Anforderungen an die Implementierung eines Risikocontrollings


Hausarbeit, 2009
30 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Anlagenverzeichnis

1. Problemeinführung

2. Risiko – ein Aspekt der unternehmerischen Tätigkeit
2.1 Betrachtungen zum Risikobegriff
2.2 Unternehmensspezifische Risiken
2.3 Rechtliche Rahmenbedingungen für das Risikomanagement in Deutschland.

3. Anforderungen an das Risikocontrolling
3.1 Unterscheidung zwischen Risikocontrolling und Risikomanagement
3.2 Aufgaben und Ziele des Risikocontrollings
3.3 Prozessverantwortung des Risikocontrollings

4. Instrumente zur Risikoerfassung und -bewertung
4.1 Risikoidentifikation
4.2 Risikoanalyse und -bewertung
4.3 Risikodokumentation und -überwachung
4.4 Übergreifende Instrumente des Risikocontrollings

5. Implementierung des Risikocontrollings in den Unternehmensablauf
5.1 Organisation des Risikocontrollings
5.2 Phasen der Implementierung
5.3 Schwierigkeiten bei der Implementierung

6. Ausblick

Literaturverzeichnis

Anlagenverzeichnis

Anlage 1 Risiko-Gliederungen

Anlage 2 Bildung von Risikoklassen

Anlage 3 Gesetzliche Vorgaben und Empfehlungen für das Risikomanagement

1. Problemeinführung

Das Risikomanagement findet spätestens seit der Verabschiedung des Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmen (KonTraG) größte Beachtung, denn die durch fortschreitende Globalisierung und den raschen Technologiewandel verschärften Wettbewerbsbedingungen sowie die aufsehenerregenden Firmenzusammenbrüche der letzten Jahre veranlassten den Gesetzgeber dazu, Maßnahmen zur Verbesserung der Unternehmensüberwachung zu treffen.1 Es ist – nicht nur für große Unternehmen – un- erlässlich, ein Risikomanagement im Allgemeinen und ein Risikocontrolling im Beson- deren zu betreiben, damit der Fortbestand eines Unternehmens gesichert wird.2 Denn neben den dynamischen Entwicklungen bei Produkten und der Volatilität von Preisen bei den Produktionsfaktoren, gibt es auch einen zunehmenden Wettbewerb auf den Ka- pitalmärkten.3 Welchen Stellenwert das Risikocontrolling – als wesentlicher Bestanteil eines Risikomanagementsystems – bei der Bewertung von Risiken einnimmt und wie es in die unternehmerischen Prozesse eingebunden werden kann, soll in dieser Arbeit nä- her betrachtet werden.

2. Risiko – ein Aspekt der unternehmerischen Tätigkeit

2.1 Betrachtungen zum Risikobegriff

Um den grundlegenden Gegenstand der Betrachtungen – das Risiko4 – näher zu unter- suchen, soll zunächst der Risikobegriff näher definiert werden. Da es eine Vielzahl von Erklärungsansätzen in der betriebswirtschaftlichen Literatur gibt, sollen sich die nach- folgenden Ausführungen auf Kernaussagen beschränken. Danach wird das Risiko unter- teilt in reines Risiko, welches eine Schadengefahr beinhaltet, und in spekulatives Risiko aus unternehmerischem Handeln, welches sowohl negative Abweichungen (Verlustge- fahr) als auch positive Abweichungen (Chance) beinhaltet.5 Gefahren, die das Vermö- gen des Unternehmens direkt negativ beeinflussen, werden dem reinen Risiko zugeord- net6, spekulative Risiken im weiteren Sinne führen entweder zu einer negativen oder positiven Verfehlung des unternehmerischen Ziels und damit zu Verlusten oder Chan- cen.7 Als Risiko im engeren Sinne werden Verlustgefahren bezeichnet, die aus den ne- gativen Abweichungen von geplanten bzw. erwarteten und tatsächlich erreichten öko- nomischen Ergebnissen entstehen.8

