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Analyse der Systemtheorie von Talcott Parsons und David Easton

Titre: Analyse der Systemtheorie von Talcott Parsons und David Easton

Essai Scientifique , 2007 , 20 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Sara Bottaccio (Auteur)

Didactique - Education Civique / Sociale
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In der Politikwissenschaft gibt es verschiedene Theorieansätze, die versuchen Politik in ihrem Ablauf und Entstehen zu erklären. Wir haben uns auf zwei dieser Theoretiker beschränkt; einmal David Easton mit seinem systemtheoretischen Ansatz und zum Anderen, Talcott Parsons mit seiner funktionalistischen Rollen- und Sozialisationstheorie.
David Easton versucht durch die Übernahme des kybernetischen Denkens und dem interdisziplinär entstandenen Denkschema der Systemanalyse, die Stabilitätsbedingungen von Makro-Gebilden zu ermitteln. Talcott Parsons Probleme sind die Charakterisierung und Erhaltung des Systems, insbesondere des Sozialen Systems. Beide Theoretiker haben die Absicht bzw. den Anspruch, eine generelle Theorie zu formulieren, die aussagen soll, wie Politik funktioniert und existiert. Dieses Ziel zeigen sie an Hand ihrer Systemtheorie auf:
Die Geburtstunde der Systemtheorie liegt in den 30er Jahren. Man suchte nach einer allgemeinen Theorie der Systeme, in der die Ähnlichkeiten bestimmter realer physikalischer und chemischer Systeme herausgearbeitet wurden.
In unserer Hausarbeit wollen wir die allgemeine Ordnung der Systeme untereinander aufzeigen. Diese Ordnung besteht aus unterschiedlichen Elementen, die zu einem zusammengesetzten Ganzen werden. Wobei das Ganze entweder von seiner Umwelt streng isoliert ist oder mit ihr in einer Austauschbeziehung steht.
In diesem Zusammenhang werden wir uns mit der Wechselbeziehung zwischen Individuen, Gruppen und Organisationen zum Ganzen beschäftigen.
Da es viele Arten von Systemen gibt, z.B. das Ökonomische, das Soziale, das Kulturelle oder das Politische; setzen wir unser Augenmerk, auch im Kontext unseres Seminars „politische Soziologie“, auf das soziale- und das politische System.
Unsere zentrale Fragestellung dieser Arbeit widmet sich der Funktionalität dieser eben genannten Systeme, in Bezug auf die Systemtheorie von Talcott Parsons, sowie von David Easton.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG:

2. METHODISCHES VORGEHEN:

3. DAS MINK – SCHEMA:

4. ALLGEMEINE SYSTEMTHEORIE:

5. FUNKTIONALISMUS:

6. TALCOTT PARSONS:

6.1. BIOGRAFIE

6.2. SYSTEMTHEORIE PARSONS

6.3. HANDLUNGSSYSTEME

6.4. SOZIALE SYSTEME

6.5. POLITISCHE SYSTEME

7. DAVID EASTON:

7.1. BIOGRAFIE

7.2. SYSTEMTHEORIE EASTONS

7.3. POLITISCHES SYSTEM

8. SCHLUSS:

9. BIBLIOGRAFIE:

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, politikwissenschaftliche Systemtheorien von Talcott Parsons und David Easton zu vergleichen und deren Funktionalität sowie Anwendbarkeit zur Erklärung politischer Prozesse zu untersuchen. Dabei wird der Fokus auf die strukturellen und systemtheoretischen Grundannahmen gelegt, um die Stabilität und Entwicklung politischer Systeme besser zu verstehen.

  • Systemtheoretische Grundlagen und das MINK-Schema
  • Strukturell-funktionale Theorie nach Talcott Parsons
  • Das Input-Output-Modell von David Easton
  • Die Rolle von Macht, Normen und Interaktion in sozialen Systemen
  • Vergleichende Analyse der Persistenz politischer Systeme

Auszug aus dem Buch

6.4. Soziale Systeme

Das soziale System wird als offenes System verstanden, denn es steht durch Informationseingabe und -ausgabe im Austausch mit der Umwelt. Zustände und Prozesse sozialer Wechselbeziehung zwischen Handelnden, bilden das soziale System. Werte, Normen, soziale Gesamtheiten und Rollen spielen bei der Strukturanalyse sozialer Systeme eine wichtige Rolle (vgl.24).

Die Normerhaltung wird durch die Werte gewährleistet, denn durch sie werden erstrebenswerte Modelle sozialer Systeme dargestellt. Die Integration sozialer Systeme ist die Hauptaufgabe der Normen. Die Normen geben nicht nur Wertkomponenten an, die einer bestimmten Ebene in der Struktur des Systems zugeordnet sind, sondern sie geben auch Weisungen und Handlungsmuster vor.

Die soziale Gesamtheit beinhaltet die Strukturkomponenten mit der Hauptaufgabe der Zielverwirklichung (vgl. 25). Um von sozialen Gesamtheiten zu sprechen müssen zwei bestimmte Kriterien erzielt werden: Der Mitgliederstatus muss sowohl gut erkennbar sein, als auch eine Unterscheidung von Stellung und Funktionen der Mitglieder und der Gesamtheit muss definiert sein, damit man erkennt welche Mitglieder welche Tätigkeiten ausüben sollen (vgl. 26).

