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Die "bildende Erfahrung" als Ziel pragmatistischen Lehrens und Lernens mit digitalen Medien. Entwurf und theoretische Begründung eines Lehr-/Lernszenarios

Titel: Die "bildende Erfahrung" als Ziel pragmatistischen Lehrens und Lernens mit digitalen Medien. Entwurf und theoretische Begründung eines Lehr-/Lernszenarios

Hausarbeit , 2021 , 33 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Nadin Hecht (Autor:in)

Pädagogik - Medienpädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In der Arbeit findet sich die Ausarbeitung und Konzeption eines digitalen Lehr-/Lernszenarios als Fortbildungsangebot für berufstätige Lehrkräfte. Es werden die zentralen Begriffe geklärt, Lernen unter pragmatistischer Perspektive beleuchtet und anschließend Implikationen für digitale Lehr-/Lernszenarien abgeleitet. Ebenso wird die Professionalisierung von Lehrkräften beleuchtet und der aktuelle Forschungsstand bezüglich ihrer digitalen Kompetenzen dargelegt. Das gewählte Grund- und Lernszenario der Fortbildung wird erläutert, der Bezug zum situierten Lernen hergestellt und die im Zusammenhang mit dem Pragmatismus stehende handlungs- und gestaltungsorientierte Mediendidaktik erläutert. Zudem wird das gewählte didaktische Design, das 3C-Komponentenmodell, vorgestellt und eine mögliche Umsetzung der hybriden Lehrveranstaltung dargelegt. Die Arbeit schließt mit einem Fazit.

Mit der Digitalisierung gewinnt das mediengestützte, individuelle Lernen in allen Bildungskontexten an Bedeutung. Durch Smartphones, Tablets und Apps eröffnen sich dadurch neue didaktische Möglichkeiten, aber auch Herausforderungen in Bezug auf flexible, kreative kollaborative und selbstbestimmte Lernformen. Im Rahmen der Covid19-Pandemie scheinen insbesondere die Erklärung des Unterrichtsstoffes durch Videos besonders interessant für den schulischen Bereich zu sein.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Bildung und Lernen im Kontext von Pragmatismus

2.1 Bildung aus pragmatistischer Perspektive

2.2 Lernen aus pragmatistischer Perspektive

2.3 Implikationen für die Gestaltung digitaler Lehr-/Lernszenarien

3 Professionalisierung von Lehrkräften

3.1 Digitale Kompetenzen von Lehrkräften

3.2 Digitalisierungsbezogene Fortbildungen von Lehrkräften

3.3 Digitale Ressourcen: Erstellung und Einsatz von Erklärvideos

4 Grund- und Lernszenario

4.1 Grundszenario Integration

4.2 Lernszenario Interaktion und Kollaboration

4.3 Situiertes Lernen im Grund- und Lernszenario

4.4 Handlungs- und Gestaltungsorientierung

5 Digitales Lehr-/Lernszenario: Didaktische Konzeption und Planung

5.1 Bildungsproblem: Digitale Kompetenzen von Lehrkräften

5.2 Zielgruppe: Lehrkräfte an einer hessischen Gesamtschule

5.3 Lehrziele und -inhalte

5.4 Didaktisches Design: Das 3C-Komponentenmodell

5.5 Aufbau und mögliche Umsetzung der hybriden Lehrveranstaltung

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Konzeption einer 10-wöchigen hybriden Fortbildung für Lehrkräfte an einer hessischen Gesamtschule. Das primäre Ziel ist es, den Teilnehmenden durch die pragmatistische Lerntheorie fundierte Kompetenzen zur eigenständigen Erstellung und pädagogisch reflektierten Nutzung von Erklärvideos für den Unterricht zu vermitteln.

