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SCORPION: Ein biologisch inspirierter Laufroboter für schwer zugängliches Terrain

Titre: SCORPION: Ein biologisch inspirierter Laufroboter für schwer zugängliches Terrain

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2010 , 25 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Corinna Standke (Auteur)

Electrotechnique
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die Forscher des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI)untersuchten den Aufbau und das Bewegungsmuster des Skorpions und begannen im Jahr 1999 mit dem Projekt SCORPION.
Ziel dieses Projektes war es, einen sehr robusten, achtbeinigen Roboter zu entwickeln, der für sehr steilen und unebenen Untergrund geeignet ist. Der SCORPION verwendet ein biomimetisches Steuerungskonzept, das sehr flexible Laufbewegungen über verschiedenste Geländetypen ermöglicht. Die Laufmuster orientieren sich an den Bewegungen echter
Skorpione.
In dieser Arbeit werden zunächst die verschiedenen Entwicklungsstufen des SCORPIONs behandelt und es wird dargelegt, welche Einsatzgebiete für den SCORPION bestehen. Des Weiteren werden das Konzept biologisch inspirierter Roboter und biomimetische Steuerungsansätze vorgestellt, letztere insbesondere bezogen auf das Steuerungskonzept des SCORPIONs. Im
weiteren Verlauf der Arbeit werden die einzelnen Funktionen des SCORPIONs, seine Schwächen und sein heutiger Einsatz aufgezeigt.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Entwicklung

2.1. Integration Study – 1999

2.2. SCORPION I – 2000

2.3. SCORPION II – 2000

2.4. SCORPION III – 2001

2.5. SCORPION IV – 2002

3. Einsatzgebiete des SCORPIONs

3.1. Extraterrestrische Missionen

3.2. SAR-Einsätze

3.3. Erforschung extremophiler Lebensformen

4. Biologisch inspirierte Roboter

5. Biomimetische Steuerungsansätze

6. Funktionen des SCORPIONs

6.1. Problemloses Laufen auf verschiedenen Untergründen

6.2. Hindernisüberwindung

6.3. Die Redundanz des Systems

6.4. Alternative Fortbewegungsmöglichkeiten

7. Schwächen des SCORPIONs

8. Der SCORPION heute

9. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Entwicklung und Funktionalität des biologisch inspirierten Laufroboters SCORPION, der vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) für den Einsatz in unwegsamem Terrain konzipiert wurde. Im Fokus steht die wissenschaftliche Analyse, wie biomimetische Prinzipien und Steuerungskonzepte die Mobilität in komplexen Umgebungen optimieren können.

  • Evolutionäre Entwicklungsstufen des SCORPION-Projekts
  • Biomimetische Steuerungssysteme und deren biologische Grundlagen
  • Einsatzszenarien in extraterrestrischen und katastrophenschutzrelevanten Umgebungen
  • Leistungsfähigkeit der Hardware und Redundanz bei Systemstörungen
  • Herausforderungen und Weiterentwicklung zu modernen Systemen wie dem SpaceClimber

Auszug aus dem Buch

2.4. SCORPION III – 2001

Um die bei der Erprobung des SCORPION II festgestellten Probleme zu beheben, wurde der SCORPION III entwickelt, der im Herbst 2001 fertig gestellt wurde.

Dieser neue Roboter hatte erstmals keinen starren Körper mehr, sondern bestand aus drei Körpersegmenten, die durch Gummipuffer verbunden waren (s. Abb. 4). Durch diesen Aufbau konnte sich das System automatisch an die Umgebung anpassen. Dadurch konnte das System in Hinsicht auf die Stoßdämpfung und die Bodenanpassbarkeit optimiert werden. Jedoch war es von Nachteil für die Steuerung, da nun die Körperverformung berücksichtigt werden musste und zu diesem Zweck Sensoren hätten angebracht werden müssen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die historische Inspiration durch die Natur und motiviert die Entwicklung des SCORPIONs als robusten Laufroboter für schwieriges Terrain.

2. Entwicklung: Dieses Kapitel zeichnet die vierjährige, iterative Entwicklungsgeschichte von der Integration Study bis hin zum Modell SCORPION IV nach.

3. Einsatzgebiete des SCORPIONs: Hier werden potenzielle Anwendungsfelder wie extraterrestrische Erkundungsmissionen, Such- und Rettungseinsätze sowie die wissenschaftliche Erforschung lebensfeindlicher Umgebungen diskutiert.

