Speisung der Viertausend (Mt 15,32-39). Eine semiotische Analyse


Hausarbeit, 2008
37 Seiten, Note: 2,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Textkritik
2.1. Mt 15,38
2.1.1. Äußere Textkritik
2.1.2. Ergebnis der äußeren Textkritik
2.1.3. Innere Textkritik
2.1.4. Ergebnis der inneren Textkritik
2.1.5. Gesamtergebni s der Textkritik
2.1.6. Gegenprobe
2.2. Darstellung weiterer ausgewählten textkritische Probleme
2.2.1. Mt 15,33
2.2.2. Mt 15,39

3. Intratextuelle Analyse
3.1. Analyse der Textpartitur
3.1.1. Textpartitur
3.1.2. Analyse
3.2.Syntagmatische Analyse
3.2.1. Motifemanalyse
3.2.2. Stellung des Textes im Gesamtevangelium
3.3.Semantische Analyse
3.3.1. o o/koc
3.3.2. p eprpLa
3.3.3. 0 gaOprpc
3.3.4. 0 aproc
3.3.5. 0 i/Ohc
3.4. Pragmatische Analyse
3.4.1. Die bisherigen Erkenntnisse der intratextuellen Exegese
3.4.2. Die Ideologie des Textes
3.4.3. Die Evaluation des Textes

4. Die Übersetzung des Textes

5. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Für die Untersuchung der Perikope „Speisung der Viertausend“ aus dem Matthäusevangelium (Mt 15, 32-39) wird die semiotische Exegese gewählt. Auf Grund der verschiedenen Methodenschritte, die in der folgenden Arbeit durchgeführt und begründet werden, gelingt es dem Exegeten meines Erachtens die Wirkung eines Textes an sich selbst als menschliches Individuum am adäquatesten zu berücksichtigt. Die Semiotik strebt eben nicht danach herauszufinden, was der Autor mit dem Verfassen des Textes zum Ausdruck bringen wollte, sondern was der Text beim Lesenden bewirkt. Die dafür zu Verfügung stehenden verschiedenen Methodenschritte werden an entsprechender Stelle vorgestellt.

Von der semiotischen Exegese verspreche ich mir eine Auseinandersetzung mit dem Text, welche stark die dadurch beim Rezipienten ausgelösten Gefühle und Empfindungen berücksichtigt und zu einem zu analysierenden Teil der Exegese macht. Dies ermöglicht meiner ersten Einschätzung nach auch eine Chance für den Schulunterricht, in dem die Schüler biblische Texte auf ihr persönliches Leben und Erfahren hin befragen können. Ob sich diese positive Chance wirklich darstellt, kann in dieser Arbeit nicht untersucht werden, trotzdem soll am Ende eine begründete Vermutung aufgestellt werden, ob sich die erste Annahme in der Schule bestätigt finden lassen könnte.

2. Textkritik zu Mt 15. 32-39

Soll mit biblischen Texten gearbeitet werden, muss vorher klar werden, welcher Text zu Grunde gelegt wird. Dies wird gerade deshalb notwendig, da es den Text des Neuen Testaments nicht gibt, vielmehr gibt es viele verschiedene Texte. So sind zur Zeit etwa 100 Papyri, 300 Majuskeln sowie über 2700 Minuskel1 bekannt, von denen jedoch kein einziger Textzeuge den gesamten Text des Neuen Testaments aufweist. Hinzu kommen noch zahlreiche Lektionare, Übersetzungen und Zitate von Kirchenvätern. Problematisch ist jedoch nicht nur die Unvollständigkeit der einzelnen Textzeugen, sondern auch der Abfassungszeitraum. Nach heutigem Wissen stammen die frühesten Papyri als älteste Handschriften aus dem zweiten nachchristlichen Jahrhundert2. Die Textkritik legt somit die Grundlage für die weitere Arbeit, in dem sie die einzelnen Textzeugen befragt, welche Überlieferungsvariante die wahrscheinlichste darstellt.

Im folgenden Abschnitt soll an vier Stellen aus der zu untersuchenden Perikope die Textkritik vorgeführt werden, wobei nur an einer Stelle eine andere Lesart als im für die Analyse verwendeten Werk Novum Testamentum Graece3 übernommen wird, an der die Analyse daher besonders intensiv erfolgen soll. Aus diesem Grund soll diese Stelle zuerst betrachtet werden.

