Das römische Germanien - die politischen und militärischen Ereignisse vom 2. bis zum 5. Jahrhundert n. Chr.


Hausarbeit (Hauptseminar), 2000

22 Seiten, Note: 1


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Zur Quellenlage

III. Eine Zeit tiefen Friedens: das Römische Germanien im 2. Jahrhundert n. Chr

IV. Von Septimius Severus zu Diokletian: das Jahrhundert der Krise
IV.I. Das erste Auftauchen germanischer Stämme am Limes um 213 n. Chr..
IV.II. Von der germanischen Offensive 254 n. Chr. bis zum endgültigen Durchbruch auf römisches Gebiet 259 n. Chr
IV.III. Die mangelnde Reichsstabilität und ihre Folgen: die Gründung des Gallischen und Palmyrenischen Sonderreiches.
IV.IV. Die Klimax der Germaneneinfälle im 3. Jahrhundert n. Chr. und der Bagaudenaufstand

V. Das Dominat unter Diokletian und der Übergang zum 4. Jahrhundert n. Chr

VI. Konstantin schafft eine militärische Atempause für das Reich

VII. Julian: der Restitutor alter Verhältnisse

VIII. Valentinian I.: der letzte machtvolle weströmische Kaiser am Rhein

IX. Letzte römische Abwehrversuche gegen die Germanen

X. Der endgültige Niedergang des römischen Westreiches im 5. Jahrhundert n. Chr

XI. Literaturverzeichnis

I. Einleitung

Unter der Herrschaft des Kaisers Septimius Severus erreichte das Imperium Romanum zwischen 193 und 211 n. Chr. seine größte politische und territoriale Ausdehnung. Etwa 250 Jahre später, das Imperium war mittlerweile in einen west- und einen oströmischen Teil zerbrochen, war dieses Reich, von dem seine Bewohner während seiner Blütezeit glaubten, es wäre ewig, mit der Absetzung des letzten weströmischen Kaisers Romulus Augustulus zugrunde gegangen.

Die vorliegende Arbeit befaßt sich mit den politischen und militärischen Ereignissen, die sich in diesem Zeitraum im Grenzgebiet zwischen den römischen Provinzen Ober- unter Untergermanien und dem freien Germanien ereigneten. Seit dem Bestehen dieser Provinzgrenzen sahen sich die Römer dort mit einem Gegner konfrontiert, der sich in der Folgezeit zu einer stetig wachsenden Bedrohung des gesamten Reiches entwickelte: den Germanen.[1]

Im Glauben an seine kulturelle und militärische Überlegenheit unterschätzte Rom diese Gefahr in ihrer Tragweite zunächst. Der zwischen dem 2. und 5. Jahrhundert trotz germanischer Bedrohung wiederholt praktizierte Abzug römischer Truppen vom Limes an die Ostgrenze, gibt einen Hinweis auf diesen Umstand.

Mit wiederkehrender Regelmäßigkeit nahmen die aus Beute- und Landgewinnungstrieb motivierten Übergriffe der Germanen und der Druck auf die Grenze der römischen Provinzen vom 2. bis zum 5. Jahrhundert zu. Perioden der Verteidigung wechselten im römischen Lager mit Abschnitten der Ruhe, des Wiederaufbaus des Limes und militärischen Gegenangriffen. Während die Germanen, die zumeist als einzelne Stammesverbände angriffen, zum 5. Jahrhundert hin immer deutlicher das agierende Moment gewannen, wurde das römische Heer spätestens seit dem 3. Jahrhundert immer stärker in eine passive Rolle gedrängt. Sichtbares Zeichen dieser Entwicklung war in Obergermanien die Rücknahme der Grenzlinie auf den Fluß, die sich in römischen Hochzeiten bis weit in das rechtsrheinische freie Germanien erstreckte. Mit zunehmender militärischer Schwächung verlegten sich die römischen Kaiser insbesondere im 4. und 5. Jahrhundert auch darauf, die Grenze diplomatisch durch Tributzahlungen und Föderatenverträge mit germanischen Stämmen abzusichern.

Die vorliegende Arbeit soll die grundsätzlichen Linien römischer Germanienpolitik zwischen dem 2. und 5. Jahrhundert herausarbeiten. Der Aufbau der Arbeit orientiert sich chronologisch an den Regierungszeiten der für diese Entwicklung bedeutenden römischen Kaiser. Dem in der Forschung für die Römer als Krisenjahrhundert bezeichneten 3. Jahrhundert, das als Wendepunkt zum Niedergang des Römischen Reichs betrachtet wird, wird in dieser Darstellung größerer Raum eingeräumt.

