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US-Amerikanische Städte: Das Beispiel Chicago

Título: US-Amerikanische Städte: Das Beispiel Chicago

Presentación (Redacción) , 2007 , 13 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Benjamin Küster (Autor)

Ciencias de la Tierra / Geografía - Demografía, planeamiento urbanístico y ordenación territorial
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1. Die US-amerikanische Stadt

1.1 Aufbau und Merkmale der US-amerikanischen Stadt

In Nordamerika herrscht eine Differenzierung von Siedlungen in cities, town und villages.
Die nordamerikanische Stadt ist durch zwei besondere Merkmale gekennzeichnet. Zum einen durch ein schachbrettartiges orthogonales Straßennetz und zum anderen durch eine Hochhaus- oder Wol-kenkratzerbebauung. Diese Wolkenkratzer sind meist in den Großstadtkernen sowie in jüngerer Zeit auch in einzelnen Außenstadtzentren zu finden. Das orthogonale Straßennetz lässt sich auf das quad-ratische Landvermessungssystem Amerikas zurückführen. Bei diesem Vermessungssystem wirde das Land in quadratmeilengroße Abschnitte, so genannte sections, geteilt. Jede dieser sections teilt man wiederum in 12 Baublöcke mit Seitenlängen von jeweils 100 Meter. Die Baublöcke werrden in den meisten Städten durch schmale Hintergassen, den alleys, zweigeteilt.
Aber es gibt in Amerika auch Städte, die von diesem „Schachbrettmuster“ abweichen. Ein Beispiel stellt die Hauptstadt Washington D. C. dar, die sich besonders durch diagonal verlaufende Avenues, in deren Schnittpunkt sich das Kapitol und das Weiße Haus befinden, auszeichnet.
Das amerikanische Stadtsystem bringt auch einige Probleme mit sich. Ein Problem ist in vielen ameri-kanischen Städten die Flächenbeanspruchung des ruhenden Verkehrs. Die Ursachen dafür sind das Straßennetz, der hohe Motorisierungs- und Mobilitätsgrad der Bevölkerung und die Konzentration der Wolkenkratzer in den zentralen Geschäftsbezirken (Central Business Destrict). Durch die Konzentration von Wolkenkratzern im Stadtzentrum kommt es zu einer hohen Anzahl von Angestellten in Büros sowie von Besuchern in Geschäften und Restaurants auf relativ kleinem Raum. Dies führt zu einem enormen Parkplatzproblem. Diesem Problem hat man in den vergangenen Jahrzehnten versucht ent-gegenzuwirken, in dem neue Standorte für Büros und den Einzelhandel angelegt wurden. Diese be-finden sich meist an Schnellstraßen in den Rand- und Vorortzonen von Städten. Diese so genannte Entlastung oder Entleerung der Innenstädte wird als Dezentralisierung bezeichnet (vgl. HEINEBERG 2001, S. 248-250).

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Die US-amerikanische Stadt

1.1 Aufbau und Merkmale der US-amerikanischen Stadt

1.2 Funktionsverluste der Central Business Districts

1.3 Entwicklung von Slums und Ghettos

1.4 Suburbanisierung

1.5 Aufstieg US-amerikanischer Städte

2. Die US-amerikanische Stadt Chicago

2.1 Einführung

2.2 Die geographische Lage

2.3 Die Entwicklung Chicagos

2.3.1 Der frühe Aufstieg der Stadt 1770-1850

2.3.2 Die wirtschaftlichen Impulse 1850 - 1870

2.3.3 Von der Großen Feuersbrunst bis zur Großen Depression 1870-1900

2.3.4 „Plan of Chicago“, Weltwirtschaftskrise und Zweiter Weltkrieg 1900-1945

2.3.5 Prozesse der Dezentralisation und der Revitalisierung 1945-1970

2.3.6 Die Entwicklung seit 1970

2.4 Der „Loop“

2.5 Stadterneuerungspolitik in Chicago

2.6 Main-Street-Erneuerung: State Street, Chicago

3. Schluss

3.1 Gegenwärtige Situationen in Chicago

3.2 Fazit: Chicago

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die stadtgeographische Entwicklung US-amerikanischer Städte am Beispiel Chicagos. Ziel ist es, die zentralen Transformationsprozesse, wie Suburbanisierung, Segregation und Zentrumserneuerung, historisch und strukturell zu beleuchten, um die spezifischen Probleme und Dynamiken einer nordamerikanischen Metropole im Kontext des wirtschaftlichen und demographischen Wandels zu verstehen.

  • Grundlegende Merkmale und Probleme der US-amerikanischen Stadt
  • Die historische Genese und wirtschaftliche Entwicklung Chicagos
  • Prozesse der Suburbanisierung und ethnische Segregation
  • Strategien der Stadterneuerung und Revitalisierung von Innenstädten
  • Strukturwandel zur „Besucherstadt“ und globale Bedeutung

Auszug aus dem Buch

2.4 Der „Loop“

In den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts werden viele Bauwerke mit zehn bis dreiundzwanzig Stockwerken gebaut. Diese „Wolkenkratzer“ befinden sich meist nicht isoliert, sondern nebeneinander. Sie bilden den neuen Orientierungspunkt Chicagos, den „Loop“. Der „Loop“ bildet das Geschäftszentrum der Stadt und der Vorläufer des heutigen CBD. In Chicago wird der CBD als „Loop“ bezeichnet, weil er von einer Ringhochbahn begrenzt wird. Die Hochhäuser des Loops werden alle nach dem gleichen Quaderprinzip errichtet und unterscheiden sich nur durch ihre Höhe und Breite. In den ihnen befinden sich Banken, Versicherungsbüros, Kaufhäuser und Behörden. Alles soll sich im Prinzip im gleichen Gebäude abwechseln können. Durch die Ansammlung vieler Hochhäuser auf einer relativ kleinen Fläche wird sowohl Führung als auch Konkurrenz ermöglicht. Die Zusammenfassung vieler Menschen in einem großen Gebäude mit unterschiedlichen Ebenen verkörpert Führungsstrukturen.

