„Sage es mir, und ich vergesse es;
zeige es mir, und ich erinnere mich;
lass es mich tun, und ich behalte es.“
(Konfuzius)
Konfuzius stellt in dieser alten Weisheit bereits vor etwa 2.500 Jahren fest, dass nichts überzeugender ist als das eigene Erleben. Diese Erkenntnis gewinnt in einer Zeit, in der Märkte gesättigt sind und in der es für Unternehmen immer schwieriger wird, sich vom Wettbewerb abzuheben, zunehmend an Bedeutung. Die Reize der Konsumenten werden täglich mit unzähligen Informationen und Werbebotschaften überflutet. Wurde der Durchschnittsverbraucher vor 30 Jahren täglich nur ca. 170 kommerziellen Reizen ausgesetzt, so sind es heute bereits ca. 1300 Reize am Tag – Tendenz steigend. Gleichzeitig unterliegen Produkte und Dienstleistungen einer zunehmenden Standardisierung, sodass die Herausforderung für die Unternehmen darin besteht, trotz des bestehenden Informationsüberflusses einen nachhaltigen Eindruck beim Adressaten zu hinterlassen und sich damit Wettbewerbsvorteile zu sichern. Empirische Studien haben belegt, dass die Bedeutung von Freizeit und erlebnisbezogener Werte, wie persönliches Glück, Lebensgenuss oder Selbstverwirklichung zunimmt. Besondere Erlebnisse, das Gefühl „mittendrin, statt nur dabei“ zu sein und die Übernahme einer aktiven Teilnehmerfunktion, das spricht Kunden stärker an als die bewährten Kommunikationsinstrumente wie z.B. Rundfunkwerbung oder Produktpräsentationen. Diese Entwicklungen führen dazu, dass Unternehmen verstärkt Inszenierungen mit Erlebnischarakter (sog. Events) zur Übermittlung ihrer Kommunikationsbotschaften einsetzen. [...]
Inhaltsverzeichnis
1.Einleitung
1.1.Problemstellung
1.2.Ziel der Arbeit
1.3.Vorgehensweise
2.Grundlagen
2.1.Definition Event-Marketing und Marketing-Event
2.2.Abgrenzung des Event-Marketing
2.3.Einordung von Event-Marketing im Kommunikations-Mix
3.Arten von Events
3.1.Unternehmensinterne und unternehmensexterne Events
3.2.Einmalige, mobile und stationäre Events
3.3.Anlassorientierte und markenorientierte Events
3.4.Arbeitsorientierte, freizeitorientierte und Infotainment-Events
4.Ziele des Event-Marketing
4.1.Operative und strategische
4.2.Monetäre und nicht-monetäre
5.Der Event-Marketing-Prozess
5.1.Bestimmung der Zielgruppe
5.2.Entwicklung einer Event-Marketing-Strategie
5.3.Budgetierung
5.4.Entwicklungs- und Inszenierungsstufen der Eventplanung
5.5.Realisation
5.6.Erfolgskontrolle
6.Kritische Würdigung und Ausblick
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
1.1. Problemstellung
1.2. Ziel der Arbeit
1.3. Vorgehensweise
2. Grundlagen
2.1. Definition Event-Marketing und Marketing-Event
2.2. Abgrenzung des Event-Marketing
2.3. Einordung von Event-Marketing im Kommunikations-Mix
3. Arten von Events
3.1. Unternehmensinterne und unternehmensexterne Events
3.2. Einmalige, mobile und stationäre Events
3.3. Anlassorientierte und markenorientierte Events
3.4. Arbeitsorientierte, freizeitorientierte und Infotainment-Events
4. Ziele des Event-Marketing
4.1. Operative und strategische
4.2. Monetäre und nicht-monetäre
5. Der Event-Marketing-Prozess
5.1. Bestimmung der Zielgruppe
5.2. Entwicklung einer Event-Marketing-Strategie
5.3. Budgetierung
5.4. Entwicklungs- und Inszenierungsstufen der Eventplanung
5.5. Realisation
5.6. Erfolgskontrolle
6. Kritische Würdigung und Ausblick
Zielsetzung & Themen
Diese Seminararbeit untersucht das Event-Marketing als innovatives Kommunikationsinstrument. Das primäre Ziel ist es, den Begriff „Event-Marketing“ zu definieren, die verschiedenen Event-Arten und deren strategische Einordnung im Kommunikations-Mix zu beleuchten sowie den Prozess der Eventplanung, von der Zielgruppenbestimmung über die Strategieentwicklung und Budgetierung bis hin zur Erfolgskontrolle, systematisch zu erläutern.
