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Das Gleichnis vom barmherzigen Samariter (Lk 10, 25-37)

Titre: Das Gleichnis vom barmherzigen Samariter (Lk 10, 25-37)

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2008 , 19 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Mascha Juliane Dohmen (Auteur)

Théologie - Théologie biblique
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Diese Hausarbeit soll in Form einer exegetischen Auslegung das Gleichnis vom barmherzigen Samariter erläutern. Dass ich mich gerade für dieses Gleichnis entschieden habe, lässt sich damit begründen, dass das Gleichnis vom barmherzigen Samariter eines der klassischen Gleichnisse Jesu ist, die oftmals auch im Schulunterricht thematisiert werden.
Die Intention die in diesem Gleichnis steckt, ist nach wie vor von höchster Aktualität und Priorität. Dies zeigt die im letzten Semester im Rahmen der systematischen Theologie behandelte Enzyklika „Deus Caritas Est“ des Papst Benedikt XVI.
„Jesus hat dieses Gebot der Gottesliebe mit demjenigen der Nächstenliebe aus dem Buch Levitikus: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“(19,18) zu einem einzigen Auftrag zusammengeschlossen (vgl. Mk 12,29-31)“. Somit möchte Papst Benedikt in seiner ersten Enzyklika von der Liebe sprechen, „mit der Gott uns beschenkt und die von uns weitergegeben werden soll.“
In dieser gottgewollten Nächstenliebe sieht Papst Benedikt den zentralen Punkt im christlichen Glauben und somit auch letzten Endes den einzig wahren Weg zu einem erfüllten Leben.
Die heutige Zeit lässt kaum noch Gelegenheit sich in dem Maße um seinen Nächsten zu sorgen, wie es die Kirche heute predigt und auch gerne sehen würde. Doch hier sollte darauf hingewiesen werden, dass es der Kirche nicht darauf ankommt den Menschen karitative Wunder abzuverlangen, sondern sie uns lediglich sensibel für ein nächstenliebendes Handeln machen möchte.
Das Gleichnis vom barmherzigen Samariter ist daher ein besonders gutes Beispiel für selbstlose Nächstenliebe, da gezeigt wird, dass es nicht darauf ankommt Wunder zu vollbringen, sondern man bereits im Kleinen Großes vollbringen kann. Die nun folgende Analyse der Perikope vom barmherzigen Samariter (Lk 10, 25-37) beginne ich mit einer Kontextanalyse. Im weiteren Verlauf folgt eine Form-, Sach- und Motivanalyse. Daran werde ich noch eine Situations- und Gattungsanalyse anschließen.
In einem abschließenden Fazit möchte ich noch einmal die grundlegenden Gedanken meiner Hausarbeit zusammenfassen und die Bedeutsamkeit des Gleichnisses auf heute übertragen.

==
(1) Papst Benedikt XVI, Enzyklika „Deus Caritas Est“, S. 5
(2) Papst Benedikt XVI, Enzyklika „Deus Caritas Est“, S. 6

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Analyse

2.1 Kontextanalyse

2.2 Formanalyse

2.3 Sachanalyse

2.4 Motivanalyse

2.5 Situationsanalyse

2.6 Gattungsanalyse

3. Fazit

4. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Diese Seminararbeit verfolgt das Ziel, das Gleichnis vom barmherzigen Samariter (Lk 10, 25-37) durch eine exegetische Auslegung zu erschließen, wobei insbesondere die Definition des Nächstenbegriffs und dessen zeitlose Aktualität im Fokus stehen.

  • Exegetische Untersuchung der Perikope Lk 10, 25-37
  • Kontextuelle Einbettung in das Lukasevangelium
  • Historische und theologische Analyse des Verhältnisses zwischen Juden und Samaritern
  • Untersuchung der "Nächsten-Motivik" in biblischen Schriften
  • Übertragung der ethischen Forderungen auf die Gegenwart

Auszug aus dem Buch

2.2 Formanalyse

Die Perikope des barmherzigen Samariters bildet einen in sich schlüssigen Text. Der Dialog mit dem Gesetzeslehrer lässt sich, nach Böhm, auch als Streitgespräch deuten. Doch hierbei drängt sich die Frage auf, ob der Dialog zwischen Jesus und dem Gesetzeslehrer nicht einfach nur als eine angeregte Diskussion verstanden werden kann. Ich möchte mit dem Begriff „Streitgespräch“ hier etwas vorsichtig sein.

Während des narrativen Schlagabtausches zwischen Jesus und dem Gesetzeslehrer, lässt sich jedoch eine gewisse Spannung nicht von der Hand weisen.

