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Frauen und Männer in modernen Staaten

Herrschaft und Macht am Beispiel der Geschlechterkonstruktion

Title: Frauen und Männer in modernen Staaten

Essay , 2009 , 23 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Ingo Jacobs (Author)

Politics - Political Theory and the History of Ideas Journal
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Dieses Essay befasst sich mit Pierre Bourdieus Text "Die männliche Herrschaft" und beinhaltet eine verständliche Zusammenfassung. Der Schwerpunkt liegt auf dem Geschlechterverständnis, bzw. wie Frauen und Männer sich warum in der Gesellschaft in ihren jeweiligen Rollen entwickelt haben.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Sinn und Aufgabe Politischer Soziologie

3 Theorien der Macht

4 Theorien der Herrschaft

5 Bourdieus männliche Herrschaft

6 Macht und Herrschaft vs. Feministische Konzepte und politische Realität

7 Zusammenfassung und Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht das Verhältnis von Macht und Herrschaft innerhalb moderner Staaten mit einem spezifischen Fokus auf die gesellschaftliche Konstruktion der Geschlechterrollen. Das zentrale Forschungsziel ist es, die These einer historisch und gesellschaftlich konstruierten männlichen Herrschaft zu analysieren und kritisch zu hinterfragen, wobei insbesondere die Rolle der symbolischen Gewalt und die Emanzipationsbewegungen beleuchtet werden.

  • Grundlagen und Aufgaben der Politischen Soziologie
  • Wissenschaftliche Definitionen und Theorien zu Macht und Herrschaft
  • Pierre Bourdieus Analyse der männlichen Herrschaft
  • Die Rolle der symbolischen Gewalt bei der Geschlechterkonstruktion
  • Kritische Auseinandersetzung mit feministischen Machtkonzepten

Auszug aus dem Buch

5 Bourdieus männliche Herrschaft

Im Text Pierre Bourdieus „Die männliche Herrschaft“ versucht der Autor nachzuweisen, dass es eine Vorrangstellung des männlichen Geschlechts gegenüber Frauen gibt, die auf Tradition und verinnerlichter Rituale zurückzuführen ist. Für dieses Ziel konzipiert er einen sozialen Raum, der von Kämpfen um Macht und Herrschaftspositionen gekennzeichnet ist. Diese Kämpfe vollziehen sich sowohl auf der individuellen Ebene als auch zwischen sozialen Klassen und/oder Gruppen. Für Bourdieu ist die Wissenschaft der Soziologie objektiv-kritisch, da sie eine Dekonstruktion der Kategorien des Alltagsverstandes vollzieht, um unsichtbare, ungedachte Beziehungen bewusst zu machen. Dies soll bei den Beherrschten zu politischen Konsequenzen führen. Nämlich in der Form, dass die Ordnung nicht mehr im Sinne der Herrscher spontan und unreflektiert hingenommen wird (vgl. Wayand: S.221f).

Zur Erklärung der männlichen Herrschaft wird eine anthropologische Analyse auf Strukturen der kollektiven Mythologie angewendet. Die männliche Herrschaft ist eine Institution, die seit Jahrtausenden festgeschrieben ist in der Objektivität der sozialen und in der Subjektivität der mentalen Strukturen. Es handelt sich um ein Universum ritueller Reden und Handlungen, die auf Reproduktion einer sozialen und kosmischen Ordnung abzielt, deren Ziel das Primat der Männlichkeit bildet. Hierfür ist es nun wichtig, den Begriff des Habitus näher zu erläutern, da der Habitus für Bourdieu die Vermittlung von Struktur und Praxis darstellt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung stellt das Thema der Geschlechterverhältnisse in modernen Staaten vor und formuliert die These, dass männliche Herrschaft eine gesellschaftlich konstruierte Erscheinungsform ist.

2 Sinn und Aufgabe Politischer Soziologie: Dieses Kapitel erläutert das fachliche Profil der Politischen Soziologie als Gegenwartswissenschaft, die das Dreieck aus Wirtschaft, Gesellschaft und Politik analysiert.

3 Theorien der Macht: Hier werden zentrale Machttheorien vorgestellt, wobei Macht als soziales Verhältnis definiert wird, das nicht isoliert besessen werden kann.

