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Beitrag der Unternehmenskultur zum Unternehmenserfolg

Die direkten und indirekten Auswirkungen der Unternehmenskultur sowie ihre Modelle und Analysemethoden

Título: Beitrag der Unternehmenskultur zum Unternehmenserfolg

Tesis (Bachelor) , 2010 , 140 Páginas , Calificación: 1,5

Autor:in: Frank Halder (Autor)

Economía de las empresas - Otros
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Resumen Extracto de texto Detalles

Vor dem Hintergrund der zunehmenden wirtschaftlichen Schwierigkeiten von Unternehmen rückt die Frage nach dem Konzept einer erfolgreichen Unternehmenskultur zunehmend in den Fokus des Interesses. Die vorliegende Arbeit thematisiert den Einfluss der Unternehmenskultur auf den Erfolg unter Berücksichtigung intervenierender Variablen. Hierzu wurden zuerst die Begriffe „Kultur“ und „Unternehmen“ getrennt voneinander analysiert, um darauf aufbauend das Konstrukt Unternehmenskultur näher erläutern zu können. Durch verschiedene Modelle sollte dabei zusätzlich die Komplexität über das Phänomen Kultur in Unternehmen reduziert werden. Des Weiteren wurden unterschiedliche Forschungsrichtungen aufgezeigt und Methoden zur Erhebung vorgestellt. Die Ergebnisse einiger quantitativer und qualitativer Studien belegen, dass die Unternehmenskultur einen bedeutenden Einfluss auf den Unternehmenserfolg ausübt und dass es vermittelnde Variablen gibt, die diesen Erfolg begünstigen. Aufgrund der Ergebnisse haben sich die Kulturdimensionen Mitarbeiterorientierung, Kundenorientierung, Anpassungsfähigkeit, Unternehmertum und Führungskultur als förderlich für den Erfolg herauskristallisiert. Als Fazit zeigte sich, dass die Forschung hier noch am Anfang steht und weitere theoretische und praktische Untersuchungen zur Klärung folgen müssen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitender Teil

