Grin logo
de en es fr
Boutique
GRIN Website
Publier des textes, profitez du service complet
Aller à la page d’accueil de la boutique › Pédagogie - Pédagogie des médias

Der historische Spielfilm im Geschichtsunterricht

Lewis Milestones "Im Westen nichts Neues"

Titre: Der historische Spielfilm im Geschichtsunterricht

Dossier / Travail , 2010 , 27 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Bachelor Daniel Hitzing (Auteur)

Pédagogie - Pédagogie des médias
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

Bodo von Borries leitet seinen Aufsatz Geschichte im Fernsehen – und Geschichtsfernsehen in der Schule mit dem Satz „Das Fernsehen beeinflußt historisches Interesse, Wissen, Verständnis und Bewußtsein mehr als die Schule, erst recht mehr als der Geschichts- und Politikunterricht“ ein. Wenn man nun bedenkt, dass der Einsatz von Filmen in der Schule eher selten geschieht, wird es verständlich, warum sich die vorliegende Arbeit mit den Einsatzmöglichkeiten des Films Im Westen nichts Neues (IWNN) von Lewis Milestone aus dem Jahr 1930 im Geschichtsunterricht beschäftigt. Somit bewegt sie sich im Bereich der Didaktik, jedoch nicht nur eine mediendidaktische, sondern auch eine geschichtsdidaktische Perspektive muss eingenommen werden. Daher geht es zunächst darum die Chancen eines Einsatzes des Mediums Film im Un-terricht allgemein herauszustellen und dann den Fokus auf die Besonderheiten, die der Film als Quelle und als Medium für den Geschichtsunterricht hat, zu legen.
In einem weiteren Schritt wird der Film selbst zum Gegenstand der Analyse. Hierbei stehen neben der Handlung und der eingesetzten filmischen Mittel, vor allem der Ent-stehungskontext und die Rezeptionsgeschichte des Films im Mittelpunkt der Aufmerk-samkeit.
Daran anschließend ist es das Ziel, auf Grundlage der bis dahin gewonnenen Ergebnisse, die Einsatzmöglichkeiten im Unterricht von IWNN darzustellen. Nach einer kurzen Verortung in den Richtlinien des Landes Nordrhein-Westfalen für den Geschichtsunter-richt in der gymnasialen Oberstufe, wird ein konkreter Unterrichtsvorschlag skizziert.
Dessen Ziel ist es, den Schülerinnen und Schülern Methoden und Wissen für den Umgang mit in Filmen gezeigter Geschichte an die Hand zu geben. Dadurch sollen sie befähigt werden, selbst kritisch über, in Spielfilmen oder Dokumentation dargestellter Geschichte, zu reflektieren.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Film im (Geschichts)unterricht

3. Lewis Milestones „Im Westen nichts Neues“

4. „Im Westen nichts Neues“ im Geschichtsunterricht

4.1 Verortung in den Richtlinien

4.2 Einsatzmöglichkeiten

5. Literatur

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit untersucht die Einsatzmöglichkeiten des Spielfilms „Im Westen nichts Neues“ (1930) von Lewis Milestone im Geschichtsunterricht. Ziel ist es, ein fachlich fundiertes Unterrichtskonzept zu entwickeln, das Medienkompetenz fördert und den Film sowohl als historische Quelle als auch als Medium zur Reflexion über Geschichte und deren Darstellung nutzt.

  • Didaktik des Filmeinsatzes im Geschichtsunterricht
  • Analyse von Lewis Milestones „Im Westen nichts Neues“
  • Rezeptionsgeschichte und Zensur des Films in der Weimarer Republik
  • Methodische Einbettung in den gymnasialen Oberstufenunterricht
  • Förderung der Medien- und Quellenkritik bei Schülern

Auszug aus dem Buch

2. Der Film im (Geschichts)unterricht

Es geht weder darum den Film unter bewahrpädagogischer Perspektive zu betrachten, noch den Film als Belohnung einzusetzen. Vielmehr soll ein handlungsorientierter Umgang mit den Medien und ein kritisch-reflexiver Zugang zum Film gewählt werden.

Im Rahmen der Handlungsorientierung soll an die von Bernd Schorb formulierten Ziele angeknüpft werden. Er sieht als erstes Lernziel die „Erweiterung der Handlungsfähigkeit“ der Lernenden durch einen reflexiven Umgang mit den Medien, der über die reine Rezeption hinaus geht und durch die Eigenproduktion von Medienprodukten geprägt ist.