4. Biologisch inspirierte Roboter: Das Kapitel erläutert den wissenschaftlichen Hintergrund von Robotern, die strukturelle und funktionelle Merkmale von Lebewesen imitieren.

5. Biomimetische Steuerungsansätze: Es wird analysiert, wie biologische Bewegungssteuerungskonzepte, insbesondere zentrale Mustergeneratoren und Reflexe, erfolgreich in technische Systeme überführt werden.

6. Funktionen des SCORPIONs: Eine detaillierte Übersicht über die Mobilität, Hindernisüberwindung und systemimmanente Redundanz des Roboters.

7. Schwächen des SCORPIONs: Kritische Analyse der Limitationen hinsichtlich Planungsfähigkeit, Autonomie und Hardware-Resilienz unter Weltraumbedingungen.

8. Der SCORPION heute: Ein Ausblick auf den aktuellen Stand der Technik sowie die Nachfolgeprojekte wie den SpaceClimber.

9. Fazit: Die abschließende Betrachtung bewertet den Erfolg des SCORPION-Projekts und dessen Bedeutung für zukünftige Weltraumrobotik-Entwicklungen.

Schlüsselwörter

Laufroboter, SCORPION, Biomimetik, DFKI, Weltraumrobotik, Bewegungssteuerung, Zentrale Mustergeneratoren, Hindernisüberwindung, Adaptive Fortbewegung, Robotik, Systemredundanz, Weltraummissionen, Autonomie, SpaceClimber, Prototyping.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit?

Die Arbeit behandelt das Projekt SCORPION, einen biologisch inspirierten, achtbeinigen Laufroboter, der für den Einsatz in extremen und schwer zugänglichen Umgebungen entwickelt wurde.

Welche zentralen Themenfelder deckt die Arbeit ab?

Die Themen umfassen die technische Evolution des Roboters, biomimetische Steuerungsarchitekturen, den Vergleich mit biologischen Vorbildern und die Anwendbarkeit in der Raumfahrt sowie bei Rettungseinsätzen.

Was ist das primäre Ziel des SCORPION-Projekts?

Ziel war die Entwicklung eines extrem robusten Roboters, der sich dank biomimetischer Prinzipien flexibel auf unebenen Oberflächen und in komplexem Terrain fortbewegen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Steuerung verwendet?

Der SCORPION nutzt eine Kombination aus zentralen Mustergeneratoren (CPGs) für rhythmische Bewegungsabläufe und reflexbasierten Systemen zur direkten Interaktion mit der Umgebung.

Was steht im inhaltlichen Hauptteil im Fokus?

Im Hauptteil werden neben der technischen Entwicklung des Prototyps insbesondere die speziellen Steuerungsansätze und die resultierenden Funktionalitäten für das Laufen im Gelände beschrieben.

Welche Fachbegriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Biomimetik, Systemredundanz, Bewegungssteuerung, CPG (Central Pattern Generator) und extraterrestrische Missionen.

Warum wurde das Projekt SCORPION in der NASA-Erprobung kritisiert?

Die NASA kritisierte vor allem das Fehlen höherer Planungsfähigkeiten (Intelligenz) und die mangelnde Eignung der Hardware für die harten Bedingungen extraterrestrischer Umgebungen, etwa durch außen liegende Kabel.

Welchen Bezug hat das Projekt zum modernen SpaceClimber?

Der SpaceClimber ist der technologische Nachfolger, der auf den Erfahrungen mit dem SCORPION basiert, jedoch durch die Verwendung intern liegender Verkabelung und bürstenloser Motoren eine Space-Qualifizierung ermöglicht.

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Résumé des informations

Titre
SCORPION: Ein biologisch inspirierter Laufroboter für schwer zugängliches Terrain
Université
University of Hildesheim  (Institut für Physik und Technik)
Cours
Kolloquium Technik
Note
2,0
Auteur
Corinna Standke (Auteur)
Année de publication
2010
Pages
25
N° de catalogue
V151264
ISBN (ebook)
9783640628889
ISBN (Livre)
9783640629039
Langue
allemand
mots-clé
Laufroboter Scorpion Biomimetik biologisch inspiriert Weltraum Katastrophenschutz Roboter
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Corinna Standke (Auteur), 2010, SCORPION: Ein biologisch inspirierter Laufroboter für schwer zugängliches Terrain, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/151264
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