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Arbeitszeit nach Maß - Flexible Arbeitszeitmodelle nach dem OÖ-Sozialpartnermodell

Titel: Arbeitszeit nach Maß - Flexible Arbeitszeitmodelle nach dem OÖ-Sozialpartnermodell

Seminararbeit , 2008 , 14 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Karl Petz (Autor:in), Elfriede Hauser (Autor:in), Nicole Häuserer (Autor:in), Claudia Ruzmarinovic (Autor:in), Ursula Span (Autor:in)

Führung und Personal - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Text „Flexible Arbeitszeitmodelle“ ist Teil einer Seminararbeit zum Thema „Das OÖ Sozialpartnermodell – Arbeitszeit nach Maß“ am Institut für Wirtschaftssoziologie und Stadt- und Regionalforschung der Universität Linz bei Prof. Hanns Peter Euler, im Wintersemester 2008/09.
Er beschreibt die Ziele flexibler Arbeitszeitgestaltung, d. h. die Vorteile, die sich für Arbeitgeber und Arbeitnehmer durch die Flexibilisierung ergeben, aber auch deren Nachteile.
Im Konkreten werden die Modelle Arbeitszeitkonten, Teilzeitarbeit, Arbeitsplatzteilung, Abrufarbeit, Schichtarbeit, Vertrauensarbeitszeit, amorphe Arbeitszeit und Telearbeit behandelt.

Leseprobe


Übersicht der behandelten Modelle

1. Arbeitszeitkonten

2. Teilzeitarbeit

3. Arbeitsplatzteilung

4. Abrufarbeit

5. Schichtarbeit

6. Vertrauensarbeitszeit

7. Amorphe Arbeitszeit

8. Telearbeit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht verschiedene flexible Arbeitszeitmodelle, um aufzuzeigen, wie durch eine flexiblere Gestaltung von Arbeitszeiten betriebliche Erfordernisse mit den Interessen der Beschäftigten in Einklang gebracht werden können, um so die Beschäftigung zu sichern und die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern.

  • Analyse der Ziele und Vorteile flexibler Arbeitszeitgestaltung für Unternehmen und Beschäftigte.
  • Detaillierte Vorstellung von acht Grundtypen flexibler Arbeitszeitmodelle.
  • Untersuchung der kombinierten Einsatzmöglichkeiten und Wirkungsweisen dieser Modelle.
  • Betrachtung von Chancen und Risiken der jeweiligen Arbeitszeitformen.

Auszug aus dem Buch

1. Arbeitszeitkonten

Arbeitszeitkonten ersetzen das starre Muster der gleichmäßig über die Woche verteilten Arbeitszeit. Dabei wird für jeden Mitarbeiter ein persönliches Zeitkonto gebildet, auf dem die Abweichungen zwischen den vereinbarten und der tatsächlich geleisteten Arbeitsstunden aufgezeichnet werden. In einem festgelegten Rahmen können auf diesem Konto Zeitguthaben oder Zeitschulden gebildet werden, die jedoch innerhalb eines vereinbarten Zeitraums ausgeglichen werden müssen.

Arbeitszeitkonten lassen sich in zwei Grundtypen unterscheiden: Kurzzeitkonten und Langzeitkonten. Kurzzeitkonten haben einen Bezugszeitraum von weniger als einem Jahr.

Die am weitesten verbreitete Form des Arbeitszeitkontos ist die Gleitzeit. Bei der einfachen Gleitzeit hat der Arbeitnehmer die Möglichkeit, Beginn und Ende der Arbeitszeit innerhalb bestimmter Grenzen frei zu wählen, die Arbeitszeitdauer ist jedoch festgelegt. Bei der qualifizierten Gleitzeit sind sowohl Lage als auch Dauer der Arbeitszeit selbst bestimmbar. In der Regel gibt es bei der Gleitzeit eine Kernarbeitszeit, in der die Arbeitnehmer anwesend sein müssen (z. B. 9.00 – 15.00 Uhr). Den Rest der Arbeitzeit können die Arbeitnehmer innerhalb der Rahmenarbeitszeit (z. B. 7.00 bis 19.00 Uhr) selbst verteilen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Arbeitszeitkonten: Dieses Kapitel erläutert die Funktionsweise von Zeitkonten als Ersatz für starre Arbeitszeitmuster und unterscheidet zwischen Kurzzeit- und Langzeitkonten.

2. Teilzeitarbeit: Das Kapitel definiert Teilzeitarbeit und beleuchtet deren flexible Gestaltungsmöglichkeiten sowie spezifische Formen wie die Altersteilzeit.