Besondere Beachtung im Zusammenhang mit einem Risikomanagementsystem findet die Auslegung des Risikos als Ursache-Wirkungsbeziehung; wobei die ursachenbezo- gene Komponente besagt, dass sich Risiken an der Fähigkeit des Entscheidungsträgers messen lassen, Umweltentwicklungen mit absoluter Sicherheit vorauszusehen und über ein Informationssystem die Eintrittswahrscheinlichkeiten verschiedener Umweltzustän- de zu ermitteln.9 Unternehmerische Entscheidungen fallen unter Unsicherheit, falls die Ermittlung von Eintrittswahrscheinlichkeiten nicht möglich ist und somit ein Informati- onsdefizit vorliegt; daraus resultiert im Endergebnis bei negativen Zielabweichungen das Risiko.10 Die wirkungsbezogene Komponente beschreibt die Folgen eines Risikos, d.h. die Konsequenz aus einer unvorhergesehenen bzw. nicht mit dem Ziel überein- stimmenden Handlung oder eines Ereignisses, welche auch als Zielverfehlung bezeich- net wird.11

Die gänzliche Vermeidung von Risiken würde dem unternehmerischen Gedanken wi- dersprechen, denn ohne das Eingehen von Risiken gäbe es keine Chancen auf Erträge und Wettbewerbsvorteile.12 Deshalb müssen Unternehmen bewusst Risiken eingehen, die jedoch gesteuert werden sollen, indem Risiken gemeinsam mit den Renditechancen analysiert werden, um Unternehmenskrisen zu vermeiden.13

2.2 Unternehmensspezifische Risiken

Zur Unterstreichung der Notwendigkeit eines Risikocontrollings sollen nachfolgend die grundlegenden Risiken, welche Unternehmen betreffen können, aufgeführt werden. Dabei hängen unternehmensspezifische Risiken insbesondere von deren Geschäftstätig- keit ab, wobei im Vorfeld einer Risikocontrolling-Konzeption die in Betracht kommen- den Risikoarten systematisch erforscht und identifiziert werden müssen, um mögliche Gefahren und Problembereiche zu lokalisieren.14

Ein allgemeines Profil für Risiken lässt sich wie folgt kategorisieren:15

- Marktrisiko (z.B. Währungs-, Prämien-, Preisrisiko)
- Rechtliches Risiko (z.B. Gesetzgebungs-, Politikrisiko)
- Länderrisiko (z.B. wegen länderspezifischer Rechtssprechung und -auslegung)
- Unternehmensrisiko i.e.S. (Potenzial-, Prozess-, Produktrisiko)
- Liquiditätsrisiko (z.B. Unternehmens-, Marktliquidität)
- Kreditrisiko (z.B. Forderungsausfall-, Marktpreisrisiko).

Die aufgeführten Risiken sind miteinander verknüpft, so dass z.B. ein Produktrisiko durch das Gesetzgebungsrisiko (bspw. Abgasnormen) und zusätzlich durch das Länder- risiko (bspw. US-amerikanisches Produkthaftungsrecht) zu spezifizieren ist.16 Deshalb sind Wechselwirkungen zwischen den Risiken möglich, die dazu führen können, dass sich ein weniger bedeutsames Risiko zu einem essenziellen Risiko entwickelt.17 Bei der weiteren Unterteilung von Risiken gibt es unterschiedliche Auffassungen; zum einen wird sie nach strategischen, operativen und finanziellen Risiken vorgenommen18, zum anderen erfolgt die Unterteilung nach Unternehmensfunktionen19. Eine Übersicht zu möglichen Risiko-Gliederungen wird in der Anlage 1 dargestellt und Anlage 2 enthält ein Beispiel zur Bildung von Risikoklassen, die dazu dienen, verschiedenartige Risiken bzgl. der Unternehmensfunktionen zu aggregieren.

