Der Aufstieg der Samurai

Skizze einer Erosion vormoderner Staatlichkeit


Seminararbeit, 2009

26 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Die Entstehung vormoderner Staatlichkeit − das ritsuryõ −System
a.) VERWALTUNG UND STEUERWESEN
b.) DAS RITSURYÕ-HEERESWESEN
c.) DAS RITSURYÕ-GERICHTSWESEN

III. Die Erosion des ritsuryõ−Systems
a.) DIE MILITÄRISCHE EROSION – DIE PRIVATISIERUNG DES HEERESWESENS
b.) DIE ÖKONOMISCHE EROSION – DIE ENTSTEHUNG DER SHÕEN

IV. Der Aufstieg der Krieger (bushi)

V. Staat und Staatlichkeit in der Heian−Zeit (794−ff85)

VI. Die Entstehung des Kamakura−Shogunats
a.) ZENTRALISIERUNG DES VASALLENSYSTEMS
b.) YORITOMOS VERWALTUNGS - UND RECHTSRE¢ORMEN
c.) SAMURAI -AUTONOMIE UND ¢ EHDEWESEN
d.) ANMERKUNGEN ZU STAAT UND STAATLICHKEIT IN DER KAMAKURA -ZEIT (1185-1333)

VII. Conclusio

VIII. Literaturverzeichnis

I. Einleitung

Liest man einschlägige Literatur zur Geschichte Japans vom 7. bis ins 13. Jahrhundert, so fällt zunächst auf, dass für jede Epoche der japanischen Geschichte seit dem 6. Jahrhundert meistens davon ausgegangen wird, dass es sich bei der jeweiligen politischen Organisationsform um einen „Staat“ handelt. Es soll hier aber gezeigt werden, dass dies nicht der Fall ist, sondern im Gegenteil, die Existenz von Staatlichkeit in der japanischen Geschichte sogar die Ausnahme darstellt. In der Regel finden wir ganz andere Formen von politischer Organisation und Gewaltordnung vor. Freilich steht und fällt die Richtigkeit dieser Behauptung mit dem Staatsbegriff, mit welchem hier in dieser Arbeit operiert wird, bzw. welche Variablen hier als ausschlaggebend betrachtet werden, um in einem bestimmten Zeitabschnitt der japanischen Geschichte von Staatlichkeit sprechen zu können – oder eben nicht. Hierfür sollen fünf Institutionen von Staatlichkeit als Variablen herangezogen werden: eine politische Führungsstruktur, eine zentralisierte Verwaltung, ein Gerichtswesen, ein Steuerwesen und schließlich ein Heereswesen (vgl. Wimmer 1996, 226-230). Diese Variablen gelten ebenso für den modernen japanischen Staat der Gegenwart, doch was diesen von der vormodernen Staatlichkeit Japans unterscheidet ist, dass die Gesellschaft auf die er bezogen ist hauptsächlich nach dem Prinzip der funktionalen Differenzierung organisiert ist, das vormoderne Japan jedoch primär nach dem Prinzip der hierarchischen Stratifikation1 organisiert war, der vormoderne Staat also „wichtigste[r] Träger der stratifikatorischen, gesellschaftlichen Ordnung“ war (ebd., 290).

Wesentlich für die Existenz von (vormoderner als auch moderner) Staatlichkeit ist ebenso eine spezifische Gewaltordnung, in welcher es staatliche Institutionen gibt, die allgemeinverbindlich zwischen legitimer und illegitimer Gewaltanwendung unterscheiden und die über die Mittel verfügen, illegitime Gewalt auch mit Gewalt zu sanktionieren. Der moderne Staat hat die Anwendung legitimer physischer Gewaltsamkeit im Zuge der militärischen Revolution und der Entstehung eines internationalen Systems monopolisiert (vgl. Wimmer 2009, 159-241), für den vormodernen Staat kann dies allerdings nicht behauptet werden. Andererseits kann für den vormodernen Staat auch nicht gesagt werden, dass es ein stark ausgeprägtes Fehdewesen gegeben hätte, wie dies im europäischen Mittelalter der Fall war (vgl. ebd., 25-55), da doch bei der Existenz vormoderner Staatlichkeit z.B. ein funktionierendes Gerichtswesen vorausgesetzt wird, in welchem Konflikte ausgetragen werden. Es gibt also in der Konzeption vormoderner Staatlichkeit von Wimmer eine Lücke, die die Frage offenlässt, wie die Gewaltordnung im vormodernen Staat begrifflich zu erfassen ist. Wir verwenden also im Kontext vormoderner Staatlichkeit den Begriff der

