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Geschichte der Philosophinnen

Title: Geschichte der Philosophinnen

Term Paper , 2009 , 18 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Kim Jasmin Gamlien (Author)

Philosophy - General Essays, Eras
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Die Geschichte der Philosophie. Ein Titel und eine bestimmte Assoziation. Es scheint sich hier wirklich um eine reine Männersache zu handeln, denn es werden immer hauptsächlich Männer im philosophischen Kontext erwähnt. Philosophieren Frauen anders und gibt es überhaupt erfolgreiche Philosophinnen? So könnten gängigen Fragen zu diesem Themenfeld aussehen, denn Frauen waren in der Philosophie schon immer unterrepräsentiert. Außerdem sind Originaltexte von bedeutenden Philosophinnen selten erhalten, manchmal bewusst gefälscht oder zum Verschwinden gebracht worden .
Diese Hausarbeit, zum Seminar „Die Geschichte der Philosophie. Zur Entstehung einer philosophischen Disziplin“, soll eine kurze Einführung in die Philosophie und ihre bedeutenden weiblichen Vertreter geben. Hierbei kann, aufgrund des begrenzten Seitenumfangs, nur auf sechs ausgewählte Philosophinnen verschiedener Epochen eingegangen werden. So werden zuerst einmal die Grundlagen erläutert und danach erfolgt die Beschreibung der Geschichte der Philosophinnen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Was ist Philosophie?

3 Was ist die Geschichte der Philosophie?

4 Diotima (Antike)

5 Hildegard von Bingen (Mittelalter)

6 Tullia D´Aragona (Renaissance)

7 Mary Wollstonecraft (Aufklärung)

8 Hedwig Dohm (19. Jahrhundert)

9 Hannah Arendt (20. Jahrhundert)

10 Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit verfolgt das Ziel, eine Einführung in die Philosophie zu geben und dabei gezielt bedeutende Philosophinnen verschiedener Epochen in den Fokus zu rücken, um ihre unterrepräsentierte Rolle in der philosophischen Tradition aufzuzeigen.

  • Grundlagenbestimmung der Philosophie und ihrer Geschichte
  • Analyse ausgewählter Philosophinnen von der Antike bis zum 20. Jahrhundert
  • Untersuchung der historischen Benachteiligung und Ausgrenzung von Frauen in der Philosophie
  • Reflexion über die Unterschiede zwischen männlicher und weiblicher philosophischer Perspektive
  • Diskussion über das menschliche Grundbedürfnis nach philosophischem Denken

Auszug aus dem Buch

4 Diotima (Antike)

In den zahlreichen Philosophieschulen dieser Zeit treten Frauen praktisch nicht in Erscheinung. Da sie nicht am Unterricht teilnehmen durften, erhielten sie auch keine philosophische Bildung. In den platonischen Dialogen tauchen nur zwei Philosophinnen als Rednerinnen auf: Aspasia (*460, † 401) und Diotima (um 400 v.Chr.)6. Ich werde im Folgenden speziell auf Diotima eingehen. Diese Philosophin ist in der Forschung sehr umstritten, da sie als historische Person an keiner Stelle belegt ist7. Die Philosophien von Sokrates (Platons Lehrer) und Diotima wurden nur durch Dialoge Platons überliefert. In seinem berühmtesten Dialog „Symposion“ spricht Sokrates von einer weisen Frau, wobei es sich um Diotima handelt. Dieser Dialog handelt von der Liebe und so leitet Diotima Sokrates zur Erkenntnis des wahren Eros an. Sie beschreibt Eros nicht als richtigen Gott, sondern als Dämon. So steht dieses Wesen zwischen Gott und den Menschen und zwischen Eigenschaften wie gut und böse, schön und hässlich usw.. So ist Eros ein Mittelwesen, bedingt durch seine Herkunft. Von seiner Mutter Penia (Personifikation der Armut) habe er das Ärmliche und Hässliche geerbt und von seinem Vater Poros (Gott des Überflusses) das Streben nach Weisheit und Schönheit sowie Wahrheitsliebe8. So ist Eros das Symbol für das Streben nach dem Vollkommenen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Unterrepräsentation von Frauen in der Philosophiegeschichte und stellt den Rahmen für die Vorstellung ausgewählter Philosophinnen dar.

2 Was ist Philosophie?: Dieses Kapitel definiert Philosophie als das Streben des menschlichen Geistes nach Erkenntnis und betont das menschliche Bedürfnis zu hinterfragen.

3 Was ist die Geschichte der Philosophie?: Hier wird die Bedeutung des historischen und thematischen Studiums für die philosophische Weiterentwicklung und das Lernen aus vergangenen Fehlern erläutert.

