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Diego Velázquez: Margarita Teresa in Blau - ein Meisterwerk subtiler Diplomatie

Título: Diego Velázquez: Margarita Teresa in Blau - ein Meisterwerk subtiler Diplomatie

Trabajo Escrito , 2010 , 22 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor)

Arte - Pintura
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Diego Velázquez Porträt der Infantin Margarita Teresa in blauem Kleid ist eine einzigartige Mischung aus höfischem Repräsentationsbild und "Kammerbild". Das "Wie" und "Warum" ist Thema dieser Arbeit.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Margarita Teresa in Blau

2. Bella gerant alii, tu felix Austria nube!

3. Wege zum Bild I – Kunsttheorie

4. Wege zum Bild II – Werkvergleich

5. Anhang

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht das 1659 entstandene Gemälde „Infantin Margarita Teresa im blauen Kleid“ von Diego Velázquez unter Berücksichtigung seiner kunsttheoretischen Einbettung sowie seiner Funktion als diplomatisches Instrument im Kontext der habsburgischen Heiratspolitik des 17. Jahrhunderts.

  • Analyse der bildnerischen Details und der malerischen Technik von Diego Velázquez.
  • Untersuchung des historischen Kontextes und der Rolle des Bildes in der spanischen Brautwerbung gegenüber Kaiser Leopold I.
  • Diskussion kunsttheoretischer Ansätze der frühen Neuzeit, insbesondere der Theorien von Francisco Pacheco und Vicente Carducho.
  • Vergleichende Betrachtung des Porträts im Rahmen des gesamten Bilderzyklus der Infantin sowie im Kontrast zu anderen höfischen Kinderporträts.

Auszug aus dem Buch

Margarita Teresa in Blau, 1659

Das Bild der "Infantin Margarita Teresa im blauen Kleid", geschaffen von Diego Velázquez im Jahre 1659, mit den Maßen 127,5 cm x 107,5 cm, ist mit Öl auf Leinwand gemalt worden und steht im Zentrum der Betrachtungen der vorliegenden Arbeit. Es befindet sich im Kunsthistorischen Museum in Wien, Inventarnummer 2130. Bevor eine Analyse des Bildes erfolgen kann, müssen die Details herausgearbeitet und beschrieben werden. Das ganzfigurige Porträt ist im Dreiviertelprofil angelegt und ihre Gestalt konstituiert den Großteil des Bildraumes. Ihr ovales, volles Gesicht besitzt ein sehr helles Inkarnat. Die Augen des Mädchens, welches durch den Bildtitel als die spanische (acht-jährige) Infantin Margarita Teresa (1651 – 1673) bekannt ist, sind von einem dunklen, wässrigen Blau und sehr groß. Die Nasenflügel sind etwas gebläht, die blassroten Lippen zwar klein, aber voll. Eine deutliche Röte ist auf ihren pausbäckigen Wangen zu sehen. Eingerahmt wird das Gesicht von dem langen, etwas aufgebauschtem blonden Haar, das mit einem rechten Seitenscheitel frisiert ist. Die linke Haarpartie ist mit einer großen dunkelblauen Rüsche sichelförmig zurück gesteckt. Außerdem sind noch zwei weitere, etwas kleinere Rüschen in ihrem Haar. Um den Hals trägt sie eine sehr kurze silberfarbene Kette mit tropfenförmigem Anhänger.

Ihre Kleidung wird als „Guarda infantes“ bezeichnet, eine speziell spanische Eigenart. Bei dem Kostüm im Bild sind Corps piqué und Basquina miteinander zur Schoßjacke verschmolzen. Eigentlich wird die Basquina unten an das Corps piqué angenäht. Zum besseren Verständnis werden hier jedoch beide Begrifflichkeiten beibehalten. Die Basquina ist dabei ungewöhnlich stark verlängert und – durch den Reifrock - vor allem auch verbreitert. Sie ist von nahezu demselben Blau wie die Augen der Infantin. Die Blankscheite des Corps piqué sind silbergolden verbrämt und stellen einen gleichwertigen Farbakzent zu dem Blau dar.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Margarita Teresa in Blau: Dieses Kapitel liefert eine detaillierte deskriptive Analyse des Porträts, von der physiognomischen Beschreibung bis hin zur Analyse von Kleidung, Accessoires und der malerischen Komposition.

