Gesellschaftliche Ausgrenzung durch Namen - Wie jüdische Namen zur Markierung wurden

Funktion und Bedeutung von Namen - Der Name als Stigma


Hausarbeit (Hauptseminar), 2005

19 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1 Einleitung

2 Ethnische Schimpfnamen
2.1 Zum Begriff „Schimpfname“
2.2 Ursprung ethnischer Schimpfnamen
2.3 Entwicklung ethnischer Schimpfnamen
2.4 Wirkung ethnischer Schimpfnamen

3 Die Markierung judischer Namen
3.1 Systematik judischer Namen
3.2 Historische Grundlage judischer Namensmarkierung
3.3 Markierungstabelle judischer Vor- und Nachnamen

4 Wirkung der Namensmarkierung
4.1 Gesellschaftliche Folgen
4.2 Vom Namen zur Nummer

5 Schluss

6 Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abb. 1: Ursprung ethnischer Schimpfnamen nach verschiedenen Kriterien

Abb. 2: Antisemitisches Wahlplakat

Abb. 3: Markierungstabelle judischer Familiennamen

Abb. 4: Markierungstabelle judischer Vornamen

1 Einleitung

Der Name bildet die Identitat des Individuums. Er ist ein „ [...] zentraler, konstruktiver Punkt menschlicher Existenz [...] “ (Bering 1988, S. 250). Durch ihn besteht eine sprachliche Bezugsmoglichkeit auf eine Person, das ,Ich’ wird somit fur andere sprachlich greifbar. Eine namenlose Aufforderung wie: „Hey, komm doch mal her!“ entwickelt weniger Stimulanz oder Motivation zur Reaktion als: „Tom, komm doch mal her!“. Die Kenntnis des Namens des Benannten macht den Benennenden in gewisser Weise machtig, fast scheint es so, als verliehe die Namenskenntnis eine gewisse Verfugungsgewalt uber den Namensinhaber (vgl. ebd. S. 253 ff.).

Weiterhin symbolisiert der Name die Individualitat des Individuums. Er stiftet dabei sowohl Selbstidentitat als auch Gruppenidentitat. Durch den Namen fuhlt sich das Individuum zu einer bestimmten Gruppe zugehorig, denn meist ist der Name einem kulturspezifischen Namensschatz entnommen (vgl. ebd. 259 f.). Dies war besonders in vergangenen nicht- egalitaren Gesellschaftssystemen der Fall. Im ausgehenden 19. Jhd. hatten nationalistisch gesinnte, deutschstammige Eltern ihr Kind beispielsweise nur mit geringer Wahrschein- lichkeit „Isaak“[1] genannt. Dadurch kann eine onomastische In-group-Out-group-Konstellation entstehen - der Name fungiert als scheinbar unuberwindbare Gesellschaftsgrenze. Die Auftenstehenden sind dann unter Umstanden der Missachtung, Verachtung oder Aggression derer ausgesetzt, die „Drinnen“ sind. Vor genau diesem Problem standen die Juden bei ihrer Assimilation in der deutschen Gesellschaft (vgl. Winkler 1994, S. 322; Bering 1988, S. 43 u. 306). Die Namensgebung der Juden leistete dem Antisemitismus vielfach Vorschub bzw. hatte der Antisemitismus vielfach Einfluss auf die judische Namensgebung. Diese Problematik behandelt Dietz Bering in seinem Werk „Der Name als Stigma“ umfassend.

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem gesellschaftlichen Ausgrenzungspotential von Namen, welches letztlich speziell bei der judischen Volksgruppe zu einer verhangnisvollen Markierung fuhrte. Im folgenden Kapitel wird deshalb auf Ursprung und Wirkung von ethnischen Schimpfnamen eingegangen. Das Verstandnis ethnischer Schimpfnamen bildet die theoretische Grundlage fur die anschlieftenden Kapitel. Gegenstand des dritten Kapitels ist die Markierung judischer Namen. Im vierten Kapitel wird ein Uberblick uber die gesellschaftliche Wirkung der Namensmarkierung von Juden erfolgen. Eine Schlussbetrach- tung erfolgt im funften Kapitel.

