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Slowenien - Vom Herzogtum Krain über den SHS-Staat und TITO - Jugoslawien zur selbständigen Republik

Título: Slowenien - Vom Herzogtum Krain über den SHS-Staat und TITO - Jugoslawien zur selbständigen Republik

Presentación (Redacción) , 2010 , 30 Páginas

Autor:in: Martin Gschwandtner (Autor)

Historia - Otros
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Der Ostalpenraum ist bis heute von Ländern geprägt, die fast durchwegs über ein halbes Jahrtausend alt sind. Das Mutterland Bayern besteht seit mehr als tausend Jahren. Während verschiedene Reiche und Staaten vergangen sind, beispielsweise das Königreich eines Przemysl Ottokar II. oder das Reich der Jagiellonen, die Österreichisch-Ungarische Monarchie und der Vielvölkerstaat Jugoslawien, haben die Länder – ungeachtet ihrer staatlichen Zugehörigkeit– doch ihre Eigenständigkeit und ihre Tradition bewahrt. Es ist zwar in einigen Fällen zu Grenzverschiebungen, Gebietsabtretungen oder Zusammenlegungen gekommen, doch gibt es nur wenige Länder, die wie Görz zu einer Stadt, genau genommen zu einer Doppelstadt geschrumpft sind, oder beispielsweise wie die reichsunmittelbare Stiftspropstei Berchtesgaden ihre politische Selbständigkeit eingebüßt haben.
Durch solche Grenzverschiebungen bzw.Zusammenlegungen bildete sich aus dem Herzogtum Krain und der einstigen Untersteiermark mit ihrem Hauptort Marburg, sowie einem Teil des ehemaligen Kronlandes Küstenland (damals bestehend aus der Grafschaft Görz- Gradisca, sowie Triest und Istrien),aus dem vorher zu Ungarn gehörigen Übermurgebiet und den ehemals kärntnerischen Gebieten Mießtal und Gemeinde Seeland, der heutige souveräne Staat Slowenien, dessen Entwicklung vom Herzogtum Krain bis heute in dieser Abhandlung streiflichtartig nachgezeichnet werden soll.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Herrschaftsbildung und Landwerdung im Ostalpenraum

2. Herrschaft der Habsburger

3. Türkennot und Bauernaufstände

4. Reformation

5. Bemühungen um ein vereintes Slowenien

6. Ungarischer Ausgleich

7. Erster Weltkrieg

8. Zerfall der Monarchie und Zwischenkriegszeit

9. Zweiter Weltkrieg

10. Die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg

11. Der Weg in die Demokratie

12. der Weg Sloweniens in die EU

Zielsetzung und Themen

Diese Arbeit zeichnet die historische Entwicklung des heutigen Staates Slowenien nach, beginnend bei den mittelalterlichen Anfängen im Herzogtum Krain bis hin zur Etablierung als unabhängige Republik und der Integration in die Europäische Union. Im Zentrum steht dabei die Frage, wie sich trotz wechselnder Herrschaftsverhältnisse, Grenzverschiebungen und imperialer Einflüsse eine eigenständige slowenische Identität und staatliche Souveränität herausbilden konnten.

  • Historische Genese des slowenischen Siedlungsgebietes
  • Einfluss der Habsburger Herrschaft und der Gegenreformation
  • Nationale Wiedergeburt im 19. Jahrhundert und Bemühungen um ein vereintes Slowenien
  • Die geopolitische Rolle Sloweniens im 20. Jahrhundert (Weltkriege, Jugoslawien)
  • Transformation zur Demokratie und EU-Beitritt

Auszug aus dem Buch

1. Herrschaftsbildung und Landwerdung im Ostalpenraum

Der Ostalpenraum ist bis heute von Ländern geprägt, die fast durchwegs über ein halbes Jahrtausend alt sind. Das Mutterland Bayern besteht seit mehr als tausend Jahren. Während verschiedene Reiche und Staaten vergangen sind, beispielsweise das Königreich eines Przemysl Ottokar II. oder das Reich der Jagiellonen, die Österreichisch-Ungarische Monarchie und der Vielvölkerstaat Jugoslawien, haben die Länder – ungeachtet ihrer staatlichen Zugehörigkeit– doch ihre Eigenständigkeit und ihre Tradition bewahrt. Es ist zwar in einigen Fällen zu Grenzverschiebungen, Gebietsabtretungen oder Zusammenlegungen gekommen, doch gibt es nur wenige Länder, die wie Görz zu einer Stadt, genau genommen zu einer Doppelstadt geschrumpft sind, oder beispielsweise wie Berchtesgaden ihre politische Selbständigkeit eingebüßt haben.

Durch solche Grenzverschiebungen bzw. Zusammenlegungen bildete sich aus dem Herzogtum Krain und der einstigen Untersteiermark mit ihrem Hauptort Marburg, sowie einem Teil des ehemaligen Kronlandes Küstenland (damals bestehend aus der Grafschaft Görz- Gradisca, sowie Triest und Istrien), dem vorher zu Ungarn gehörigen Übermurgebiet, den früher kärntnerischen Gebieten Mießtal und der kleinen Gemeinde Seeland, der heutige souveräne Staat Slowenien, dessen Entwicklung vom Herzogtum Krain beginnend bis heute in dieser Darstellung streiflichtartig nachgezeichnet werden soll. Eine Bemerkung noch zur Gemeinde Seeland: Diese wurde freiwillig im Tausch gegen die oberkrainische Gemeinde Weissenfels von Kärnten abgetreten. Dieser Tausch stellte sich allerdings später als Flop heraus, weil Weissenfels im Zuge der Pariser Friedensverhandlungen zusammen mit dem Kanaltal an Italien fiel.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Herrschaftsbildung und Landwerdung im Ostalpenraum: Dieses Kapitel erläutert die historischen Ursprünge der Länder des Ostalpenraums und die Entstehung des Staatsgebiets Sloweniens aus verschiedenen historischen Territorien wie dem Herzogtum Krain.

