Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publicación mundial de textos académicos
Go to shop › Sociología - Relaciones y Familia

Freundschaft und Geschlecht

Gender-Aspekte der intimen Paarbeziehung

Título: Freundschaft und Geschlecht

Trabajo de Seminario , 2007 , 25 Páginas , Calificación: 2

Autor:in: Mag.a Lena Rheindorf (Autor)

Sociología - Relaciones y Familia
Extracto de texto & Detalles   Leer eBook
Resumen Extracto de texto Detalles

Dies ist eine Seminararbeit zum Seminar „Soziologie der Liebe, Freundschat und Paarbildung“ bei Professorin Hilge Landweer. Im Seminar entstand der Eindruck, dass das soziale Phänomen der „Freundschaft“ eher einen stieftöchtlerlichen Status innerhalb der Soziologie einnimmt, während dem Thema Liebe (im Sinne heterosexueller Paarbeziehungen) bei weitem größere Aufmerksamkeit geschenkt wurde. Im Plenum wurde durch gelegentliche Anstöße der Professorin jedoch immer wieder das Thema Freundschaft aufgegriffen, auch wenn die theoretisch- abstrahierenden Implikationen durch mangelnde soziologische Grundlagenliteratur oft ausblieben. Dieser Umstand stellt für mich die Motivation zum Verfassen dieser Seminararbeit dar. Zunächst möchte ich versuchen den Begriff der Freundschaft handhabbar zu machen um mich im Weiteren dem Phänomen der „besten Freundschaft“ zu widmen. Das Konzept dieser besonderen Form der Freundschaft soll mir dazu dienen den genderspezifischen Aspekt der freundschaftlichen Paarbeziehung auszuleuchten indem ich zunächst gleichgeschlechtliche Freundschaftskonzepte, im Sinne idealtypisch- geschlechtsspezifischer Freundschaften, vergleiche. Schließlich möchte ich auch eine „abweichende“ Freundschaftsform beleuchten: die so genannte gegengeschlechtliche Freundschaft (cross-sex-friendship). Diese erscheint mir interessant, da manche TheoretikerInnen in ihr eine Chance für ein größeres Verständnis zwischen den Geschlechtern und für eine Auflösung der Geschlechterdifferenzen sehen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort

2. Freundschaft- Eine Einführung in die Begrifflichkeit

3. Freundschaftskonzepte

3.1. Beste FreundInnen

4. Freundschaft und Geschlecht

4.1. Männerfreundschaften

4.2. Frauenfreundschaften

4. 3. Gegengeschlechtliche Freundschaften

5. Resümee und Reflexion

6. Literatur

Zielsetzung & Themen der Seminararbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht das soziologische Phänomen der Freundschaft mit einem besonderen Fokus auf geschlechtsspezifische Unterschiede und Kontexte. Ziel ist es, den Begriff der Freundschaft theoretisch greifbar zu machen und zu analysieren, wie sich Freundschaftskonzepte bei Männern und Frauen unterscheiden sowie welche Rolle gegengeschlechtliche Freundschaften in der modernen Gesellschaft einnehmen.

  • Theoretische Einordnung des Begriffs Freundschaft in der Soziologie
  • Differenzierung zwischen gleichgeschlechtlichen und gegengeschlechtlichen Freundschaftsformen
  • Analyse geschlechtsspezifischer Rollenbilder und Kommunikationsmuster in Freundschaften
  • Bedeutung von Milieuunterschieden für die Gestaltung von sozialen Beziehungen
  • Herausforderungen und Potenziale der gegengeschlechtlichen Freundschaft

Auszug aus dem Buch

4. 3. Gegengeschlechtliche Freundschaften

Zur Frage des Geschlechts der/des besten FreundIn finden sich heute in der Freundschaftsforschung häufiger als früher gegengeschlechtliche Freundschaften. Erst die Arbeiten von O’Meara (1989) und Werking (1997) widmeten sich speziell dieser Freundschaftsform.

Jüngere US-amerikanische Studien zeigten, dass die gegengeschlechtliche Freundschaft eine heute recht weit verbreitete Beziehungsform ist. Bereits in der Studie von Sapadin aus dem Jahre 1988 gaben 89% der Befragten an, zumindest einmal mit einem/einer VertreterIn des jeweils anderen Geschlechts gewesen zu sein, der/die kein Liebespartner/keine Liebespartnerin war.

Etwa seit dem zwanzigsten Jahrhundert ist die gegengeschlechtliche Freundschaft mehr oder weniger legitim, wobei dies vor allem bei jungen, ledigen Personen der Fall ist. Verheiratete Paarbeziehungen stellen scheinbar eine Schranke für gegengeschlechtliche Freundschaften dar. Nach Bell (1985: 97) gebieten die sozialen Normen der Freundschaft, durch eine Heirat/gegengeschlechtliche Paarbeziehung alle freundschaftlichen Verbindungen zum anderen Geschlecht aufzugeben.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Vorwort: Der Autor erläutert die Motivation für diese Seminararbeit, die aus der Beobachtung entstand, dass Freundschaften in der Soziologie oft einen geringeren Stellenwert als Paarbeziehungen einnehmen.

