Wikinger, Satanisten, Helden. Subkulturen im Heavy Metal


Examensarbeit, 2009
61 Seiten, Note: 2,5

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Klärung der Begrifflichkeiten
2.1 Jugendkultur
2.2 Subkultur
2.3 Szene
2.4 Stil

3. Warum Heavy Metal?
3.1 Heavy Metal als Therapeutikum
3.2 Die Aggressivität und das Extreme
3.3 Ehrlich und echt
3.4 Kritik und Abgrenzung

4. Heavy Metal - Musik und bkultur

5. Wikinger
5.1 Bands - Die Musik
5.1.1 Viking Metal
5.1.2 Folk Metal
5.1.3 Pagan Metal
5.1.4 Viking Death Metal
5.2 Thematik
5.2.1 Wikinger
5.2.2 Götter
5.2.3 Rechte Tendenzen
5.2.4 Spaß und Alkohol
5.3 Sp und Stil

6. Satanisten
6.1 Bands - Die Musik
6.1.1 Die Anfänge
6.1.2 Death Metal
6.1.3 Black Metal
6.2 Thematik
6.2.1 Satanismus als Image
6.2.2 Satanismus
6.2.3 Philosophischer Satanismus - LaVey
6.2.4 Gegen die Kirche und das Christentum
6.2.5 Rechte Tendenzen
6.2.6 Fantasy, Tod und Krieg
6.3 Symbolik und Stil

7. Helden
7.1 Bands - Die Musik
7.2 Thematik
7.2.1 Der Heavy Metal feiert sich selbst
7.2.2 Geballte Männlichkeit
7.2.3 Fantasy-Helden
7.2.4 Emotionen
7.3 Symbolik und Stil
7.4 Entfremdung des Heldenpathos

8. Fazit

9. Literatur- und Quellenverzeichnis

1. Einleitung

Der Heavy Metal1 ist in seinen musikalischen Facetten sehr vielschichtig und Anhänger dieser Musikrichtung können je nach Präferenz aus einer breiten Palette von sanften Klängen und harten Tönen wählen. Es kann deshalb nicht den Heavy Metal-Fan geben, da eine immer stärkere Ausdifferenzierung der Musikstile dem Einzelnen unterschied­lichste Wahlmöglichkeiten eröffnet, welche jeweils individuell wahrgenommen werden. Mit den verschiedenen musikalischen Stilrichtungen des Heavy Metal ist aber auch eine große Vielfalt der subkulturellen Identifizierungsangebote verbunden, was bedeutet, dass es genauso wenig die Subkultur des Heavy Metal geben kann.

Das Anliegen dieser Arbeit ist es nun, anhand von Thematik und Symbolik in verschie­denen Subgenres dieser Musik drei unterschiedliche subkulturelle Identifizierungs­angebote aufzuzeigen. Dazu sollen zunächst die Begrifflichkeiten „Jugendkultur“, „Subkultur“, „Szene“ und „Stil“ geklärt und in Bezug zum Thema gesetzt werden, bevor die verschiedenen Wirkungen dieser Musikrichtung und auch mögliche Gründe für eine Präferenz des Heavy Metal und seiner Subgenres erörtert werden. Die musikalischen Subgenres, welche als Ausgangspunkt der jeweiligen subkulturellen Stilbildung dienen, werden dann in den folgenden Kapiteln zum besseren Verständnis jeweils kurz erläutert. Auf eine ausführliche Entwicklungsgeschichte des Heavy Metal soll jedoch verzichtet werden, da die jahrzehntelange Ausdifferenzierung sich als sehr umfangreich erweist. Eine Unterscheidung der drei subkulturellen Strömungen, die hier betont klischeehaft als „Wikinger“, „Satanisten“ und „Helden“ betitelt werden, die jedoch kein erschöpfendes Bild der Subkulturen im Heavy Metal zeichnen können, sondern lediglich einen Ausschnitt aus der Gesamtmenge darstellen, soll anhand der von den Bands2 in ihren Liedern behandelten Thematik erfolgen. So zeigen sich in unterschiedlichen Subgenres des Heavy Metal durchaus verschiedene Weltsichten bei der Behandlung von Lebensthemen in den Liedern und auch durch den bloßen Fokus auf bestimmte Thematiken. Die von Musikern und Fans verwendete Symbolik lässt schließlich eine weitere Unterscheidung zu und trägt mit zur subkulturellen Stilbildung bei.

2. Klärung der Begrifflichkeiten

Einführend sollen hier die weiter verwendeten Begrifflichkeiten geklärt und in Bezug zur Thematik gesetzt werden, um zu verdeutlichen dass es sich bei Heavy Metal nicht nur um eine musikalische Kunstform sondern um eine Subkultur handelt, die ihrerseits in eigene Unterkulturen unterschieden werden kann und muss und in deren jeweils eigenen Szenen von den Szenegängern ihre individuell eigenen Lebensstile ausgebildet werden können.