Die Textkritik unterteilt sich in zwei Schritte, der inneren und der äußeren Textkritik, wobei in dieser Arbeit mit der inneren Textkritik begonnen wird. Diese fragt danach, wie gut eine Lesart belegt ist, wobei nicht nur die Quantität an Textzeugen eine Rolle für das Beurteilen einer Lesart spielt, sondern auch die Qualität4. Die innere Textkritik setzt sich dagegen mit den grammatikalischen Eigenschaften sowie der Lesbarkeit einer Lesart auseinander.

2.1. Mt 15. 38

Für Mt 15,38 gibt es insgesamt drei unterschiedliche belegte Textvarianten. Im Nestle/Aland5 wird der Beginn des Verses wie folgt gelesen:

„oL öe eoQLovrec poav rerpaKLO/LlLoL avöpec“.

Eine andere Lesart liest dagegen:

„oL öe eoQLovrec poav wc rerpaKLO/LlLoL avöpec”.

Die dritte Lesart lautet:

„oL öe eoQLovrec poav woeL rerpaKLO/LlLOL avöpec”.

Diese drei Lesarten sollen im Folgenden getrennt betrachtet und untersucht werden, damit die Übersichtlichkeit gewahrt bleibt.6

2.1.1. Äußere Textkritik'1

A - „oL öe eoQLourec hoau rerpaKLO/LlLoL auöpec“

Diese Lesart ist belegt bei den Majuskeln Codex Ephraemi Syri rescriptus (C 04), Codex Bezae Cantabrigiensis (D 05), Codex Regius (L 019) und Codex Freerianus (W 032), der Minuskelfamilie 17, im Mehrheitstext, in den altlateinischen und Vulgata-Handschriften, in den syrischen Überlieferungen der Sinai-Syrer, der Cureton-Syrer und der Peschitta, in einer Einzelhandschrift der sahidischen Überlieferung, der mittelägyptischen sowie bohairischen Überlieferung.

Der Codex Ephraemi Syri rescriptus stammt aus dem fünften Jahrhundert und wurde von Aland/Aland der zweiten Kategorie zugeordnet. Der Codex Bezae Cantabrigiensis wurde ebenfalls im fünften Jahrhundert verfasst (vierte Kategorie), der Codex Regius im achten Jahrhundert (zweite Kategorie), der Codex Freerianus wiederum im fünften Jahrhundert (dritte Kategorie). Die Entstehungsgeschichte der Minuskelfamilie 1 beginnt im zehnten Jahrhundert. Aland/Aland ordneten die Minuskeln der dritten Kategorie zu, wobei zumindest einzelne Minuskeln noch aufgewertet werden könnten. Der Mehrheitstext „bezeichnet die Variante, die von der Mehrheit aller Handschriften, d.h. immer auch der Koinehandschriften im engeren Sinne, bezeugt wird“8.

B- „oL 5e eoQLoutec mau mc TetpaKLoyLkLOL au5pec”

Diese Lesart findet sich auf den Majuskeln Codex Vaticanus (B 03), Codex Coridethianus (0 038), der Minuskelfamilie 13, den Minuskeln 33 und 892, auf dem Lektionator 22119 sowie wenigen anderen nicht weiter spezifizierten Textzeugen.

Der Codex Vaticanus stammt aus dem vierten Jahrhundert (erste Kategorie), der Codex Coridethianus aus dem neunten Jahrhundert (zweite Kategorie). Die Minuskelfamilie 13, aus den Minuskeln 13, 69, 124, 174, 230, 346, 543, 788, 826, 828, 983, 1689 und 1709 bestehend, entstand wohl ab dem elften Jahrhundert und wird der dritten Kategorie zugeordnet10. Die Minuskel 33 wurde ebenso im neunten Jahrhundert verfasst (zweite Kategorie) wie die Minuskel 892 (zweite Kategorie).

C- „oL 5e eoQLoutec mau MoeL tetpaKLoyLkLOL auöpec”

Diese Lesart wird lediglich belegt bei der Majuskel Codex Sinaiticus (01 N) den Minuskeln 579 und 1241 und wenigen anderen nicht weiter spezifiziertem Textzeugen.

