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„Was hat ein Rabe mit einem Schreibtisch gemeinsam?“

Oder: Was Tim Burton aus Lewis Carrolls Alice-Romanen gemacht hat

Titre: „Was hat ein Rabe mit einem Schreibtisch gemeinsam?“

Dossier / Travail de Séminaire , 2010 , 22 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Patricia Liebling (Auteur)

Philologie Allemande - Littérature Allemande Moderne
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Résumé Extrait Résumé des informations

Da sich meine Hausarbeit zwischen wissenschaftlicher Arbeit und Film/Buch-Rezension bewegt und keine "klassische" Einleitung vorweist, finde es am Sinnvollsten, an dieser Stelle das Inhaltsverzeichnis zu offenbaren und damit einen Blick in meine Arbeit zu geben.

1. Einführung
2. Lewis Carroll
3. Worum es in den Alice-Romanen geht
3.1 Alice im Wunderland
3.2 Durch den Spiegel und was Alice dort fand
4. Erstes Fazit
5. Was hat Tim Burton inhaltlich aus den Vorlagen gemacht?
6. Zeichnungen und deren Übertragung ins Filmformat
7. Rahmenhandlung
8. Die Figuren in ihrem jeweiligen Kontext
8.1 Das Unterland und seine Bewohner
8.2 Die Königinnen
8.3 Alice selbst
9. Fazit

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. EINFÜHRUNG

2. LEWIS CARROLL

3. WORUM ES IN DEN ALICE-ROMANEN GEHT:

3.1 „ALICES ABENTEUER IM WUNDERLAND“:

3.2 „DURCH DEN SPIEGEL UND WAS ALICE DORT FAND“:

4. ERSTES FAZIT

5. WAS HAT TIM BURTON INHALTLICH AUS DEN VORLAGEN GEMACHT?

6. ZEICHNUNGEN UND DEREN ÜBERTRAGUNG INS FILMFORMAT

7. RAHMENHANDLUNG

8. DIE FIGUREN IN IHREM JEWEILIGEN KONTEXT

8.1 DAS UNTERLAND UND SEINE BEWOHNER

8.2 DIE KÖNIGINNEN

8.3 ALICE SELBST

9. FAZIT

10. LITERATURANGABEN

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, wie der Regisseur Tim Burton die literarischen Vorlagen von Lewis Carroll in seinem Film "Alice im Wunderland" adaptiert, inhaltlich modifiziert und visuell umgesetzt hat.

  • Vergleichende Analyse der Romanvorlagen mit der filmischen Interpretation
  • Untersuchung der Charakterentwicklung und ihrer Einbettung in den neuen Kontext
  • Analyse der Übertragung von John Tenniels Originalillustrationen in das 3D-Filmformat
  • Bewertung der inhaltlichen Abweichungen und der neu eingefügten Rahmenhandlung
  • Reflektion über die Wirkung der filmischen Mittel im Vergleich zum ursprünglichen Nonsens-Stil der Romane

Auszug aus dem Buch

5. Was hat Tim Burton inhaltlich aus den Vorlagen gemacht?

Betrachtet man die Romanvorlagen näher, erkennt man schnell, dass die Erzählungen Carrolls, die zwar für Kinder gedacht waren, dennoch aber albtraumhafte Züge tragen, das perfekte Burton-Material sind. Der Regisseur, der vor allem für seine andersartigen Filme – wie beispielsweise „Edward mit den Scherenhänden“, „Big Fish“ und „Charlie und die Schokoladenfabrik“ - bekannt ist, konnte auch diesen Vorlagen seinen ganz eigenen Touch verleihen. Wer sich den Film ansieht ohne zu wissen, wer auf dem Regiestuhl saß, weiß es spätestens an den Stellen, wo knorrige, verästelte und düster wirkende Bäume gezeigt werden, die sich in dieser Art schon in der Vergangenheit durch verschiedene Burton-Filme wie „Corpse Bride“ und „Sleepy Hollow“ gezogen haben.

Im Vergleich zum Buch, umrahmt Burton die Geschichte anders. In Alice I schläft die Hauptfigur ein, während ihre große Schwester neben ihr ein Buch liest. In Alice II spielt sie hingegen mit ihren Katzen und kann sich nicht mehr daran erinnern, jemals im Wunderland gewesen zu sein.

Im Film sieht das anders aus: Die Londonerin Alice Kingsley (Mia Wasikowska) hat als Kind stets den gleichen Traum, der sie ins Wunderland führt. Mit ihrem Vater, einem Geschäftsmann, der ihr verständnisvoll zuhört, spricht sie darüber. Dass es sich in ihrem Traum um eine tatsächlich gemachte Reise handelt, erkennt sie nicht. Interessant ist an dieser Stelle der Name Kingsley. Alices Vater im Film heißt Charles. Und Charles Kingsley spielte im Leben von Carroll ja auch eine gewisse Rolle. In Carrolls Fassung taucht der Name zwar nicht auf, aber auch Burton scheint eine gewisse Bewunderung für Kingsley zu empfinden, da er ihm eine kleine aber liebevolle Rolle gewidmet hat.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINFÜHRUNG: Historischer Abriss zur Entstehung der Alice-Romane von Lewis Carroll und ihre Bedeutung als literarisches Werk.

