Ziel dieser Arbeit ist es, den Prozess der Kompetenzentwicklung an der Steinbeis Business Academy (SBA) zu analysieren und zu bewerten, wie das Projekt „Konzeption eines e-Learning-Tools“ zur Kompetenzförderung der Studierenden beitragen kann. Dabei werden die Anforderungen der Arbeitswelt, die Rolle digitaler Lernkonzepte und die Integration in die universitäre Lehre beleuchtet. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, innovative Ansätze für die Kompetenzentwicklung in der Hochschulbildung zu fördern.
Die Globalisierung und der rasante technologische Fortschritt prägen die Arbeitswelt des 21. Jahrhunderts und stellen Unternehmen vor neue Herausforderungen wie Innovationsdruck, steigende Kundenerwartungen und verkürzte Produktzyklen. In diesem Kontext wird die Entwicklung von Kompetenzen zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor. Kompetenzen ermöglichen es Mitarbeitenden, selbstorganisiert auf dynamische Anforderungen zu reagieren und innovative Lösungen zu entwickeln, was den Grundstein für einen Kompetenzwettbewerb legt.
Auch Universitäten, darunter die SBA, müssen ihren Bildungsauftrag an diese Entwicklungen anpassen. Neben fachlicher Spezialisierung rückt die Förderung von Multipreneuren, die den Anforderungen der modernen Arbeitswelt gerecht werden, zunehmend in den Fokus. Lebenslanges und selbstgesteuertes Lernen sowie innovative Lernkonzepte spielen dabei eine zentrale Rolle.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Vorstellung des Projektgebers und des Projektes
2.1 Vorstellung des Projektgebers
2.2 Auslöser und Zielsetzung des Projektes
3 Kompetenzentwicklung via Blended Learning
3.1 Feststellung des Wissens-/Kompetenzstandes via e-Assessment
3.2 Wissensvermittlung via e-Learning
3.3 Wissensverarbeitung via e-Teaching
3.4 Blended-Learning-Arrangements
3.4.1 Wissenstransfer in die Praxis
3.4.2 Kompetenzentwicklung
4 Zusammenfassung
Zielsetzung und thematische Schwerpunkte
Das Ziel der Arbeit ist es, einen Überblick über den Prozess der Kompetenzentwicklung an der Steinbeis Business Academy (SBA) zu geben und zu untersuchen, wie ein e-Learning-Tool dazu beitragen kann, das geforderte Wissensniveau der Studierenden zu Beginn des Master-Studiengangs M.A. General Management zu sichern und weiterzuentwickeln.
- Prozess der Kompetenzentwicklung durch Blended Learning
- Konzeption eines e-Learning-Tools zum Wissensmanagement
- Integration von Wissensfeststellung, -vermittlung und -verarbeitung
- Individualisierung des Lernprozesses und Förderung der Selbststeuerung
- Methodische Unterstützung der Studierenden bei der Vorbereitung auf Präsenzveranstaltungen
Auszug aus dem Buch
3.1 Feststellung des Wissens- / Kompetenzstandes via e-Assessment
Ausgangspunkt und damit Voraussetzung für die Entwicklung von Kompetenzen ist zum einen die Feststellung, welche Kompetenz- und welche Wissensziele erreicht werden sollen und zum anderen, welche Kompetenz bzw. welches Wissen bereits vorhanden ist.
Daher gilt es Lernziele, die einen Parameter in der Entwicklung von Lernkonzepten darstellen, auch im Rahmen des Projektes „Konzeption eines e-Learning Tools“ festzulegen. Ziel des Lernkonzeptes muss es sein, um den Studenten eine optimale Ausgangsposition im Vorfeld zur Präsenzveranstaltung zu verschaffen, diese auf das geforderte Niveau zu Beginn des Studiums M.A. GenMa. zu heben. Das geforderte Wissens- und Kompetenzniveau ist dasjenige, das ein Student nach Abschluss des ersten akademischen Abschlusses in der Disziplin Betriebswirtschaft (Bachelor of Arts) gemäß der gestuften Studienstruktur haben sollte, und stellt damit auch die entscheidende Messlatte für das Projekt „Konzeption eines e-Learning-Tools“ dar.