  • Theoretische Fundierung des Lehrens und Lernens durch den amerikanischen Pragmatismus nach John Dewey.
  • Analyse des Professionalisierungsbedarfs von Lehrkräften im Hinblick auf digitale Kompetenzen und Medienproduktion.
  • Entwicklung eines hybriden Lernszenarios basierend auf dem 3C-Komponentenmodell (Content, Communication, Construction).
  • Integration von situiertem, handlungs- und gestaltungsorientiertem Lernen in das Fortbildungskonzept.
  • Konkrete didaktische Planung einer 10-wöchigen Umsetzung inklusive Phasen wie Teambuilding, Brainstorming und Videodreh.

Auszug aus dem Buch

2.1 Bildung aus pragmatistischer Perspektive

Die Bedeutung des Begriffs Bildung hat sich in seiner langen Tradition immer wieder gewandelt (Arnold et al., 2018, S. 26, Rucker, 2019, S. 84). Lange im philosophischen und theologischen Bereich gebraucht, avanvcierte Bildung zwischen 1770 und 1830 im deutschsprachigen Raum zu einem pädagogischen Begriff, der u.a. von Lessing, Herder und Kant, Goethe und Schiller, Pestalozzi, Diesterweg und Fröbel, Schleiermacher und Herbart, Humboldt, Fichte und Hegel geprägt wurde (Rucker, 2019, S. 84). Traditionell wird Bildung als Prozess bezeichnet, in dem der Einzelne sich „selbsttätig mit der Welt auseinandersetzt und dabei zunehmend die Fähigkeit entwickelt, das eigene Leben selbstbestimmt zu führen“ (Rucker, 2019, S. 84).

Die digitale Transformation und die damit einhergehenden Gestaltungsmöglichkeiten von Bildung mit digitalen Medien führt zu Debatten über die Notwendigkeit einer Bestimmung von „Bildung in einer digitalisierten Gesellschaft“ (de Witt, 2018, S. 1006). Aktuelle bildungswissenschaftliche Diskurse legen dabei den Fokus auf Transformationsprozesse (Jörissen, 2016, S. 31, Koller, 2017, S. 33). Das Konzept der „Bildung als Transformationsprozess“ betrachtet Bildung als Veränderung, die das eigene Denken beeinflusst sowie die Beziehung des Subjekts zur Welt, zu anderen und sich selbst (de Witt, 2018, S. 996, Koller, 2017, S. 33). Andreas Dörpinghaus greift den transformierenden Charakter von Bildung im Zusammenhang mit Erfahrung auf und versteht unter Bildung einerseits eine „hermeneutisch-kritische Fähigkeit eines jeden Menschen“ und andererseits eine „aus Erfahrung stammende Distanzleistung der Verzögerung“ (Dörpinghaus, 2015, S. 464). Nach Dörpinghaus sind Bildung und Erfahrung also untrennbar miteinander verbunden, da Bildung ohne Anbindung an Erfahrung unverständlich bleibt und umgekehrt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Arbeit thematisiert die Notwendigkeit, Lehrkräfte im Umgang mit digitalen Medien und Erklärvideos zu schulen, um auf die Herausforderungen von Digitalisierung und Homeschooling zu reagieren.

2 Bildung und Lernen im Kontext von Pragmatismus: Dieses Kapitel erläutert die pragmatistische Lerntheorie nach John Dewey und leitet daraus die grundlegenden Prinzipien der Erfahrung, Handlung und Reflexion für digitale Lehr-/Lernszenarien ab.

3 Professionalisierung von Lehrkräften: Hier wird der Forschungsstand zu digitalen Kompetenzen, Lehrerfortbildungen und dem gezielten Einsatz von Erklärvideos analysiert, um den Professionalisierungsbedarf zu begründen.

4 Grund- und Lernszenario: Es erfolgt die Auswahl der Szenarien "Integration" sowie "Interaktion und Kollaboration", die das situierte Lernen und eine handlungsorientierte Medididaktik in den Mittelpunkt stellen.

