In dieser schulpraktischen Studie wird die Mediennutzung und Medienkompetenz der Auszubildenden an der Pflegeschule der LVR-Klinik X untersucht. Ziel der Studie ist es, die Nutzung digitaler Medien durch Pflegeauszubildende zu erfassen und zu analysieren, welche Medienkompetenzen bereits vorhanden sind und welche Defizite bestehen. Mithilfe eines strukturierten Fragebogens wurden Daten zur Nutzung von Endgeräten, digitalen Plattformen und zur Selbsteinschätzung der eigenen Medienkompetenz erhoben. Die Ergebnisse bieten wertvolle Einblicke in die Mediennutzung von Pflegeschülern und lassen konkrete Fortbildungsbedarfe erkennen, um ihre digitale Kompetenz für den Ausbildungs- und Berufsalltag zu fördern.
Inhaltsverzeichnis
I. Einleitung & Problemstellung
II. Ziele und Forschungsfragen
III. Theoretischer Hintergrund
3.1. Definition Medien
3.2. Definition Kompetenz
3.3. Medienkompetenz
IV. Vorgehen und Methodik
4.1. Der Fragebogen
4.2. Fragebogenkonstruktion
4.3. Der Online-Fragebogen
4.4. Qualitätssicherung und Objektivität
4.5. Der Pretest
4.6. Limitationen
4.7. Ethische Aspekte
V. Ergebnisse
5.1. Daten der Mediennutzung
5.2. Daten der Medienkompetenz
VI. Diskussion (3,75 – 7,5)
VII. Fazit
VIII. Literaturverzeichnis
IX. Anhangsverzeichnis
Anhang 1: Der Fragebogen
Zielsetzung & Forschungsthemen
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, einen Einblick in die Mediennutzung sowie die Medienkompetenz der Auszubildenden an der Pflegeschule der LVR-Klinik X zu gewinnen, um daraus möglichen Fortbildungsbedarf abzuleiten. Die zentrale Forschungsfrage lautet: „Wie schätzen die Auszubildenden der Pflegeschule der LVR Klinik X im Jahr 2022 Ihre Medienkompetenz ein? Welche Defizite bestehen in grundlegenden Fähigkeiten der Mediennutzung? Welche Medien und Endgeräte werden von den Auszubildenden genutzt?“
- Erfassung des Mediennutzungsverhaltens und der bevorzugten Endgeräte.
- Selbsteinschätzung der Medienkompetenz hinsichtlich technischer Fertigkeiten.
- Analyse der kritischen Auseinandersetzung mit digitalen Medien und Nachrichtenquellen.
- Identifikation von Defiziten zur Optimierung der digitalen Lehre.
Auszug aus dem Buch
3.1. Definition Medien
Der Begriff Medien stammt aus dem Bereich der Kommunikation und bedeutet wörtlich übersetzt „Mittler“ (Moser, 2019). Er wird definiert als Informationen, die von einem Sender, mit Hilfe technischer Hilfsmittel, an einen Empfänger weitergegeben werden. Durch technische Hilfsmittel, wie der Druckmaschine, dem Radio oder dem Computer hat sich die Kommunikation in den letzten Jahrhunderten ausgeweitet (Moser, 2019). Ein Medium, so Moser, wird benötigt, um für Menschen den Bezug zur Lebenswelt zu vermitteln und beschreibt alle Artefakte, die zwischen dem Menschen und der Welt geschaltet werden.
Eine Besonderheit unter den Medien bilden die digitalen Medien, die elektronisch codiert sind und somit den Gegensatz zu analogen Medien bilden, die in physischer Form existieren (Moser, 2019). Digitale Medien ermöglichen eine vernetzte und damit vergrößerte Kommunikation und sind unabhängig vom jeweiligen Trägermedium (Moser, 2019). Für diese Arbeit werden digitale Medien, besonders in online verfügbarer Form, als Grundlage für den Begriff „Medien“ verwendet.