Der Codex Sinaiticus, im vierten Jahrhundert verfasst, wird der ersten Kategorie zugeordnet. Für die Minuskel 579 aus dem 13. Jahrhundert wird lediglich für das Markus- und das Lukasevangelium die zweite Kategorie angegeben, was darauf schließen lässt, dass diese Minuskel für das Matthäusevangelium schlechter bewertet sein dürfte. Die Minuskel 1241 wird mit der dritten Kategorie bewertet und stammt aus dem zwölften Jahrhundert.

2.1.2. Ergebnis der äußeren Textkritik

Die äußere Textkritik zeigt eindeutig, dass die Lesart „oL öe eoGLovrec poan woeL rerpaKLoxikLOL avöpec” am seltensten belegt ist und dabei außer mit dem Codex Sinaiticus über keine qualitativ guten Textzeugen verfügt.

Zwischen den anderen beiden Lesarten liegt kein so eindeutiges Verhältnis vor. Die Lesart „oL öe eoGLovrec poav rerpaKLoxlkioL avöpec“ basiert auf vier Majuskeln, einer Minuskelfamilie, den Mehrheitstext sowie auf mehreren Übersetzungen. Die Lesart „oL öe eoGLovrec poav wc rerpaKLo/LkLoL avöpec” findet sich auf zwei Majuskeln, einer Minuskelfamilie, zwei Minuskeln und einem Lektionator sowie weiteren nicht spezifizierten Zeugen. Die Quantität an Textzeugen lässt somit kein Urteil zu. Die Qualität spricht jedoch für letztere Lesart, da diese über einen Textzeugen der ersten und zwei Textzeugen der zweiten Kategorie verfügt, während „oL öe eoGLovrec poav rerpaKLo/LkLoL avöpec“ lediglich von zwei Textzeugen der zweiten Kategorie belegt istjedoch von keinem der ersten Kategorie.

Somit spricht die äußere Textkritik mit leichter Tendenz für die Lesart „oL öe eoGLovrec poav wc rerpaKLo/LkLoL avöpec”. Die Lesart ohne dem „wc” ist auch noch sehr wahrscheinlich, während die Lesart mit „woeL“ unwahrscheinlich erscheint.

2.1.3. Innere Textkritik

Auffällig ist besonders die Textvariante mit der Konjunktion „wc”, da dies an dieser Stelle grammatisch unkorrekt und daher die schwerere Lesart darstellt. Durch Auslassung dieser Konjunktion könnte dieser grammatische “Fehler“ ebenso korrigiert worden sein wie durch das Ersetzen von „wc” durch das Adverb „woeL“, wodurch diese beide Lesarten leichter erscheinen. Die lectio difficilior liegt damit bei der Textvariante mit „«c”, weshalb diese zu bevorzugen ist, da es sich bei den anderen Lesarten um gezielte Vereinfachungen handeln könnte.

Die kürzeste Lesart liegt bei der Auslassung von „«c” bzw. „«oei“ vor, wobei es sich zumindest beim Wegfall von „«c” aus oben genannten Gründen um eine Vereinfachung handelt, so dass dies nicht für diese Lesart spricht.

Inhaltlich entsprechen sich die beiden Varianten mit „«c” bzw. „«oei“ und auch das Weglassen stellt für das Textverständnis kein Problem dar. Von Bedeutung ist diese Stelle dennoch, da das Weglassen sowohl von „«c” als auch von „«oei“ dazu führen könnte, der Zahl an dieser Stelle eine bestimmte Bedeutung zukommen zu lassen. Ohne diese Auslassung ergibt sich dieses jedoch nicht, da keine konkrete, sondern nur eine ungefähre Zahl gegeben wäre, womit sich eine tiefere Bedeutung nicht anbietet.

2.1.4. Ergebnis der inneren Textkritik

Die innere Textkritik kommt zu dem Ergebnis, dass die Lesart „ol ö'e eoGiovrec f|oav «c rerpaKioxllioi avöpec”, da diese als lectio difficilior anzusehen ist und die kürzere Lesart als Vereinfachung der längeren Lesart angesehen werden kann, als wahrscheinlichste Textvariante zu gelten hat.

