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Selbstgesteuertes Lernen

Neue Herausforderungen für Lernende und Lehrende im Medienzeitalter

Titel: Selbstgesteuertes Lernen

Hausarbeit , 2009 , 20 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Marlies Kraus (Autor:in)

Pädagogik - Erwachsenenbildung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Dynamik der technologischen Neuerungen und die große Menge des Wissens machen heutzutage eine andere Art der Vermittlung von Kompetenzen sowie lebenslanges Lernen erforderlich.

Unter diesen veränderten Rahmenbedingungen unserer heutigen Wissensgesellschaft ist deshalb ein auf Vorrat gespeichertes Fachwissen nach wie vor unentbehrlich, jedoch liegt der Fokus auf methodischen, kommunikativen und emotionalen Kompetenzen sowie auf der Fähigkeit zur gezielten Informationsbeschaffung und -nutzung.

Den Lehrenden fällt bei der Gestaltung der Lehr-Lernprozesse die Aufgabe zu, durch geeignete didaktische Aufbereitung des Lernstoffs und durch Lernberatung Selbstlernprozesse beim Teilnehmer zu entwickeln und zu fördern.

Mit dieser Abkehr von der traditionellen Belehrungsdidaktik hin zur Ermöglichungsdidaktik erhalten die Lernenden die Möglichkeit, sich die für Selbstlernprozesse notwendigen Kompetenzen anzueignen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

1.1 Gesellschaft und Arbeitswelt im Wandel

1.1.1 Globalisierung

1.1.2 Demographischer Wandel

1.1.3 Wissensexplosion und -veralterung

1.2 Lebenslanges Lernen

1.2.1 Teilhabe an der Gesellschaft

1.2.2 Aufrechterhaltung der Beschäftigungsfähigkeit

2 VERGLEICH AKTUELLER LERNTHEORIEN

2.1 Die behavioristische Lerntheorie

2.2 Die sozial-kognitive Lerntheorie

2.3 Die kognitive Lerntheorie

2.4 Die konstruktivistische Lerntheorie

3 LERNEN IM MEDIENZEITALTER

3.1 Die frühe Phase des Medienzeitalters

3.2 Die Neuen Medien

3.3 Wandel der Lernkultur

4 SELBSTGESTEUERTES LERNEN

4.1 Die Historie des Selbstgesteuerten Lernens

4.2 Kaiserslauterer Forschungsprojekt Selbstlernkompetenzen

4.3 Anforderungen an die Lernenden

4.3.1 Das Modell der Selbstlernkompetenz

4.3.2 Die Elemente des Modells der Selbstlernkompetenz

4.3.3 Kompetenz für die Wissensgesellschaft: Medienkompetenz

4.4 Anforderungen an die Lehrenden

4.4.1 Die subjektorientierte Lerntheorie von Holzkamp

4.4.2 Von der Vermittlungs- zur Ermöglichungsdidaktik

4.4.3 Lernberatung durch die Institution

5 ZUSAMMENFASSUNG

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit analysiert die Notwendigkeit von selbstgesteuertem Lernen als zentrale Kompetenz für Individuen in einer von Globalisierung und digitalem Wandel geprägten Wissensgesellschaft. Dabei wird untersucht, wie technologische Entwicklungen und gesellschaftliche Anforderungen die didaktischen Rahmenbedingungen verändern und welche Rolle Institutionen sowie Lehrende bei der Förderung dieser Lernprozesse einnehmen.

  • Analyse der gesellschaftlichen Transformationsprozesse (Wissensgesellschaft, Globalisierung).
  • Gegenüberstellung und Einordnung theoretischer Lerntheorien.
  • Definition und Modellbildung der Selbstlernkompetenz.
  • Diskussion des Paradigmenwechsels von der Vermittlungs- zur Ermöglichungsdidaktik.
  • Bedeutung der Lernberatung und institutioneller Begleitung.

Auszug aus dem Buch

4.4.1 Die subjektorientierte Lerntheorie von Holzkamp

Im Mittelpunkt der subjektorientierten Lerntheorie von Holzkamp (1993) stehen die „Lernprojekte“ des Teilnehmers: Erwachsenen Lerner lernen dann wirksam und nachhaltig, wenn die zu behandelnden Lernthemen mit ihren eigenen „Lernprojekten“ zu tun haben. Der Teilnehmer hat das Empfinden, etwas lernen zu „dürfen“, wenn dieses Lernen auf seine Lebenswelt bezogenene Elemente enthält, die er sich im sozialen Austausch aktiv, kooperativ und konstruktiv erarbeiten kann. Holzkamp bezeichnet dieses Lernen als „expansives“ Lernen, welches bewusstseins- und kompetenzerweiternd wirkt (vgl. Arnold, R. 2008, S. 109).

