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Das Aufzeigen der Merkmale einer typischen Lauberhandschrift am Beispiel der Historienbibel aus Solothurn

Titre: Das Aufzeigen der Merkmale einer typischen Lauberhandschrift am Beispiel der Historienbibel aus Solothurn

Dossier / Travail , 2010 , 37 Pages

Autor:in: Magdalena Riebert (Auteur)

Science du Livre
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Die vorliegende Arbeit hat das Ziel, die Solothurner Historienbibel auf die Merkmale des Werkstattstils Diebold Laubers hin zu untersuchen.

Über die Person Diebold Lauber ist kaum etwas bekannt und die Angaben zu seiner Werkstatttätigkeit sind nur vage und variieren in der Forschungsliteratur. Aus diesem Grund wird einleitend der Forschungsstand dargelegt.

Daran anschließend sollen einige Daten zu Diebold Lauber und seiner Werkstatt erläutert werden, um dann auf den Begriff "Historienbibel" einzugehen. Der eigentliche Schwerpunkt der Untersuchung schließt sich an. Im ersten Kapitel werden die von Saurma-Jeltsch gemachten Aussagen zu den Merkmalen an eine typische Lauberhandschrift zusammengefasst. Anmerkungen anderer Forscher werden dabei berücksichtigt.

In der weiteren Arbeit wird auf diese Punkte chronologisch eingegangen und versucht,anhand der Solothurner Historienbibel zu belegen. Zunächst geht es um die Grunddaten zur Handschrift. Danach bezieht sich das Interesse auf die Gliederung der Handschrift. Bei der Folio Zählung werden die Versoseite als v angegeben und die Rectoseite als r.

Der vom Verfasser abgeschriebene Text der Quelle folgt dem Text wortgetreu ohne Sonderzeichen. An manchen Stellen wird die Transkription des Autors übernommen. Als nächstes sollen die Kennzeichen der Schrift herausgearbeitet. Dazu wird die Schrift als Ganzes betrachtet und nicht auf eine spezifische Seite eingegangen. Es sollte nur gezeigt werden, dass es sich hier um eine oberrheinische Bastarda handelt.

Das nächste Kapitel kommt ich auf die Illustrationen und das Bildprogramm der Handschrift zu sprechen. Auch auf die Funktion der Bilder als ein Gliederungselement wird eingegangen. Danach sollen Parallelen der Illustrationen zu anderen Handschriften aufgezeigt werden. Zum Schluss werden kurz die Ergebnisse zusammengefasst und teile eventuelle Bedenken zu einigen Punkten mitgeteilt.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

A. Einleitung

B. Untersuchung der Handschrift aus Solothurn auf Merkmale des Werkstattstils Diebold Laubers

I. Der Entstehungszusammenhang zu der Handschrift

1. Diebold Lauber

2. Laubers Werkstatt in Hagenau

II. Kurzer Überblick über die Bedeutung des Begriffs Historienbibel

III. Die Betrachtung der Handschrift Cod. S II 43

1. Die Anzeichen einer typischen Lauberhandschrift

2. Die Beschreibung der aus Solothurn

3. Gliederung der Handschrift Cod. S II 43

4. Schrift in der Historienbibel aus Solothurn

5. Das Bildprogramm und die Illustrationen der Handschrift

6. Aufzeigen der Parallelen zu andern Lauberhandschriften anhand ausgewählter Illustrationen

C. Zusammenfassung der Erkenntnisse aus dem Hauptteil

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Solothurner Historienbibel (Cod. S II 43) auf ihre spezifischen Merkmale im Kontext der Werkstatt von Diebold Lauber in Hagenau, um zu belegen, inwieweit diese Handschrift den typischen Kriterien einer Lauber-Produktion entspricht.

  • Analyse der Werkstatttätigkeit von Diebold Lauber in Hagenau.
  • Definition und Einordnung des Begriffs Historienbibel.
  • Identifikation der für Lauber-Handschriften charakteristischen Merkmale (Gliederung, Schrift, Illustrationen).
  • Detaillierte Beschreibung und Untersuchung der Handschrift aus Solothurn.
  • Aufzeigen von Parallelen zu anderen Handschriften der Lauber-Werkstatt.

