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Die geschichtliche Entwicklung eines innovativen, mittelständischen Unternehmens: Berliner Seilfabrik GmbH & Co.

Title: Die geschichtliche Entwicklung eines innovativen, mittelständischen Unternehmens: Berliner Seilfabrik GmbH  & Co.

Seminar Paper , 2009 , 53 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Johannes-Maximilian Brede (Author), Sandra Rietzke (Author)

Business economics - General
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Wer hat sie nicht schon einmal gesehen, die Pentagode, Kletternetze
und andere skurrile Formen aus Seilen? Nicht nur die Kleinen erfreuen sich an diesen Spielgeräten, auch viele der Eltern haben in ihrer Kindheit schon darauf geturnt. Es sind Klettergerüste für mehrere Generationen: langlebig, herausfordernd und immer wieder anders. Doch wer hätte gedacht, dass diese modernen und strapazierfähigen Seilnetzraumgeräte von der Berliner Seilfabrik produziert und vertrieben werden?

Die Berliner Seilfabrik ist ein aufstrebendes mittelständisches
Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitern und fertigt hoch
spezialisierte Kinderspielgeräte aus Seilen und Netzen, welche einen
sehr hohen Qualitätsstandart bieten und ein spezifisches Know-how
voraussetzen. Überdies werden die Seile und Netze manuell gefertigt, die bisher ausgelagerte Produktion von Stahlrohren und -Pfosten soll eventuell ebenfalls, jedoch im Ausland, selbst übernommen werden.
Die Hauptniederlassung befindet sich seit nunmehr fast 150 Jahren im
Berliner Bezirk Reinickendorf.

Die Spielgeräte der Berliner Seilfabrik sind aus dem täglichen Leben
kaum mehr wegzudenken. Für Familien bieten sie Freude und verbinden
damit gleichzeitig ein sicheres Gefühl. Was jedoch steckt hinter diesen beliebten Geräten? Ist es ein knallharter Plan mit soviel Arbeit und Disziplin, dass möglicherweise Familie und Freizeit auf der Strecke bleiben? Oder kann in diesem Unternehmen alles auch miteinander gut vereinbar koordiniert werden: Gutes Konzept, Erfolg und dennoch eine gute Unternehmenskultur mit Zeit zum Leben?
Die Seilfabrik hat eine lange spannende Geschichte, mit den richtigen Wendepunkten zur richtigen Zeit. Dies soll uns eine Darstellung im Nachfolgenden Wert sein. Karl-Heinz Köhler, der heutige Geschäftsführer und führender Gesellschafter der Berliner Seilfabrik GmbH & Co., verhilft der Firma noch immer zu weiterem Wachstum.
Seine Person und das erfolgreich konzipierte Geschäftsmodell werden in dieser Arbeit genauer betrachtet. Ebenso wird eine Branchenanalyse vorgenommen, um genauere Einblicke in die Marktsituation zu ermöglichen. Einen runden Abschluss bietet der Ausflug in gesellschaftliche und soziale Einbindungen der Seilfabrik, inklusive der Unternehmenskultur.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1.Einleitung

2. Das Unternehmen Berliner Seilfabrik

2.1 Abstract Today

2.2 Historischer Werdegang

2.3 Die Berliner Seilfabrik Gruppe

2.4 Karl-Heinz Köhler

3. Geschäftsmodellanalyse

3.1 Positionierung

3.2 Grundkenntnisse

3.3 Produktportfolio

3.4 Geschäftsmodell nach Stähler

3.5 Geschäftsmodell nach Faltin

4. Branchenanalyse

4.1 Wettbewerb

4.2 Macht der Zulieferer & Abnehmer

4.3 Eintrittsbarrieren bzw. Imitationsbarrieren

4.4 Substitute

4.5 Markteinschätzung

5. Historisch gesellschaftliche Einbindung

5.1 Spielräume und Spielplätze

5.2 Hidden Champion des Mittelstands

5.3 Netzwerke

5.4 Unternehmenskultur

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit analysiert die Entwicklung, das Geschäftsmodell und die Marktposition der Berliner Seilfabrik GmbH & Co. Ziel ist es, den Transformationsprozess des Unternehmens von einem klassischen Seilhersteller zu einem weltweit führenden Anbieter für innovative Seilspielgeräte unter Berücksichtigung von Innovationsmanagement und Unternehmenskultur nachzuvollziehen.

  • Historische Entwicklung und Unternehmenshistorie
  • Analyse des Geschäftsmodells nach Stähler und Faltin
  • Umfassende Branchenanalyse der Seilspielgeräte-Industrie
  • Untersuchung der Bedeutung von Innovationskraft und Patentstrategien
  • Soziologische Einbindung von Spielplätzen und Unternehmenskultur

Auszug aus dem Buch

Stahlseile der Berliner Seilfabrik

Die damalige Seilfabrik nahm schon 1865 die industrielle Fertigung von Stahlseilen auf. Heute werden spezielle U-Rope Seile für Spielgeräte in den eigenen Seilereien hergestellt, wodurch der hohe Qualitätsanspruch sichergestellt werden kann. Die Produktion vor Ort hat auch noch einen weiteren Vorteil, hohe Flexibilität, welche es ermöglicht, auf individuelle Wünsche zu reagieren. So sehen nicht nur die Modelle und Formen immer wieder anders aus, sondern auch Farbvariationen und Dicke der Seile können wahlweise angepasst werden.

