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Metropole Hamburg - Wachsende Stadt

Wächst Hamburg wirklich? - Geburtenentwicklung in den Hamburger Stadtteilen

Titre: Metropole Hamburg - Wachsende Stadt

Dossier / Travail , 2009 , 23 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Felix Achilles (Auteur)

Sociologie - Habitation et Sociologie urbaine
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Résumé Extrait Résumé des informations

Im Jahre 2002 hat der Senat der FFH hat das Leitbild „Metropole Hamburg – Wachsende Stadt“ ausgegeben. Zentrale Zielsetzung hierbei ist u.a. die Steigerung der Einwohnerzahl. Dieses Leitbild wurde in den folgenden Jahren weiter fortentwickelt.
Ein wichtiges Ziel des Senats ist die Familienförderung. Im aktuellsten Leitbild 2007 heißt es: „Nur eine familien- und kinderfreundliche Stadt ist eine Stadt mit Zukunft. Um zu wachsen, muss sich Hamburg in besonderer Weise auf die Bedürfnisse von Familien mit Kindern einstellen. Es gilt, attraktive Lebens- und Arbeitsbedingungen für junge Familien in Hamburg zu schaffen.“
Der Senat hat sich nach dem Monitor „Wachsende Stadt Hamburg 2007“ zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2020 einen Bevölkerungszuwachs von 80.000 zu erreichen. Dies entspräche einer Gesamt-Einwohnerzahl der FHH von über 1,84 Millionen. Die Bertelsmann Stiftung geht von einem Bevölkerungszuwachs in Hamburg von ca. 70.000 bis zum Jahr 2025 aus.
In dieser Hausarbeit gilt das Interesse der Geburtenentwicklung in Hamburg. Es soll aufgezeigt werden, wie die Metropole Hamburg im nationalen und internationalen Vergleich dasteht und welche Stadtteile in Hamburg besonders zu der Geburtenentwicklung und somit auch zum Bevölkerungswachstum beitragen. Es wird belegt, dass besonders sozialschwächere Stadtteile eine hohe Geburtenziffer aufweisen und in diesem Zusammenhang wird eine Vermutung untersucht, dass hierzu besonders ausländische Frauen beitragen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Metropole Hamburg - Wachsende Stadt

1.2. Methodische Anmerkungen

2. Wachsende Stadt?

2.1. Nationaler und internationaler Vergleich

2.1. Vergleich der Hamburger Stadtteile

3. Geburtenentwicklung nach sozialem Status

3.1. Definition Problemstadtteil in Hamburg

3.2. Analyse der Geburtenentwicklung in den Problemstadtvierteln

3.2.1. Bedingt Armut hohe Geburtenraten?

3.2.2. Ist Kinderreichtum eine Frage der Nationalität?

4. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Dynamik der Geburtenentwicklung in Hamburg vor dem Hintergrund des politischen Leitbilds einer "wachsenden Stadt". Dabei steht die Forschungsfrage im Zentrum, ob und in welchem Maße sozialschwächere Stadtteile überproportional zur Geburtenentwicklung beitragen und welche Rolle dabei sozioökonomische Faktoren sowie die Nationalität der Bevölkerung spielen.

  • Analyse der demografischen Situation Hamburgs im nationalen und internationalen Vergleich.
  • Methodische Kategorisierung von Stadtteilen anhand sozioökonomischer Indikatoren.
  • Untersuchung des Zusammenhangs zwischen sozialem Status und Geburtenziffern.
  • Evaluation des Einflusses der Nationalität auf die Geburtenhäufigkeit.
  • Diskussion über die Relevanz von Opportunitätskosten und soziokulturellen Faktoren für das generative Verhalten.

Auszug aus dem Buch

3.2.1. Bedingt Armut hohe Geburtenraten?

Führen hohe Geburtenraten zu Armut oder Armut zu einer hohen Geburtenrate? Diese Frage kann hier nicht beantwortet werden. Doch die Analyse zeigt, dass gerade Problemstadtteile hohe Geburtenziffern aufweisen. Wie Abb. 12 zeigt, liegt auch ein positiver Zusammenhang zwischen Problemstadtteilen und Geburtenziffern vor, allerdings ist dieser Zusammenhang bei weitem kein vollständig linearer Zusammenhang, da die Ränge sehr weit um die Diagonale streuen. Die Berechnung des Rangkorrelationkoeffizienten ergibt 0,183 und bestätigt damit einen geringen linearen positiven Rangzusammenhang. Aber auch die Stadteile die als sozialgefestigt bezeichnet werden, weisen zum Teil hohe Geburtenziffern auf. So haben z.B. Othmarschen, Blankenese und Wohldorf-Ohlstedt mit die höchsten Fruchtbarkeitsziffern.

