Grenzen der Indoktrination


Hausarbeit, 2006

11 Seiten


Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Wissenschaftliche Biographie

3. Definitionen
3.1 Indoktrination aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
3.2 Definition von Indoktrination nach Tenorth:

4. Schule und Unterricht im nationalsozialistischen Regime.

5. Quellen und ihre Kritik (aus Tenorth: Grenzen der Indoktrination)

6. Analyse von Indoktrination (aus Tenorth: Grenzen der Indoktrination).

7. Unvereinbarkeit von Ideologie, Bildung, Erziehung

8. Schluss

9. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

In meiner Hausarbeit möchte ich mich mit der Schule allgemein und speziell mit der höheren Schule im Dritten Reich beschäftigen. Es gilt aufzuzeigen, welche Veränderungen es nach dem Machtantritt Hitlers im Schulwesen gegeben hat und welche Aufgaben der Schule angedacht wurden. Wurde die Schulpolitik beeinflusst und in wiefern? Gab es neue Fächer und wurden alten Fächern mehr oder weniger Bedeutung zugemessen? Wie machte sich die Erziehungsideologie im Schulalltag bemerkbar? Ist es dem nationalsozialistischen Regime eine völlige Gleichschaltung gelungen?

Grundlage meiner Arbeit ist dabei die Auseinandersetzung Tenorth`s mit dem Thema in „Grenzen der Indoktrination“. Im ersten Teil der Hausarbeit war mir eine Begriffsklärung wichtig. Anschließend habe ich versucht, einen kurzen Überblick über die Schule in der NS-Zeit zu schaffen und deutlich zu machen, welche Veränderungen sich nach der Weimarer Republik im Schulwesen abzeichneten. Danach habe ich geeignete Quellen gesucht, die im autobiografischen Stil deutlich machen sollen, wie Schulalltag war und ob die Nazis jede Schule oder jeden Lehrer erfolgreich indoktrinieren konnten. Denn ein Lehrer, orientiert an humanistischen Traditionen und Werten beeinflusst und gesteuert von den inhumanen Zielen Nationalsozialisten. War das in der ganze Breite möglich?

Der nächste und wichtige Gliederungspunkt waren die Hypothesen von Tenorth, wie man gegen diese „Konditionierung“ sich wehren oder schützen könne. Kann es überhaupt gelingen? Der letzte und abschließende Gedanke für mich war, ob es überhaupt möglich ist, Bildung und Erziehung mit ihren Idealen in einer Gesellschaft, die auf Gleichschaltung und Funktionalisierung ihrer Ebenen und Elemente bedacht ist, zu vereinbaren.

2. Wissenschaftliche Biographie

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

3. Definitionen

3.1 Indoktrination aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

„Indoktrination (von lateinisch: doctrina - "Belehrung") bedeutet die gezielte Manipulation von Menschen durch gesteuerte Auswahl von Informationen, um ideologische Absichten durchzusetzen oder Kritik auszuschalten. Dabei geht es insbesondere um Propaganda. Die Form der Informationsdarbietung ist hier einseitig verzerrt, die Gesamtheit der verfügbaren Informationen wird zensiert, die der Ideologie widersprechenden Angaben werden zurückgehalten, deren Äußerung mit diskreten Benachteiligungen oder konkreten Strafen bedroht. Die Möglichkeiten, ein entsprechendes Informationsmonopol über eine große Menschenmenge zu erreichen, sind vor allem in Diktaturen gegeben. Aber auch eine unkontrollierte Monopolisierung der Massenmedien und autoritäre oder religiös motivierte Erziehungsformen fördern Indoktrination. mIn totalitären Staatssystemen werden die (scheinbar) positiven Seiten des Systems überhöht, während kritische oder missliebige Informationen unterdrückt werden. Indoktrination stellt einen Gegenpol zu Aufklärung dar.“

3.2 Definition von Indoktrination nach Tenorth:

„Indoktrination liegt vor, wenn Doktrine, also Inhalte von Unterricht, ihre Geltung allein von staatlich-politischer Macht aus gewinnen bzw./und oder Praktiken dominieren, die den Lernenden die Möglichkeit zu Widerspruch, Zweifel und Kritik gegen die zugemuteten Themen, Inhalte und Verhaltensformen systematisch versperren“ (vgl. Tenorth 1995, S. 3).

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Details

Titel
Grenzen der Indoktrination
Hochschule
Georg-August-Universität Göttingen
Autor
Jahr
2006
Seiten
11
Katalognummer
V152368
ISBN (eBook)
9783640642786
ISBN (Buch)
9783640642991
Dateigröße
411 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Grenzen, Indoktrination
Arbeit zitieren
Tobias Isenhuth (Autor), 2006, Grenzen der Indoktrination, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/152368

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