In der vorliegenden Arbeit wird versucht, die Frage zu klären, warum Zuschauer Castingshows rezipieren. Es wird sich dabei auf das Format „Deutschland sucht den Superstar“ beschränkt. Zur Beantwortung der Fragestellung wird eine Studie des Medien Instituts Ludwigshafen herangezogen, die sich mit den Gründen befasst, aus denen Menschen Fernsehshows schauen und wie sie diese wahrnehmen. Des weiteren geht es um die Erklärung der Medienrezeption durch die Mood-Management-Theorie von Dolf Zillmann. Sowohl die Studie, als auch die theoretischen Grundlagen des Mood-Managements werden anschließend durch eine eigenständig erarbeitete Umfrage belegt bzw. ergänzt. Die vorangestellten Theorien werden dadurch verstärkt und führen zu einer Erklärung der Mediennutzung von Castingshows.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Vorstellung einer Studie zum Thema,Fernsehshows'
- Mood-Management-Theorie nach Dolf Zillmann
- Untersuchung zum Thema Castingshows
- Stichprobenbeschreibung
- Forschungsleitende Fragen und die daraus resultierenden Hypothesen
- Auswertung
- Diskussion
- Anhang
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit der Frage, warum Zuschauer Castingshows rezipieren, insbesondere am Beispiel von „Deutschland sucht den Superstar“. Die Arbeit analysiert die Medienrezeption im Kontext der Mood-Management-Theorie von Dolf Zillmann und bezieht sich auf eine Studie des Medien Instituts Ludwigshafen, die sich mit der Rezeption von Fernsehshows beschäftigt. Die Arbeit zielt darauf ab, die Mediennutzung von Castingshows durch die Anwendung der Mood-Management-Theorie zu erklären.
- Medienrezeption von Castingshows
- Mood-Management-Theorie
- Identifikation und Stimmungsregulation
- Einfluss von Jury und Kandidaten
- Spannungsaufbau und Reality-Faktor
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Die Arbeit stellt die Fragestellung vor und gibt einen Überblick über die Relevanz des Themas Castingshows in der heutigen Fernsehlandschaft. Sie erklärt, dass Menschen Unterhaltungsshows häufig zur Stimmungsregulation nutzen.
- Vorstellung einer Studie zum Thema,Fernsehshows': Die Arbeit präsentiert eine qualitative Zuschauerbefragung über Fernsehshows des Medien Instituts Ludwigshafen. Sie zeigt, dass Menschen Fernseh-Shows oft unbewusst oder spontan nebenbei rezipieren und sie unterhalten, aber nicht unbedingt schön sein müssen.
- Mood-Management-Theorie nach Dolf Zillmann: Die Arbeit erläutert die Mood-Management-Theorie, die besagt, dass Menschen Medien nutzen, um ihre Stimmung zu regulieren. Sie erklärt, wie die Theorie die Rezeption von Unterhaltungsformaten erklärt, die zur Stimmungsmaximierung beitragen.
Schlüsselwörter
Castingshows, Medienrezeption, Mood-Management-Theorie, Stimmungsregulation, Unterhaltungsformate, Identifikation, Jury, Kandidaten, Spannung, Reality-Faktor.
Häufig gestellte Fragen
Warum schauen Menschen Castingshows wie DSDS?
Zuschauer nutzen Castingshows oft zur Stimmungsregulation (Mood-Management), zur Unterhaltung oder zur Identifikation mit den Kandidaten.
Was besagt die Mood-Management-Theorie von Dolf Zillmann?
Die Theorie besagt, dass Menschen Medieninhalte gezielt auswählen, um ihre aktuelle Stimmung zu verbessern oder eine positive Stimmung aufrechtzuerhalten.
Welche Rolle spielt die Jury in Castingshows?
Die Jury sorgt für Spannung, Polarisierung und liefert oft die Grundlage für soziale Vergleiche oder Schadenfreude beim Zuschauer.
Schauen Zuschauer Castingshows bewusst?
Studien zeigen, dass die Rezeption oft spontan oder nebenbei erfolgt, wobei der Unterhaltungswert wichtiger ist als die ästhetische Qualität der Show.
Was ist der „Reality-Faktor“ bei DSDS?
Der Eindruck von Echtheit und das Miterleben der persönlichen Entwicklung der Kandidaten erhöhen die emotionale Bindung und das Interesse des Publikums.
- Arbeit zitieren
- Josephine Königshausen (Autor:in), 2009, Castingshows. Eine medienpsychologische Analyse der Zuschauerrezeption am Beispiel "Deutschland sucht den Superstar", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/153169