2. LEWIS CARROLL: Biografische Skizze des Autors mit Fokus auf seine exzentrischen Interessen und seine Beziehung zu den Liddell-Kindern.

3. WORUM ES IN DEN ALICE-ROMANEN GEHT:: Zusammenfassung der Handlungsverläufe der beiden Romane "Alices Abenteuer im Wunderland" und "Durch den Spiegel und was Alice dort fand".

4. ERSTES FAZIT: Analyse der zeitgenössischen Kontexte sowie der Bedeutung von Regeln und Zeit in der Traumwelt Carrolls.

5. WAS HAT TIM BURTON INHALTLICH AUS DEN VORLAGEN GEMACHT?: Untersuchung der filmischen Neuinterpretation, der Rahmenhandlung und der stilistischen Anpassungen durch Tim Burton.

6. ZEICHNUNGEN UND DEREN ÜBERTRAGUNG INS FILMFORMAT: Vergleich zwischen den klassischen Illustrationen von John Tenniel und den computergenerierten 3D-Bildwelten des Films.

7. RAHMENHANDLUNG: Analyse der filmisch ergänzten viktorianischen Rahmenhandlung und deren Bezug zu den literarischen Motiven.

8. DIE FIGUREN IN IHREM JEWEILIGEN KONTEXT: Charakterisierung der wichtigsten Protagonisten und deren Transformation vom Buch zum Film.

9. FAZIT: Kritische Würdigung des Films hinsichtlich seiner Massenkompatibilität und der Treue zur literarischen Vorlage.

10. LITERATURANGABEN: Auflistung der verwendeten Quellen und Sekundärliteratur.

Schlüsselwörter

Alice im Wunderland, Lewis Carroll, Tim Burton, Literaturkritik, Filmvergleich, John Tenniel, Adaptation, Wunderland, Unterland, viktorianisches England, Charakteranalyse, Nonsens-Literatur, 3D-Technik, Romanvorlage, Filmgeschichte

Hufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der literaturwissenschaftlichen Analyse der Adaption von Lewis Carrolls Alice-Romanen durch den Regisseur Tim Burton.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Zentrum stehen der Vergleich zwischen literarischer Vorlage und Film, die visuelle Umsetzung von Illustrationen sowie die inhaltliche Anpassung der Charaktere und Rahmenhandlungen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, inwieweit Tim Burton den Geist der Carroll-Werke beibehalten hat und wie stark die filmische Neuinterpretation durch eigene künstlerische Ansätze geprägt wurde.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine komparative Analyse, bei der Originaltexte und filmische Szenen gegenübergestellt und hinsichtlich ihrer inhaltlichen und stilistischen Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede untersucht werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung der Handlungsverläufe, den Vergleich der Illustrationen mit der 3D-Technik, eine Analyse der neu erfundenen Rahmenhandlung sowie die detaillierte Betrachtung der Figurenkonstellationen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Alice im Wunderland, Tim Burton, Adaptation, Filmvergleich, Charakteranalyse und viktorianisches England.

Wie unterscheidet sich die Darstellung der Alice im Film von der Buchvorlage?

Im Film ist Alice kein siebenjähriges Kind mehr, sondern eine junge Erwachsene, die versucht, sich gesellschaftlichen Konventionen zu widersetzen, was im Gegensatz zur kindlich-passiven Figur der Bücher steht.

Welche Rolle spielt die visuelle Ebene bei der Interpretation von Burton?

Burton nutzt seinen spezifischen "burtonesque" Stil mit düsteren und knorrigen Bäumen, um eine albtraumhafte Atmosphäre zu schaffen, die zwar an Tenniels Illustrationen angelehnt ist, diese jedoch durch 3D-Technik modernisiert.

Wird im Film das Motiv des Humpti Dumpti aufgegriffen?

Nein, das sprechende Ei Humpti Dumpti taucht im Film entgegen der Erwartung vieler Leser nicht auf, was im Fazit als eine verpasste Gelegenheit für mehr Verrücktheit bewertet wird.

Gibt es soziale Anspielungen im Film, die im Buch fehlen?

Ja, die Arbeit stellt fest, dass durch die Darstellung des Hofstaates der roten Königin eine sozialkritische Komponente eingefügt wurde, die das blinde Anpassen an Autoritäten thematisiert.

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Résumé des informations

Titre
„Was hat ein Rabe mit einem Schreibtisch gemeinsam?“
Sous-titre
Oder: Was Tim Burton aus Lewis Carrolls Alice-Romanen gemacht hat
Université
Ruhr-University of Bochum  (Germanistik)
Cours
Theorie, Geschichte und Praxis der Literaturkritik
Note
2,0
Auteur
Patricia Liebling (Auteur)
Année de publication
2010
Pages
22
N° de catalogue
V151494
ISBN (ebook)
9783640632275
ISBN (Livre)
9783640632633
Langue
allemand
mots-clé
Tim Burton Alice im Wunderland Lewis Carroll Rezension Film-Buch-Vergleich
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Patricia Liebling (Auteur), 2010, „Was hat ein Rabe mit einem Schreibtisch gemeinsam?“, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/151494
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Extrait de  22  pages
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