Es ist absolut notwendig, alle entscheidenden Risiken zu identifizieren, da nur die be- kannten Risiken gehandhabt und beeinflusst werden können.20 Weiterhin ist erforderlich, Risiken in ihrem frühen Stadium der Entstehung zu erkennen und die Entscheidungsträ- ger schnell über diese zu informieren, damit eine erfolgreiche Risikobeherrschung ge- währleistet werden kann.21 Dabei sollte von Seiten des Managements die Vorgehens- weise Top-down orientiert sein und die Mitarbeiter sollten Bottom-up getrieben vorge- hen, damit ein effektives Risikomanagement gestaltet werden kann.22

2.3 Rechtliche Rahmenbedingungen für das Risikomanagement in Deutschland

Im Rahmen einer Corporate Governance sollen rechtlich verbindliche Regelungen für Kapitalgesellschaften23 geschaffen werden, um die Interessen von deren Anteilseignern und Gläubigern vor möglichen Gefahren zu schützen und somit eine bessere Unterneh- mensführung sowie Unternehmensüberwachung zu gewährleisten.24 Denn die sich zu- nehmend verändernden Markt- und Wettbewerbsbedingungen (Stichwort Globalisie- rung) fordern die Unternehmen immer wieder neu heraus, wodurch vermehrt Risiken für diese entstehen, aber auch dem Management Spielräume ermöglichen, die sich zu deren Nutzen und zum Schaden der Kapitalanleger und Kreditgeber auswirken.25

Zur Durchsetzung der Einführung eines Überwachungs- und Frühwarnsystems bei Un- ternehmen in Deutschland wurde vom Gesetzgeber am 01.05.1998 das KonTraG verab- schiedet, durch das umfangreiche Änderungen des Aktiengesetzes (AktG) und Handels- gesetzbuches (HGB) vorgenommen wurden.26 Dieses Gesetz verlangt, dass ein Risiko- managementsystem eingerichtet wird, um Entwicklungen frühzeitig zu erkennen, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden (§91 Abs. 2 AktG); des Weiteren soll so- wohl über Risiken der zukünftigen Entwicklung im Lagebericht Auskunft gegeben wer- den (§§289 Abs. 1 und 315 Abs. 1 HGB) als auch eine unternehmensexterne Prüfung durch den Abschlussprüfer erfolgen, der bestandsgefährdende Risiken in seinem Ab- schlussbericht begutachten muss (§317 Abs. 2 und 4 HGB).27 Der Wirtschaftsprüfer muss im Prüfungsbericht an den Aufsichtsrat u.a. auch über Gesetzesverstöße berichten und Tatsachen benennen, die den Bestand oder die Entwicklung des Unternehmens ge- fährden (§§ 321 und 322 HGB).28

[...]


1 Vgl. Kajüter, Die Regulierung des Risikomanagements im internationalen Vergleich, S. 12; Mar- tin/Bär, Grundzüge des Risikomanagements nach KonTraG, S. 4 f.; Winter, Risikocontrolling in Nicht-Finanzunternehmen, S. 25.

2 Vgl. Eckert/Lamparter/Möller, Konzept und Umsetzung eines Risikomanagementsystems bei der DÜRR AG, S. 26; Troßmann/Baumeister, Risikocontrolling in kleinen und mittleren Unternehmun- gen mit Auftragsfertigung, S. 85.

3 Vgl. Burger/Buchhart, Risiko-Controlling, S. 6 f.

4 Risiko bedeutet in der Betriebswirtschaftslehre: Wagnis, d.h. „Verlustgefahren, die sich aus der Natur der Unternehmung ergeben...“, also Gefahren, Unsicherheits- und Zufälligkeitsfaktoren, die mit den wirtschaftlichen Handlungen der Unternehmung verbunden sind und häufig durch allgemeine oder branchenbedingte Störungen des Marktes hervorgerufen werden, vgl. Gabler, Risiko, Wagnisse, Sp. 1278, 2580; Martin/Bär, Grundzüge des Risikomanagements nach KonTraG, S. 70, unterteilen den Risikobegriff in eine wertende, auf die Wirkung bezogene und in eine informatorische, auf die Ursa- che bezogene Komponente.

5 Vgl. Gerpott/Hoffmann, Risikomanagement in Unternehmen, S. 7 f.; Horváth, Controlling, S. 747; Fröhling, KonTraG und Controlling, S. 63.

6 Dazu gehören z.B. Feuer- oder Sturmschäden; diese Verlustrisiken können durch Zahlung von Versi- cherungsprämien an Dritte übertragen werden.