Zweitens erscheint das „Erfahren und Erlernen bewusster Kommunikation“ als wichtig. Dies soll dadurch garantiert werden, dass die Medienproduktion in Gruppenarbeit abläuft, was einen ständigen Austausch der Gruppenmitglieder über das zu schaffende Endprodukt garantiert. Als Drittes führt Schorb die „Befähigung, die eigenen Interessen selbstkritisch zu erkennen und kreativ umzusetzen“ an. Dieses Lernziel ist darauf ausgerichtet, dass die Schülerinnen und Schüler (SuS) ihrem Medienprodukt ein Konzept zugrundelegen, worin Entscheidungen über Inhalt und Intention des Produzierten getroffen wurden. Weiterhin sieht er den „Erwerb von Verhaltenssicherheit in unterschiedlichen sozialen Situationen“ als zu erlernende Kompetenz an. Das bedeutet konkret, dass die SuS sowohl während des Herstellungsprozesses, als auch in der Präsentationsphase in ständiger Interaktion mit anderen Individuen stehen und sich auf die jeweilige Kommunikationssituation einstellen müssen. Das fünfte und letzte Lernziel bezieht sich auf den Schaffensprozess selbst, der den SuS es ermöglicht ihr „eigenes Erleben und eigene Problemsichten in Bild, Wort und Schrift umzusetzen.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung begründet das Vorhaben, den Film „Im Westen nichts Neues“ als geschichtsdidaktisches Medium im Unterricht zu nutzen und skizziert den Aufbau der Analyse.

2. Der Film im (Geschichts)unterricht: Dieses Kapitel erläutert handlungsorientierte Medienpädagogik und die Chancen sowie Herausforderungen des Filmeinsatzes als Quelle und Medium im Geschichtsunterricht.

3. Lewis Milestones „Im Westen nichts Neues“: Hier wird der Film filmhistorisch und im Entstehungskontext der Weimarer Republik sowie hinsichtlich seiner Zensurgeschichte analysiert.

4. „Im Westen nichts Neues“ im Geschichtsunterricht: Der Abschnitt verortet den Film in offiziellen Richtlinien und entwirft ein konkretes Unterrichtsmodell zur Förderung von Medienkompetenz und historischem Wissen.

5. Literatur: Das Kapitel listet die verwendeten Quellen und Fachliteratur für die vorliegende Arbeit auf.

Schlüsselwörter

Geschichtsunterricht, Medienkompetenz, Im Westen nichts Neues, Lewis Milestone, Handlungsorientierung, Filmanalyse, Weimarer Republik, Quellenkritik, Didaktik, Erster Weltkrieg, Medieneinsatz, Historischer Spielfilm, Rezeptionsgeschichte, Zensur, Unterrichtsplanung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den didaktischen Möglichkeiten, den historischen Spielfilm „Im Westen nichts Neues“ (1930) gewinnbringend im Geschichtsunterricht einzusetzen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Mediendidaktik im Fach Geschichte, der Filmanalyse, der historischen Kontextualisierung des Films in der Weimarer Republik und der praktischen Unterrichtsgestaltung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch den Einsatz dieses Films bei Schülern die Medienkompetenz gesteigert und ein quellenkritischer Umgang mit filmisch dargestellter Geschichte eingeübt werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Analyse geschichtsdidaktischer Theorien, eine medienpädagogische Einordnung sowie eine strukturierte Auswertung der Filmhandlung und Rezeptionsgeschichte.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Betrachtung des Filmeinsatzes, eine Analyse des Films sowie eine konkrete Skizze für eine Unterrichtssequenz in der Oberstufe.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Geschichtsunterricht, Medienkompetenz, Handlungsorientierung, historische Authentizität, Filmanalyse und die Weimarer Republik.

Warum ist die Zensurgeschichte des Films für den Geschichtsunterricht relevant?

Sie ermöglicht eine direkte Verknüpfung mit der politischen Endphase der Weimarer Republik und veranschaulicht den Einfluss des Nationalsozialismus sowie den Umgang mit Medienmacht.

Wie trägt das „doppelte Verfahren“ nach Zwölfer zum Lernprozess bei?

Es sorgt dafür, dass Schüler die Faktizität und Authentizität des Films prüfen, indem sie ihn mit anderen Quellen abgleichen, bevor sie das Gesehene bewerten.

Welche Rolle spielt die Gruppenarbeit im vorgestellten Unterrichtskonzept?

Durch die Bildung von Expertengruppen wird Binnendifferenzierung ermöglicht und die Schüler werden zur aktiven Auseinandersetzung sowie zur Präsentation von Inhalten angeregt.

Fin de l'extrait de 27 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Der historische Spielfilm im Geschichtsunterricht
Sous-titre
Lewis Milestones "Im Westen nichts Neues"
Université
Bielefeld University  (Fakultät für Erziehungswissenschaft)
Cours
Medienpädagogik - Vertiefung
Note
1,0
Auteur
Bachelor Daniel Hitzing (Auteur)
Année de publication
2010
Pages
27
N° de catalogue
V151649
ISBN (ebook)
9783640630479
ISBN (Livre)
9783640630134
Langue
allemand
mots-clé
Geschichte Unterricht Geschichtsunterricht Im Westen nichts Neues Lewis Milestone Film Spielfilm historisch Geschichtsfilm Erster Weltkrieg Medienpädagogik Rezeption Unterrichtsentwurf Krieg Kriegsfilm Anti-Kriegsfilm Remarque Remark
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Bachelor Daniel Hitzing (Auteur), 2010, Der historische Spielfilm im Geschichtsunterricht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/151649
Lire l'ebook
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
Extrait de  27  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Expédition
  • Contact
  • Prot. des données
  • CGV
  • Imprint