„staatlich dominierten Gewaltordnung“. Damit soll angedeutet werden, dass es keinen vollständig durchgesetzten Anspruch des Staates auf ein Monopol für die Anwendung legitimer physischer Gewaltsamkeit gibt, aber die organisierte Anwendung von Gewalt ab einem gewissen Ausmaß sehr wohl ausschließlich vom Staat beansprucht wird, wobei die Mittel und das Personal für die Anwendung dieser Gewalt durch staatliche Beamte bzw.

durch direkten Zugriff auf die Bevölkerung in Form eines Milizsystems oder stehenden Heeres dem Staat unmittelbar 2 zur Verfügung stehen. Die vorliegende Arbeit versteht sich nicht zuletzt auch als ein kleiner Beitrag zur Schließung dieser definitorischen Lücke.

Es soll also zunächst ein Überblick über die Entwicklung der Gewaltordnungen Japans von der Entstehung vormoderner Staatlichkeit im sogenannten ritsuryo -System der zweiten Hälfte des 7. Jahrhunderts, über die Heian-Zeit (794-1185) bis zur Entstehung des Kamakura- Shogunats im späten 12. Jahrhundert geboten werden – über jenen Zeitraum also, in welchem sich ausgehend von funktionierender, vormoderner Staatlichkeit ein Prozess des Zerfalls staatlich dominierter Gewaltordnung bzw. eine Privatisierung militärischer Gewalt vollzieht. Von staats- und gesellschaftstheoretischen Überlegungen ausgehend soll dabei die Frage erläutert werden, wie es in Japan im beobachteten Zeitraum zu einer Erosion intakter vormoderner Staatlichkeit kommen konnte, wobei das Hauptaugenmerk auf jene Institutionen gelegt werden soll, die im besonderen Maße auf die Problematik von Gewalt in Gesellschaften direkt bezogen sind, nämlich das Gerichtswesen und das Heeres- bzw. Polizeiwesen. Die hier vertretene These lautet, dass schon beim Entstehungsprozess vormoderner Staatlichkeit das Machtgefälle zwischen Zentrum und Peripherie eher gering war und nach dem Wegfall externer militärischer Bedrohung eine Dynamik entstand, welche die evolutorische Errungenschaft vormoderner Staatlichkeit überflüssig machte und somit eine Entwicklung in Richtung vorstaatlicher, patrimonialer Strukturen in der japanischen Gesellschaft stattfand. Wesentliche Institutionen von Staatlichkeit (insbesondere die politische Führungsspitze, das Heereswesen und das Gerichtswesen) konnten aufgrund dieser Dynamik wichtige Strukturprobleme und Konfliktpotenziale nicht mehr allgemeinverbindlich- stabilisierend regeln, was einen gravierenden Strukturwandel in der japanischen Gesellschaft ermöglichte, nämlich die Entstehung des Shogunats.

II. Die Entstehung vormoderner Staatlichkeit - das ritsuryo-System

Vor der Entstehung staatlicher Strukturen war Japan überwiegend von einem Bündnis großer Klans beherrscht, unter welchen die Yamato, die ihre Herkunft in direkter Linie von der Sonnengöttin Amaterasu, der höchsten Shinto-Gottheit, ableiteten3, eine gewisse Führungsposition und Sonderstellung innehatten4. In der zweiten Hälfte des 7. Jahrhunderts jedoch entwickelte sich nach der gewaltsamen Machtergreifung durch den künftigen YamatoKaiser (tenno) Tenji im Jahre 645 eine Dynamik die, maßgeblich bestimmt von der Wahrnehmung äußerer Bedrohungen durch das erstarkte China der T’ang-Dynastie und dem Königreich Silla auf der koreanischen Halbinsel5, zunehmend in die Richtung einer