2.1 Jugendkultur

Die Bedeutung von Jugendkulturen zeigt sich, wenn vormalige Identifikationsangebote und Zugehörigkeitsmöglichkeiten weniger relevant werden oder nicht mehr vorhanden sind. Als Beispiel nennt Janke hierzu „ehemals tragende Begriffe wie Leistung, Kirche, Sitte, Fortschrittsglaube“, die wie andere „Institutionen und Werte“ an Einfluss verlie­ren und nicht mehr als Orientierungsmöglichkeiten genutzt werden. Die Lücken die dadurch entstehen, können dann durch einen Anschluss an jugendkulturelle Szenen geschlossen werden.3

Es bleibt ferner umstritten, auf welchen Altersbereich genau sich die „Jugend“ bezieht, da diese und somit auch das Leben4 in einer Jugendkultur im individuellen Lebens­verlauf immer länger andauern.5 „Jugendstudien wie die Shell oder IBM beziehen daher die Phase der so genannten Postadoleszenz - die 20- bis 29jährigen - ein, wenn sie über Jugend reden“6, es orientieren sich demnach Menschen in einer hohen Altersbandbreite an jugendkulturellen Angeboten.7 Also ist „der Begriff der Subkultur[...] faktisch nicht von dem der Jugendkultur zu trennen. Auch Erwachsene orientieren sich an subkulturellen Stilen und soziokulturellen Bewegungen“ . Heavy Metal kann also nicht nur als jugendkulturelles Identifikationsangebot gesehen werden, sondern ist als Subkultur zu verstehen, da sich nicht nur Jugendliche, welcher Altersgruppe auch immer, sondern auch Erwachsene in dieser Kultur wiederfinden lassen.

2.2 Subkultur

Das ursprüngliche Verständnis von der Subkultur als einer Gegenkultur, die sich im krassen Gegensatz zur Mehrheitskultur sieht und mit starkem Änderungswillen und Widerstandsbestreben bürgerlichen Normen und Werten trotzen wollte, ist längst überholt. So definiert Schwendter vom lateinischen „sub“ (unter) ausgehend, die Sub­kultur als eine Unterkultur, die gewisse Schnittmengen mit der Mehrheitskultur auf­weist.8 9 Dieses Verständnis wird auch von Vollbrecht unterstützt, indem er schreibt: „Spätestens seit den 80er Jahren ist es nicht mehr möglich, Jugendkulturen generell als Gegenkulturen aufzufassen“, denn das Protestbestreben und der Änderungswunsch an gesamtgesellschaftlich vorherrschenden Normen und Werten sei bei vielen Jugend­kulturen so nicht mehr gegeben.10

Natürlich unterscheiden sich Subkulturen von der Mehrheitskultur, und müssen dies auch um zur Subkultur zu werden, aber „sie können immer nur eine partielle Lösung von der Gesamtgesellschaft sein“11, wenn sich ihre Angehörigen nicht vollständig vom Gesellschaftlichen Leben ausschließen wollen. In diesem Sinne definiert Schwendter die Subkultur als: „[...]Teil einer konkreten Gesellschaft, der sich in seinen Institu­tionen, Bräuchen, Werkzeugen, Normen, Wertordnungssystemen, Präferenzen, Bedürf­nissen usw. in einem wesentlichen Ausmaß von den herrschenden Institutionen etc. der jeweiligen Gesamtgesellschaft unterscheidet.“12

Subkulturen sind und bleiben also andersartig, sie „[...]sind eine spezifische Form abweichenden Verhaltens,13 das sich durch symbolische Regelverletzung bemerkbar macht.“ Subkulturen mit ihrem kreativen Eigenpotential deuten Normen und Werte um, sie gebrauchen Symbole für ihre Zwecke, sie zweckentfremden, und „die neue Gestaltung von Gegenständen und Handlungen, die im Rahmen allgemeingültiger Normen „sinnlos“ erscheinen, fordern das normative Gefüge heraus“ und provozieren so Unverständnis oder Widerwillen in der Mehrheitskultur, zwingen damit aber auch zu einer Beschäftigung mit ihren Anliegen.14 Diese Andersartigkeit und Provokation greift zumeist aber nur für eine gewisse Weile, da die Angehörigen einer Subkultur „[...]mit der Gesamtgesellschaft verbunden sind und nur kurze Zeit eine Insel mit einer völlig fremd erscheinenden Kultur darstellen, bevor die Vermarktung einsetzt und die Er­wachsenen wieder partiell an dieser Kultur teilnehmen.“15 So geschehen auch beim Heavy Metal an sich, der in seinen Ursprüngen zunächst als Rock oder Hardrock eine Gegenbewegung zur friedlich-sanften Grundstimmung der Hippies in den 60er Jahren darstellte, wie Roccor schreibt: „Der harte Rock befand sich auf einem Feldzug gegen die verlogene Welt der seichten Popliedchen, des profitorientierten Mainstreams[...].“16 Nun ist er durchaus salonfähig geworden, wodurch die Grenzen zur allgemeinen Kultur verwischt werden, da diese Teile der Subkulturen assimiliert.17 Ein Beispiel hierfür ist der Auftritt der Monster-Rocker der Band Lordi beim Eurovision Song Contest 2006, die mit ihren Horror-Masken per Fernsehübertragung weltweit Millionen Zuschauer begeisterten18 und so den Sieg davontrugen, während sie im Jahre 2003 noch vor relativ kleinem Publikum auf einer Zeltbühne auf dem Wacken Open Air, einem Heavy Metal Festival, aufgetreten waren.19

