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Kleine Verteidigung des „Buck-Passing“ Ansatzes in einer Analyse der Angemessenheit von Wertschätzungen

Título: Kleine Verteidigung des „Buck-Passing“ Ansatzes in einer Analyse der Angemessenheit von Wertschätzungen

Trabajo , 2007 , 18 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Emanuel Goscinski (Autor)

Filosofía - Teoría (cognición, ciencia, lógica, idioma)
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Der Text behandelt die Vor- und Nachteile des Buck-Passing Ansatzes von Scanlon innerhalb einer allgemeinen Werttheorie. Er stützt sich dabei auf das von Gerhard Schönrich entwickelte Analyseschema für allgemeine Werttheorien.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Problemaufriss

2.1 Wertschätzer, Umstände und Pro-Einstellungen

2.2 Träger von Werten

3 Der „Buck-Passing“ Ansatz

3.1 Gründe als Angemessenheitskriterium

3.2 Böse Dämonen und Falsche Gründe

3.2.1 Objekt- und Einstellungsbasierte Gründe

3.2.2 Gründe als intentionaler Bestandteil der Wertschätzung

3.2.3 Instrumentelle und abgeleitete Gründe

4 Die Basis normativer Gründe

4.1 Möglichkeiten für die Basis normativer Gründe

4.2 Evaluative oder natürliche Eigenschaften als Basis

5 Ist der „Buck-Passing“ Ansatz zu retten?

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die theoretische Tragfähigkeit des sogenannten „Buck-Passing“-Ansatzes nach Thomas Scanlon im Kontext einer allgemeinen Werttheorie. Ziel ist es zu analysieren, ob und wie der „Buck-Passing“-Ansatz das Problem der Angemessenheit von Wertschätzungen lösen kann, insbesondere in Bezug auf die Herausforderung durch „falsche Gründe“ und die Bestimmung einer normativen Basis für wertbezogene Urteile.

  • Analyse der „Fitting-Attitudes“-Analyse als Grundlage für Werturteile
  • Untersuchung des „Buck-Passing“-Ansatzes und dessen Verteidigung gegen Gegenbeispiele
  • Auseinandersetzung mit der Problematik von „bösen Dämonen“ und anderen falschen Gründen
  • Diskussion über die Rolle von objektbasierten versus einstellungsbasierten Gründen
  • Evaluation der notwendigen Basis normativer Gründe (natürliche vs. evaluative Eigenschaften)

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Objekt- und einstellungsbasierte Gründe

Eine Möglichkeit dieses Problem der Falschen Gründe zu lösen, wäre die Unterscheidung zwischen objektbasierten und einstellungsbasierten Gründen. In den genannten Beispielen, ist die Basis der Gründe für die Pro-Einstellung nicht im wertzuschätzenden Objekt zu suchen, sondern in der Einstellung des Wertschätzers Schmerzen vermeiden zu wollen. Im zweiten Beispiel liegt der Grund für die Pro-Einstellung in der allgemeinen moralischen Verpflichtung, nicht in den Kindern selbst. Man könnte also unterscheiden zwischen Gründen, die auf Eigenschaften des Objekts beruhen, und anderen Gründen die auf der inneren mentalen Einstellung des Wertschätzers basieren und dazu führen, dass wir die Pro-Einstellung haben wollen.

Wichtig scheint hier anzumerken, dass die Unterscheidung zwischen objekt- und einstellungsbasierten Gründen nicht unbedingt dieselbe ist, wie sie bei der Suche nach intrinsischen Werten auftritt, bei der davon ausgegangen wird, dass nur Objekte, deren Wert auf dessen inneren Eigenschaften beruhen, als finale Werte angesehen werden. Geht man von konkreten Objekten als Wertträger aus, so würde die Unterscheidung zwischen objekt- und einstellungsbasierten Gründen allerdings darauf hinauslaufen, dass hier nur innere Eigenschaften des Objekts als objektbasierte Tatsachen zulässig wären, die zu objektbasierten Gründen führen würden. Geht man allerdings von Sachverhalten als Träger des Wertes aus, so können auch relationale Eigenschaften, wie die Eigenschaft selten zu sein, einer bestimmten berühmten Person gehört zu haben usw., als Basis für objektbasierte Gründe fungieren, da diese Eigenschaften zwar nicht in den Gegenständen selbst liegen, aber unabhängig sind von der mentalen Einstellung des Wertschätzers.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Problematik einer allgemeinen Werttheorie ein und verortet den „Buck-Passing“-Ansatz als einen vielversprechenden theoretischen Lösungsansatz.