- Grundlagen und Definitionen von Event-Marketing und Marketing-Events
- Klassifizierung verschiedener Event-Arten
- Ziele (operativ vs. strategisch, monetär vs. nicht-monetär)
- Der Event-Marketing-Prozess (Planung, Inszenierung, Realisation)
- Kritische Analyse der Erfolgskontrolle und Zukunftsaussichten
Auszug aus dem Buch
3.1. Unternehmensinterne und unternehmensexterne Events
Dieser Klassifizierungsansatz legt seinen Fokus auf die unterschiedlichen Zielgruppen und daraus resultierenden abweichenden Ziele. Unternehmensinterne Events richten sich an die Mitarbeiter des Unternehmens. Sie finden in der Regel mit dem Ziel der Informationsvermittlung und der Motivationssteigerung statt. Durch eine erlebnisorientierte Ansprache soll sich die Identifikation der Adressaten mit dem Unternehmen steigern. Instrumente zur emotionalen Gestaltung sind hierbei insbesondere die Location und das Catering.
Unternehmensinterne Events können zum Beispiel Konferenzen, Workshops oder Jubiläen sein. Unternehmensexterne Events richten sich an Kunden, Medien und Öffentlichkeit. Wie unter 2.2 erläutert soll bei der segmentierten Zielgruppe durch „positive Erinnerungs- und Assoziationseffekte“ ein Imagetransfer von dem Erlebten auf das Unternehmen, eine Marke oder ein Produkt bewirkt werden. Beispiele für typische unternehmensexterne Events sind Roadshows, Markteinführungsveranstaltungen oder ein Tag der offenen Tür.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Bedeutung von Event-Marketing aufgrund von Marktsättigung und Informationsüberflutung sowie die Zielsetzung und Vorgehensweise der Arbeit.
2. Grundlagen: Dieses Kapitel definiert Event-Marketing sowie Marketing-Events und ordnet das Instrument in den allgemeinen Kommunikations-Mix ein.
3. Arten von Events: Es werden verschiedene Systematisierungsansätze vorgestellt, die Events nach Zielgruppen, Dauer, Anlass und Ausrichtung unterscheiden.
4. Ziele des Event-Marketing: Das Kapitel differenziert zwischen operativen und strategischen sowie monetären und nicht-monetären Zielsetzungen im Event-Kontext.
5. Der Event-Marketing-Prozess: Hier wird der gesamte Ablauf von der Zielgruppenanalyse über Strategieentwicklung und Budgetierung bis zur Erfolgskontrolle detailliert erläutert.
6. Kritische Würdigung und Ausblick: Der Autor fasst die Ergebnisse zusammen, bewertet das Instrument kritisch hinsichtlich der Erfolgskontrolle und gibt einen Ausblick auf künftige Entwicklungen.
Schlüsselwörter
Event-Marketing, Marketing-Event, Unternehmenskommunikation, Kommunikations-Mix, Zielgruppenbestimmung, Eventplanung, Inszenierung, Budgetierung, Erfolgskontrolle, Kundenbindung, Motivation, Markenführung, Erlebnisorientierung, Strategie, Event-Management
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt das Event-Marketing als eigenständiges und innovatives Instrument innerhalb der Unternehmenskommunikation.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Im Fokus stehen die begriffliche Abgrenzung, die verschiedenen Arten von Events, die strategische Zielsetzung sowie der operative Planungsprozess.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, einen fundierten Einblick in das Event-Marketing zu geben und den Prozess von der Planung bis zur Erfolgskontrolle zu erläutern.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf Literaturanalyse, Definitionen und die Auswertung von Modellansätzen zur Eventplanung basiert.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil befasst sich mit der Definition, der Abgrenzung von anderen Instrumenten, den Zielen sowie dem gesamten Prozess der Eventplanung inklusive Budgetierung.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Event-Marketing, Zielgruppenbestimmung, Inszenierung, Budgetierung, Markenbindung und Kommunikations-Mix.
Warum ist die Erfolgskontrolle beim Event-Marketing so schwierig?
Es besteht oft eine hohe Zurechenbarkeitsproblematik, da der direkte Zusammenhang zwischen einer spezifischen Event-Maßnahme und dem Unternehmenserfolg schwer messbar ist.
Was unterscheidet unternehmensinterne von unternehmensexternen Events?
Unternehmensinterne Events fokussieren auf Mitarbeiteridentifikation und Motivation, während externe Events darauf abzielen, Kunden oder die Öffentlichkeit zu binden und Imagetransfer zu erzeugen.
Welche Rolle spielt die Corporate-Identity-Policy bei Events?
Sie bildet das Fundament, auf dem die Kommunikationsinstrumente aufbauen, und stellt sicher, dass das Event stimmig in den Gesamtauftritt des Unternehmens passt.
Was versteht man unter dem „Integrierten Event-Konzept“?
Es ist ein Ansatz, bei dem das Event-Marketing nicht nur unterstützend, sondern als zentraler Kern der Kommunikationsstrategie eingesetzt wird.
- Citar trabajo
- Cornelia Piller (Autor), 2008, Eventmarketing - Angebote für interne und externe Kunden, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/151832