2.3 Szene

Die Szenen als Teile der Jugendkultur sind „Thematisch fokussierte kulturelle Netz­werke von Personen, die bestimmte materiale und/oder mentale 20 Formen der kollektiven Selbststilisierung teilen und Gemeinsamkeiten an typischen Orten und zu typischen Zeiten interaktiv stabilisieren und weiterentwickeln.“ Sie sind also soziale Organisa­tionsformen, die sich jedoch von der Organisationsform der „Clique“ oder „Gruppe“ dahingehend unterscheiden, dass Szenen an sich weniger fest gefügt sind und sich die Angehörigen einer Szene nicht unbedingt untereinander kennen, sondern als Gleichge­sinnte an spezifischen Orten aufeinander treffen und so weitere Kontakte knüpfen können , „denn eine Szene-Clique ist eine Teilmenge der Gesamtszene. Sie bildet sich, wo Angehörige dieser Szene einander namentlich kennen, mündlich oder fernmündlich miteinander kommunizieren und regelmäßige Treffen abhalten.21 “ Janke misst den Szenen eine sehr hohe Bedeutung bei, denn „sie ordnen eine immer unübersichtlicher werdende Welt in homogene Sinnsysteme, die dem einzelnen Orientierung und Halt geben in einer komplexer werdenden Gesellschaft, in einer immer größeren Vielfalt der Werte-, Konsum- und Lebensstilangebote.“22 Szenen bieten also in einer globalisierten Welt Halt und Identifizierungsangebote, und „Persönliche Orientierungen des Einzelnen werden innerhalb solcher Szenen ausgebildet“23, es entwickelt sich ein persönlicher Stil.24 Hierbei kann man durchaus mehreren Szenen angehören, und sich aus verschiedenen Inhalten, Normen und Werthaltungen seine Präferierten heraussuchen und individuell zusammenstellen.25

Wenn sich also Jugendkultur und hiermit verbunden die Musikkultur in Szenen abspielt, bedeutet dies „[...]ein multimediales, strategisch geplantes, hochtechnisiertes Ereig­nis“26 das mit verschiedenen Faktoren einhergeht. So bildet sich „[.]ein Ensemble, das Sehen und Hören, Mode, Ausstattung und Gesehen-Werden, Gefühlsausdruck in Spra­che, Tönen und Bewegung,27 Expertenschaft, Gruppenzugehörigkeit[...]“ auf Seite der Konsumenten in der Szene, und von Produzentenseite „[.]industrielle Ausrüstung, Lautstärke, Visualisierung, Show und Techniken der Massenbeeinflussung miteinander verknüpft.“28

Janke betont hierbei in der Szeneentwicklung die Äußerlichkeiten und bei diesen vor allem die Kleidung als wichtig „[...] denn was man außen auf der Haut trägt,29 ist ein Symbol der inneren Befindlichkeit und dient dazu, Identitäten zu schaffen und sich abzugrenzen“ , eine Sichtweise die für die Heavy Metal-Szenen als zutreffend be­schrieben werden kann. So ist viel vom Darstellungsgehalt des Heavy Metal, sowohl auf Fanseite als auch auf Musikerseite, Äußerlichkeiten wie Kleidung oder Gestik zuzuschreiben, welche die Musik begleitend unterstützen.30

Jedoch ist für diese Arbeit der Begriff der Szene nicht weitreichend genug, denn selbst wenn sich ob gesteigerter Mobilität überregionale Szenen bilden können , soll hier die Bedeutung der Netzwerkartigkeit der Szene beibehalten werden, und somit vom Heavy Metal und seinen Subkulturen die Rede sein, auch um ihre globale Bedeutung hervorzuheben.

2.4 Stil

Für die Behandlung der Subkultur Heavy Metal ist der Stilbegriff unerlässlich, denn „Stil ist das Medium zur Bildung einer Subkultur, wobei der musikalische Stil den An­stoß gibt. Die Musik ist das wichtigste Stilelement, der ästhetische und kulturelle Kern subkultureller Lebensformen“ , was in den Kapiteln 5, 6 und 7 verdeutlicht werden wird, wenn die Ausbildung unterschiedlicher Subkulturen im Heavy Metal entlang unterschiedlicher musikalischer Stilrichtungen dieses Genres aufgezeigt wird.