Zentralisierung politischer Herrschaft und der Etablierung staatlicher Institutionen ging6. Der Kaiserhof der Yamato wurde zum Zentrum der ersten Institution vormoderner Staatlichkeit, nämlich einer politischen Führungsstruktur, mit der Funktion allgemein verbindliche Entscheidungen für die Gesellschaft zu treffen.

a.) V ERWALTUNG UND S TEUERWESEN

Basierend auf dem Vorbild, welches das zentralisierte China der T’ang-Dynastie (618-907) bot, wurden Reformen durchgeführt, die den Grundstein für ein System von Strafrechts (ritsu)

- und Verwaltungsgesetzen (ryo) bildeten, welches zusammenfassend als ritsuryo bezeichnet wird (vgl. Hall 1991, 48-55). Das ritsuryo -System bestand allerdings nicht aus einem einheitlichen Gesetzeskorpus, sondern ist das Resultat vieler Reformbestrebungen und Adaptierungen Tenjis und seiner Nachfolger, die in den 690er Jahren im Wesentlichen abgeschlossen waren und als normativer Referenzrahmen für die zweite wichtige Institution vormoderner Staatlichkeit diente: eine zentralisierte Verwaltung mit einem kontinuierlichen Amtsbetrieb und Routinestandards des Entscheidens.

In verwaltungstechnischer Hinsicht wurde eine Beamten-Hierarchie eingeführt7 und das Herrschaftsgebiet in Provinzen (kuni) und ihre Subeinheiten, Distrikte (kori) und Gemeinden (sato) unterteilt. In jeder Provinz gab es einen vom Kaiserhof bestellten Provinzgouverneur und in jedem Distrikt einen ebenso vom Staat ernannten Distriktgouverneur, welcher aus der Schicht des etablierten Landadels rekrutiert wurde, aber als staatlicher Beamter fungierte und für Polizeiaufgaben, Erstellung von Bevölkerungslisten, die Eintreibung von Steuern und im Kriegsfall für das Kommando über die lokalen Truppen verantwortlich war (vgl. Batten 1993; Steenstrup 1991, 33) . In den einzelnen Dörfern gab es ebenso Dorfvorsteher, die vom

Kaiserhof ernannt wurden8. Auf diese Weise wurde der Landadel in die neue

Herrschaftsstruktur integriert – ein Indiz dafür, dass die Machtbasis der Kaiser nicht stark genug war, um auch auf lokaler Ebene Kontrolle mit Hilfe von Beamten aus der Hauptstadt auszuüben. Dies, sowie die gewohnheitsrechtliche Entwicklung, Ämter innerhalb einer Familie weiterzuvererben, waren die wesentlichen Punkte, in welchen sich das japanische System vom chinesischen Vorbild unterschied9 und welche für die weitere Entwicklung bzw. den Zerfall staatlicher Ordnung entscheidend sein sollten. Das Machtgefälle zwischen Zentrum und Peripherie war also von Anfang an nicht stark genug ausgeprägt.

Die Reformen beinhalteten weiters eine Konfiszierung sämtlicher privater Ländereien und die Etablierung eines staatlichen Pachtsystems, in welchem der freien Landbevölkerung nach bestimmten Kriterien Land zugeteilt wurde. Im Gegenzug dafür musste die Bevölkerung Steuern entrichten und ihre Arbeitskraft für öffentliche Bauprojekte zur Verfügung stellen, sowie einen Militärdienst verrichten. Hiermit waren die Fundamente für die Ausgestaltung der nächsten beiden Institutionen vormoderner Staatlichkeit, nämlich des Steuerwesens und des Heereswesens, gelegt.

b.) DAS RITSURYÕ -HEERESWESEN

Die wichtigste Neuerung in der Organisation bewaffneter Heere war die Umstellung von Klan-Armeen10 auf eine nach chinesischem Vorbild11 zentralisierte Heeresverwaltung, die ihre Infanterie-Truppen über die Erstellung von Konskriptionslisten rekrutierte12. Fortan wurden der Besitz größerer Waffen sowie der Besitz von Trommeln, Pfeifen, Hörnern und Flaggen verboten, die benötigt wurden um Truppen auf dem Schlachtfeld zu koordinieren.