2 Ethnische Schimpfnamen

2.1 Zum Begriff „Schimpfname“

Wer Schimpfnamen[2] gebraucht, verleiht Gefuhlen wie Gereiztheit, Verargerung und Hass verbalen Ausdruck. Der Schimpfname enthalt dabei grundsatzlich einen negativen Be- deutungsinhalt (Bsp.: Schludrian, als Bezeichnung fur einen nachlassigen, unordentlichen Menschen). Nur selten wandelt sich die negative Bedeutung in eine Koseform, die dann meist als Deminutivform vorliegt, wie bei ScheiRerle oder Hexli (Seibicke 1996, S. 494 ff.; Pfeiffer 1996, S. 371).

Schimpfnamen sind demnach alle ..Substantive, mit denen Personen anstatt mit ihrem Namen oder Titel in abfalliger Weise angeredet oder benannt werden“ (Bsp.: Schwein). Haufig werden sie zur Bedeutungsverstarkung mit Zusatzen wie verdammt, alt, dreckig oder dumm verwendet (z. B.: dummes Schwein). Das typische Anredepronomen vor Schimpf­namen ist das respektlose Du (z. B.: Du dummes Schwein!), (Seibicke 1996, S. 495). Winkler beschreibt den „Schimpfakt“ aus psychologischer Sicht als dreigliedrigen Prozess, wobei es durch eine Frustration zum Affekt kommt, der schlieftlich zu einer verbalen Entgleisung fuhrt. Diese verbale Aggression dient der Entladung der angestauten Frustration und zieht in der Regel ein Gefuhl der Befriedigung des Schimpfenden nach sich. Eine Beschimpfung besteht jedoch nicht nur aus dem Schimpfnamen an sich, sondern wird von typischen „Begleitumstanden“, wie Tonfall, Mimik und Gestik, gestutzt. Diese signalisieren dem Beschimpften die gegen ihn gerichtete Aggression auch nonverbal (Winkler 1994, S. 320 f.). Der verbale Angriff kann in letzter Konsequenz auch in eine korperliche Aggression umschlagen.

Schimpfnamen konnen sowohl auf einzelne Personen (z. B.: Blodmann) als auch auf ganze Personengruppen gerichtet sein (z. B.: Berufsstand - Zahnklempner, Sesselfurzer; Orts- herkunft - Mannheimer Blomauler, Karlsruher Briganten; ethnische Zugehorigkeit - Nigger, Kummelturke), (vgl. Seibicke 1996, S. 496).

Eine besondere Form der Schimpfnamen zielt also auf die ethnische Zugehorigkeit von Personen. Diese „herabsetzenden Namensgebungen fur ethnische Minderheiten“ werden als Kategorie der ethnischen Schimpfnamen bezeichnet (Markefka 1999, S. 100).

2.2 Ursprung ethnischer Schimpfnamen

Ethnische Schimpfnamen beziehen sich auf Menschen aus fremden Gruppen, Volkern oder Nationen. Oft entstanden diese Ausdrucke in Zeiten historischer Umbruche oder sozialer und militarischer Konflikte (z. B.: Iwan - als dt. Bezeichnung fur russ. Soldaten). Als fremd gelten erkennbare bzw. vermeintlich erkennbare „Normabweichungen“ (Winkler 1994, S. 321 ff.). Die Abweichungen beziehen sich auf Eigenschaften, mit denen eine Person in einer Gesell- schaft wahrgenommen wird, wie Rasse, Nationalitat, Religion und Kultur (siehe Abbildung 1), (vgl. Markefka 1999, S. 99).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1: Ursprung ethnischer Schimpfnamen nach verschiedenen Kriterien Quelle: Markefka 1999, S. 197 ff.; eigene Darstellung

Allerdings erfolgt die Beurteilung fremder Menschen nicht immer auf der Grundlage objektiver Gegebenheiten, sondern vielfach aus subjektiver Annahme oder oberflachlicher Einschatzung (z. B.: engl. Bezeichnung fur Deutsche - krauts; aus der Annahme heraus, alle Deutschen essen Sauerkraut), (vgl. Markefka 1999, S. 99).