Nicht erörtert werden sollen die weiterführenden sozialen, politischen und wirtschaftlichen Folgen der Ereignisse am Rhein auf die Reichsinnenpolitik. Gleiches gilt generell auch umgekehrt, allerdings mit zwei Ausnahmen: der Gründung des Gallischen Sonderreiches und dem Bagaudenaufstand. Beide Ereignisse werden in einem Kapitel in ihren Ursachen und ihrem Verlauf kurz skizziert, um zu illustrieren, wie reichsinterne politische Vorgänge und außenpolitische Ereignisse sich in ihren Folgewirkungen beeinflussen konnten.

Die gesamte Darstellung dieser Arbeit beschreibt den historischen Verlauf aus römischer Perspektive. Die Erklärung für diesen Grund ist simpel: Es existieren keine Quellen, die Aufschlüsse über die Entwicklung an der römisch-germanischen Grenze im untersuchten Zeitraum hätten geben können.

Neben den Standardwerken wie dem von Karl Christ zur Geschichte der Römischen Kaiserzeit hat insbesondere die jüngere historische Forschung zur Regionalgeschichte der römischen Herrschaft in Germanien in den heutigen Bundesländern Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz wichtige Beiträge zum Inhalt dieser Arbeit geliefert.

II. Zur Quellenlage

Die Gebiete der ehemaligen römischen Provinzen Nieder- und Obergermanien zählt der Archäologe Tilmann Bechert mit zu den besterforschten Räumen des Römischen Reiches.[2]

Das Augenmerk der in diesem Feld tätigen Forschung konzentrierte sich in der Vergangenheit überwiegend auf militärhistorische Aspekte der römischen Geschichte und erst in zweiter Linie auf solche des Siedlungswesens, der geistigen Kultur oder der Wirtschaft.

Wegen ihrer quantitativen Dominanz nehmen in Hinsicht auf die Interpretation numismatische Quellen die bedeutendste Stellung unter den archäologischen Funden im Römischen Provinzialgebiet ein. Prägeort, Prägestempel, Legierung und Menge der Münzfunde lassen historisch relativ exakte Aufschlüsse über kriegerische Operationen, Völkerbewegungen oder Grenzverschiebungen im Gebiet des römischen Germaniens zu.

Auch die literarischen Quellen bieten eine Fülle an Material, dessen historischer Aussagewert unter dem Gesichtspunkt der Authentizität nach Autor und Erscheinungszeitpunkt zu differenzieren ist.

Für das 1. wie für das in dieser Arbeit behandelte 2. nachchristliche Jahrhundert sind die inhaltlich ausführlichen und wissenschaftlich als zuverlässig geltenden Schriften des Tacitus, die Germania, die Historien und die Annalen, überliefert. Von Tacitus nicht überlieferte Details ergänzen die Kaiserbiographien Suetons, die unter Althistorikern jedoch als weniger zuverlässig gelten.

Literarische Hauptquelle für das 3. Jahrhundert ist die Historia Augusta. Deren vermutlich um die Wende vom 4. zum 5. Jahrhundert verfaßte 30 Einzelbiographien römischer Kaiser enthalten zahlreiche Schilderungen über die Ereignisse an Rhein und Donau im 3. Jahrhundert. Auch sie werden wie die Kaiserbiographien Suetons wegen der Unsicherheit der von ihr überlieferten Fakten mit Vorbehalt behandelt.

Zuverlässigere literarische Quellen über das gesamte Imperium sind für das 4. Jahrhundert vorhanden.[3] An dessen Ende erwacht, bei gleichzeitigem Versiegen der lateinischen, die griechische Geschichtsschreibung um Philosophen und Geschichtsschreiber wie Sokrates, Theodorus, Ammianus Marcellinus und Zosimos zu neuem Leben. Die überlieferten Bücher 14-31 der R es Gestae des Antiochiers Ammianus Marcellinus (etwa 330–395 n. Chr.) und dessen auf Eigenerleben, Urkunden und offiziellen Dokumenten beruhende Darstellung wird in der Altertumswissenschaft als seriöse Quelle bewertet und zählt für das in dieser Arbeit behandelte Thema zu den bedeutendsten und aufschlußreichsten Dokumenten. Ihre Darstellung schließt jedoch schon 378 n. Chr. mit der Schlacht von Adrianopel. In der Folge existieren literarische Quellen für Gallien und das Römische Germanien lediglich in geringer Zahl.[4] Die wichtigste von ihnen ist die bis 410 n. Chr. überlieferte Neue(n) Geschichte des heidnischen Historikers Zosimos, sowie eine Reihe weniger bedeutender lateinischer Geschichtsschreiber. Diese liegen zeitlich zwar näher an den Ereignissen als Zosimos, ihre historischen Schilderungen gelten jedoch insgesamt als weniger bedeutend.