Gerade die Klassen mit mittleren Sozialstatus und hohen Fallzahlen, wie z.B. Barmbek, weisen sehr geringe Fruchtbarkeitsziffern auf. Dieses Phänomen beobachtet auch Dr. Rüdiger Peuckert, Professor für Soziologie an der Universität Osnabrück, für ganz Deutschland. Laut Peuckert ist die durchschnittliche Kinderzahl vom Status der Eltern abhängig: „Eltern mit sehr niedrigem Status (2,1 Kinder) und Eltern mit sehr hohem Status (1,8 Kinder) bekommen durchschnittlich mehr Kinder als Eltern aus den mittleren Statusgruppen (1,4 - 1,5 Kinder).“ Gründe hierfür werden nicht benannt. Denkbar sei, dass gerade in diesen Statusgruppen die Angst besteht, dass ein Kind die Gefahr vom sozialen Abstieg bedeuten könnte und dass hier wahrscheinlich auch die Opportunitätskosten eine zentrale Rolle spielen (Siehe Abschnitt 4 „Schlussbetrachtung“).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung des Leitbildes "Metropole Hamburg - Wachsende Stadt" und Definition der zentralen Fragestellung bezüglich der Geburtenentwicklung.

2. Wachsende Stadt?: Untersuchung der demografischen Entwicklung Hamburgs im Vergleich zu anderen Regionen sowie eine räumliche Analyse der Fruchtbarkeitsziffern innerhalb der Stadtteile.

3. Geburtenentwicklung nach sozialem Status: Empirische Analyse zur Identifikation von Problemstadtteilen und deren statistischer Anteil an der Geburtenrate, ergänzt durch soziologische Erklärungsansätze.

4. Schlussbetrachtung: Synthese der Ergebnisse mit der Erkenntnis, dass das Ziel einer wachsenden Stadt nicht allein durch Geburten erreicht werden kann und eine breitere familienpolitische Unterstützung erforderlich ist.

Schlüsselwörter

Hamburg, Geburtenentwicklung, Fruchtbarkeitsziffer, Sozialstatus, Problemstadtteile, Bevölkerungszuwachs, Demografie, Migration, Nationalität, Familienförderung, Opportunitätskosten, Sozialgefüge, Stadtteilanalyse, Fertilität, Integration.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der demografischen Geburtenentwicklung in Hamburg und untersucht, ob bestimmte Stadtteile einen größeren Beitrag zum Bevölkerungswachstum leisten als andere.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen das politische Ziel einer "wachsenden Stadt", die sozioökonomische Struktur der Hamburger Stadtteile sowie der Einfluss von sozialem Status und Nationalität auf die Fertilität.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Hamburg im Vergleich dasteht und ob ein direkter Zusammenhang zwischen sozialschwachen Wohnvierteln und hohen Geburtenraten besteht.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine quantitative statistische Auswertung von Stadtteilprofilen, die mittels SPSS in ein Ranking überführt wurden, sowie eine vergleichende Analyse von Fruchtbarkeitsziffern.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Stadtentwicklung, die Definition und Untersuchung von "Problemstadtteilen" sowie eine kritische Auseinandersetzung mit Gründen für unterschiedliche Geburtenquoten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Fruchtbarkeitsziffer, Hamburg, Problemstadtteile, Sozialstatus und Bevölkerungsentwicklung.

Warum wurden bestimmte Stadtteile aus der Analyse ausgeschlossen?

Um die Repräsentativität der statistischen Auswertung zu gewährleisten, wurden alle Stadtteile mit einer geringen weiblichen Bevölkerungszahl (unter 200 Personen im gebärfähigen Alter) aus der Untersuchung herausgefiltert.

Welche Bedeutung haben "Opportunitätskosten" in diesem Kontext?

Sie beschreiben den Verzicht auf berufliche Chancen oder Einkommen durch die Entscheidung für ein Kind; die Arbeit diskutiert, dass hohe Opportunitätskosten in mittleren Statusgruppen zu einem Geburtenrückgang führen könnten.

Gibt es einen klaren Zusammenhang zwischen Nationalität und Geburtenrate?

Die Arbeit bestätigt statistisch eine höhere Fruchtbarkeitsrate bei ausländischen Frauen, betont jedoch gleichzeitig die Bedeutung religiöser Bindungen und soziokultureller Traditionen als erklärende Faktoren.

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Résumé des informations

Titre
Metropole Hamburg - Wachsende Stadt
Sous-titre
Wächst Hamburg wirklich? - Geburtenentwicklung in den Hamburger Stadtteilen
Université
University of Hamburg  (Fachbereich Sozialökonomie)
Cours
Sozialstrukturanalyse
Note
1,7
Auteur
Felix Achilles (Auteur)
Année de publication
2009
Pages
23
N° de catalogue
V151607
ISBN (ebook)
9783640631315
ISBN (Livre)
9783640631049
Langue
allemand
mots-clé
Geburtenentwicklung Hamburg Geburtenraten Fruchtbarkeitsrate TFR-Rate Fruchtbarkeitsziffer Kinderreichtum Geburten Metropole Hamburg
Sécurité des produits
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Citation du texte
Felix Achilles (Auteur), 2009, Metropole Hamburg - Wachsende Stadt, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/151607
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Extrait de  23  pages
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