Ebenso wurde die Zusammenstellung von Truppen verboten, die mehr als 20 Soldaten stark waren – jede Truppenstärke, die darüber hinaus ging musste vom Kaiserhof bewilligt werden13 (vgl. Friday 2004, 23).

[...]


1 Zu den Konzepten der funktionalen Differenzierung bzw. der hierarchischen Stratifikation vgl. Luhmann 1977.

2 Diese Unmittelbarkeit ist ein Kriterium, welches im Verlauf der japanischen Geschichte (wie noch zu zeigen sein wird), ab einem nicht gewissen Zeitpunkt mehr gegeben war, was zur Erosion vormoderner staatlicher Strukturen wesentlich beigetragen hatte.

3 „The emperor in ancient Japan was a shaman whose power was simultaneously religious, economic and political. On behalf of the agrarian population, he ritually solicited supernatural power to ensure bountiful rice crops. The harvest ritual expressed the symbolic equivalence between food consumption, agricultural production and human reproduction“ (Ohnuki-Tierney 1991, 211f). Diese Dynastie der sogenannten “Sonnenlinie” bzw. Vertreter aus Nebenlinien dieser Dynastie stellten bis in die Gegenwart hinein die japanischen Kaiser.

4 „Some of these houses were entirely dependent for their position on the Yamato; the majority, however, had their own geographic bases of power. The role of the royal court - and of the Yamato sovereign - was little more than to serve as a vehicle for cooperation among the great houses in matters of 'national' concern. In the administration of lands and people outside the immediate vicinity of the court, the great houses were very nearly autonomous. In theory, their authority came from the court: prominent regional chieftains who had come to terms with the Yamato regime were empowered by the court as Provincial Patriarchs, or kuni no miyatsuko. In practice, kuni no miyatsuko appointments were permanent and hereditary, and provincial patriarchs ruled their territories as virtually independent chiefs“ (Friday 1992, 10). Dennoch wird in der Literatur über diese Zeit gerne vom “Yamato state” gesprochen (bspw. Arnason 1997, 187; Kidder 1993, 107; Brown 1993, 134) – wir jedenfalls vermögen keinerlei staatliche Strukturen in dieser Zeit in Japan zu erkennen, sondern gehen davon aus, dass es sich um Chiefdom-Strukturen handelte (zu Chiefdoms siehe Wimmer 1996, 193-216).

5 „The T’ang dynasty was then in the process of extending its borders in many directions, and the powerful Korean state of Silla also loomed as a threat to Japan. In order to deter invasions from either state, Japan’s strength had to be bolstered; that meant reforming its own institutions. It was in this context that the Taika Reform was carried out“ (Ishii 1980, 19). Vgl. hierzu auch Kojiro 1993, 223f. Für den Zusammenhang zwischen der Bedrohung durch das Königreich Silla und der Reformmaßnahmen im 7. Jahrhundert siehe Batten 1986. Batten unterscheidet drei Phasen: Die erste Phase, in welcher eine Konsolidierung der Herrschaft Tenjis nach dessen Machtergreifung notwendig war, die zweite Phase, in welcher nach einer verlorenen Schlacht gegen Silla ein Konsens der Eliten die Zentralisierungsbemühungen förderte und eine dritte Phase, die nach dem Tod Tenjis einsetzte und ein Krieg um dessen Nachfolge ausbrach, aus welchem Temmu als Nachfolger hervorgehen sollte, der die Reformen Tenjis fortsetzte.

