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Der Berufswahlpass

Inwiefern fördert er das Berufswahlverhalten Jugendlicher nach der Berufswahltheorie mit entscheidungs-theoretischem Ansatz?

Title: Der Berufswahlpass

Term Paper , 2008 , 19 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Kirsten Manegold (Author)

Pedagogy - Job Education, Further Education
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In den letzten Jahren ist eine deutliche Veränderung der Berufswahl für die Jugendlichen zu erkennen. Gründe dafür sind auf ökonomisch-technologische Entwicklungen, eine weiterentwickelte Arbeitsorganisation und die damit zusammenhängenden erhöhten Qualifikationsanforderungen in der Ausbildung sowie im Beruf zurückzuführen. Das Erwerbsleben hat sich ebenfalls durch neue Beschäftigungsformen verändert und der Einzelne muss sich ständig weiterbilden, um den neuen Anforderungen gerecht zu werden.

Auch der Übergang von der Schule in eine erste Berufsausbildung gestaltet sich schwieriger, da dieser unübersichtlicher und risikoreicher geworden ist. Die Erstberufswahl ist heute lediglich als Einstieg in die Berufswelt anzusehen, da sich die Arbeitswelt sowie die persönlichen Interessen und Fähigkeiten ständig weiterentwickeln. In dieser Orientierungsphase benötigt der Heranwachsende eine ausgeprägte Entscheidungsfähigkeit.

Auf der anderen Seite kritisieren Vertreter der Wirtschaft die Berufsvorbereitung der Schulen, da die jugendlichen Bewerber über ein vermindertes Informationsniveau verfügen. Hinzu kommt eine häufig unrealistische Berufsvorstellung der Jugendlichen.

Diese Entwicklungen der Berufs- und Arbeitswelt sowie die erhöhten Anforderungen verlangen den Schulen einen verbesserten und den aktuellen Veränderungen angepassten Berufswahlunterricht ab, um die Jugendlichen adäquat vorzubereiten.

Der Berufswahlpass knüpft an diese Veränderungen und Problematik an und unterstützt die Schüler bei der Entwicklung ihrer Kompetenzen und der Planung ihres Orientierungsprozesses. Der Grundgedanke des Bundesministeriums für Bildung und Forschung bestand darin, mit Hilfe des Berufswahlpasses nicht nur die schulische Berufsorientierung zu verbessern, sondern den Schülern auch den Übergang von Schule und Beruf zu erleichtern.
Durch den Einsatz des Berufswahlpasses werden die Anforderungen an die Schule in neuer Art erfüllt und er stellt ein „Werkzeug für eine zeitgemäße schulische Berufsorientierung“ dar.

Diese Hausarbeit beschäftigt sich zunächst mit der Darstellung des Berufswahlpasses.
Ein weiterer Gegenstand dieser Arbeit ist die Berufswahltheorie mit entscheidungstheoretischem Ansatz, woraus sich schließlich die Fragestellung entwickelt. Dabei werde ich analysieren, inwiefern der Berufswahlpass das Berufsverhalten Jugendlicher unter Berücksichtigung des entscheidungstheoretischen Ansatzes fördert und auf eine zu treffende Berufsentscheidung vorbereitet.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Der Berufswahlpass

2.1 Berufswahlpass – was ist das?

2.2 Aufbau des Berufswahlpasses

2.3 Varianten

2.3.1 Besonderheit in Hessen

2.4 Ziele und Nutzen des Berufswahlpasses

2.5 Aufgaben beim Einsatz des Berufswahlpasses

3 Berufswahltheorien

3.1 Entscheidungstheoretischer Ansatz

3.1.1 Kritik

4 Analyse: Inwiefern fördert der Berufswahlpass das Berufswahlverhalten Jugendlicher nach dem entscheidungstheoretischen Ansatz?

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, inwiefern der Berufswahlpass das Berufswahlverhalten von Jugendlichen unter Berücksichtigung des entscheidungstheoretischen Ansatzes fördert und die Lernenden auf eine reflektierte Berufsentscheidung vorbereitet.

  • Struktur und Zielsetzung des Berufswahlpasses als Orientierungsinstrument
  • Analyse der verschiedenen Varianten des Passes und deren Zielgruppen
  • Theoretische Fundierung durch den entscheidungstheoretischen Ansatz
  • Rolle von Lehrkräften und Beratern bei der Anwendung des Instruments
  • Förderung von Eigenverantwortung und Entscheidungskompetenz bei Jugendlichen

Auszug aus dem Buch

3.1 Entscheidungstheoretischer Ansatz

Der entscheidungstheoretische Ansatz geht davon aus, dass die Berufswahl als Entscheidungsprozess anzusehen ist, den das Individuum zu durchlaufen hat. Berufsentschlüsse hängen demnach in erster Linie von rationalen, individuellen Entscheidungskriterien, z. B. Fähigkeiten, Interessen und Entscheidungsvorgängen ab, wobei die Struktur des Entscheidungsprozesses und dessen Entwicklung im Mittelpunkt stehen. In engem Zusammenhang dazu stehen die Abfolge von Entscheidungshandlungen, bestimmte Voraussetzungen einer Entscheidung sowie das Beschaffen, Verarbeiten und Prüfen von Informationen und die daraus hervorgehenden Motive. Die Voraussetzung dafür, dass der Betroffene sich mit der Entscheidungssituation auseinandersetzt, besteht in der ungeklärten Situation, wonach dieser es für erforderlich hält, Handlungen zu initiieren, um das Problem aufzuarbeiten. Gesellschaftliche und arbeitsmarktspezifische Informationen werden bei der Entscheidung laut diesem Ansatz jedoch nicht berücksichtigt und ausgeklammert. Das Individuum verfügt außerdem über einen Entscheidungsspielraum und muss alternative Handlungs- und Entscheidungsmöglichkeiten berücksichtigen und wählen, da „berufliche Situationen nicht eindeutig durch Normen (Vorschriften, Verordnungen u. a.) festgelegt sind“.