2.1.5. Gesamtergebnis der Textkritik

Sowohl die äußere als auch die innere Textkritik kommen zu dem Ergebnis, dass nicht die von Nestle/Aland übernommene Lesart die ursprünglichere darstellt, sondern „ol ö'e eoGiovrec fpav «c rerpaKioxllioi avöpec”.

2.1.6. Gegenprobe

Die Lesart mit „«oei“ kann als gezielte grammatische Korrektur entstanden sein, aber auch als Lesefehler oder Hörfehler beim Diktieren oder Abschreiben des Textes. Dies könnte gerade aufgrund der Ähnlichkeit von „«c” und „«oei“ geschehen sein.

Auch die Auslassung könnte wegen der grammatischen Problematik von absichtlich geschehen sei.

Beide alternative Lesarten würden somit eine leichtere Lesbarkeit des Textes zum Ziel haben oder zumindest bewirken, was deren jeweilige Verbreitung erklären würde.

2.2. Darstellung weiterer ausgewählten textkritische Probleme

Bei den im Folgenden zu untersuchenden textkritischen Problemen wird letztendlich der Lesart des Novum Testamentum Graece gefolgt, so dass diese Stellen nicht so ausführlich behandelt werden wie obige.

2.2.1. Mt 15.33

Einige Lesarten belegen eine Einfügung von amon zwischen oL gaGriraL und uoGev. Diese Lesart ist sogar relativ häufig und früh belegt, jedoch von keinem einzigen Textzeugen der ersten Kategorie. Ansonsten ist diese Lesart bei lateinischen Übersetzungen und der syrischen Überlieferung belegt.

Die Lesart ohne diese Einfügung ist deutlich besser belegt, unter anderem mit dem Codex Sinaiticus und dem Codex Vaticanus bei zwei Textzeugen der ersten Kategorie.

Die innere Textkritik bringt keinen eindeutigen Beweis für die eine oder andere Lesart. Die Lesart mit dem Personalpronomen kann die ursprünglichere sein, jedoch erscheint es nicht logisch, diese später zu streichen. Andersrum kann eine Einfügung dieses Pronomens hilfreich gewesen sein, um die Jünger eindeutiger als Anhänger der Lehre Christi zu identifizieren und von den Anhängern anderer Lehrenden, wie zum Beispiel Johannes des Täufers, zu unterscheiden.

Somit spricht die Textkritik deutlich für die Lesart, die auch das Novum Testamentum Graece übernommen hat.

Für diese Textstelle sind vier verschiedene Lesarten belegt, die sich allesamt auf den Ortsnamen beziehen. Mayöaka findet sich bei zwei Quellen der zweiten Kategorie. Mayaöavkav ist auf drei Quellen der zweiten Kategorie bezeugt, verfügt zusätzlich gegenüber der Lesart Mayöaka über die älteren Textzeugen. Die Lesart Mayeöav ist zwar auch belegt, jedoch nur in Übersetzungen beziehungsweise als Zweitkorrektur des Codex Sinaiticus. Die ursrüngliche Lesart des Codex Sinaiticus belegt dagegen die Textvariante, welche das Novum Testamentum Graece übernimmt, nämlich Mayaöav. Diese Lesart ist auch noch beim Codex Vaticanus belegt und verfügt somit über zwei Textzeugen der ersten Kategorie und damit nach der äußeren Textkritik über die besser belegten Textzeugen.

Die äußere Lesart hilft an dieser Stelle nicht wirklich weiter, da keine Lesart schwerer oder wesentlich länger ist als die anderen. Auch die Frage nach der Ableitung einer Lesart von der anderen kann nicht endgültig beantwortet werden. Eventuell liegt zwischen Mayaöav und Mayeöav eine Lautveränderung vor, bei der das zweite kurzgesprochene Alpha sich zu einem lautschwächeren Epsilon entwickelte und dann in der Vorlage korregiert wurde. Ansonsten könnte es auch sein, dass der selbe Ort in verschiedenen Zeit unterschiedlich benannt wurde oder schlichtweg unterschiedliche Orte in den Text hineingelesen wurden.

Somit spricht auch hier die Textkritik für die Lesart Mayaöav, die auch das Novum Testamentum Graece übernommen hat.

3. Intratextuelle Analyse

Die Intratextuelle Analyse setzt sich mit dem in der Textkritik erarbeiteten Text auseinander und untersucht ihn sowohl auf bestimmt Strukturen als auch auf sein Diskursuniversum11.