Es bilden sich also in den Subkulturen entlang des musikalischen Stils in komplexen Prozessen und „einem schwierigen Balanceakt zwischen eigener Kreativität und Kon­formität“ bestimmte Charakteristika heraus, die dann den jeweiligen Stil konstituieren.31 Hier nennt Richard z.B. „Tanz,32 Kleidung, Habitus, Idole oder Interaktionsformen“ die durch das Prinzip der „Bricolage“ gebildet werden. 33 „Bricolage meint, Gegenstände gegen vorgeschriebene Bedeutungen und Gebrauchsmöglichkeiten zu benutzen oder die Kombination von Gegenständen aus unterschiedlichen Gegenstandsbereichen.“34 Dieses Spiel mit Symbolik und Gegenständen funktioniert im Austausch der Subkulturen mit der Mehrheitsgesellschaft, denn eine Aktion wie die Verfremdung eines Objektes erfährt ihre Sinnhaftigkeit erst durch eine darauf gezeigte Reaktion.35 Durch diese Re­aktion, besonders durch eine negative, gelingt die Abgrenzung zur Masse und somit die Herausbildung eines individuellen Stils, denn „Vor allem für die Subkulturen bedeutet der Stil Widerstand und die Behauptung von Individualität.“36

Durch diese Abgrenzung nach außen wird gleichermaßen nach innen ein Zusammenhalt erzeugt: Man grenzt sich gemeinsam ab, Werte werden geteilt, und „Das Gefühl, dazu­zugehören, in eine Gruppe integriert zu sein und sich gleichzeitig von den Außenste­henden demonstrativ abzuheben, erneuert sich ständig in der Pflege des gemeinsamen Stils“37, der in gewissen Teilen im Heavy Metal so schon seit Jahrzehnten besteht. So können für die Subkultur Heavy Metal als Gesamtheit zutreffende stilistische Eigen­heiten gefunden werden, allerdings werden auch gravierende Unterschiede in Kleidung oder Werthaltung deutlich, wenn unterschiedliche musikalische Stilrichtungen und hiermit verbunden Lebensstile im Heavy Metal betrachtet werden. Den Kombinations­und Entfremdungsmöglichkeiten zur Stilbildung sind und werden hier kaum Grenzen gesetzt, und feine Unterschiede sind zumeist nur für Eingeweihte zu entschlüsseln.

Der Stil mit seinen Gebräuchen, Normen und Werten kann sich „[...]bis zur Weltan­schauung verdichten und erweitern. Dieser Schritt wird von den Jugendlichen, die sich eines Stils bemächtigen, relativ spät und auch keinesfalls von allen vollzogen“ , so bleiben viele „ihrem Stil“ auch - oder gerade - im Erwachsenenalter treu, eine Tendenz die so auch im Heavy Metal beobachtet werden kann. Es vollzieht sich unter Umstän­den ein Festhalten an Normen und Werten, an Kleidungsgewohnheiten, an Umgangs­formen und spezifischen Institutionen. Die Musik und ihre Identifizierungsangebote werden von einer bloßen Freizeitgestaltung zu einem persönlich ausgebildeten Stil, der von Eingeweihten auch außerhalb des Szenekontextes erkannt werden kann.

3. Warum Heavy Metal?

Wie bereits erläutert ist Musik für die subkulturelle Stilbildung ein zentrales Element. Hier geht es nun darum, Erklärungsmöglichkeiten dafür aufzuzeigen, wieso ausge­rechnet der Heavy Metal mit seinen vielen unterschiedlichen Ablegern seit Jahrzehnten zahlreiche Anhänger findet. Es muss etwas für diese Musikrichtung sprechen, sie muss bei ihren Fans etwas bewirken, eine gewisse Anziehungskraft besitzen, ihnen gut tun; auch wenn ihr das oft abgesprochen wird. „Jede populäre Musikrichtung hat ihre glühenden Anhänger - doch kein Stil kann auf so viele Feinde verweisen wie der Heavy Metal“ , schreibt Roccor etwas überspitzt und trifft damit doch die Sicht der Mehrheitsgesellschaft, in der sowohl die Fans als auch die Musiker von Heavy Metal Bands vielfach verkannt werden. Sie kritisiert, dass Heavy Metal als „Synonym für Geschmacklosigkeit, Debilität und dumpfe Aggression“38 verwendet wird, und dass 39 lange Zeit nur wenige, wirklich sachlich40 argumentierende Untersuchungen zum Thema existierten41, denn „wer, egal in welchem Land, über dieses Thema schrieb, tat das fast immer in der Absicht, vor den Gefahren dieser Musik zu warnen.“42 Die Sicht auf den Heavy Metal als eine Gefahr für Leib und Seele der Fans, eine Bedrohung für das öffentliche Leben, äußert sich nach wie vor von verschiedener Seite, besonders häufig allerdings von kirchlichen Rockmusikgegnem43, und gipfelt dann nicht selten in „Zensur oder Einschränkungen für die Auftritte[...]“.44 Auch besorgte Familienmit­glieder werden aktiv, wie in der amerikanischen Elternbewegung PMRC (Parents’ Music Resource Center), die 1985 eine Kenntlichmachung von Alben mit anstößigem Inhalt durch einen Aufkleber durchsetzte, wobei über den Sinn oder Unsinn solcher Maßnahmen zu streiten bliebe, denn diese Kenntlichmachung förderte eher noch den Absatz der betroffenen Alben, die in den Augen der Jugendlichen somit besonders interessant erschienen.45