Im Gegensatz dazu steht das „defensive“ Lernen, welches ein Lernen aus einer Abwehrhaltung heraus bezeichnet. Der Teilnehmer hat keinen Lebensweltbezug zum unterrichteten Thema, fragt sich, was er mit dem Unterrichtsstoff anfangen soll und lernt den Stoff aus einem Zwang heraus, weil er beispielsweise eine Klausur bestehen muss, ein Zertifikat erlangen will oder einfach nur dem Dozenten gefallen will. Dieses Lernen zieht keine Nachhaltigkeit nach sich (vgl. Faulstich / Grell, S. 8 f.).

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Darstellung der aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen wie Globalisierung und demographischer Wandel sowie die Einführung in das Thema lebenslanges Lernen.

2 VERGLEICH AKTUELLER LERNTHEORIEN: Kritische Diskussion behavioristischer, sozial-kognitiver, kognitiver und konstruktivistischer Ansätze hinsichtlich ihrer Bedeutung für das selbstgesteuerte Lernen.

3 LERNEN IM MEDIENZEITALTER: Untersuchung des Einflusses der Neuen Medien auf Lernkulturen und die Notwendigkeit, Fachwissen durch methodische und kommunikative Kompetenzen zu ergänzen.

4 SELBSTGESTEUERTES LERNEN: Detaillierte Analyse des Modells der Selbstlernkompetenz sowie der daraus resultierenden Anforderungen an Lernende und Lehrende in modernen Bildungsinstitutionen.

5 ZUSAMMENFASSUNG: Synthese der Ergebnisse und Plädoyer für einen Wandel hin zu einer konstruktivistischen Ermöglichungsdidaktik.

Schlüsselwörter

Selbstgesteuertes Lernen, Lebenslanges Lernen, Wissensgesellschaft, Lernkompetenz, Medienkompetenz, Subjektorientierte Lerntheorie, Ermöglichungsdidaktik, Konstruktivismus, Lernberatung, Globalisierung, Bildungsinitiative, Lernkulturwandel, Kompetenzentwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht, warum selbstgesteuertes Lernen in der heutigen Zeit für Lernende essentiell ist und wie sich die Rollen von Lehrenden und Bildungsinstitutionen im Kontext des digitalen Wandels verändern müssen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf dem Wandel der Arbeitswelt, dem Vergleich klassischer und moderner Lerntheorien, der Entwicklung von Selbstlernkompetenzen sowie der didaktischen Gestaltung von Lernarrangements.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, dass die Dynamik der technologischen Neuerungen und der Wissensexplosion eine Abkehr von traditionellen Vermittlungsmethoden hin zu einer Förderung selbstgesteuerter Lernprozesse zwingend erforderlich macht.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Literaturanalyse, bei der relevante wissenschaftliche Ansätze, Forschungsprojekte der TU Kaiserslautern und didaktische Konzepte zusammengeführt und diskutiert werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit thematisiert?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung durch Lerntheorien, die spezifischen Anforderungen an die Lernenden im Rahmen der Selbstlernkompetenz sowie die notwendigen Veränderungen im didaktischen Handeln der Lehrenden.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Selbstgesteuertes Lernen, Lernkompetenz, konstruktivistische Didaktik, Wissensgesellschaft und Medienkompetenz.

Was unterscheidet das „expansive“ vom „defensiven“ Lernen nach Holzkamp?

Expansives Lernen ist durch den Lebensweltbezug und die aktive Gestaltung des Lernenden motiviert und führt zu nachhaltigem Kompetenzaufbau, während defensives Lernen lediglich auf äußerem Zwang basiert und keine nachhaltigen Lerneffekte zeigt.

Welche Rolle spielt die Lernberatung durch die Institution?

Die Lernberatung dient dazu, den Lernenden bei der individuellen Lernplanung, der Auswahl von Methoden und der Behebung von Lernschwierigkeiten zu unterstützen, um den Lernprozess professionell zu begleiten.

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Details

Titel
Selbstgesteuertes Lernen
Untertitel
Neue Herausforderungen für Lernende und Lehrende im Medienzeitalter
Hochschule
Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau
Note
1,0
Autor
Marlies Kraus (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
20
Katalognummer
V152652
ISBN (eBook)
9783640646616
ISBN (Buch)
9783640646975
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Erwachsenenbildung Selbstgesteuertes Lernen Ermöglichungsdidaktik Medienkompetenz Selbstlernkompetenz
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Marlies Kraus (Autor:in), 2009, Selbstgesteuertes Lernen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/152652
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  20  Seiten
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