5 Digitales Lehr-/Lernszenario: Didaktische Konzeption und Planung: Dieses Kapitel beschreibt die konkrete Ausarbeitung der geplanten 10-wöchigen Fortbildung von der Zielgruppenanalyse über das 3C-Komponentenmodell bis zum detaillierten zeitlichen Aufbau.

6 Fazit: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Reflexion über das entworfene Konzept, dessen Potenziale für die Lehrkräftefortbildung sowie die Notwendigkeit einer empirischen Überprüfung im Praxistest.

Schlüsselwörter

Pragmatismus, Bildung, Lernen, John Dewey, Lehrkräftefortbildung, Erklärvideos, digitale Kompetenzen, hybrides Lernen, Lernszenario, situiertes Lernen, Mediendidaktik, Transformationsprozess, 3C-Komponentenmodell, kollaboratives Lernen, Unterrichtsgestaltung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit entwickelt ein praxisnahes Fortbildungskonzept für Lehrkräfte, um diese bei der Erstellung und Nutzung von Erklärvideos in hybriden Lernszenarien zu unterstützen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Hauptthemen sind die pragmatistische Lerntheorie nach Dewey, die digitale Professionalisierung von Lehrkräften, didaktische Szenariengestaltung und die videobasierte Wissensvermittlung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Hauptziel ist es, beruflich tätigen Lehrkräften durch eine 10-wöchige, auf den Pragmatismus gestützte Fortbildung "bildende Erfahrungen" im Umgang mit Erklärvideos und digitalen Tools zu ermöglichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Erarbeitung verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch aktuelle bildungswissenschaftliche Literatur, kombiniert mit einer Konzeption in Anlehnung an Kerres' Leitfaden für mediendidaktische Planungen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden nach der theoretischen Einbettung (Kapitel 2 und 3) die Grund- und Lernszenarien (Kapitel 4) begründet und anschließend eine detaillierte didaktische Planung des Fortbildungsprogramms (Kapitel 5) erstellt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Dokument am besten?

Die Kernbegriffe sind Pragmatismus, Erklärvideos, digitale Kompetenzen, hybrides Lernen, Lehrkräftefortbildung und didaktische Konzeption.

Wie werden die Lehrkräfte in der Konzeption als Lernende betrachtet?

Die Lehrkräfte werden als selbstgesteuerte, aktive Lernakteure gesehen, die im Rahmen einer "lernenden Gemeinschaft" gemeinsam Erfahrungen reflektieren und praktisch anwenden.

Warum wird das 3C-Komponentenmodell für diese Fortbildung gewählt?

Das Modell ermöglicht einen strukturierten Mix aus Content (Lernmaterial), Communication (Austausch) und Construction (eigene Erstellung), was ideal zur pragmatistischen Ausrichtung passt.

Welche Rolle spielt die Covid19-Pandemie in diesem Konzept?

Die Pandemie und das resultierende Homeschooling dienen als konkreter Situierungskontext, der den hohen praktischen Bedarf an digitalen Kompetenzen und Erklärvideos verdeutlicht.

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Details

Titel
Die "bildende Erfahrung" als Ziel pragmatistischen Lehrens und Lernens mit digitalen Medien. Entwurf und theoretische Begründung eines Lehr-/Lernszenarios
Hochschule
FernUniversität Hagen  (Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften)
Veranstaltung
Bildung und Lernen im Kontext von Digitalisierung
Note
1,3
Autor
Nadin Hecht (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
33
Katalognummer
V1514755
ISBN (PDF)
9783389082218
ISBN (Buch)
9783389082225
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Mediendidaktik Pragmatismus Lernszenario Digitale Kompetenzen Lehrer:innen Erklärvideo Situiertes Lernen Handlungs- und Gestaltungsorientierung 3C-Komponentenmodell
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Nadin Hecht (Autor:in), 2021, Die "bildende Erfahrung" als Ziel pragmatistischen Lehrens und Lernens mit digitalen Medien. Entwurf und theoretische Begründung eines Lehr-/Lernszenarios, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1514755
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Leseprobe aus  33  Seiten
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