3. Arbeitsplatzteilung: Hier werden Konzepte wie Job-Splitting, Job-Sharing und weitere Varianten zur gemeinsamen Besetzung von Arbeitsplätzen beschrieben.

4. Abrufarbeit: Das Kapitel erklärt das Modell der kapazitätsorientierten variablen Arbeitszeit, bei der die Arbeitsleistung nach betrieblichem Bedarf abgerufen wird.

5. Schichtarbeit: Es wird dargelegt, wie durch Schichtsysteme betriebliche Arbeitszeiten über die individuelle Arbeitszeit hinaus ausgedehnt werden können.

6. Vertrauensarbeitszeit: Dieses Kapitel thematisiert die ergebnisorientierte Arbeitsweise, bei der auf eine direkte Kontrolle der Arbeitszeit durch den Arbeitgeber verzichtet wird.

7. Amorphe Arbeitszeit: Hier wird das Modell der gestaltlosen Arbeitszeit vorgestellt, bei dem lediglich das Volumen, nicht aber Lage oder Verteilung festgelegt sind.

8. Telearbeit: Das Kapitel beschreibt verschiedene Formen der ortsunabhängigen Arbeitsleistung unter Einsatz von Informations- und Kommunikationstechniken.

Schlüsselwörter

Arbeitszeitflexibilisierung, Arbeitszeitkonten, Teilzeitarbeit, Arbeitsplatzteilung, Abrufarbeit, Schichtarbeit, Vertrauensarbeitszeit, Amorphe Arbeitszeit, Telearbeit, Zeitsouveränität, Arbeitsgestaltung, Vereinbarkeit, Flexibilität, Betriebliche Anforderungen, Arbeitnehmerinteressen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Implementierung und den Wirkungsweisen flexibler Arbeitszeitmodelle, um betriebliche und mitarbeiterbezogene Interessen zu optimieren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentral sind die Darstellung und Analyse von acht unterschiedlichen, teilweise kombinierbaren Arbeitszeitmodellen sowie deren Vor- und Nachteile für die Beteiligten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie flexible Arbeitszeitgestaltung zur Beschäftigungssicherung, Produktivitätssteigerung und Verbesserung der Lebensqualität beitragen kann.

Welche wissenschaftliche Perspektive wird eingenommen?

Die Arbeit betrachtet die Thematik aus einer betriebswirtschaftlichen und arbeitsorganisatorischen Perspektive, die sowohl Unternehmens- als auch Beschäftigteninteressen abwägt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden detailliert die Konzepte Arbeitszeitkonten, Teilzeit, Arbeitsplatzteilung, Abruf-, Schicht-, Vertrauens-, amorphe sowie Telearbeit analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Zeitsouveränität, Arbeitszeitflexibilisierung, Arbeitsplatzteilung, Vertrauensarbeitszeit und Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Was unterscheidet die "einfache" von der "qualifizierten" Gleitzeit bei Arbeitszeitkonten?

Bei der einfachen Gleitzeit ist nur der Beginn und das Ende der Arbeitszeit wählbar, während bei der qualifizierten Gleitzeit zusätzlich die Dauer der Arbeitszeit selbst bestimmt werden kann.

Welche Risiken werden für Beschäftigte im Modell der Vertrauensarbeitszeit genannt?

Kritiker führen Risiken wie Orientierungsverlust, Leistungsverdichtung, erhöhten sozialen Druck sowie die Gefahr der Selbstausbeutung an.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Arbeitszeit nach Maß - Flexible Arbeitszeitmodelle nach dem OÖ-Sozialpartnermodell
Hochschule
Johannes Kepler Universität Linz  (Wirtschaftssoziologie und Stadt- und Regionalforschung)
Veranstaltung
Grundlagen der Industrie- und Betriebssoziologie
Note
1,0
Autoren
Karl Petz (Autor:in), Elfriede Hauser (Autor:in), Nicole Häuserer (Autor:in), Claudia Ruzmarinovic (Autor:in), Ursula Span (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
14
Katalognummer
V152501
ISBN (eBook)
9783640657193
ISBN (Buch)
9783640658534
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Arbeit Arbeitszeit Arbeitszeit nach Maß OÖ Sozialpartnermodell Flexibilisierung der Arbeit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Karl Petz (Autor:in), Elfriede Hauser (Autor:in), Nicole Häuserer (Autor:in), Claudia Ruzmarinovic (Autor:in), Ursula Span (Autor:in), 2008, Arbeitszeit nach Maß - Flexible Arbeitszeitmodelle nach dem OÖ-Sozialpartnermodell, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/152501
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Leseprobe aus  14  Seiten
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