Besonders diffamierend war die subjektive Zuschreibung negativer Attribute auf die judische Bevolkerungsgruppe. Haufig galt nicht nur derjenige als Jude, der tatsachlich Anhanger der judischen Religion war, sondern jeder, der von der Umwelt als Jude angesehen wurde. Als identifizierbare physiognomische Merkmale der „judischen Rasse“[3] galten: fleischige Haken- nase, flache Stirn, fliehendes Kinn, wulstige Lippen mit hangender Unterlippe, heruntergezo- gene Mundwinkel, stechende bzw. hervorquellende Augen, dicke wulstige Augenbrauen, abstehende Ohren und schwarzes, oft krauses Haar. In Karikaturen befand sich der Kopf mit
den zuvor beschriebenen Merkmalen meist ubergangslos auf einem untersetzten oder missgestalteten Korper mit kurzen O-Beinen (siehe Abbildung 2). Weiterhin wurden den Juden durch- weg schlechte Charaktereigenschaften zugeschrie- ben. Sie galten als raffgierig, intrigant und hinter- listig, so dass ihnen die Schuld an nationalen Katastrophen, wie der Niederlage im Ersten Welt- krieg und den Auswirkungen der Weltwirtschafts- krise, zugeschrieben wurde. Um das negative Er- scheinungsbild zu komplettieren, wurde den Juden ein spezifischer Geruch nachgesagt (vgl. Bering 1988, S. 121 f.; Bernatzky 1991, S. 391 ff.).

Diese zahlreichen negativen Eigenschaften waren die Grundlage fur eine ganze Reihe ethnischer Schimpfnamen, die sich speziell auf Juden bezo- gen. Auffallig dabei ist, dass das Wort „Jude“, als

Bezeichnung fur die Religionszugehorigkeit, selbst

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 2: Antisemitisches Wahlplakat zum Schimpfnamen wurde und in vielen Wortkom- Quelle: Bernatzky 1991, S. 397

posita vorkommt (z. B.: Judensau, Judenbrut,

Drecksjude, Geldjude), (Hortzitz 1988, S. 225 ff.).

2.3 Entwicklung ethnischer Schimpfnamen

Ethnische Schimpfnamen konnen im Laufe der Geschichte drei Entwicklungen durchlaufen. Sie konnen erstens eine Bedeutungskonstanz aufweisen. Ihre Bedeutung bleibt also erhalten, wenn das ihnen zu Grunde liegende Konfliktverhaltnis bis zur Gegenw]art besteht (z. B.: Konflikt zwischen Juden und Nichtjuden). Zweitens kann sich der „Diskriminierungs- inhalt“ ethnischer Schimpfnamen verandern, wenn sich die gesellschaftlichen Rahmen- bedingungen qualitativ andern (z. B.: das Verhaltnis zwischen Polen und Deutschen; aus polnischer Sicht wurden die Deutschen in der Vorkriegszeit als ubermachtige Deutsche angesehen, in der Kriegszeit als Nazi-Deutsche und nach dem Krieg als deutsche Kriecher in Anspielung auf die politischen Wiedergutmachungsbestrebungen). Drittens konnen ethnische Schimpfnamen ihren ursprunglichen Bedeutungsinhalt verlieren, wenn sie den Zeitraum ihrer Entstehungsbedingungen uberdauern (vgl. Markefka 1999, S. 105). Sie sind dann verbale Rudimente vergangener Konflikte, deren Bedeutung sich heutzutage nicht ohne weiteres erschlieftt. So entstand das Wort Schlawiner einst aus dem Ethnikon Slowene (Winkler 1994, S. 324). Heute wird es als Bezeichnung fur einen listigen, verschlagenen Menschen verwendet (Pfeiffer 1996, S. 369).