Als glaubwürdige Quelle für den vorliegenden Untersuchungszeitraum erweisen sich auch die unter den regierenden Kaisern angefertigten Gesetzestexte (codices), deren bedeutendste Sammlung der Codex Theodosianus ist. Die in seiner Kollektion gesammelten Gesetzestexte wurden im Zeitraum zwischen etwa 429 und 438 n. Chr. niedergeschrieben. Da die Codex-Sammlungen nicht vollständig und einheitlich überliefert wurden, sondern einzelne Abschriften in Teilen auf früheren Niederschriften fußen, überlagern sich die inhaltlichen Bedeutungsschichten. Eine zeitlich exakte Einordnung der Entstehung einzelner Gesetze ist daher nur schwer möglich.

Als literarische Quellen hinzu treten die an die römischen Kaiser gerichteten Festreden, die sogenannten panegyrici. Mit ihnen lobpreisten ihre Verfasser die Leistungen der Kaiser bei öffentlichen Anlässen. Die laudative Funktion einer solchen Rede, die nicht im Bemühen um eine objektive Darstellung der kaiserlichen Leistungen bestand, ist bei der Auswertung dieser Quellenart zu beachten.

Für das 5. Jahrhundert wird mit dem Abbruch der Neuen Geschichte von Zosimos die Quellenlage dürftig.[5] Lediglich die Arbeiten von Olympiodorus und Priscus von Panion, die den Zeitraum bis 474 n. Chr. abdecken, sind exzerpthaft überliefert.

Über die letzten 25 Jahre römischer Herrschaft in Südgallien geben die zwischen 452 und 479 n. Chr. verfaßten Kaiserhuldigungen und Briefe des Sidonius Apollinaris Aufschluß.

Konträr steht dazu der gute Gesamtüberlieferungszustand juristischer Quellen in dieser Epoche aus der Notitia Dignitatum, einem Dokument über die Militär- und Verwaltungsstruktur des Römischen Westreiches bis zur Herrschaft des Honorius, von der eine Abschrift aus dem frühen 5. Jahrhundert existiert. Für sie gelten die gleichen Einschränkungen bei der Überlieferung, auf die bei den Kodizes bereits hingewiesen wurde.

Zur Interpretation einzelner geschichtlicher Ereignisse sind ebenfalls noch die epigraphischen Quellen heranzuziehen. Wegen ihrer geringen Zahl treten sie hinter den numismatischen Quellen in der Bedeutung jedoch zurück.

III. Eine Zeit tiefen Friedens: das Römische Germanien im 2. Jahrhundert n. Chr.

„Ruhe an der Grenze, Kontrolle des Niemandslandes jenseits des Stromes, Waffengewalt nur dann, wenn Diplomatie nicht mehr half“[6]: Diese grenzpolitische Maxime bildete die Handlungsgrundlage des Römischen Imperiums an den Gebietsgrenzen seiner beiden Provinzen Ober- und Niedergermanien bis weit in das 3. Jahrhundert hinein.

Abgesehen von gelegentlichen Überfällen der Chatten in der Mitte und zum Ende des 2. Jahrhunderts (162 und 170 n. Chr.) in das Rhein-Main-Gebiet, und gelegentlichen Chaukeneinfällen nach Untergermanien herrschte im 2. nachchristlichen Jahrhundert insgesamt betrachtet Frieden entlang der römischen Grenze zum freien Germanien. Beide Provinzen konnten sich in dieser Zeit in friedlicher Koexistenz mit den Germanenstämmen rechts des Flusses entwickeln. Bis es zum ersten bedeutenden Frankeneinfall in die Provinz Germania inferior 256/57 n. Chr. und beginnenden Angriffen alamannischer Stämme in die Provinz Germania superior zu Beginn der 30er Jahre des 3. Jahrhunderts kam.

Zu dieser Zeit bildete noch das auf Kaiser Vespasian (69-79 n. Chr.) gegründete Organisationsprinzip einer „möglichst lückenlose(n), durchlaufende(n) und durch Kastelle gesicherte(n) Grenzlinie“[7] mit Vorfeldsicherung das militärische Sicherungsprinzip am Limes.