2. Bella gerant alii, tu felix Austria nube!: Hier wird der historische Kontext der Entstehung beleuchtet, insbesondere die wirtschaftliche Krise Spaniens und die strategische Bedeutung des Bildes als diplomatisches Mittel im Zuge der Heiratspolitik.

3. Wege zum Bild I – Kunsttheorie: Der Abschnitt diskutiert die theoretischen Grundlagen der zeitgenössischen Porträtmalerei, wobei die Positionen von Francisco Pacheco und Vicente Carducho gegenübergestellt und auf das Werk Velázquez’ angewendet werden.

4. Wege zum Bild II – Werkvergleich: In diesem Teil erfolgt eine vergleichende Einordnung des Bildnisses in den Kontext anderer Kinderporträts sowie der Porträtserie der Infantin, um die spezifische Natürlichkeit und Intention des Werkes herauszuarbeiten.

5. Anhang: Dieser Bereich umfasst ergänzende visuelle Dokumentationen, das Literaturverzeichnis sowie das Abbildungsverzeichnis.

Schlüsselwörter

Diego Velázquez, Margarita Teresa, Infanta, Habsburger, Heiratspolitik, Kunsttheorie, Francisco Pacheco, Porträtmalerei, Guarda infantes, 17. Jahrhundert, Wiener Kunsthistorisches Museum, Bildanalyse, Diplomatie, Barock, Repräsentation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit primär?

Die Arbeit untersucht Diego Velázquez’ Porträt der Infantin Margarita Teresa aus dem Jahr 1659 hinsichtlich seiner künstlerischen Gestaltung und seiner diplomatischen Funktion innerhalb der habsburgischen Heiratspläne.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf der detaillierten Bildanalyse, der kunsthistorischen Einbettung in die Porträtmalerei des 17. Jahrhunderts sowie der historischen Kontextualisierung durch die europäische Heiratspolitik.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu belegen, dass das Porträt nicht nur ein bloßes Repräsentationsbild ist, sondern ein gezielt eingesetztes, funktionsgebundenes Kunstwerk, das die Infantin für eine politische Verbindung attraktiv darstellen sollte.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zur Anwendung?

Die Autorin verwendet eine Kombination aus deskriptiver Bildanalyse, kunsttheoretischem Vergleich sowie historischer Quellenanalyse, um die Intention des Künstlers und des Auftraggebers zu ergründen.

Was behandelt der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil analysiert die ästhetischen Merkmale des Bildes, diskutiert konkurrierende kunsttheoretische Modelle der Zeit und vergleicht das Werk mit anderen Porträts der Infantin und ihrer Verwandten.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich der Inhalt charakterisieren?

Wichtige Begriffe sind Diego Velázquez, Habsburger Dynastie, Heiratspolitik, Kunsttheorie, Repräsentation und die spezifische "Guarda infantes"-Mode der damaligen Zeit.

Warum spielt die Heiratspolitik für die Interpretation des Bildes eine entscheidende Rolle?

Da Spanien finanziell und militärisch geschwächt war, musste das Bild des Kaisers Leopold I. als Brautwerbung dienen; die Darstellung musste daher nicht nur politische Legitimität, sondern auch persönliche Sinnlichkeit vermitteln.

Welche Rolle spielt der Vergleich mit anderen Bildern im Werkvergleich?

Der Vergleich dient dazu, die Einzigartigkeit der von Velázquez gewählten natürlichen und semiprivaten Darstellungsweise im Gegensatz zu den üblichen, stark formellen Repräsentationsporträts der Epoche aufzuzeigen.

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Detalles

Título
Diego Velázquez: Margarita Teresa in Blau - ein Meisterwerk subtiler Diplomatie
Universidad
University of Frankfurt (Main)
Calificación
1,0
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2010
Páginas
22
No. de catálogo
V152863
ISBN (Ebook)
9783640649921
ISBN (Libro)
9783640649563
Idioma
Alemán
Etiqueta
Diego Velázquez Porträt Infantin Margarita Teresa Kleid
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2010, Diego Velázquez: Margarita Teresa in Blau - ein Meisterwerk subtiler Diplomatie, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/152863
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