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Barrierefreies E-Government in Deutschland

Fallbeispiel Herzogsägmühle

Title: Barrierefreies E-Government in Deutschland

Term Paper , 2005 , 21 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Marlies Kraus (Author)

Computer Science - Commercial Information Technology
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Die Erfindung von Massenmedien ist stets mit einer fortschreitenden Entwicklung der Gesellschaft verbunden. Die Erfindung des Buchdrucks ermöglichte breiten Schichten den Zugang zu mehr Wissen, die Telefonie überwand räumliche Distanzen, und Radio sowie Fernsehen führten zu einer bislang unbekannten medialen Nähe zwischen den Regierenden und der Bevölkerung.

Die Bedeutung des Internets kann noch nicht abschließend beurteilt werden; dafür ist dieses Massenmedium noch zu jung. Doch stellt sich jenseits des Unterhaltungs- und Informationswertes dieses Mediums die Frage, welchen Mehrwert das Internet der Bürgergesellschaft bringen kann.

Seit Ende der 90er Jahre kursiert der Begriff des Electronic Governments (E-Government), der sowohl die Verbesserung von arbeitsinternen Abläufen bei staatlichen Institutionen als auch eine Erweiterung der Demokratie durch das Internet umfasst.

Mehr Demokratie für die Bevölkerung also. Doch wie ist es um den Teil der Bevölkerung bestellt, der aufgrund einer körperlichen, seelischen oder geistigen Behinderung keinen oder nur sehr erschwerten Zugriff auf Online-Angebote von Bund, Ländern und Gemeinden hat? Sollen diese Menschen nicht teilhaben an mehr Demokratie?

Die technischen Möglichkeiten sind längst vorhanden, um den rund 8 Millionen behinderten Menschen in Deutschland barrierefreien Zugang zu Informationen zu ermöglichen. Doch muss in vielen Programmiererköpfen noch die Einsicht reifen, diese Möglichkeiten auch umzusetzen. Projekte wie Barrierefrei Informieren und Kommunizieren (BIK) und der BIENE-Award sollen dieses Umdenken fördern.

Auch in Herzogsägmühle ist die Zeit nun reif für barrierefreies Denken. Als Einrichtung, die mit und für behinderte Menschen arbeitet, möchte man an der Spitze der Bewegung für barrierefreie Informationstechnik stehen. Deshalb wird das Projekt „Pfaffenwinkel barrierefrei“ nun auch mit einem barrierefreien Internetauftritt umgesetzt, der sowohl den Anforderungen der BITV als auch den Richtlinien der WAI genügen soll.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Begriffe

1.1.1 E-Government

1.1.2 Barrierefreiheit

1.1.3 Barrierefreiheit im E-Government

1.1.4 EQUAL

1.2 An wen richtet sich E-Government?

1.2.1 Die Vorteile von E-Government für Bürger

1.2.2 Die Vorteile von E-Government für die Wirtschaft

1.2.3 Die Vorteile von E-Government für Behörden

2 Barrierefreie Informationstechnik in Deutschland

2.1 Wie viele Behinderte leben in Deutschland?

2.1.1 Sehbehinderung

2.1.2 Hörschädigung

2.1.3 Körperliche Behinderung

2.1.4 Geistige Behinderung

2.2 Schritte zur Barrierefreiheit

2.3 Vorstellung dreier verwendeter Online-Checktools zum Test auf Barrierefreiheit

2.3.1 Der Barrierefinder

2.3.2 A-Prompt

2.3.3 Screenreader

3 Barrierefreies E-Government

3.1 Der BIENE-Award

3.2 Das Projekt BIK

3.3 Fallstudie: Barrierefreies E-Government in Herzogsägmühle

3.3.1 Das Dorf Herzogsägmühle

3.3.2 Die EU-Gemeinschaftsinitiative EQUAL

3.3.3 Der aktuelle Webauftritt des Europa Projektbüros Herzogsägmühle

3.3.3.1 Nachteile für Sehbehinderte

3.3.3.2 Nachteile für körperlich Behinderte

3.3.3.3 Nachteile für geistig Behinderte

3.3.4 Der zukünftige Webauftritt von „Pfaffenwinkel barrierefrei“

3.3.4.1 Wovon profitieren Sehbehinderte?

3.3.4.2 Wovon profitieren körperlich Behinderte?

3.3.4.3 Wovon profitieren geistig Behinderte?

4 Zusammenfassung

5 Zukünftige Projekte für barrierefreies E-Government in Herzogsägmühle

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, wie barrierefreie Informationstechnik im Rahmen des E-Governments umgesetzt werden kann, um Menschen mit Behinderungen eine gleichberechtigte Teilhabe an der digitalen Demokratie (E-Democracy) zu ermöglichen. Anhand der Fallstudie „Herzogsägmühle“ wird aufgezeigt, wie konkrete Webauftritte durch die Anwendung von Barrierefreiheitsstandards verbessert werden können.

  • Bedeutung und rechtlicher Rahmen der Barrierefreiheit im E-Government.
  • Analyse der verschiedenen Behinderungsarten und technischer Hilfsmittel.
  • Evaluierung bestehender Online-Checktools für Barrierefreiheit.
  • Fallstudie: Transformation eines Webauftritts unter Berücksichtigung von WAI- und BITV-Vorgaben.