Der militärische Ausbau des Limes in der Provinz Niedergermanien stand dem des Obergermanischen Limes dabei bereits seit seiner Anlage nach. Der Fluß mit seinem Netz an Nebenarmen mitsamt der sie umgebenden Auelandschaft stellte aus Sicht der römischen Militärs an Mittel- und Unterlauf des Rheins ein ausreichend breites Annäherungshindernis gegen die Germanen dar. Noch bis in das 3. Jahrhundert sicherte eine ebenfalls noch aus der vespasianischen Zeit herrührende Stafette aus nur vier Legionslagern und 27 Kastellen diesen Grenzabschnitt.

Domitian (81-96 n. Chr.) setzte das vespasianische Grenzsicherungskonzept durch die Anlage des obergermanischen Limes zur Sicherung des von den Römern eroberten Dekumatlandes (heutiges Baden-Württemberg) fort. Während seiner Herrschaft verlagerte sich der Schwerpunkt römischer Außen- und Militärpolitik in den Donau-Raum des Imperiums, was sich an der Grenze der zwei Provinzen militärisch in der Halbierung römischer Legionen von acht auf vier auswirkte. Diese Schwächung blieb zunächst jedoch ohne negative Folgen.[8]

Domitians Nachfolger Trajan, Hadrian und später Antoninus Pius (138-161 n. Chr.) bauten in der Folgezeit primär den obergermanischen Limes aus. Trajan (98-117 n. Chr.) errichtete eine Anzahl von neuen Kastellen am Oberrhein und gründete entlang der gesamten Limes-Grenzlinie römische Kolonien (Noviomagnus, Ulpia Traiana und Lopodunum), aus denen sich die späteren neuzeitlichen Städte Nijmegen, Xanten, und Ladenburg entwickelten.

Hadrian (117-138 n. Chr.) verstärkte den obergermanischen Limes in einer weiteren Ausbaustufe durch eine Pallisadenreihe und schuf an der nördlichen Grenzlinie zwischen der Provinz Rätien und dem freien Germanien den Rätischen Limes.

Unter seinem Nachfolger Antoninus Pius (138-161 n. Chr.) begann der Umbau der am Limes errichteten Auxiliarlager von Holz in Stein, der unter den auf Pius folgenden Herrschen fortgesetzt wurde und während der Regierungszeit von Commodus (180-192 n. Chr.) vollendet gewesen sein dürfte.

[...]


[1] Die Germanen bildeten keine ethnographische Einheit, sondern setzten sich aus einer Vielzahl einzelner Stämme zusammen. Der Begriff

„Germanen“ wird in dieser Arbeit lediglich der Einfachheit halber als Sammelbegriff für die sich dahinter verbergenden einzelnen Stämme

verwandt.

[2] Bechert, Tilmann: Die Provinzen des Römischen Reiches: Einführung und Überblick. Von Zabern, 1999. S. 196.

[3] Averil Cameron zählt das 4. Jahrhundert des hohen Gehalts lateinischer Schriftüberlieferungen wegen zu einer der am besten

dokumentierten Perioden der Römischen Geschichte. Cameron, Averil: The later Roman Empire.

Cambridge, 1999. S. 13.

[4] Horn, H.G.: Die Römer in Nordrhein-Westfalen. Stuttgart, 1987. S. 99.

[5] Jones, A. H. M.: The later Roman Empire 284-602. Oxford, 1973. S. 170.

[6] Bechert, S. 194.

[7] Nesselhauf, H., JRGZM 7 (1960), S. 169. Zitiert nach Rigobert Günther: Die Römer an Rhein und Donau. Zur politischen, wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung in den Römischen Provinzen an Rhein, Mosel und oberer Donau im 3. und 4.

Jahrhundert. Wien, 1978. 2., unveränderte Auflage. S. 54.

[8] Der einzige daraus resultierende Zwischenfall ereignete sich kurz nach dem Regierungsantritt Marc Aurels 162 n. Chr.

mit dem gleichzeitigen Eindringen von Chattenverbänden in das Rhein-Main-Gebiet und in die Provinz Rätien.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten

Details

Titel
Das römische Germanien - die politischen und militärischen Ereignisse vom 2. bis zum 5. Jahrhundert n. Chr.
Hochschule
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg  (Historisches Seminar)
Veranstaltung
Das römische Germanien
Note
1
Autor
Jahr
2000
Seiten
22
Katalognummer
V15114
ISBN (eBook)
9783638203296
ISBN (Buch)
9783656069256
Dateigröße
534 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Germanien, Ereignisse, Jahrhundert
Arbeit zitieren
Kristian Seewald (Autor), 2000, Das römische Germanien - die politischen und militärischen Ereignisse vom 2. bis zum 5. Jahrhundert n. Chr. , München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/15114

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