2. Freundschaft- Eine Einführung in die Begrifflichkeit: Das Kapitel widmet sich der Schwierigkeit, den Begriff Freundschaft präzise zu definieren, und beleuchtet dessen essentielle Bedeutung für das menschliche Wohlbefinden.

3. Freundschaftskonzepte: Hier werden theoretische Ansätze verschiedener Soziologen zu Freundschaftsformen diskutiert und zentrale Merkmale wie Freiwilligkeit und Intimität hervorgehoben.

3.1. Beste FreundInnen: Dieser Unterpunkt differenziert zwischen zweckgebundenen Bekanntschaften und besonders engen, intimen Freundschaften.

4. Freundschaft und Geschlecht: Das Kapitel untersucht, wie gesellschaftliche Geschlechterrollen und die historische Abwertung weiblicher Freundschaften die Wahrnehmung von Beziehungen prägen.

4.1. Männerfreundschaften: Es wird analysiert, wie Männer ihre Freundschaften oft über gemeinsame Aktivitäten und Rollen definieren, wobei ein Spannungsfeld zwischen Idealbild und Realität besteht.

4.2. Frauenfreundschaften: Hier steht die Kommunikation als zentrales Element der Frauenfreundschaft sowie deren Bedeutung für emotionalen Austausch und Unterstützung im Mittelpunkt.

4. 3. Gegengeschlechtliche Freundschaften: Dieses Kapitel thematisiert die zunehmende Verbreitung und die spezifischen Herausforderungen von Freundschaften zwischen Männern und Frauen.

5. Resümee und Reflexion: Der Autor fasst die Ergebnisse zusammen und reflektiert kritisch über die Grenzen des gewählten Differenzansatzes in der Freundschaftsforschung.

6. Literatur: In diesem Kapitel sind sämtliche verwendeten Quellen und weiterführende Literaturhinweise dokumentiert.

Schlüsselwörter

Freundschaft, Soziologie, Geschlechterrollen, Männerfreundschaften, Frauenfreundschaften, gegengeschlechtliche Freundschaften, Intimität, Kommunikation, soziale Institution, Identitätsentwicklung, Geschlechterdifferenz, Individualisierung, Beziehungsformen, soziale Milieus, Sozialisation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der soziologischen Analyse von Freundschaftsbeziehungen unter Berücksichtigung von Geschlecht, Milieu und gesellschaftlichem Wandel.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die theoretische Begriffsbestimmung von Freundschaft, der Vergleich von Männer- und Frauenfreundschaften sowie die Untersuchung gegengeschlechtlicher Beziehungsformen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, Freundschaftskonzepte vergleichbar zu machen und die geschlechtsspezifischen Unterschiede in Qualität, Intimität und Kommunikation zu beleuchten.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die verschiedene soziologische Theorien und empirische Studien zusammenführt und in den Kontext der Seminararbeit stellt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Konzepte, die Analyse geschlechtsspezifischer Freundschaften (Männer vs. Frauen) und den Umgang mit gegengeschlechtlichen Freundschaften.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt von Begriffen wie Freundschaftskonzepte, Geschlechterrollen, Intimität, Kommunikation, Milieus und soziale Beziehungen.

Wie unterscheidet sich die Kommunikation in Männer- und Frauenfreundschaften laut Text?

Männerkommunikation wird eher als handlungs- und rollenorientiert beschrieben, während die Kommunikation zwischen Frauen stark auf emotionalen Austausch und verbale Vertraulichkeit setzt.

Welche Herausforderungen identifiziert O’Meara für gegengeschlechtliche Freundschaften?

Zu den Herausforderungen gehören die Aushandlung des emotionalen Bandes, der Umgang mit dem Thema Sexualität, die Frage der Gleichberechtigung und die öffentliche Repräsentation der Beziehung.

Inwiefern beeinflusst das soziale Milieu die Freundschaftsgestaltung?

Die Arbeit zeigt, dass Personen aus unterschiedlichen Milieus (z.B. Unterhaltungsmilieu vs. Selbstverwirklichungsmilieu) teils sehr unterschiedliche Erwartungen an ihre Freundschaften und die Bedeutung von Aktivitäten oder Gesprächen haben.

Final del extracto de 25 páginas  - subir

Detalles

Título
Freundschaft und Geschlecht
Subtítulo
Gender-Aspekte der intimen Paarbeziehung
Universidad
University of Vienna
Calificación
2
Autor
Mag.a Lena Rheindorf (Autor)
Año de publicación
2007
Páginas
25
No. de catálogo
V152831
ISBN (Ebook)
9783640648290
ISBN (Libro)
9783656061229
Idioma
Alemán
Etiqueta
Geschlecht Gender Freundschaft Paarbeziehung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Mag.a Lena Rheindorf (Autor), 2007, Freundschaft und Geschlecht, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/152831
Leer eBook
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
Extracto de  25  Páginas
Grin logo
  • Grin.com
  • Envío
  • Contacto
  • Privacidad
  • Aviso legal
  • Imprint