7 Vgl. Gerpott/Hoffmann, Risikomanagement in Unternehmen, S. 8, führt dazu aus, dass es aufgrund von Informationsdefiziten oder Fehlprognosen bei der Entwicklung handlungsrelevanter Faktoren (z.B. Nachfrage, Wettbewerbsstrategien) zu den benannten Zielverfehlungen kommen kann; Fröh- ling, KonTraG und Controlling, S. 63, ordnet den Risiken i.w.S. nur vermögensmehrende unsichere Ereignisse zu und bezeichnet diese als Chance.

8 Vgl. Gerpott/Hoffmann, Risikomanagement in Unternehmen, S. 8; Fröhling, KonTraG und Control- ling, S. 63.

9 Vgl. Eckert/Lamparter/Möller, Konzept und Umsetzung eines Risikomanagementsystems bei der DÜRR AG, S. 27; Wolf/Runzheimer, Risikomanagement und KonTraG, S. 23 f.

10 Vgl. Wolf/Runzheimer, Risikomanagement und KonTraG, S. 22 f.; Buxel/Halstrup, Risikomanage- ment im Anlagen- und Projektgeschäft, S. 134.

11 Vgl. Wolf/Runzheimer, Risikomanagement und KonTraG, S. 23; Eckert/Lamparter/Möller, Konzept und Umsetzung eines Risikomanagementsystems bei der DÜRR AG, S. 27 f., weisen darauf hin, dass es notwendig ist, vorhandene Einzelrisiken zu klassifizieren und zu gruppieren. Sie leiten zwei Risi- koarten bezüglich der Ursache-Wirkungsbeziehungen ab: 1.) asymmetrische Risiken: beeinflussen die geplante Zielerreichung nur negativ 2.) symmetrische Risiken: können sowohl positive als auch negative Auswirkungen haben; für Martin/Bär, Grundzüge des Risikomanagements nach KonTraG, S. 70, besteht die wertende, wirkungsbezogene Komponente des Risikobegriffs darin, dass Pläne misslingen können, Gefahren von Fehlentscheidungen ausgehen, die Schadens- und Verlustgefahr und die Möglichkeit einer (negativen) Zielabweichung existieren.

12 Vgl. Preißner, Praxiswissen Controlling, S. 404; Müller/Brackschulze/Mayer-Friedrich/Ordemann, Finanzierung mittelständischer Unternehmen, S. 37, 179.

13 Vgl. Pedell, Risikointerdependenzen als Ansatzpunkt für Aufgaben und Instrumente des Risikocon-

trolling, S. 5, stellt fest, dass diese eigentliche Selbstverständlichkeit leicht unbeachtet gelassen wird, wenn ein Risikomanagement nur zur Erfüllung gesetzlicher Auflagen betrieben wird bzw. nicht mit der Geschäftsstrategie verbunden ist.; Preißner, Praxiswissen Controlling, S. 404; Fröhling, KonTraG und Controlling, S. 63.

14 Vgl. Peemöller, Controlling, S. 57; Preißner, Praxiswissen Controlling, S. 405 ff.

15 Vgl. Martin/Bär, Grundzüge des Risikomanagements nach KonTraG, S. 73 stellen als allgemeine Risiken: externe, leistungswirtschaftliche, finanzwirtschaftliche Risiken sowie Risiken aus Manage- ment und Organisation dar und erweitern die Risikokategorien auf Grundlage des IIR-Arbeitskreises „Interne Revision in der Versicherungswirtschaft“ um: Umwelt-, Managementrisiken, versicherungs- technische Risiken, Risiken der Kapitalanlage sowie funktionale Risiken (z.B. Beschaffungs-, Ab- satz- und Finanzierungsrisiken); Fröhling, KonTraG und Controlling, S. 65 ff., bezeichnet das Leis- tungswirtschaftliche Risiko als weitere Dimension in den Risikoklassen und ordnet diesem Risiken im Beschaffungs-. Produktions-, Logistik- und Vertriebsbereich zu.

16 Vgl. Fröhling, KonTraG und Controlling, S. 65; Martin/Bär, Grundzüge des Risikomanagements nach KonTraG, S. 74.

17 Vgl. Peemöller, Controlling, S. 58 f.

18 Vgl. Martin/Bär, Grundzüge des Risikomanagements nach KonTraG, S. 74; Preißner, Praxiswissen Controlling, S. 407, hält die Risikoarten nach Funktionsbereichen für relativ statisch, da sie für einen längeren Zeitraum und für ähnlich strukturierte Unternehmen (direkte Wettbewerber) bedeutend sind. Situationsspezifische Risiken – welche sich an Strategieansätzen orientieren – ändern sich, sofern sich die Strategien ändern und müssen deshalb hinsichtlich deren Analyse und Bewertung besonders beachtet werden.