2. Herrschaft der Habsburger: Hier wird die Konsolidierung der Herrschaft der Habsburger über das slowenische Siedlungsgebiet seit dem 14. Jahrhundert und die Entwicklung von „Krain und die Windische Mark“ als Landeinheit beschrieben.

3. Türkennot und Bauernaufstände: Der Abschnitt behandelt die Bedrohung durch osmanische Einfälle, die militärischen Schutzmaßnahmen wie die Militärgrenze sowie die sozialen Spannungen durch Bauernaufstände.

4. Reformation: Dieses Kapitel widmet sich der Bedeutung der Reformation für die slowenische Sprache und Nation, insbesondere durch das Wirken von Primož Trubar und Jurij Dalmatin.

5. Bemühungen um ein vereintes Slowenien: Hier stehen die nationalen Bestrebungen im 19. Jahrhundert, beeinflusst durch Herder und Prešeren, sowie das politische Programm „Vereintes Slowenien“ im Vordergrund.

6. Ungarischer Ausgleich: Das Kapitel analysiert die Situation der Slowenen innerhalb der Donaumonarchie nach 1867 und die nationalpolitischen Spannungen in dieser Ära.

7. Erster Weltkrieg: Es wird die besondere Betroffenheit des slowenischen Gebiets durch die Isonzofront und die politischen Initiativen während des Krieges beschrieben.

8. Zerfall der Monarchie und Zwischenkriegszeit: Dieses Kapitel schildert die Staatsgründung 1918, den Übergang in den SHS-Staat bzw. das Königreich Jugoslawien und die Grenzproblematik.

9. Zweiter Weltkrieg: Hier wird die Zersplitterung des Landes während des Zweiten Weltkriegs und die Rolle der Partisanenbewegung beleuchtet.

10. Die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg: Der Fokus liegt auf der Einbindung Sloweniens in das föderative System Jugoslawiens unter Tito.

11. Der Weg in die Demokratie: Dieses Kapitel beschreibt den Zerfall des kommunistischen Systems, die Unabhängigkeitserklärung 1990 und den Widerstand gegen die jugoslawische Armee.

12. der Weg Sloweniens in die EU: Abschließend werden die Konsolidierung des Staates, die Privatisierung sowie der Beitrittsprozess zur Europäischen Union und zur UNO dargestellt.

Schlüsselwörter

Slowenien, Herzogtum Krain, Habsburger, Ostalpenraum, Osmanische Einfälle, Reformation, Primož Trubar, Nationalbewegung, Vereintes Slowenien, Donaumonarchie, Erster Weltkrieg, SHS-Staat, Jugoslawien, Unabhängigkeit, Europäische Union

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet einen historischen Überblick über die Entwicklung Sloweniens von den mittelalterlichen Anfängen des Herzogtums Krain bis zur Etablierung als souveräner Staat in der Europäischen Union.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die staatliche Entwicklung des slowenischen Siedlungsraums, die Auswirkungen von Fremdherrschaft, die nationale Identitätsbildung und die geopolitische Integration.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Entwicklung zum souveränen Staat Slowenien anhand der historischen Etappen nachzuzeichnen und aufzuzeigen, wie sich trotz wechselnder politischer Zugehörigkeit ein eigenständiges Volksbewusstsein formte.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor nutzt einen historischen, chronologischen Ansatz, der durch aktuelle Literatur und kartographische Darstellungen gestützt wird, um eine streiflichtartige historische Analyse zu erstellen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil deckt chronologisch die Herrschaft der Habsburger, die Reformation, die nationalen Bemühungen im 19. Jahrhundert, die Weltkriege, die Zugehörigkeit zu Jugoslawien und schließlich den Weg zur Demokratie und EU ab.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Slowenien, Krain, Habsburger, nationale Identität, Unabhängigkeit und europäische Integration charakterisieren.

Welche Rolle spielte das Herzogtum Krain für das heutige Slowenien?

Das Herzogtum Krain bildete den historischen Kernraum, aus dem heraus sich durch territoriale Zusammenlegungen mit anderen Regionen wie der Untersteiermark oder Teilen des Küstenlandes der moderne slowenische Staat entwickelte.

Warum war der "Tausch" der Gemeinde Seeland gegen Weissenfels historisch bedeutsam?

Dieser Tausch illustriert die oft komplexen und wechselhaften Grenzziehungen im Ostalpenraum, bei denen lokale Gemeinden als diplomatische "Objekte" behandelt wurden, was für die Betroffenen teils gravierende langfristige Folgen hatte.

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Detalles

Título
Slowenien - Vom Herzogtum Krain über den SHS-Staat und TITO - Jugoslawien zur selbständigen Republik
Autor
Martin Gschwandtner (Autor)
Año de publicación
2010
Páginas
30
No. de catálogo
V151720
ISBN (Ebook)
9783640633692
ISBN (Libro)
9783640633869
Idioma
Alemán
Etiqueta
Karantanien; Herzogtum Krain; SHS-Staat;
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Martin Gschwandtner (Autor), 2010, Slowenien - Vom Herzogtum Krain über den SHS-Staat und TITO - Jugoslawien zur selbständigen Republik, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/151720
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