„(…) mit seinem hin- und herwogenden Dialog von Frage (V 25b) und Gegenfrage (V 26), Antwort (V 27) und Rückantwort (V 28), erneuter Frage (V 29), dann die Antwort mit Gegenfrage (VV 30-35.36), Antwort V 37a und Rückantwort Jesu (V 37b)- ein Spiel, das den Zuhörer ins Mitdenken und am Ende zur Tat (VV 28.37b) bewegen möchte.“

Jesus erteilt dem Gesetzeslehrer schließlich in V. 37b eine ausdrückliche Anweisung: „ (…): Dann geh und handle genauso!“. Mit dieser Anweisung tritt Jesus meiner Meinung nach endgültig aus der Position eines ebenbürtigen Streitpartners heraus. Jesus gibt eine autoritäre Lehrentscheidung und Handlungsanweisung als „der“ Lehrer schlechthin und nimmt somit im Gegensatz zum Gesetzeslehrer eine übergeordnete Rolle ein.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung erläutert die Wahl des Gleichnisses als exegetisches Thema und verknüpft es mit der aktuellen Bedeutung der Nächstenliebe gemäß der Enzyklika "Deus Caritas Est".

2. Analyse: Dieses Kapitel bildet den Hauptteil und umfasst die detaillierte exegetische Untersuchung mittels Kontext-, Form-, Sach-, Motiv-, Situations- und Gattungsanalysen.

2.1 Kontextanalyse: Dieser Abschnitt verortet das Gleichnis im lukanischen Reisebericht und beschreibt die Bedeutung von Jesu Weg nach Jerusalem.

2.2 Formanalyse: Hier wird die literarische Struktur der Erzählung sowie der dramatische Dialog zwischen Jesus und dem Gesetzeslehrer untersucht.

2.3 Sachanalyse: Diese Analyse beleuchtet den historischen und religiösen Konflikt zwischen Juden und Samaritern zur Zeit Jesu.

2.4 Motivanalyse: Dieser Teil befasst sich mit dem zentralen Motiv der Nächstenliebe und der biblischen Herleitung des Begriffs "Nächster".

2.5 Situationsanalyse: Hier wird der Entstehungshintergrund des Lukasevangeliums und die Frage nach dem Autor sowie dem zeitlichen Kontext erörtert.

2.6 Gattungsanalyse: Dieser Abschnitt ordnet den Text in die literarische Gattung der Gleichnisse ein und erläutert deren Funktion als "Sitz im Leben".

3. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Neudefinition des Nächsten als entscheidende Kernbotschaft des Gleichnisses.

4. Literaturverzeichnis: Hier werden die in der Arbeit verwendeten Quellen und Sekundärliteratur aufgelistet.

Schlüsselwörter

Barmherziger Samariter, Lukasevangelium, Exegese, Nächstenliebe, Tora, Gesetzeslehrer, Judäa, Samarien, Gleichnis, Neutestamentliche Wissenschaft, Goldene Regel, Gott, Religion, Ethik, Bibel

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine exegetische Auslegung des Gleichnisses vom barmherzigen Samariter (Lk 10, 25-37) aus dem Lukasevangelium.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen den Begriff der Nächstenliebe, das historische Verhältnis zwischen Juden und Samaritern sowie die literarische Gattung der Gleichnisse.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, durch eine wissenschaftliche Analyse aufzuzeigen, wie das Gleichnis den Begriff des "Nächsten" neu definiert und dessen zeitlose ethische Relevanz darzulegen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird die historisch-kritische Methode angewandt, die Aspekte wie Kontext-, Form-, Sach-, Motiv-, Situations- und Gattungsanalysen umfasst.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in verschiedene analytische Kapitel, die das Gleichnis sowohl in seinem direkten literarischen Umfeld als auch in seinem historischen und motivgeschichtlichen Kontext untersuchen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Barmherziger Samariter, Nächstenliebe, Exegese und das Lukasevangelium charakterisiert.

Warum spielt die Unterscheidung zwischen "Kultdienern" und dem Samariter eine Rolle?

Die Analyse verdeutlicht, dass die Kultdiener (Priester und Levit) aufgrund kultischer Reinheitsvorschriften vorbeigehen, während der Samariter als "Außenseiter" zum eigentlichen Vorbild für Nächstenliebe wird.

Welche Bedeutung hat der Verweis auf Papst Benedikt XVI.?

Der Verweis dient dazu, die aktuelle Relevanz des Gleichnisses und die Bedeutung der Nächstenliebe als christliche Lebensgrundlage zu unterstreichen.

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Résumé des informations

Titre
Das Gleichnis vom barmherzigen Samariter (Lk 10, 25-37)
Université
University of Wuppertal  (Katholisch-Theologisches Seminar)
Cours
Einführung in die Exegese
Note
1,0
Auteur
Mascha Juliane Dohmen (Auteur)
Année de publication
2008
Pages
19
N° de catalogue
V153101
ISBN (ebook)
9783640651467
ISBN (Livre)
9783640651566
Langue
allemand
mots-clé
Neutestamentliche Exegese
Sécurité des produits
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Citation du texte
Mascha Juliane Dohmen (Auteur), 2008, Das Gleichnis vom barmherzigen Samariter (Lk 10, 25-37), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/153101
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Extrait de  19  pages
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