Auszug aus dem Buch

3.3.4 Der zukünftige Webauftritt von „Pfaffenwinkel barrierefrei“

Auch in Herzogsägmühle ist die Zeit nun reif für barrierefreies Denken. Als Einrichtung, die mit und für behinderte Menschen arbeitet, möchte man an der Spitze der Bewegung für barrierefreie Informationstechnik stehen. Deshalb wird das Projekt „Pfaffenwinkel barrierefrei“ nun auch mit einem barrierefreien Internetauftritt umgesetzt, der sowohl den Anforderungen der BITV als auch den Richtlinien der WAI genügen soll. Die folgende Abbildung zeigt das fortgeschrittene Entwicklungsstadium des neuen Internetauftritts.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die Relevanz des E-Governments für die Demokratie und die Problemstellung der digitalen Exklusion behinderter Menschen.

2 Barrierefreie Informationstechnik in Deutschland: Detaillierte Betrachtung der Zielgruppen, gesetzlicher Anforderungen (BITV) und technischer Testwerkzeuge wie Barrierefinder oder Screenreader.

3 Barrierefreies E-Government: Darstellung von Initiativen wie dem BIENE-Award und dem Projekt BIK sowie die detaillierte Fallstudie zur barrierefreien Neugestaltung des Internetauftritts in Herzogsägmühle.

4 Zusammenfassung: Resümee über die Notwendigkeit des Umdenkens bei der Webgestaltung zur Sicherstellung der Teilhabe behinderter Menschen.

5 Zukünftige Projekte für barrierefreies E-Government in Herzogsägmühle: Ausblick auf geplante Workshops und weitere Bemühungen zur Förderung der Barrierefreiheit auf lokaler Ebene.

Schlüsselwörter

Barrierefreiheit, E-Government, E-Democracy, BITV, WAI, Herzogsägmühle, Web Accessibility, Behindertengleichstellungsgesetz, Barrierefinder, Inklusion, Online-Handicap-Aktiv, Screenreader, Digitale Barrieren, Informationstechnik, EQUAL.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der barrierefreien Gestaltung von E-Government-Angeboten in Deutschland und wie diese sicherstellen können, dass Menschen mit Behinderungen gleichberechtigten Zugriff auf staatliche Online-Dienste erhalten.

Welches sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen Barrierefreiheitsverordnungen (BITV), technische Hilfsmittel (Screenreader, PCS-Symbole), Methoden zur Überprüfung von Webseiten und die praktische Umsetzung in der Fallstudie Herzogsägmühle.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Vorgehensweisen aufzuzeigen, wie Bevölkerungsteile mit körperlichen, seelischen oder geistigen Behinderungen besser in die Electronic Democracy (E-Democracy) integriert werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Fallstudie, die den aktuellen Webauftritt des Europa Projektbüros Herzogsägmühle analysiert, dessen Mängel aufdeckt und die Transformation hin zu einem barrierefreien Internetauftritt erläutert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen der barrierefreien Informationstechnik, die Vorstellung von Prüfwerkzeugen und den praktischen Teil, der die konkrete Fallstudie und die daraus resultierenden Verbesserungen beleuchtet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Barrierefreiheit, E-Government, BITV, WAI, Inklusion, Web Accessibility und die spezifische Fallstudie „Pfaffenwinkel barrierefrei“.

Was genau ist „Pfaffenwinkel barrierefrei“?

Dies ist ein Teilprojekt der Entwicklungspartnerschaft Allgäu-Oberland, das vom Europa Projektbüro Herzogsägmühle initiiert wurde, um Kultur- und Freizeitangebote sowie soziale Dienste in der Region für behinderte Menschen barrierefrei zugänglich zu machen.

Warum ist die „Linearität“ bei der Webseitencodierung wichtig?

Eine fehlende Linearität, wie sie oft durch Layout-Tabellen entsteht, erschwert es Screenreadern massiv, den Inhalt für blinde Nutzer in der richtigen logischen Reihenfolge vorzulesen.

Welche Rolle spielen PCS-Symbole für geistig behinderte Menschen?

PCS-Symbole dienen als visuelle Unterstützung, um komplexe Texte und Informationen besser verständlich zu machen, da lange Fachartikel für diesen Personenkreis häufig eine Barriere darstellen.

Welche Rolle spielt die BITV für E-Government-Angebote?

Die Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung verpflichtet die öffentliche Hand in Deutschland dazu, ihre IT-Angebote barrierefrei zu gestalten, was den zentralen Impuls für die untersuchten Optimierungen lieferte.

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Details

Title
Barrierefreies E-Government in Deutschland
Subtitle
Fallbeispiel Herzogsägmühle
College
University of applied sciences, Munich
Grade
1,3
Author
Marlies Kraus (Author)
Publication Year
2005
Pages
21
Catalog Number
V152654
ISBN (eBook)
9783640646623
ISBN (Book)
9783640646999
Language
German
Tags
E-Goverment E-Democracy Barrierefreies Internet Herzogsägmühle Pfaffenwinkel barrierefrei BITV BIENE Award Web Accessibility Initiative
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Marlies Kraus (Author), 2005, Barrierefreies E-Government in Deutschland, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/152654
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