19 Vgl. Fröhling, KonTraG und Controlling, S. 66 f.

20 Vgl. Horváth, Controlling, S. 749, bezeichnet die Suche und Erfassung aller – für das Unternehmen denkbaren – Risiken als Risikoinventur; Peemöller, Controlling, S. 58.

21 Vgl. Peemöller, Controlling, S. 58.

22 Eine Kombination beider Verfahren wird von Horváth, Controlling, S. 749 f., als möglich angesehen, wobei der gesamte Prozess durch Checklisten und Tools unterstützt werden sollte.; Peemöller, Con- trolling, S. 58, betont, dass die Wirtschaftlichkeit bei der Bewältigung von Risiken eingehalten wer- den muss, indem ein möglicher Zugewinn an Sicherheit die Kosten der Identifikation, Analyse und Bewertung übersteigt.

23 Horváth, Controlling, S. 790, verweist darauf, dass von den Regelungen der Corporate Governance in Deutschland nur börsennotierte Unternehmen betroffen sind, diese aber auf nicht börsennotierte grö- ßere mittelständische Unternehmen ausweitbar sind. So auch Buxel/Halstrup, Risikomanagement im Anlagen- und Projektgeschäft, S. 135, sie führen weiter aus, dass die gesetzlichen Verpflichtungen für alle übrigen Unternehmen Gestaltungsoptionen sein können.

24 Vgl. Horváth, Controlling, S. 790; Hampel/Lueger/Roth, Risikocontrolling aus der Sicht des Ab- schlussprüfers, S. 108; Eckert/Lamparter/Möller, Konzept und Umsetzung eines Risikomanagement- systems bei der DÜRR AG, S. 26 f.

25 Vgl. Buxel/Halstrup, Risikomanagement im Anlagen- und Projektgeschäft, S. 135; Horváth, Control- ling, S. 790.

26 Vgl. Martin/Bär, Grundzüge des Risikomanagements nach KonTraG, S. 37; Eckert/Lamparter/Möller, Konzept und Umsetzung eines Risikomanagementsystems bei der DÜRR AG, S. 26.

27 Vgl. Hampel/Lueger/Roth, Risikocontrolling aus der Sicht des Abschlussprüfers, S. 108 f.; Buxel/Halstrup, Risikomanagement im Anlagen- und Projektgeschäft, S. 135; Martin/Bär, Grundzü- ge des Risikomanagements nach KonTraG, S. 38 ff., S. 72 gehen davon aus, dass unter KonTraG der Risikobegriff – nach dem Wortlaut und Sinnzusammenhang zu urteilen – auf das Risiko i.e.S. abzielt und somit im Rahmen der geschäftlichen Tätigkeit die Gefahr des Verlustes zu verstehen ist.

28 Damit geht die Redepflicht des Abschlussprüfers über die Berücksichtigung bestandsgefährdender Risiken hinaus.; so z.B. Hampel/Lueger/Roth, Risikocontrolling aus der Sicht des Abschlussprüfers, S. 110; Buxel/Halstrup, Risikomanagement im Anlagen- und Projektgeschäft, S. 135.

Ende der Leseprobe aus 30 Seiten

Details

Titel
Anforderungen an die Implementierung eines Risikocontrollings
Hochschule
Fachhochschule Lausitz in Senftenberg
Veranstaltung
Controlling II
Note
1,3
Autor
Jahr
2009
Seiten
30
Katalognummer
V151760
ISBN (eBook)
9783640632497
ISBN (Buch)
9783640632527
Dateigröße
626 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Risiko, Risikocontrolling, Controlling, KonTraG, Risikomanagement, Risikomanagementsystem, Corporate Governance
Arbeit zitieren
Falk Horn (Autor), 2009, Anforderungen an die Implementierung eines Risikocontrollings, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/151760

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