Zusammenfassung der Kapitel
I. Einleitung & Problemstellung: Dieses Kapitel erläutert den Anlass der Studie und verdeutlicht vor dem Hintergrund wachsender Digitalisierung den Bedarf an Medienkompetenz in der Pflegeausbildung.
II. Ziele und Forschungsfragen: Hier werden die zentralen Forschungsfragen definiert, die darauf abzielen, das Mediennutzungsverhalten und die subjektive Kompetenzeinschätzung der Auszubildenden zu erfassen.
III. Theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel definiert die grundlegenden Begriffe Medien, Kompetenz und Medienkompetenz gemäß etablierter erziehungswissenschaftlicher Konzepte.
IV. Vorgehen und Methodik: Es wird die Durchführung der querschnittsorientierten Online-Befragung sowie die Konstruktion des Fragebogens und der Einsatz von Gütekriterien beschrieben.
V. Ergebnisse: Die erhobenen Daten werden deskriptiv ausgewertet, wobei insbesondere die Mediennutzung und die Selbsteinschätzung der digitalen Kompetenzen im Fokus stehen.
VI. Diskussion (3,75 – 7,5): Die Ergebnisse werden interpretiert und zeigen Widersprüche zwischen der hohen Mediennutzung und den tatsächlichen, teilweise defizitären technischen Fähigkeiten.
VII. Fazit: Die Arbeit schließt mit dem Fazit, dass Medienkompetenz in Zukunft gezielter geschult werden sollte und die Selbsteinschätzung der Auszubildenden kritisch zu hinterfragen ist.
Schlüsselwörter
Mediennutzung, Medienkompetenz, Pflegeausbildung, Online-Befragung, Digitale Medien, Selbsteinschätzung, Medienpädagogik, Smartphone, Software, Bildungsbedarf, Digitale Spaltung, Medienkritik, Medienkunde, Mediengestaltung, Querschnittsstudie.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht in Form einer schulpraktischen Studie die Mediennutzung und die Medienkompetenz von Auszubildenden in der Pflege.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Felder umfassen die Nutzung digitaler Endgeräte und Software sowie die kritische Reflexion und die technischen Fähigkeiten beim Umgang mit digitalen Medien.
Was ist das primäre Ziel der Studie?
Ziel ist es, den Status quo der Medienkompetenz der Auszubildenden zu ermitteln, um daraus gezielte Empfehlungen für den Fortbildungsbedarf der Schule abzuleiten.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wurde eine standardisierte quantitative Querschnittsstudie mittels eines Online-Fragebogens durchgeführt.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die methodische Vorgehensweise, die deskriptive Ergebnisdarstellung und eine anschließende kritische Diskussion.
Wie lässt sich die Arbeit anhand von Schlüsselwörtern charakterisieren?
Wesentliche Begriffe sind Medienkompetenz, Pflegeausbildung, Mediennutzung und digitale Didaktik.
Warum wurde eine Selbsteinschätzung gewählt?
Aufgrund des hohen Zeit- und Ressourcenaufwands für eine objektive Leistungsmessung wurde die Selbsteinschätzung als erster, praktikabler Zugang für eine Bestandsaufnahme gewählt.
Welches Ergebnis zur Nachrichtennutzung ist besonders auffällig?
Bemerkenswert ist, dass Instagram für die Mehrheit der Auszubildenden als die wichtigste Nachrichtenquelle fungiert.
Wie gehen die Auszubildenden mit technischen Problemen um?
Die meisten Befragten bevorzugen in diesem Fall Suchmaschinen wie Google oder nutzen Tutorial-Videos, während klassische Bedienungsanleitungen kaum in Anspruch genommen werden.
- Arbeit zitieren
- Sebastian Kwasek (Autor:in), 2022, Mediennutzung und Medienkompetenz der Auszubildenden einer Pflegeschule. Eine schulpraktische Studie zur Erfassung der digitalen Fähigkeiten und Medienkompetenzen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1515287