2 Problemaufriss: Dieses Kapitel skizziert die Schwierigkeiten bei der Bestimmung der Angemessenheit von Pro-Einstellungen und definiert die für die Arbeit relevanten Begriffe wie Wertschätzer und Träger von Werten.

3 Der „Buck-Passing“ Ansatz: Es wird das Kernkonzept des Ansatzes erläutert, welches Werte über Gründe definiert, und die Problematik von Gegenbeispielen (böse Dämonen, falsche Gründe) wird detailliert analysiert.

4 Die Basis normativer Gründe: Dieses Kapitel erörtert, worin die fundamentale Basis für normative Gründe liegen kann, unter Abwägung natürlicher und evaluativer Eigenschaften.

5 Ist der „Buck-Passing“ Ansatz zu retten?: Das abschließende Kapitel reflektiert kritisch, ob die untersuchte Theorie den Herausforderungen eines Begründungszirkels und der Reduzierbarkeit evaluativer auf natürliche Eigenschaften standhalten kann.

Schlüsselwörter

Buck-Passing, Werttheorie, Fitting-Attitudes, Angemessenheit, Pro-Einstellung, normative Gründe, falsche Gründe, objektbasierte Gründe, Wertschätzung, intrinsische Werte, Scanlon, Wertpluralismus, Wertrelativismus

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der philosophischen Untersuchung von Werturteilen und insbesondere mit der Frage, wie eine „angemessene“ Wertschätzung theoretisch begründet werden kann.

Welches sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder sind die Metaethik, die Werttheorie, die Analyse von Gründen für Einstellungen sowie die Problematik von Wertgrundlagen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist eine Verteidigung und kritische Analyse des „Buck-Passing“-Ansatzes von Thomas Scanlon, um zu prüfen, ob dieser als fundierte Grundlage für eine allgemeine Werttheorie dienen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die analytische Methode der philosophischen Begriffs- und Theorienanalyse unter Berücksichtigung aktueller metaethischer Diskurse.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die Definitionsprobleme von Wertschätzungen, die Herausforderung durch „falsche Gründe“ (Dämonen-Beispiele) und die Frage nach der ontologischen Basis von Gründen diskutiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Die wesentlichen Begriffe sind Buck-Passing, Fitting-Attitudes, Wertschätzung, normative Gründe, Angemessenheit und Metaethik.

Was besagt das „Dämonenbeispiel“ in der Arbeit?

Das Dämonenbeispiel dient als Gegenargument, um zu zeigen, dass man Gründe für eine Einstellung haben kann (z. B. Vermeidung von Schmerz durch Drohung), die jedoch nicht bedeuten, dass das Objekt der Einstellung tatsächlich einen Wert besitzt.

Wie lautet das Fazit des Autors zur „Rettung“ des Buck-Passing-Ansatzes?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass der Ansatz nur dann verteidigt werden kann, wenn eine Rückführung evaluativer auf natürliche Eigenschaften gelingt, wobei dies methodisch anspruchsvoll bleibt und zukünftige Forschung erfordert.

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Detalles

Título
Kleine Verteidigung des „Buck-Passing“ Ansatzes in einer Analyse der Angemessenheit von Wertschätzungen
Universidad
Dresden Technical University  (Philosophiesches Institut)
Curso
Werte - Theorien und Begriffsanalysen
Calificación
1,0
Autor
Emanuel Goscinski (Autor)
Año de publicación
2007
Páginas
18
No. de catálogo
V151212
ISBN (Ebook)
9783640627530
ISBN (Libro)
9783640627745
Idioma
Alemán
Etiqueta
Theoretische Philosophie Werte Werttheorie Buck Passing
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Emanuel Goscinski (Autor), 2007, Kleine Verteidigung des „Buck-Passing“ Ansatzes in einer Analyse der Angemessenheit von Wertschätzungen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/151212
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