Dennoch soll eine gewisse Assimilation dieser Musikrichtung, vor allem ihrer sanfteren Ausprägungen, durch die Mehrheitsgesellschaft nicht verschwiegen werden. Wie bereits erläutert erfahren alle Schockmomente irgendwann Abschwächung und bis zu einem gewissen Ausmaß wird auch der „Heavy Metal[.]zur Hintergrundmusik in gepflegten Boutiquen entschärft. Der Tabubruch wird normal, Exzessivität wird diffus“46, was aber auch dazu führt, dass immer neue, immer extremere Spielarten und stilistische Mittel von den Machern und den Konsumenten dieser Musik herangezogen werden. Der Heavy Metal erfindet sich ständig neu, um nicht langweilig zu werden und um seine vielfältigen Wirkungen auf die Fans beizubehalten. Wie im Einzelnen diese Wirkungen sein können, und welche Funktionen der Heavy Metal für seine Fans erfüllt, soll im Folgenden aufgezeigt werden.

3.1 Heavy Metal als Therapeutikum

Die Bedeutung von Musik für den einzelnen Menschen variiert und es hängt von persönlichen Präferenzen ab, ob sie nun Hintergrundberieselung oder Lebenszweck ist, festzuhalten ist aber: „Eine Gesellschaft ohne Musik ist ebenso wenig bekannt wie eine ohne Sprache oder Religion. Musik ist folglich, wie Anthropologen wiederholt fest­stellten, kein Luxusartikel, sondern lebensnotwendiger Gebrauchsgegenstand“47, was die Allgegenwärtigkeit der Musik im menschlichen Lebensumfeld verdeutlicht und ihre Wichtigkeit hervorhebt. Je intensiver die Begeisterung für eine Musik und ihren Genuss, desto ausgeprägter sind auch die Funktionen die sie somit für den Hörer erfüllen kann. Rösing nennt die emotionale Kompensation, die Konfliktbewältigung, die

Entspannung aber auch die Aktivierung und die Unterhaltung als wichtigste psychische Funktionen der Musik48, wo natürlich der Heavy Metal einzuschließen ist, denn: „Musik wirkt als therapeutisches Mittel in vielen Lebenslagen, gerade im Jugendalter, und das gilt zweifellos auch für die Metal-Musik“49, gerade wegen der Vielfalt der einzelnen musikalischen Stile die zu jeder Gefühlslage das passende Lied bereithalten.50 So werden die Freuden, aber auch die Probleme des alltäglichen Lebens von manchen durch sportliche Betätigung oder den Genuss von Drogen verarbeitet, und von anderen also durch die Musik51, wobei zu beachten bleibt, dass auch diese hier kein Allheilmittel darstellt und genauso wenig die vorhandenen Probleme des Individuums löst wie der exzessive Drogengenuss, doch sie „[...]hilft,52 aussichtslos erscheinende Situationen zu überstehen oder manchmal auch nur Rückzugsmöglichkeiten zu eröffnen.“53

Auf der physischen Seite hat Musik ebenfalls verschiedene Auswirkungen auf den Menschen, da die psychische Verfassung auch den Körper beeinflusst. So können durch den Genuss von lauter Musik nahezu ekstatische Zustände erreicht werden, eine Tat­sache die sich schnell bestätigt, bedenkt man, was vor allem bei Konzertbesuchen oder in Discotheken zum Tragen kommt, die Bewegung des eigenen Körpers, denn „nicht die Trennung, sondern der Zusammenhang von körperlicher Bewegung und Musik scheint also in der Natur des Menschen verankert zu sein.“54 Die Musik geht sprichwörtlich „ins Blut“, sie reißt mit und erlaubt in der Bewegung, im Außersich- geraten, im Tanz einen Ausdruck der eigenen Befindlichkeit, ein Katalysieren der inneren psychischen Verfassung und ist somit laut Helsper: „[...]eine Quelle starker Selbstvergewisserung“55, gerade auch im Jugendalter.

3.2 Die Aggressivität und das Extreme

„Mit der enormen Bandbreite des Metal findet prinzipiell mittlerweile jede Stimmung ihren Ausdruck:[.]“56, was natürlich nicht nur positive Gefühle von Spaß und Lebensfreude, sondern auch Negative wie Wut, Trauer oder Hass einschließt. Kritik an bestehenden gesellschaftlichen oder politischen Verhältnissen und eine Ohnmacht, hervorgerufen durch „[...]das Ausgeliefertsein an die Bedingungen einer durchrationa­lisierten Produktion und die strikte Trennung zwischen Arbeit und Freizeit“ werden in radiotauglichen Popsongs nur selten ausgedrückt und es entsteht ein „[...]Bedürfnis nach einer ausdrucksstarken Musik, die es ermöglicht, den angestauten Frust, die Aggressionen und die Hilflosigkeit angesichts vorgezeichneter, meist langweiliger Lebensverhältnisse abzureagieren.“57