4 Theorien der Herrschaft: Der Fokus liegt auf den Definitionen von Max Weber und Karl Marx, um Herrschaft als legitimierte Macht abzugrenzen.

5 Bourdieus männliche Herrschaft: Das Kapitel analysiert Bourdieus Konzept der männlichen Herrschaft und die Rolle des Habitus bei der Aufrechterhaltung gesellschaftlicher Ungleichheit.

6 Macht und Herrschaft vs. Feministische Konzepte und politische Realität: Hier wird der Diskurs feministischer Theorien zur Macht hinterfragt und mit der politischen Realität moderner Gesellschaften in Beziehung gesetzt.

7 Zusammenfassung und Fazit: Das abschließende Kapitel resümiert die Unterschiede zwischen Macht und Herrschaft und bewertet die Bedeutung einer symbolischen Revolution für die zukünftige Geschlechtergerechtigkeit.

Schlüsselwörter

Politische Soziologie, Macht, Herrschaft, Geschlechterkonstruktion, Männliche Herrschaft, Pierre Bourdieu, Habitus, Symbolische Gewalt, Feministische Theorie, Emanzipation, Soziale Konstruktion, Machtverhältnisse, Gesellschaftsstruktur, Kapitalformen, Identität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Strukturen von Macht und Herrschaft in modernen Gesellschaften mit einem Schwerpunkt auf der historischen und sozialen Konstruktion der Geschlechterverhältnisse.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder sind die Politische Soziologie, Macht- und Herrschaftstheorien, die Analyse patriarchaler Strukturen nach Pierre Bourdieu sowie feministische Ansätze zur Machtkritik.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist der Nachweis, dass männliche Herrschaft kein Naturgesetz ist, sondern ein gesellschaftlich konstruiertes Phänomen, welches durch verinnerlichte Rituale und symbolische Gewalt aufrechterhalten wird.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Analyse und Dekonstruktion soziologischer Theorien, insbesondere die Anwendung der anthropologischen Analyse von Bourdieu auf zeitgenössische Machtverhältnisse.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden Macht- und Herrschaftsbegriffe definiert, das Konzept der männlichen Herrschaft nach Bourdieu erarbeitet und die feministische Kritik an Machtstrukturen diskutiert.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Macht, Herrschaft, Habitus, Geschlechterkonstruktion, symbolische Gewalt und Emanzipation.

Was versteht Bourdieu unter dem Begriff des Habitus?

Bourdieu beschreibt den Habitus als ein Ensemble einverleibter Denk-, Wahrnehmungs- und Emotionsschemata, die individuelle Handlungen strukturieren und gesellschaftliche Ordnungen reproduzieren.

Inwieweit unterscheiden sich Macht und Herrschaft nach dem Autor?

Während Macht ein bewegliches soziales Verhältnis beschreibt, definiert der Autor Herrschaft als eine stabilere, erstarrte Form von legitimierter Macht, die eine Basis benötigt.

Welche Rolle spielt die symbolische Gewalt bei der Unterdrückung von Frauen?

Symbolische Gewalt sorgt dafür, dass die Unterdrückung als natürlich oder gottgegeben wahrgenommen wird, wodurch sich die Beherrschten in die bestehenden Machtverhältnisse fügen.

Wie bewertet der Autor die aktuelle Situation der Gleichberechtigung?

Der Autor konstatiert Fortschritte durch gesetzliche Rahmenbedingungen und gesellschaftliche Veränderungen, betont jedoch, dass für eine echte Umgestaltung ein Umsturz fundamentaler Prinzipien der Geschlechterkonstruktion erforderlich ist.

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Details

Title
Frauen und Männer in modernen Staaten
Subtitle
Herrschaft und Macht am Beispiel der Geschlechterkonstruktion
College
RWTH Aachen University  (Politische Wissenschaft)
Course
Politische Theorie und Soziologie
Grade
2,0
Author
Ingo Jacobs (Author)
Publication Year
2009
Pages
23
Catalog Number
V151062
ISBN (eBook)
9783640634101
ISBN (Book)
9783640634521
Language
German
Tags
Bouddieu männliche Herrschaft Frauen Männer
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Ingo Jacobs (Author), 2009, Frauen und Männer in modernen Staaten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/151062
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