Braun weist zwar darauf hin, dass das „verbale Angebot fur die Sprache des Fremdenhasses“ im Deutschen sehr gering ist, jedoch ist fur den „missbrauchlichen und menschenunwurdigen“ Umgang mit der Sprache nicht die Sprache selbst verantwortlich, sondern der Sprachbenutzer (Braun 1990, S. 172). Auch eine kleine Zahl ethnischer Schimpfnamen tragt genugend Diskriminierungspotenzial in sich.

2.4 Wirkung ethnischer Schimpfnamen

Die ethnischen Schimpfnamen erbringen eine „Orientierungsleistung“ fur den Einzelnen im Alltag, die das Zugehorigkeitsgefuhl zur eigenen Gruppe starkt und gleichzeitig eine Abgrenzung zur Fremdgruppe vollzieht. Ethnische Schimpfnamen haben somit stabi- lisierenden Einfluss auf die Selbst- und Gruppenidentitat. In diesem Sinne wirken ethnische Schimpfnamen gegensatzlich, denn sie sind gleichzeitig gesellschaftliches Integrations- als auch Isolationsinstrument. Infolgedessen bilden sich in der Gesellschaft Minderheits- und Mehrheitsgruppen heraus (vgl. Winkler 1994, S. 323).

Die Eigengruppe zielt darauf, sich von der als Konkurrenten wahrgenommenen Fremd­gruppe abzugrenzen. Das Verhaltensmuster der Abgrenzung unterliegt einem Lerneffekt, denn Kinder erlernen wahrend ihrer Sozialisation das Normen- und Wertesystem ihrer Umgebung. Die erlernten Schimpfnamen werden so zu kulturellen Selbstverstandlichkeiten. Mit ethnischen Schimpfnamen (z. B.: Kummelturke, Nigger) soll die Andersartigkeit der Beschimpften hervorgehoben werden. Die haufig als unverstandlich oder bedrohlich wahrgenommenen Eigenschaften der Fremdgruppe werden in stereotype, oberflachliche Einschatzungen verpackt und auf alle ubertragen, unabhangig davon, ob der Einzelne die unterstellten Eigenschaften wirklich hat. Es kommt dadurch zu einer onomastischen Uniformierung der Fremdgruppe, deren Mitglieder dann unter dem gleichen ethnischen Schimpfnamen zusammengefasst werden. Im Alltagswissen der Sprecher sind diese dann prasent und jeder weift, dass Schlitzaugen (Chinesen) Katzen verspeisen und Pollacken (Polen) standig Autos klauen. Die Andersartigkeit wird immer auch mit Ungleichwertigkeit gleichgesetzt, welche eine Ungleichbehandlung rechtfertig. Die Ungleichbehandlung kann sich durch Missachtung, Geringschatzung und soziale Benachteiligung auftern. Somit ist die sprachliche Diskriminierung haufig Wegbereiter fur korperliche Gewalt (vgl. Markefka 1999, S. 107 ff.).

3 Die Markierung judischer Namen

3.1 Systematik judischer Namen

Die Juden sind ein monotheistisches Volk aus dem vorderen Orient. Nach der Zerstorung ihres Tempels um 70 n. Chr. waren sie bis zur Grundung des Staates Israel im Jahr 1948 ohne politisches Vaterland. Sie lebten deshalb in der Diaspora, also in religiosen Minder- heitsgruppen uber die ganze Welt verstreut. In den verschiedenen Kulturen und Landern waren ihnen somit gleichermaften ..Assimilation- und Selbstbewahrungsleistungen“ abver- langt (vgl. Bering 1996, S. 1302).