Gemäß dem Studiengangprofil der Kultusministerkonferenz soll ein Student am Ende eines Bachelorstudiums eine breite wissenschaftliche Qualifizierung vorweisen können. Diese umfasst die Kenntnis wissenschaftlicher Grundlagen sowie das Vorhandensein von Fach – und Methodenkompetenz. Unter Fach- und Methodenkompetenz (F) wird die Fähigkeit eines Individuums beschrieben, eigenständig erworbenes fachliches Wissen wie auch kognitive Fertigkeiten gezielt zur Lösung von bisher unbekannten Problemen einzusetzen. Diese Schlüsselkompetenz dient als Fundament für ein sachgerechtes Handeln im Unternehmen. Darüber hinaus fordert aber die Literatur noch weit mehr Kompetenzen von einem Bachelor in der Disziplin Wirtschaftswissenschaft, die nicht disziplin-spezifisch, sondern disziplinübergreifend sind und daher auch für einen Studenten an der SBA zu Beginn des Studiums M.A. GenMa Bedeutung erlangen.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Herausforderungen der Globalisierung und Wissensgesellschaft sowie deren Einfluss auf die geforderten Kompetenzen und die universitäre Lehre.
2 Vorstellung des Projektgebers und des Projektes: Dieses Kapitel stellt die private Hochschule SBA und ihr Projekt-Kompetenz-Konzept vor und definiert das Ziel, Wissenslücken mittels eines e-Learning-Tools zu schließen.
3 Kompetenzentwicklung via Blended Learning: Hier werden die methodischen Phasen der Kompetenzentwicklung, von der Wissensfeststellung über Vermittlung bis hin zur Verarbeitung, im Kontext von Blended-Learning-Arrangements detailliert erläutert.
4 Zusammenfassung: Die Zusammenfassung resümiert, dass Blended-Learning-Arrangements und e-Tools als moderne Lehrform essenziell für eine zielgerichtete Kompetenzentwicklung und effiziente Wissenssicherung an der SBA sind.
Schlüsselwörter
Kompetenzentwicklung, Blended Learning, E-Learning, E-Assessment, Wissenstransfer, M.A. General Management, Wissensmanagement, Eigenverantwortung, Hochschullehre, Projekt-Kompetenz-Konzept, Selbstgesteuertes Lernen, Fachkompetenz, Methodik, Wissenslücken, Wissensvermittlung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption eines e-Learning-Tools, das Studierende der Steinbeis Business Academy (SBA) bei der Vorbereitung auf ihre Fachmodule unterstützt.
Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?
Die zentralen Felder sind die Kompetenzentwicklung, der Einsatz von e-Tools in der Hochschullehre, Blended Learning und die gezielte Wissensfeststellung.
Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?
Das Ziel ist die Konzeption eines Tools, das einen Soll-Ist-Abgleich des Wissensstandes ermöglicht und Studierenden hilft, Wissenslücken vor Präsenzveranstaltungen eigenständig zu schließen.
Welche wissenschaftliche Methodik wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und transferiert theoretische Erkenntnisse in ein praktisches Konzept für die universitäre Lehre.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert das Modell der Kompetenzentwicklung via Blended Learning in die Bereiche Wissensfeststellung (e-Assessment), Wissensvermittlung (e-Learning) und Wissensverarbeitung (e-Teaching).
Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Konzept der Autorin am besten?
Wesentliche Begriffe sind Kompetenzentwicklung, Blended Learning, Wissenstransfer, e-Learning und studentische Selbstverantwortung.
Welche Rolle spielen die Dozenten bei der Wissensfeststellung?
Die Dozenten definieren durch ihr Feedback in Fragebögen den Soll-Zustand des notwendigen Vorwissens für die jeweiligen Fachmodule.
Warum wird Blended Learning als effiziente Strategie betrachtet?
Es kombiniert die methodischen Vorteile von E-Learning (Zeit- und Ortsunabhängigkeit) mit den sozialen und erklärenden Stärken der klassischen Präsenzlehre.
- Citar trabajo
- Anja Mühlbauer (Autor), 2015, Kompetenzentwicklung im digitalen Zeitalter. Ein Überblick am Beispiel der Steinbeis Business Academy, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1521616