Der Heavy Metal, der schon immer als Musik für rebellische Außenseiter fungierte, kann mit seiner harten Rhythmik und den unangepassten Texten dieses Bedürfnis befriedigen, denn „nicht nur die textlich verarbeiteten Erfahrungen, sondern auch der aggressive Sound der Musik schleusen Gefühle ungefiltert in die Ohren und setzen sie im Innern der Fans in beeindruckende Energie um“58 und dienen so der Verarbeitung und Abreaktion von derartigen Stimmungen.59 Gerade Massenveranstaltungen wie Heavy Metal-Konzerte oder -Festivals sind in Bezug hierauf mit Vorurteilen behaftet, denn wenn sich starke Gefühle in „[.]mehr oder weniger hemmungsloser Art und Weise“60 entladen, kann dies für den Außenstehenden schnell beängstigend wirken und ein negativer Einfluss der Musik auf die Hörer befürchtet werden. Doch Heavy Metal macht nicht aggressiv, es geht hier um einen kontrollierten Aggressionsabbau bei dem bereits vorhandene Gefühle kanalisiert und beim „Auspowern“ auf dem Konzert ausgelebt werden können.61

Verletzt werden soll dabei niemand, auch wenn es im „Eifer des Gefechts“ natürlich passieren kann, dass man sich im wilden Taumel des Tanzens in der Menge einige Blessuren holt, was aber bei Eingeweihten durchaus bekannt ist. Im Allgemeinen gehen die Fans sehr rücksichtsvoll miteinander um, „wer hinfällt, wird hochgezogen, wer umkippt, wird über die Köpfe hinweg nach draußen gereicht. Mutwillige Schläger werden rüde zur Ordnung gerufen, genau wie Stagediver, die mit den Füßen voran ins Publikum springen.“62 Das „Stagediving“ bezeichnet hier das Herabspringen vom Bühnenrand in die Menge, wie es manche Musiker oder gelegentlich auch Fans auf Konzerten tun, um sich anschließend über die Hände der unten Stehenden „weiter­reichen“ zu lassen.

Erst wenn man sich in ein solches Konzerterlebnis selbst hineinbegibt, kann man die Auswirkungen am eigenen Leib erfahren. Im ekstatischen Erleben und Ausleben der Musik und der Gefühle „[...]spürt man weder Schmerz noch Erschöpfung, vergißt, wer man ist und wo man herkommt, geht im Massenerlebnis auf, fühlt sich befreit von den Schranken des Ich.“63 Nach einem solchen Erlebnis ist es dann auch nicht verwunder­lich, dass die Fans gelöst und glücklich erscheinen, „[...]daß ihnen der Sinn nicht nach gewalttätiger Auseinandersetzung steht und ihr Ausdruck nichts mit Aggression ge­meinsam hat.“64

Es ist somit gerade auch das Extreme in dieser Musikrichtung, das auf Außenstehende möglicherweise erschreckend, aber reizvoll auf die Fans wirkt, da es ein Ausleben von extremen Gefühlen zulässt. Helsper bemerkt hierzu: „Wenn man sich mit dem Extre­men’ des Heavy-, Black- oder Speed-Metal identifiziert, dann muß es in der eigenen Person ein Äquivalent zu diesem ,Extremen’ geben“65, die Fans fühlen sich von der Musik angezogen weil sie sich selbst in ihr wiederfinden. „Sie stehen zum Extremen, aber in Form der Symbolisierung, der Selbstinszenierung und -stilisierung und gerade nicht als vollzogener Praxis, als realem sozialem Handeln“66, hier wird vom geistig gesunden Fan unterschieden, wie weit die Kunst der Musikwelt getrieben werden kann, und wo die Grenze zur Realität verläuft.

Die Abgrenzung von der Mehrheitsgesellschaft ist hierbei ein wichtiger Faktor, wenn das Extreme nicht nur im abgeschlossenen Szeneraum in der Subkultur ausgelebt werden soll. Es werden dann „[.]Symbole von Gewalt, Grauen, Schock und Bösem“67 verwendet, welche die persönliche Andersartigkeit gegenüber der Masse demonstrieren sollen.

3.3 Ehrlich und echt

Ein weiterer Anziehungspunkt im Heavy Metal ist das Ehrliche, das Echte in dieser Musik. Das Echte bezieht sich darauf, dass es sich hier um Musik handelt, die nicht künstlich am Computer erzeugt, sondern wirklich von den Musikern „gemacht“ und auch gelebt wird68, was sich auch im Konzerterlebnis bestätigt, denn „was man hört, wird zu diesem Zeitpunkt tatsächlich von der Band, die auf der Bühne steht, gespielt.“69 Retortenmusik und Playbackauftritte sind hier verpönt und gerade in Zeiten von immer fortschreitender technischer Raffinesse, auch im Musikgeschäft, wird der Heavy Metal von seinen Fans als echte, von Musikerhand am Instrument und mit der menschlichen Stimme gemachte Musik geschätzt.70