6 Wir sehen hier bereits einen ersten Zusammenhang zwischen externer militärischer Bedrohung und einer Dynamisierung der Staatsentwicklung und politischen Zentralisierung. Dass politische Zentralisierung nicht automatisch Staatlichkeit bedeutet und dass beide Prozesse grundsätzlich getrennt zu betrachten sind, wird, wie noch zu zeigen sein wird, in späteren Epochen der japanischen Geschichte deutlich. Für den Zusammenhang zwischen der Bedrohung durch das Königreich Silla und der Reformmaßnahmen im 7. Jahrhundert siehe Batten 1986. Batten unterscheidet drei Phasen: Die erste Phase, in welcher eine Konsolidierung der Herrschaft Tenjis nach dessen Machtergreifung notwendig war, die zweite Phase, in welcher nach einer verlorenen Schlacht gegen Silla ein Konsens der Eliten die Zentralisierungsbemühungen förderte und eine dritte Phase, die nach dem Tod Tenjis einsetzte und ein Krieg um dessen Nachfolge ausbrach, aus welchem Temmu als Nachfolger hervorgehen sollte, der die Reformen Tenjis fortsetzte.

7 “The order of chapters in the administrative codes suggests priorities of Yamato codifiers. The first two chapters describe ranks and posts of officialdom. The Law on Ranks (Kan’i-ryo) defines the prestige system, composing 30 ranks, and designates the rank an applicant needed to qualify for a given post […]. The Law on Personnel (Shikiin-ryo) delineates posts and duties in 69 bureaucratic agencies with slots for 9,400 officials. Two councils, eight ministries, 42 administrative and service bureaus and offices including a number of subordinate facilities, nine military headquarters and bureaus […]” (Piggott 1997, 181).

8 „District governors and village heads were usually taken among the lower local nobility and the rich farmers, respectively; in short, those who had ruled locally since pre- Taika times. They served for life. [...] The provincial governors were assisted in their tasks - land surveyance and distribution, tax assessment and levying, and judging civil and criminal cases - not only by the district governors (who usually had much more experience), but also by low-ranking assistant governors and scribes within the provincial governor's office. Among these officials, corruption was rife. The village head, too, had much to do; particularly with the actual filling-in of census records, tax-land-records, organizing the agricultural work of the village, and preventing crime. He was chosen by the central administration, not by the villagers“ (Steenstrup 1991, 40f, Hervorhebungen in direkten Zitaten, wenn nicht anders gekennzeichnet, wie im Original, Anm.)

9 „Instead of severely restricting the role of local strongmen in the new army and navy, both law and practice handed command over to the local elite. The Chinese system was basically a defensive arrangement with only brief time for offensive campaigns, and it kept power out of the hands of local men, often barbarians. The Japanese Court was too weak to copy the Chinese model in that regard“ (Farris 1992, 357f).

10 „The Yamato 'state army' had formerly been knit together from the private forces of the kuni no miyatsuko, who led them into battle under the banner of the Yamato sovereign“ (Friday 1992, 11).

11 „The Japanese laws on the military system […] are a classic example of the principles of counter-response and symmetry, the tendency of one antagonist to duplicate the enemy's weapons and organization” (Farris 1992, 49).

12 „[T]he ritsuryo armies were predominantly infantry forces. This infantry-heavy balance was partly a matter of design and partly a matter of necessity. The imperial military was contrived to meet two major threats: invasion from the continent and challenges to imperial house and/or central court prerogatives from the regional nobility. Large-scale, direct conscription of the peasantry was an important part of the answer to both dangers. To neutralize threats from domestic sources and ensure that no one would ever repeat Tenmu's capture of the throne by force, the court needed to take direct control of whatever military resources might be available to would-be-emperors” (Friday 1992, 37). Der Name Temmus wird gelegentlich auch mit “Tenmu” transkribiert, Anm.

13 Dieser Reformmaßnahmen eingedenk wurde hier anfänglich der Begriff der „staatlich dominierten Gewaltordnung“ eingeführt.

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten

Details

Titel
Der Aufstieg der Samurai
Untertitel
Skizze einer Erosion vormoderner Staatlichkeit
Hochschule
Universität Wien  (Institut für Politikwissenschaft)
Veranstaltung
Seminar Gewaltmonopol des Staates
Note
1,0
Autor
Jahr
2009
Seiten
26
Katalognummer
V152733
ISBN (eBook)
9783640645015
ISBN (Buch)
9783640645176
Dateigröße
554 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Aufstieg, Samurai, Skizze, Erosion, Staatlichkeit
Arbeit zitieren
Ramy Youssef (Autor), 2009, Der Aufstieg der Samurai, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/152733

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