Die Verbindung zwischen sozialen Systems und der Persönlichkeit des Individuums wird als Hauptinhalt der Rollen zugeschrieben. Die Rolle ist die Strukturkomponente mit der Funktion der Anpassung. Akteure übernehmen bestimmte Rollen, die das System beeinflussen und festigen (vgl.27). Abschließend zu diesen vier Strukturkomponenten lässt sich sagen, dass soziale Systeme immer aus einer Kombination dieser eben genannten Komponenten bestehen und dass jede Einzelne, dieser Strukturkomponenten unabhängig von anderen variabel ist (vgl.28)

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Diese Einleitung führt in die Zielsetzung ein, die Theorien von David Easton und Talcott Parsons vergleichend darzustellen.

2. METHODISCHES VORGEHEN: Hier wird der Aufbau der Arbeit vom Allgemeinen zum Besonderen sowie der Einsatz des MINK-Schemas skizziert.

3. DAS MINK – SCHEMA: Es wird das Diagnoseinstrument MINK (Macht, Ideologie, Normen, Kommunikation) zur ersten Annäherung an politische Sachverhalte vorgestellt.

4. ALLGEMEINE SYSTEMTHEORIE: Dieses Kapitel behandelt die Entstehung der Systemtheorie aus der Biologie und ihre fundamentalen Merkmale der Interaktion und Struktur.

5. FUNKTIONALISMUS: Hier wird die enge Verbindung zwischen funktionalistischer Analyse und Systemtheorie zur Erklärung sozialer Zusammenhänge beleuchtet.

6. TALCOTT PARSONS: Dieses Kapitel widmet sich der Biografie und der strukturell-funktionalen Theorie von Talcott Parsons, inklusive des AGIL-Schemas.

7. DAVID EASTON: Hier werden Leben und systemtheoretischer Ansatz von David Easton sowie sein politisches Input-Output-Modell dargestellt.

8. SCHLUSS: Im Fazit werden die Stärken und Schwächen der betrachteten Theorien kritisch hinterfragt und resümiert.

9. BIBLIOGRAFIE: Dieses Kapitel listet alle verwendeten Bücher und Internetpublikationen auf.

Schlüsselwörter

Systemtheorie, Talcott Parsons, David Easton, Funktionalismus, AGIL-Schema, Politikwissenschaft, Soziale Systeme, Politisches System, Macht, Normen, Input-Output-Modell, Persistenz, Struktur, Kommunikation, Politische Soziologie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit systemtheoretischen Ansätzen in der Politikwissenschaft, speziell durch den Vergleich der Theorien von Talcott Parsons und David Easton.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die Struktur und Funktionalität sozialer und politischer Systeme, insbesondere deren Stabilität und Anpassungsfähigkeit gegenüber Umweltreizen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Die Arbeit zielt darauf ab, aufzuzeigen, wie Politik durch diese zwei theoretischen Ansätze in ihrem Ablauf und ihrer Entstehung erklärt werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Verwendet wird ein systemtheoretischer und vergleichender Ansatz, der die Theorien ausgehend vom MINK-Schema systematisch darlegt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Biografie und Theorien von Talcott Parsons (u.a. AGIL-Schema) sowie von David Easton (Input-Output-Modell) im Detail.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Systemtheorie, Funktionalismus, politische Systeme, Macht, Normen, Interaktion und Persistenz.

Was genau ist das MINK-Schema?

Es handelt sich um ein politikwissenschaftliches Diagnoseinstrument, das die vier Dimensionen Macht, Ideologie, Normen und Kommunikation zur bildlichen Darstellung politischer Wechselwirkungen nutzt.

Was ist das "Persistenzproblem" bei David Easton?

Easton beschreibt damit die Frage, wie ein politisches System dauerhaft bestehen kann, indem es sich durch Wertzuteilungen an Anforderungen aus seiner Umwelt anpasst.

Wie unterscheidet sich Parsons Sicht auf das politische System von Easton?

Während Parsons das politische System primär als Teilbereich der Gesellschaft zur Zielverwirklichung (Goal-Attainment) sieht, betrachtet Easton es als dynamischen Regelkreislauf zur Verarbeitung von Inputs.

Welche Kritik üben die Autoren im Schluss an Parsons?

Die Autoren kritisieren, dass Parsons Theorie zu statisch sei und das Individuum in einer durch Normen vorgeschriebenen, passiven Rolle lasse.

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Résumé des informations

Titre
Analyse der Systemtheorie von Talcott Parsons und David Easton
Université
University of Koblenz-Landau
Note
2,0
Auteur
Sara Bottaccio (Auteur)
Année de publication
2007
Pages
20
N° de catalogue
V153525
ISBN (ebook)
9783640657551
ISBN (Livre)
9783640658121
Langue
allemand
mots-clé
Systemtheorie David Easton T. Parsons
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Sara Bottaccio (Auteur), 2007, Analyse der Systemtheorie von Talcott Parsons und David Easton, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/153525
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