranstaltung
Grundelemente philosophischen Lehrens und Lernens
Note
1,3
Autor
Paula Hibben (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2024
Seiten
23
Katalognummer
V1509917
ISBN (PDF)
9783389078129
ISBN (Buch)
9783389078136
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Lebensweltbezug Edmund Husserl Husserl Fachdidkatik Philosophie Fachdidkatik Kollektive Verantwortung Unterrichtsplanung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Paula Hibben (Autor:in), 2024, Das didaktische Prinzip des Lebensweltbezugs. Kollektive Verantwortung für globale Probleme (11. Klasse Philosophie), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1509917
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Leseprobe aus  23  Seiten
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