Sie passten sich an die jeweilige Sprache ihres Gastlandes an. Dies hatte immer auch Einfluss auf die Namensgebung. Im romischen Westreich sprachen die Juden Latein, im Ostreich Griechisch, im mittelalterlichen Westeuropa Franzosisch und nach dem 12. Jahrhundert im Deutschen Reich Deutsch. Im Rahmen der Judenvertreibung nach der Pestwelle wanderten die Juden aus dem „Land Kanaan“ (Bezeichnung fur die Region Sachsen, Bohmen, Mahren und Niederosterreich) im 14. Jahrhundert verstarkt nach Ost- europa ein. Dort vermischte sich ihr Deutsch mit den lokalen slawischen Sprachen zu Jiddisch. Das unter „aschkenasischen“[4] Juden weit verbreitete Jiddisch ist ein „altertumliches Deutsch“, das die Lautveranderungen vom Mittelhochdeutschen zum Neuhochdeutschen nur unvollstandig vollzogen hat (vgl. Guggenheimer u. Guggenheimer 1996, S. xiii, xxii). Aufgrund dieser wechselvollen, assimilatorischen Sprachgeschichte ist es nicht immer moglich, eine eindeutige Grenze zwischen judischen und nichtjudischen Namen zu ziehen (ebd. S. ix). Brechenmacher klassifiziert die Vornamen deutscher Juden nach orthodox- judischen, Diaspora-judischen und zionistischen Vornamen. Die orthodox-judischen Vorna­men bilden die groftte Gruppe. Sie tragen meist „explizit religiose Konnotation“ und entstam- men dem Alten Testament und dem Talmud[5] (z. B.: Abraham, Benjamin, Moses, David, Isaak, Ruth, Lea, Miriam, Baruch, Nathan, Pinkus). Die Klasse der Diaspora-judischen Vor­namen hat ihren Ursprung in der europaisch-judischen Diaspora. Dabei „mutierten“ einige Familiennamen zu Vornamen (z. B.: Hirsch, Wolf, Meyer, Herz). Zionistische Vornamen gibt es verstarkt seit der aufkommenden judischen Nationalbewegung gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Meist handelt es sich dabei um „hebraische Neologismen“ mit kampferischer Symbolik (z. B.: Arje - Lowe; Dovon - Bar; Jariv - Gegner; Zion - Felsen), (vgl. Brechen­macher 2001, S. 37).

[...]


[1] mannlicher judischer Vorname.

[2] In der Literatur existieren die Termini „Schimpfwort“ (bei Winkler 1994 und Seibicke 1996) und „Schimpfname“ (bei Markefka 1999). Hier wird nur der Terminus „Schimpfname“ verwendet, da es sich im weitesten Sinne um eine negative Namensgebung fur Personen oder Personengruppen handelt.

[3] Bernatzky weist darauf hin, dass die „judische Rasse“ ein Mythos ist. Das Judentum besitzt definitiv keine einheitlichen anthropologischen Merkmale. Die Nationalsozialisten bedienten sich zwecks bes- serer Erkennbarkeit, trotz der von ihnen immer wieder hervorgehobenen Existenz spezieller judischer Rassemerkmale, des gelben Judensterns und fuhrten somit ihre eigene Theorie ad absurdum. Denn, ware ein Jude tatsachlich eindeutig von auGen fur alle erkennbar, ware eine zusatzliche Markierung eigentlich uberflussig gewesen (vgl. Bernatzky 1991, S. 393).

[4] Aschkenasim: hebraische Bezeichnung fur die Juden Mittel- und Osteuropas.

[5] Talmud: Sammlung religioser Oberlieferungen der nachbiblischen Juden.

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Details

Titel
Gesellschaftliche Ausgrenzung durch Namen - Wie jüdische Namen zur Markierung wurden
Untertitel
Funktion und Bedeutung von Namen - Der Name als Stigma
Hochschule
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg  (Germanistisches Institut)
Veranstaltung
Funktion und Bedeutung von Namen
Note
1,0
Autor
Jahr
2005
Seiten
19
Katalognummer
V152549
ISBN (eBook)
9783640642861
ISBN (Buch)
9783640642892
Dateigröße
449 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sprache, Namen, Schimpfnamen, Rassismus, Stigma, Ausgrenzung, sprachlich, Jude, Judentum, jüdisch, ethnisch, Markierung, Holocaust
Arbeit zitieren
Ron Klug (Autor), 2005, Gesellschaftliche Ausgrenzung durch Namen - Wie jüdische Namen zur Markierung wurden, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/152549

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