Um eine hohe Griffsicherheit zu erreichen, werden die äußeren Litzen der Stahlseile mit Polyamidgarnen in Teppichgarnqualität ummantelt, welche zudem eine hohe Farbqualität und geringe Abnutzungserscheinungen mit sich bringt. Die eingesetzte Drahtqualität entspricht der DIN 2078, verzinkt mit einer Festigkeit von 1770 N/mm. Zusätzlicher Halt bietet die Vierlitzigkeit (vier Einzelseile) des Seils, eine höhere Anzahl an Litzen würde das Seil wesentlich glatter und rutschiger gestalten.

Zusammenfassung der Kapitel

1.Einleitung: Dieses Kapitel stellt das Unternehmen Berliner Seilfabrik vor und formuliert die grundlegende Fragestellung bezüglich der Vereinbarkeit von unternehmerischem Erfolg und einer positiven Unternehmenskultur.

2. Das Unternehmen Berliner Seilfabrik: Hier wird der historische Werdegang von 1865 bis heute nachgezeichnet, inklusive der strategischen Neuausrichtung durch Karl-Heinz Köhler nach dem Mauerfall.

3. Geschäftsmodellanalyse: Dieses Kapitel beleuchtet die Positionierung, das Produktportfolio sowie die spezifischen Geschäftsmodellansätze nach Stähler und Faltin innerhalb des Unternehmens.

4. Branchenanalyse: Eine detaillierte Untersuchung des nationalen und internationalen Wettbewerbsumfelds, der Markteintrittsbarrieren sowie der Machtverhältnisse zwischen Zulieferern und Abnehmern.

5. Historisch gesellschaftliche Einbindung: Ein soziologischer Blick auf die Bedeutung des Spiels, die Geschichte der Spielplätze und die Einordnung der Berliner Seilfabrik als "Hidden Champion" sowie die Rolle der Unternehmenskultur.

6. Fazit: Das Fazit fasst die Analyse zusammen und bestätigt den Erfolg der Berliner Seilfabrik als innovatives Familienunternehmen, das trotz wirtschaftlicher Schwankungen durch Qualität und Kundennähe weiter wächst.

Schlüsselwörter

Berliner Seilfabrik, Seilspielgeräte, Innovationsmanagement, Hidden Champion, Unternehmenskultur, Spielplatzbau, Stahlseil, Familienunternehmen, Branchenanalyse, Internationalisierung, Patentstrategie, Unternehmensgeschichte, Marktführer, Entrepreneurship, Qualitätssicherung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem mittelständischen Unternehmen "Berliner Seilfabrik GmbH & Co." und analysiert deren Entwicklung vom Industriebetrieb zum global führenden Hersteller von Seilspielgeräten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Unternehmensgeschichte, Geschäftsmodellanalysen, strategisches Innovationsmanagement, Branchenstrukturen und die soziologische Bedeutung von Spielräumen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu verstehen, wie das Unternehmen durch eine spezialisierte Nische, innovative Patente und eine besondere Unternehmenskultur erfolgreich am Weltmarkt agiert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Untersuchung basiert primär auf einer "Five Forces"-Branchenanalyse nach Porter sowie einer Analyse des Geschäftsmodells anhand theoretischer Ansätze von Stähler und Faltin.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Wettbewerbssituation, die strategische Internationalisierung, die Rolle von Patenten und die Bedeutung der Unternehmenskultur für den langfristigen Erfolg.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Berliner Seilfabrik, Hidden Champion, Innovationsmanagement, Seilspielgeräte und Unternehmenskultur.

Wie hat sich das Unternehmen nach dem Mauerfall positioniert?

Durch einen Management Buy Out und die strategische Entscheidung von Karl-Heinz Köhler, die Produktion vollständig auf Seilspielgeräte auszurichten, konnte sich das Unternehmen neu erfinden und international etablieren.

Welche Rolle spielt das Produktportfolio für die Wettbewerbsfähigkeit?

Das Portfolio ist durch hochgradig innovative, patentierte Designs gekennzeichnet, die eine hohe Qualität und Langlebigkeit garantieren und so eine klare Abgrenzung zum Billigsegment ermöglichen.

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Details

Title
Die geschichtliche Entwicklung eines innovativen, mittelständischen Unternehmens: Berliner Seilfabrik GmbH & Co.
College
Berlin School of Economics
Grade
2,0
Authors
Johannes-Maximilian Brede (Author), Sandra Rietzke (Author)
Publication Year
2009
Pages
53
Catalog Number
V151276
ISBN (eBook)
9783640668311
ISBN (Book)
9783640714797
Language
German
Tags
INUWENT Berliner Seilfabrik Berlin innovativ Innovation
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Johannes-Maximilian Brede (Author), Sandra Rietzke (Author), 2009, Die geschichtliche Entwicklung eines innovativen, mittelständischen Unternehmens: Berliner Seilfabrik GmbH & Co., Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/151276
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