Nach Hoppe sind vier Handlungs- und Entscheidungssituationen zu differenzieren:

1. Die Entscheidung für eine (erste) berufliche Ausbildung oder eine weiterführende Schulbildung,

2. Die Entscheidung für ein ausgewähltes Unternehmen oder eine Schule,

3. Die Entscheidung für den aktiven Eintritt, um die Arbeitswelt mitzugestalten und

4. Die Entscheidung für mobiles sowie verfügbares Verhalten im Arbeitsleben

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet die veränderten Anforderungen an die Berufswahl durch ökonomische Entwicklungen und definiert die Zielsetzung der Hausarbeit sowie die Relevanz des Berufswahlpasses.

2 Der Berufswahlpass: Das Kapitel erläutert Funktion, Aufbau, Varianten und die spezifischen Ziele des Instruments, wobei besonders auf die pädagogische Unterstützung der Jugendlichen eingegangen wird.

3 Berufswahltheorien: Hier werden theoretische Grundlagen der Berufswahl erörtert, mit einem Fokus auf den entscheidungstheoretischen Ansatz und dessen kritische Betrachtung.

4 Analyse: Inwiefern fördert der Berufswahlpass das Berufswahlverhalten Jugendlicher nach dem entscheidungstheoretischen Ansatz?: In diesem Kernkapitel wird theoretisch analysiert, wie das Instrument die Entwicklung von Entscheidungskompetenzen und die Informationsverarbeitung nach den Prinzipien des gewählten Ansatzes unterstützt.

5 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass der Berufswahlpass ein wertvolles, aber durch weitere Dimensionen zu ergänzendes Instrument zur Förderung der Berufswahlreife darstellt.

Schlüsselwörter

Berufswahlpass, Berufsorientierung, Entscheidungstheorie, Berufswahlverhalten, Jugendalter, Eigenverantwortung, Kompetenzentwicklung, Lebensplanung, Übergang Schule-Beruf, Berufsberatung, Selbstgesteuertes Lernen, Berufswahlreife.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den Nutzen und die Wirkung des "Berufswahlpasses" als schulische Maßnahme zur Unterstützung der beruflichen Orientierung von Jugendlichen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit verknüpft praktische Aspekte der Berufsorientierung in Schulen mit der wissenschaftlichen Perspektive des entscheidungstheoretischen Ansatzes.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, zu untersuchen, inwieweit der Berufswahlpass als Werkzeug geeignet ist, um das Berufswahlverhalten junger Menschen gemäß den Kriterien rationaler Entscheidungsfindung zu fördern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Analyse, die das Instrument Berufswahlpass mit dem Modell des entscheidungstheoretischen Ansatzes vergleicht und kritisch hinterfragt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Darstellung des Berufswahlpasses, eine Erläuterung des entscheidungstheoretischen Ansatzes und eine direkte Analyse der Schnittstellen zwischen beiden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Berufswahlpass, Entscheidungstheorie, Eigenverantwortung und Berufswahlreife.

Wie unterscheidet sich die Variante A von der Variante C des Berufswahlpasses?

Variante A richtet sich an leistungsschwächere Schüler mit Lernschwierigkeiten, während Variante C auf Schüler zugeschnitten ist, die eine gymnasiale Oberstufe oder eine weiterführende Schule anstreben.

Welche besondere Ergänzung bietet der Berufswahlpass in Hessen?

Der Berufswahlpass in Hessen enthält eine eingeklebte Lasche für den „Berufswahlaktiv Pass“, der Schüler dazu motivieren soll, aktiv den Kontakt zu Betrieben zu suchen.

Welche Kritik wird am entscheidungstheoretischen Ansatz in der Arbeit geäußert?

Der Ansatz wird dafür kritisiert, dass er das Individuum zu stark isoliert betrachtet und gesellschaftliche Faktoren sowie die Dynamik der Arbeitswelt vernachlässigt.

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Details

Title
Der Berufswahlpass
Subtitle
Inwiefern fördert er das Berufswahlverhalten Jugendlicher nach der Berufswahltheorie mit entscheidungs-theoretischem Ansatz?
College
University of Kassel
Course
Berufsorientierung
Grade
1,3
Author
Kirsten Manegold (Author)
Publication Year
2008
Pages
19
Catalog Number
V153596
ISBN (eBook)
9783640657780
ISBN (Book)
9783640658466
Language
German
Tags
Berufswahlpass Inwiefern Berufswahlverhalten Jugendlicher Berufswahltheorie Ansatz Berufsorientierung Berufsvorbereitung Arbeitslehre Berufswahl Berufswahlunterricht Übergang Schule Beruf Berufsausbildung Berufsentscheidung entscheidungstheoretisch Berufsberatung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Kirsten Manegold (Author), 2008, Der Berufswahlpass , Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/153596
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