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Kampf um Anerkennung

Lohnentwicklung der Schweizer Angestellten zwischen Weltwirtschaftskrise und Krieg

Titre: Kampf um Anerkennung

Travail de Recherche , 2009 , 18 Pages

Autor:in: Nicolas Hunziker (Auteur)

Histoire de l'Allemagne - National-socialisme, La seconde guerre mondiale
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Die Weltwirtschaftskrise - der New Yorker Börsenkrach vom 24., sowie 29.10.1929 verbunden mit einer internationalen Depression. Obwohl die Wirtschaft in der Schweiz ursprünglich weniger einbrach als in anderen Ländern, schneidet sie rückblickend gesehen im Internationalen Vergleich, bedingt durch den schwächeren Aufschwung, schlechter ab als in anderen Staaten.
Gestützt durch die anfänglich trotz Krise starke Binnenwirtschaft, bekam die Schweiz die Krise erst ab 1931 zu spüren. Hohe Arbeitslosigkeit war die Folge. Die Wirtschaftskrise löste in der Schweiz grosse politische Spannungen aus. Dies gipfelte darin, dass die Richtlinienbewegung entstand, ein Forum für überparteiliche und ideologische Diskussionen. Damit wurden Parteien und Verbände gegenüber Bundesrat und Parlament gestärkt. Die Wirtschaftskrise wurde in der Schweiz erst mit der Zeit Spürbar. Obwohl die Schweizer Exportindustrie 1930 zusammenbrach, konnte die Binnenwirtschaft dank aufliegenden Bauvorhaben vorerst aufrechterhalten werden. Intern spürten die Banken, welche in den 20er Jahren vermehrt international tätig wurden, die Krise als Erste. 1931 mussten die Volksbank, sowie die Genfer Diskontbank finanziell gestützt werden. Ihnen folgten weitere. Insgesamt sanierte der Bund die Banken mit ungefähr 200 Millionen Franken. Die Krise hatte nun die ganze Schweizer Wirtschaft erreicht.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

2 Die Krise in der Schweiz

2.1 Die wichtigsten Eckdaten

3 Die Angestellten

3.1 Entstehung der Sparte der Angestellten

3.2 Die kaufmännischen Angestellten

3.3 Der Schweizerische Kaufmännische Verein (SKV)

1931 – Bankenkrise in der Schweiz

4 1934/35 – starker Rückgang der Schweizerischen Löhne

4.1 Zwischenbilanz: Krise 1929 – 1935

5 1936/37 – Frankenabwertung, Wehranleihe, Richtlinienbewegung – Aufwind

5.1 Der SKV und die Richtlinienbewegung

5.2 Der wirtschaftliche Aufschwung und die Folgen für die Angestellten

6 Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht den Einfluss der Wirtschaftskrise zwischen 1929 und 1937 auf die Angestellten in der Schweiz, wobei die subjektive Sichtweise dieser Berufsschicht im Vordergrund steht. Die Forschungsfrage konzentriert sich darauf, wie die Angestellten und ihre Verbände die Krise wahrnahmen, welche Auswirkungen sie auf Lohn und Alltag spürten und mit welchen spezifischen Massnahmen sie auf die prekäre Lage reagierten.

  • Analyse der Krisenauswirkungen auf Lohnverhältnisse und Lebensstandard
  • Die Rolle des Schweizerischen Kaufmännischen Vereins (SKV) als Interessenvertretung
  • Die Reaktion auf staatliche Sparmassnahmen und die Auseinandersetzung mit Arbeitgebern
  • Die Beteiligung der Angestelltenverbände an der Richtlinienbewegung

Auszug aus dem Buch

1931 – Bankenkrise in der Schweiz

Die Wirtschaftskrise wurde in der Schweiz erst mit der Zeit Spürbar. Obwohl die Schweizer Exportindustrie 1930 zusammenbrach, konnte die Binnenwirtschaft dank aufliegenden Bauvorhaben vorerst aufrechterhalten werden. Intern spürten die Banken, welche in den 20er Jahren vermehrt international tätig wurden, die Krise als Erste. 1931 mussten die Volksbank, sowie die Genfer Diskontbank finanziell gestützt werden. Ihnen folgten weitere. Insgesamt sanierte der Bund die Banken mit ungefähr 200 Millionen Franken. Die Krise hatte nun die ganze Schweizer Wirtschaft erreicht.

In diesem Kapitel soll untersucht werden, inwiefern die Angestellten in der Schweiz die Krise bereits als solche wahrnahmen, was für Auswirkungen die Krise auf sie hatte und welche Massnahmen von den Angestellten und deren Verbänden gegen diese Auswirkungen getroffen wurden.

Lange Zeit war der Arbeitsmarkt für die Angestellten bedeutend günstiger als Beispielsweise für die Arbeiter. Ab 1931 wurde die Krise erstmals auch als Bedrohung für den Lebensstandart der Angestellten der Schweiz erkannt. Ausgehend von der zusammengebrochenen Exportindustrie dehnte sich die Krise in den Augen des Schweizerischen Kaufmännischen Verbands in Form einer Verschärfung der Arbeitslosigkeit aus. Die Angestellten sahen sich in ihrer Existenzsicherheit gefährdet.