Ein Problem bleibt allerdings die technich-konstruktive Fähigkeit, die sich auf die Tragfähigkeit der Gebäude bezieht. Es wurden zwar auch früher schon kolossale Einzelbauwerke, wie zum Beispiel Kathedralen errichtet, allerdings steht bei den Hochhäusern die Tragleistung in keinem Verhältnis zur Größe des Bauwerks. Hohe Gebäude können nur mit sehr dicken Mauern gebaut werden, was ihre Nutzbarkeit erheblich einschränkt. Durch den Eisenbau kommt es schließlich zu einer Konstruktionsrevolution. Die spezifische Festigkeit, Elastizität und Formbarkeit des Eisens ermöglicht den Aufbau von verzweigten Streben-Systemen, welche große Druckkräfte aushalten können. So wird ein Stahlskelett mit relativ dünnen Mauern ohne Tragaufgaben in vielen Etagen übereinander montiert. 1879 entsteht das erste Gebäude, das „Leiter-Building“ in Chicago, nach dieser Bauart.

Heute besitzt Chicago mehr Gebäude mit Stahlskelett als alle anderen amerikanischen Städte zusammen. Die Erfindung von Fahrstuhl und Rolltreppe folgt wenig später (vgl. HELD 2004, S. 110-117).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Die US-amerikanische Stadt: Dieses Kapitel erläutert die typischen Merkmale wie das schachbrettartige Straßennetz und die Hochhausbebauung sowie grundlegende Probleme wie Flächenbeanspruchung, Funktionsverluste, soziale Segregation und Suburbanisierung.

2. Die US-amerikanische Stadt Chicago: Dieser Hauptteil analysiert die historische Entwicklung Chicagos von der Gründung bis zur Gegenwart, inklusive der geografischen Lage, dem Aufstieg durch Industrialisierung, dem „Plan of Chicago“ und aktuellen Herausforderungen wie Stadterneuerung und ethnische Spannungen.

3. Schluss: Der abschließende Teil bewertet die gegenwärtige Situation und zieht ein Fazit über die zukünftige Entwicklung Chicagos als globaler Finanzstandort und Dienstleistungsmetropole bei gleichzeitiger Problematik sozialer Ungleichheit.

Schlüsselwörter

Chicago, US-Stadtgeographie, Suburbanisierung, Segregation, Central Business District, Loop, Stadterneuerung, Gentrifizierung, Hochhausbau, ethnische Vielfalt, Global City, Stadtentwicklung, Mietwohnungsmarkt, Wirtschaftswachstum, Infrastruktur

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Stadtgeographie nordamerikanischer Städte und nutzt Chicago als Fallbeispiel, um charakteristische Entwicklungsstrukturen und Probleme aufzuzeigen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die historische Stadtgenese, die Auswirkungen des Automobils und der Suburbanisierung, soziale und ethnische Segregation sowie stadtplanerische Konzepte zur Revitalisierung der Innenstadt.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Transformation Chicagos von einer Industriestadt hin zu einem modernen Dienstleistungszentrum zu analysieren und dabei die negativen Auswirkungen für sozial benachteiligte Bevölkerungsschichten aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse stadtgeographischer Fachliteratur und historischer Dokumente, um die bauliche und soziale Entwicklung der Stadt Chicago zu rekonstruieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in das US-amerikanische Stadtsystem und eine detaillierte, chronologische sowie thematische Fallstudie zu Chicago, inklusive der Analyse des „Loop“ und der Stadterneuerungspolitik.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlagworte sind Chicago, Suburbanisierung, Segregation, Gentrifizierung, Global City und Stadterneuerung.

Warum wird der Geschäftskern von Chicago als „Loop“ bezeichnet?

Der Begriff „Loop“ leitet sich von der Ringhochbahn ab, welche den zentralen Geschäftsbezirk Chicagos umschließt und somit die räumliche Grenze des CBD markiert.

Welche Rolle spielt die ethnische Segregation in Chicago?

Die ethnische Segregation ist ein strukturelles Merkmal, das maßgeblich zur Armutsdynamik beiträgt, insbesondere durch die räumliche Konzentration der afroamerikanischen Bevölkerung in sogenannten Ghettos oder dem „Black Belt“.

Welche Auswirkung hatte das Main-Street-Programm auf die State Street?

Das Programm zielte auf die Revitalisierung durch eine Kombination aus Restaurierung historischer Bauten, moderner Infrastrukturverbesserungen und einer gezielten Nutzungsmischung, um die Attraktivität für Bewohner und Besucher zu steigern.

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Detalles

Título
US-Amerikanische Städte: Das Beispiel Chicago
Universidad
University of Marburg  (Fachbereich Geographie)
Curso
Unterseminar Stadtgeographie
Calificación
1,7
Autor
Benjamin Küster (Autor)
Año de publicación
2007
Páginas
13
No. de catálogo
V153411
ISBN (Ebook)
9783640655830
ISBN (Libro)
9783640656356
Idioma
Alemán
Etiqueta
Chicago Stadtgeographie amerikanische Städte Städte
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Benjamin Küster (Autor), 2007, US-Amerikanische Städte: Das Beispiel Chicago, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/153411
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