Natürlich kommt auch im Heavy Metal Technik zum Einsatz, weil „[...]die gesamte Rockmusik ohne Elektronik auf einem bestimmten Niveau nicht denkbar wäre“ , vor allem elektronische Gitarren und Verstärker, ohne die kaum ein Konzert vor Massen­publikum möglich wäre, sind notwendig.71 Doch ist es hier gerade „[.]die für den Metal typische autodidaktische Aneignung des Instruments[...]“ welche die Handwerk- lichkeit der Musik unterstreicht.72 Die Bandmitglieder überzeugen durch ihr Können am Instrument, das sie sich durch jahrelanges Üben erarbeitet haben.73 Sie beherrschen ihre Instrumente, und Fehler können, anders als bei Studioaufnahmen eines Albums etwa, nicht technisch korrigiert werden, sondern werden von den Fans bemerkt. Hier sind echte Menschen am Werk, die durchaus auch echte Fehler machen und das wird bis zu einem gewissen Maß gerne verziehen.

Eine andere Bedeutung des Echten bezieht sich auf „[.]die Verlässlichkeit in der Zeit, die Gewissheit, daß etwas was heute ist, morgen nicht ganz anders sein kann“ was als Sicherheit nun schon über Jahrzehnte andauert, bedenkt man, dass zwar stilistische Neuerungen durch verschiedenartigste Einflüsse den Heavy Metal verändert haben, dass aber trotzdem Konstanten existieren und wahrscheinlich auch weiter existieren werden. Es gibt „Klassiker“ des Heavy Metal, Bands und Songs die Jahrzehnte überdauern und nach wie vor Menschen begeistern und mitreißen und „gegenüber allen Veränderungen, Modetrends, äußeren Zwängen bleibt man sich im Heavy Metal treu - in die schwan­kenden Bretter der Welt wird der Mast der Heavy-Metal-Identität gesetzt.“74 Somit bietet der Heavy Metal auch Sicherheit in einer von fortschreitender Globalisierung betroffenen Welt und einer von immer stärkerer Individualisierung gekennzeichneten Lebenswelt des Einzelnen.

Das Ehrliche an dieser Musikrichtung geht einher mit ihren provokanten und kritischen Aspekten, die in manchen Texten besonders zum Ausdruck kommen, und bei denen besonders berücksichtigt werden muss, „[...]daß Heavy Metal-Bands nicht etwa über Ereignisse singen, von denen sie sich wünschen, daß sie stattfinden mögen, sondern über etwas, das bereits seit Menschengedenken existiert.“ Sie zeigen auf, was in dieser Gesellschaft im Argen liegt, und das tun sie explizit, was für Außenstehende durchaus schockierend und abschreckend wirken mag.

3.4 Kritik und Abgrenzung

Wie bereits erläutert entstanden die Wurzeln des Heavy Metal aus einer Gegenbe­wegung zur „heilen Welt“ der seichten Popmusik, in der für Gesellschaftskritik und schwerwiegende persönliche Probleme kein Platz war. Wie Helsper feststellt, dominiert im Heavy Metal „[. ]gegenüber Politikern, Parteien, gegenüber den Einflussreichen und Mächtigen ein grundlegendes Gefühl des Mißtrauens, eine tiefreichende Skep- sis[...]“75, und nach wie vor findet sich Kritik, nicht nur an der Spießigkeit und der bürokratischen Regelung des alltäglichen Lebens , sondern auch an gravierenden Menschheitsproblemen wie z.B. Kriegen oder Genozid.76 Diese Kritik erscheint, wie Roccor feststellt, aus dem Munde eines Heavy Metal-Idols und in kraftvollen Liedern vertont, für die Fans glaubwürdiger und relevanter als derartige Aussagen von Poli­tikern wirken könnten.77 So muss Negatives herausgebrüllt und mit harter Musik unterstrichen werden , denn „[.]man wird nicht gefragt, man hat keinen Einfluß, man ist schlicht machtlos, und das kann ganz schön wütend machen“ und Wut ist kein sanftes Gefühl sondern bedarf starker Ausdrucksformen.78

Ferner unterliegt der Heavy Metal natürlich auch den Gesetzen des Musikgeschäfts, es zählt also für die Produktionsfirmen vor79 allem die wirtschaftliche Verwertbarkeit der Produkte einzelner Bands. Hier zeigt sich ein schwieriger Balanceakt, der von den Musikern ausgeführt werden muss,80 wenn nämlich auf der einen Seite die Musik den Lebensunterhalt sichert und zufrieden macht, können andererseits oft Gefühle der Unzufriedenheit nicht mehr glaubwürdig ausgedrückt werden, das „Echte“ der Musik geht verloren und Bands fallen so bei den alteingesessenen Fans als „populärer.81

[...]


1 „Heavy Metal“ soll hier als Oberbegriff für alle Stilrichtungen dieser Musik verwendet werden.