Um einer Verschlimmerung der Verhältnisse vorzubeugen, schritten die Verbände ein. Diese sahen es als ihre Pflicht, sich dafür einzusetzen, dass die Kaufkraft der Arbeitnehmerschaft erhalten blieb. Sie setzten sich dafür ein, möglichen Entlassungen vorzubeugen und Arbeitsgelegenheiten für bereits Entlassene zu schaffen. Dafür forderten sie als Schutz der Arbeitnehmer, in diesem Falle der Angestellten, ein Kantonales Gesetz, einen Gesamtarbeitsvertrag. Dieser sollte die Angestellten nicht nur vor den Auswirkungen der Krise schützen, er sollte ihnen auch mehr Würde und Gewicht bringen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Erläutert die Zielsetzung der Arbeit, die Auswahl der untersuchten Schlüsseljahre und die methodische Grundlage basierend auf Archivbeständen des Kaufmännischen Verbands Aarau.

2 Die Krise in der Schweiz: Skizziert die wichtigsten wirtschaftlichen Eckdaten und Krisenereignisse zwischen 1930 und 1936, wie den Zusammenbruch der Exportindustrie und die Bankenkrise.

3 Die Angestellten: Definiert die Berufsgruppe der Angestellten, deren historische Entstehung im Zuge der Industrialisierung und die Rolle des Schweizerischen Kaufmännischen Vereins.

1931 – Bankenkrise in der Schweiz: Analysiert den Beginn der Krisenwahrnehmung bei den Angestellten und die Forderungen des Verbands nach einem Gesamtarbeitsvertrag zum Schutz der Kaufkraft.

4 1934/35 – starker Rückgang der Schweizerischen Löhne: Untersucht die Auswirkungen der staatlichen Lohnkürzungen um 5% sowie die Verschlechterung der Bedingungen in der Privatwirtschaft.

5 1936/37 – Frankenabwertung, Wehranleihe, Richtlinienbewegung – Aufwind: Beleuchtet die politische Spaltung, die Rolle der Angestellten in der Richtlinienbewegung und den beginnenden wirtschaftlichen Aufschwung.

6 Schlusswort: Fasst die Ergebnisse zusammen und reflektiert die subjektive Perspektive der Quellen sowie Möglichkeiten für weiterführende historische Forschung.

Schlüsselwörter

Wirtschaftskrise, Schweizerische Angestellte, Kaufmännischer Verein, SKV, Lohnreduktion, Gesamtarbeitsvertrag, Krisenjahre, Richtlinienbewegung, Bankenkrise, Sozialpolitik, Arbeitslosigkeit, Existenzsicherheit, Arbeitgeber, Schweizer Franken, Wehranleihe

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht die Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise der 1930er Jahre auf die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Angestellten in der Schweiz.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Mittelpunkt der Untersuchung?

Die zentralen Themen sind die Lohnentwicklung, die Arbeitsplatzsicherheit, die Interessenvertretung durch den Schweizerischen Kaufmännischen Verein (SKV) und die Reaktion der Arbeitnehmerschaft auf politische Krisenmassnahmen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage des Autors?

Der Autor möchte den Einfluss der Krise auf die Angestellten porträtieren, wobei er besonders analysiert, wie diese Berufsschicht die Situation erlebte und welche Massnahmen sie zur Stärkung ihrer Position ergriff.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für diese Arbeit angewandt?

Der Verfasser nutzte eine qualitative Quellenanalyse, indem er die Dossiers des Kaufmännischen Verbands Aarau (Quellenkorpus) auswertete, um die Krise aus der subjektiven Perspektive der betroffenen Berufsschicht zu rekonstruieren.

Welche inhaltlichen Schwerpunkte werden im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich chronologisch an den Schlüsseljahren 1931 (Beginn der spürbaren Krise), 1934/35 (Lohnrückgang) und 1936/37 (Richtlinienbewegung und Aufschwung) auf.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Publikation am besten?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Schweizer Wirtschaftsgeschichte, Angestelltenbewegung, Krisenbewältigung und Verbandsgeschichte charakterisieren.

Wie reagierte der SKV auf die Krise im Jahr 1931?

Der SKV agierte zunächst als Einzelkämpfer und forderte als Sofortmassnahme zum Schutz vor Entlassungen und Lohnkürzungen die Einführung eines Gesamtarbeitsvertrages.

Welchen Einfluss hatte die Richtlinienbewegung auf die Angestelltenverbände?

Die Richtlinienbewegung bot ein Forum für überparteiliche Diskussionen, wodurch die Verbände, inklusive des SKV, an politischem Gewicht gewannen, obwohl der SKV seine Unabhängigkeit weitgehend bewahrte.

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Résumé des informations

Titre
Kampf um Anerkennung
Sous-titre
Lohnentwicklung der Schweizer Angestellten zwischen Weltwirtschaftskrise und Krieg
Université
University of Applied Sciences Northwestern Switzerland  (Sek I)
Cours
DV Geschlechtergeschichte und Schweiz im 2. Weltkrieg
Auteur
Nicolas Hunziker (Auteur)
Année de publication
2009
Pages
18
N° de catalogue
V151837
ISBN (ebook)
9783640634309
ISBN (Livre)
9783640634361
Langue
allemand
mots-clé
Lohnentwicklung Angestellte Schweiz 2. Weltkrieg KV
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Nicolas Hunziker (Auteur), 2009, Kampf um Anerkennung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/151837
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Extrait de  18  pages
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