4 Diotima (Antike): Das Kapitel behandelt Diotima als eine der wenigen weiblichen Rednerinnen in Platons Dialogen und ihren Beitrag zum Verständnis von Eros und der Liebe.

5 Hildegard von Bingen (Mittelalter): Es wird Hildegards Rolle als bedeutende Mystikerin und ihr hierarisches Weltbild in ihren visionären Schriften dargestellt.

6 Tullia D´Aragona (Renaissance): Dieses Kapitel analysiert Tullia D´Aragoras philosophische Reflexionen über die Unendlichkeit der Liebe und ihre Einordnung in den Renaissance-Diskurs.

7 Mary Wollstonecraft (Aufklärung): Hier wird Mary Wollstonecrafts Forderung nach Bildungsgerechtigkeit und ihre frühe feministische Philosophie thematisiert.

8 Hedwig Dohm (19. Jahrhundert): Das Kapitel porträtiert Hedwig Dohm als radikale Denkerin, die sich für die Emanzipation und das Stimmrecht der Frau einsetzte.

9 Hannah Arendt (20. Jahrhundert): Es erfolgt eine Einführung in das Werk von Hannah Arendt, insbesondere ihre Theorien zu Handeln, Denken und der politischen Bedeutung des Menschen.

10 Fazit: Das Fazit fasst die Bedeutung der Frauen in der Philosophiegeschichte zusammen und unterstreicht die Notwendigkeit, deren Leistungen stärker zu würdigen.

Schlüsselwörter

Philosophie, Philosophinnen, Frauengeschichte, Emanzipation, Erkenntnistheorie, Denken, Liebe, Bildung, Gender, Philosophiegeschichte, Vernunft, Gesellschaftskritik, Stimmrecht, Ethik, Existenzphilosophie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Geschichte der Philosophie unter der speziellen Berücksichtigung weiblicher Denkerinnen, die in der traditionellen Geschichtsschreibung oft vernachlässigt wurden.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die zentralen Themen sind das Wesen der Philosophie, die Entwicklung des philosophischen Denkens, die Rolle der Geschlechterrollen sowie die philosophischen Beiträge von Frauen von der Antike bis zur Moderne.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, einen Überblick über bedeutende Philosophinnen zu geben und deren Kampf um Anerkennung sowie ihre theoretischen Leistungen sichtbar zu machen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine einführende Literaturarbeit, die auf einer philosophischen Grundlagenanalyse und der historischen Aufarbeitung von Primär- und Sekundärquellen zu den behandelten Philosophinnen basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in den Philosophiebegriff sowie in Einzelporträts von sechs einflussreichen Philosophinnen, darunter Diotima, Hildegard von Bingen, Tullia D´Aragona, Mary Wollstonecraft, Hedwig Dohm und Hannah Arendt.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Emanzipation, Vernunft, gesellschaftliche Gleichstellung, philosophische Reflexion und die historische Ausgrenzung von Frauen geprägt.

Warum wurde Diotima als historische Person in die Arbeit aufgenommen, obwohl ihre Existenz umstritten ist?

Obwohl Diotima historisch schwer belegbar ist, dient sie als zentrale Figur in Platons „Symposion“ und ermöglicht es, das antike Verständnis von Eros und der Verbindung zwischen Liebe und Wissen zu erörtern.

Welche Rolle spielt der Freiheitsbegriff bei Hannah Arendt?

Für Arendt ist die Politik der höchste Ausdruck menschlicher Freiheit, wobei sie das freie Handeln als grundlegende Voraussetzung für eine pluralistische Gesellschaft ansieht.

Wie begründet Hedwig Dohm ihre Forderung nach dem Frauenstimmrecht?

Dohm betrachtet das Wahlrecht als ein grundlegendes Menschenrecht, dessen Verweigerung die geistige und materielle Selbstständigkeit von Frauen behindert und zur politischen Intrige zwingt.

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Details

Title
Geschichte der Philosophinnen
College
Leuphana Universität Lüneburg
Course
Geschichte der Philosophie. Zur Entstehung einer philosophischen Disziplin
Grade
1,7
Author
Kim Jasmin Gamlien (Author)
Publication Year
2009
Pages
18
Catalog Number
V151379
ISBN (eBook)
9783640628834
ISBN (Book)
9783640628704
Language
German
Tags
Philosophie Weibliche Philosophinnen Geschichte Philosophie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Kim Jasmin Gamlien (Author), 2009, Geschichte der Philosophinnen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/151379
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