Auszug aus dem Buch

1. Diebold Lauber

Wie in der Einleitung schon erwähnt ist zur Biographie Diebold Laubers kaum etwas bekannt. Hanauer hat sich in seinem Aufsatz »Diebolt Lauber et les calligraphes de Haguenau au XVe Siècle« unter anderem mit Laubers Lebensgeschichte beschäftigt und stellt einige Vermutungen an, die er aus ausgewählten Dokumenten gewinnt. Seine Erkenntnisse sind nicht gesichert, aber bis heute gibt es keine andere Arbeit, die sich mit der Biographie Laubers auseinander gesetzt hat. So meint er, Lauber habe an einer der beiden deutschen Schulen in Hagenau gearbeitet, bevor er angefangen hatte, Bücher als Massenware durch seiner Werkstatt oder besser gesagt sein Atelier zu vertreiben. Hans-Jochen Schiewer bezeichnet sogar Laubers Tätigkeit als Höhepunkt des Handschriftenhandels und der manufakturmäßigen Handschriftenherstellung im deutschsprachigen Raum. Kautzsch gibt zudem in seiner Arbeit einen Auszug aus der Handschrift eines deutschen Psalters an und zwar: »was materien man gerne hat von húbschen büchern gross oder clein, geistlich oder weltlich, húbsch gemolt, die findet man alle by diebolt louber schriber zú hagenow.« Diese Notiz sollte von Laubers Hand geschriebnen worden sein und auch der Psalter selbst, so steht es jedenfalls in den Schriften des Alterthums-Vereins für das Grossherzogthum Baden II 1846. Dieser Psalter ging bei einer Versteigerung an die Kaiserliche Universitäts-und Landesbibliothek Strassburg und hatte die Signatur L 513. Kautzsch vermutet Lauber handelte mit Handschriften vor 1447 und als Beweis führt er den Eintrag aus dem Codex »Der Edelstein« mit der Signatur Cod. palat. germ. 314 in Heidelberg auf dem Folio 4*an:

»Item zu Hagenow py dypold laber schreyber lert die kinder sind die bücher tiftsch u. s. f. «

Zusammenfassung der Kapitel

A. Einleitung: Diese Einleitung gibt einen Überblick über den Forschungsstand zu Diebold Lauber und seiner Werkstatt, thematisiert Datierungs- und Zuordnungsfragen der Solothurner Historienbibel und formuliert das Ziel der Arbeit.

B. Untersuchung der Handschrift aus Solothurn auf Merkmale des Werkstattstils Diebold Laubers: In diesem Hauptteil wird der Entstehungszusammenhang, die Definition der Historienbibel sowie die detaillierte Analyse der Solothurner Handschrift hinsichtlich Gliederung, Schrift und Illustrationen dargelegt.

C. Zusammenfassung der Erkenntnisse aus dem Hauptteil: Dieses Kapitel resümiert die Ergebnisse und bestätigt den Status der Solothurner Handschrift als typisches, jedoch individuell zu betrachtendes Werk aus der Werkstatt von Diebold Lauber.

Schlüsselwörter

Diebold Lauber, Hagenau, Historienbibel, Solothurn, Buchmalerei, Werkstattstil, Handschriftenherstellung, Cod. S II 43, Paläographie, Illustrationen, Spätmittelalter, Buchgeschichte, Schreiber, Oberrheinische Bastarda, Familie vom Staal.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Untersuchung der Solothurner Historienbibel (Cod. S II 43) und deren Einordnung in das Werkstattumfeld von Diebold Lauber in Hagenau.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentral sind die Charakteristika von Lauber-Handschriften, die Datierung, der Entstehungszusammenhang sowie die Analyse von Schriftbild und Bildprogramm.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, anhand der Solothurner Handschrift Merkmale aufzuzeigen, die für eine typische Lauber-Handschrift kennzeichnend sind.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zur Anwendung?

Es wird eine quellenbasierte Analyse durchgeführt, die frühere Forschungsergebnisse einbezieht, vergleicht und anhand spezifischer Merkmale wie Wasserzeichen, Gliederung und Stilistik belegt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in den Entstehungszusammenhang, die Definition der Historienbibel sowie eine eingehende Betrachtung von Cod. S II 43 inklusive Schrift und Illustrationen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Diebold Lauber, Hagenau, Historienbibel, Solothurner Handschrift (Cod. S II 43), Buchmalerei und Werkstattstil.

Welche Rolle spielen die Wasserzeichen für die Datierung?

Die Wasserzeichen dienen als entscheidendes Indiz für die zeitliche Einordnung der Handschrift, indem sie mit anderen datierten Handschriften aus Laubers Werkstatt in Verbindung gebracht werden.

Wie wurde die Gliederung der Solothurner Handschrift gestaltet?

Die Handschrift folgt einer strengen, hierarchischen Gliederung mit Registern, Kapiteltiteln und einem systematischen Zusammenspiel von Text und Illustrationen.

Was lässt sich über die Illustrationen sagen?

Sie zeichnen sich durch einen formelhaften, rationalisierten Stil aus, der auf Vorlagen der Werkstatt zurückgreift und eine deutliche Trennung von Text- und Bildbereich aufweist.

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Résumé des informations

Titre
Das Aufzeigen der Merkmale einer typischen Lauberhandschrift am Beispiel der Historienbibel aus Solothurn
Auteur
Magdalena Riebert (Auteur)
Année de publication
2010
Pages
37
N° de catalogue
V153796
ISBN (ebook)
9783640662678
ISBN (Livre)
9783640662654
Langue
allemand
mots-clé
Aufzeigen Merkmale Lauberhandschrift Beispiel Historienbibel Solothurn
Sécurité des produits
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Citation du texte
Magdalena Riebert (Auteur), 2010, Das Aufzeigen der Merkmale einer typischen Lauberhandschrift am Beispiel der Historienbibel aus Solothurn, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/153796
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Extrait de  37  pages
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