2 Bandnamen werden im Weiteren zur besseren Übersichtlichkeit kursiv dargestellt.

3 Vgl. Janke: Echt abgedreht, S. 13-14

4 Vgl. Ebd. S. 16

5 Vgl. Ebd. S. 10

6 Ebd. S. 13

7 Richard: Todesbilder, S. 92

8 Vgl. Richard: Todesbilder, S. 93

9 Vgl. Schwendter: Theorie der Subkultur, S. 13-14

10 Vgl. Vollbrecht: Von Subkulturen zu Lebensstilen. In: Fiske, Kursbuch JugendKultur, S. 27

11 Richard: Todesbilder, S. 94

12 Schwendter: Theorie der Subkultur, S. 11

13 Richard: Todesbilder, S. 94

14 Vgl. Ebd. S. 94-95

15 Richard: Todesbilder, S. 96

16 Roccor: Heavy Metal, S. 30

17 Vgl. Vollbrecht: Von Subkulturen zu Lebensstilen. In: Fiske, Kursbuch JugendKultur, S. 27

18 Vgl. Internetpräsenz der Band Lordi. URL: http://lordi.fi/

19 Bei diesem Auftritt war die Verfasserin zugegen und kann sich so ein Bild von der Zuschauerrelation machen.

20 Hitzler: Leben in Szenen, S. 20

21 Vgl. Stock: Die Szene von innen, S. 240

22 Janke: Echt abgedreht, S. 21

23 Janke: Echt abgedreht, S. 20

24 Ebd.

25 Vgl. Ebd.

26 Hettlage: Musik-Szene. In: Lipp: Gesellschaft und Musik, S. 350

27 Ebd.

28 Ebd.

29 Janke: Echt abgedreht, S. 23

30 Vgl. Ebd. S. 19

31 Richard: Todesbilder, S. 101

32 Vgl. Ebd. S. 101-102

33 Vgl. Ebd. S. 102

34 Ebd. S. 102-103

35 Vgl. Ebd. S. 104

36 Ebd. S. 100

37 Stock: Die Szene von innen, S. 235

38 Stock: Die Szene von innen, S. 235

39 Roccor: Heavy Metal, S. 9

40 Ebd. S. 11

41 Vgl. Ebd. S. 14

42

43 Vgl. Roccor: Heavy Metal, S. 162

44 Nolteernsting: Heavy Metal, S. 90

45 Vgl. Christe: Höllen-Lärm, S. 131-136

46 Hettlage: Musik-Szene. In: Lipp: Gesellschaft und Musik, S. 364

47 Rösing: Musik als Lebenshilfe? In: Lipp: Gesellschaft und Musik, S. 329

48 Vgl. Rösing: Musik als Lebenshilfe? In: Lipp: Gesellschaft und Musik, S. 316

49 Nolteernsting: Heavy Metal, S. 68

50 Vgl. Roccor: Heavy Metal, S. 121

51 Vgl. Nolteernsting: Heavy Metal, S. 74

52 Ebd. S. 68

53 Vgl. Blaukopf: Musik im Wandel der Gesellschaft, S. 219

54 Ebd. S. 221

55 Helsper: Okkultismus, S. 154

56 Nolteernsting: Heavy Metal, S. 39

57 Roccor: Heavy Metal, S. 116

58 Ebd.

59 Nolteernsting: Heavy Metal, S. 74

60 Ebd.

61 Vgl. Ebd. S. 73

62 Roccor: Heavy Metal, S. 138

63 Roccor: Heavy Metal, S. 138

64 Nolteernsting: Heavy Metal, S. 74

65 Helsper: Okkultismus, S. 136

66 Ebd.

67 Vgl. Ebd. S. 147-148

68 Vgl. Ebd. S. 133

69 Helsper: Okkultismus, S. 133

70 Vgl. Ebd.

71 Ebd.

72 Nolteernsting: Heavy Metal, S. 15

73 Helsper: Okkultismus, S. 133-134

74 Ebd. S. 134

75 Roccor: Heavy Metal, S. 97

76 Helsper: Okkultismus, S. 152

77 Vgl. Ebd. S. 148-149

78 Vgl. hierzu Aussagen der Band System of a Down, die sich unter anderem gegen die Kriegspolitik der US-Regierung unter Bush und gegen den Genozid an der armenischen Bevölkerung stark gemacht haben.

79 Vgl. Roccor: Heavy Metal, S. 98

80 Vgl. Nolteernsting: Heavy Metal, S. 35

81 Ebd.

Ende der Leseprobe aus 61 Seiten

Details

Titel
Wikinger, Satanisten, Helden. Subkulturen im Heavy Metal
Hochschule
Technische Universität Dortmund
Note
2,5
Autor
Jahr
2009
Seiten
61
Katalognummer
V152487
ISBN (eBook)
9783640647477
ISBN (Buch)
9783640647583
Dateigröße
641 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Heavy Metal, Metal, Subkultur, Jugendkultur, Stil, Musik
Arbeit zitieren
Anja Mankel (Autor), 2009, Wikinger, Satanisten, Helden. Subkulturen im Heavy Metal, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/152487

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