3.1. Analyse der Textpartitur

Die Textpartitur dient dem Exegeten dazu, die Struktur des Textes zu überblicken und etwaige grammatische Auffälligkeiten zu registrieren. Somit können Worthäufungen ebenso erblickt werden wie eine Häufung bestimmter Objekte oder adverbialer Bestimmungen.11

3.1.1. Textpartitur

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

[...]


1 Vgl. für die Angaben zu den Textzeugen: Aland, Kurt; Aland, Barbara: Der Text des Neuen Testaments; Stuttgart; 19892; S. 106-227. Dort findensichauch Angaben über die Beschreibstoffe, die hier aus Platzgründen ausgespart werden.

2 Vgl.: Ebd.; S. 89.

3 Aland, Kurt; Black, Metthew; Martini, Carlo M.; Metzger, Bruce M.; Wikgren, Allen (Hrsg.): Novum Testamentum Graece; Stuttgart; 199327.

4 Für die Qualitätsfrage wird sich in dieser Arbeit auf das Kategoriensystem von Kurt und Barbara Aland aus „Der Text des Neuen Testaments“ (Stuttgart; 19892) bezogen. Daraus ergibt sich, dass ausschließlich Papyri, Majuskel und Minuskel kategorisiert werden, nichtjedoch Lektionare, Kirchenväterzitate oder Übersetzungen. Zum Problem der Kategorisierung von Übersetzungen vergleiche: Ebd.; S. 191-221.

5 Aland, Kurt; Black, Metthew; Martini, Carlo M.; Metzger, Bruce M.; Wikgren, Allen (Hrsg.): Novum Testamentum Graece; 199327; Stuttgart; S. 44.

6 Für die folgende äußere Textkritik wird sich auf den textkritischen Apperat des Novum Testamentum Graece der 27. Auflage bezogen (S. 43-44). Die Informationen zu den einzelnen Textzeugen sind entnommen aus: Aland, Kurt; Aland, Barbara: Der Text des Neuen Testaments; Stuttgart; 19892.

7 Die Minuskelfamilie 1 besteht laut Aland/Aland neben der Minuskel 1 aus den Minuskeln 118, 131, 209, 1582 und weiteren.

8 Aland, Kurt; Black, Metthew; Martini, Carlo M.; Metzger, Bruce M.; Wikgren, Allen (Hrsg.): Novum Testamentum Graece; 199327; Stuttgart; S. 14. Somit ergibt sich an dieser Stelle die Frage nach der Verfassungszeit sowie der Kategorie.

9 Der Lektionator mit einer kleinen Abweichung die gesamte Stelle, jedoch an der zu untersuchenden Stelle mc, sodass auf die Abweichungen nicht weiter eingegangen werden muss. Jedoch muss dies bei der Bewertung dieses Textzeugen durchaus berücksichtigt werden.

10 Die Unsicherheit ergibt sich daraus, da nicht alle Minuskel dieser Familie bei Aland/Aland detailliert beschrieben werden. Dies deutet darauf hin, dass die nicht genannten Textzeugen von den Kategorien her zumindest nicht besser einzuschätzen sind als die aufgelisteten.

11 Zum Begriff Diskursuniversum vgl. etwa: Alkier, Stefan: Wunder und Wirklichkeit in den Briefen des Apostels Paulus: ein Beitrag zu einem Wunderverständnis jenseits von Entmythologisierung und Rehistorisierung; Tübingen; 2001; S. 9.

Ende der Leseprobe aus 37 Seiten

Details

Titel
Speisung der Viertausend (Mt 15,32-39). Eine semiotische Analyse
Hochschule
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
Veranstaltung
Methodischer Umgang mit dem Neuen Testament
Note
2,0
Autor
Jahr
2008
Seiten
37
Katalognummer
V151926
ISBN (eBook)
9783640637485
ISBN (Buch)
9783640637591
Dateigröße
638 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Matthäusevangelium, Speisung der 4000, Speisungswunder, Wunder, Neues Testament, Jesus, Semiotik, Semiotische Exegese, Exegese
Arbeit zitieren
Mario Westphal (Autor), 2008, Speisung der Viertausend (Mt 15,32-39). Eine semiotische Analyse, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/151926

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