1. Problemstellung

1.1 Globalisierung

1.2 Demografische Entwicklung

1.3 Wertewandel

1.4 Technische Entwicklung

2. Zielsetzung und Aufbau der Arbeit

3. Anfänge der Unternehmenskulturforschung

II. Theoretische Grundlagen

1. Begriffsbestimmungen

1.1 Kultur

1.1.1 Problematik einer einheitlichen Definitionen

1.1.2 Das Kultur-Modell nach Hofstede

1.1.2.1 Individualität/Kollektivität

1.1.2.2 Ungleichheit von Macht

1.1.2.3 Vermeiden von Unsicherheit

1.1.2.4 Maskulinität/Femininität

1.2 Unternehmen und Organisation

1.2.1 Die Organisation

1.2.1.1 Der Organisationsbegriff nach Bea und Göbel

1.2.1.2 Organisationen als soziale Systeme

1.2.2 Das Unternehmen

1.2.3 Integrative Definition für die weitere Arbeit

1.3 Erfolg

1.4 Unternehmenskultur

1.4.1 Definition Unternehmenskultur

2. Unternehmenskulturmodelle

2.1 Das Drei-Ebenen-Modell nach Schein

2.1.1 Artefakte

2.1.2 Öffentlich propagierte Werte

2.1.3 Grundlegende, unausgesprochene Annahmen

2.2 Das Kulturmodell nach Kotter und Heskett

2.3 Prozessmodell der Unternehmenskultur nach Hatch

2.4 Das kulturelle Eisbergmodell nach Sackmann

2.4.1 Sichtbare Manifestationen

2.4.2 Grundlegende Überzeugungen

3 Funktionen der Unternehmenskultur

3.1 Komplexitätsreduktion

3.2 Koordiniertes Handeln

3.3 Motivation

3.3.1 VIE-Theorie

3.3.2 Die Zwei-Faktoren-Theorie

3.4 Commitment und Identifikation

3.4.1 Commitment

3.4.2 Identifikation

3.5 Kontinuität

III. Erfassung der Unternehmenskultur

1 Richtungen der Unternehmenskulturforschung

1.1 Die funktional-objektivistische Perspektive

1.2 Die interpretative-subjektivistische Perspektive

1.3 Die integrative Perspektive

1.4 Gegenüberstellung der Forschungsansätze

2. Methoden zur Datenerhebung der Unternehmenskultur

2.1 Dokumentenanalyse

2.2 Firmenrundgänge

2.3 Sitzungsbeobachtungen

2.4 Fragebögen

2.5 Einzelinterviews

2.6 Gruppendiskussionen

IV. Empirische Studien über den Zusammenhang von Unternehmenskultur und Erfolg

1. Eine qualitative Studie in den USA

1.1 Methodisches Vorgehen

1.2 Ergebnisse

1.2.1 Primat des Handelns

1.2.2 Nähe zum Kunden

1.2.3 Freiräume für Unternehmertum

1.2.4 Produktivität durch Menschen

1.2.5 Sichtbar gelebtes Wertesystem

1.2.6 Bindung an das angestammte Geschäft

1.2.7 Einfacher und flexibler Aufbau

1.2.8 Straff-lockere Führung

2. Eine Langzeitstudie amerikanischer Unternehmen

2.1 Die erste Erhebung

2.2 Die zweite Erhebung

3. Erste repräsentative Studie in Deutschland

3.1 Methodisches Vorgehen

3.1.1 Stichprobe

3.1.2 Erhebungsinstrumente

3.1.2.1 Mitarbeiterbefragungen

3.1.2.1 Managementbefragungen

3.1.3 Analysemethoden

3.2 Ergebnisse

3.2.1 Engagement

3.2.2 Unternehmenskultur

3.2.3 Zusammenhang von Unternehmenskultur, Engagement und Erfolg

4. Eine multimethodale Studie europäischer Unternehmen

4.1 Methodisches Vorgehen

4.1.1 Beurteilungskriterien

4.1.2 Stichprobe

4.2 Ergebnisse

4.2.1 Gemeinsame Zielerreichung

4.2.2 Kundenorientierung

4.2.3 Innovations-, Lern- und Entwicklungsorientierung

4.2.4 Führungskultur

4.2.4 Unternehmertum

4.2.5 Shareholderorientierung

4.2.6 Grundlegende Überzeugungen, Werte und Haltungen

5. Vorläufiges Fazit und weitere Überlegungen

5.1 Kundenorientierung

5.2 Mitarbeiterorientierung

5.3 Anpassungsfähigkeit

5.4 Unternehmertum

5.5 Führungskultur

V. Abschließender Teil

1. Integratives Unternehmenskulturmodell

2. Kritische Diskussion und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen weichen Faktoren der Unternehmenskultur und dem wirtschaftlichen Erfolg von Organisationen. Sie zielt darauf ab, ein ganzheitliches Verständnis für Wirkungsmechanismen zu schaffen und zu klären, welche kulturellen Dimensionen den Unternehmenserfolg positiv beeinflussen können.

  • Analyse zentraler Unternehmenskultur-Modelle
  • Untersuchung von Funktionen der Unternehmenskultur (Motivation, Identifikation, Commitment)
  • Methoden zur wissenschaftlichen Erfassung und Messung von Unternehmenskultur
  • Empirische Fallstudien und deren Erfolgskorrelationen
  • Bedeutung von Führungskultur und Anpassungsfähigkeit für den Unternehmenserfolg

Auszug aus dem Buch

1.2.2 Nähe zum Kunden

Viele Unternehmen reden von Kundennähe, doch nur wenige praktizieren sie. Unternehmen, denen die Kunden wichtig sind, sind ständig danach bestrebt, ihre Zufriedenheit zu messen. Der Service nach dem Verkauf ist genauso hoch, wenn nicht sogar noch wichtiger als davor. Um dieses hohe Maß an Service zu gewährleisten, durchlaufen die Verkäufer einen intensiven Sozialisationsprozess. der durch zahlreiche Schulungen und Trainings begleitet wird (Peter & Waterman, 2004). Sie lernen dabei, den Kunden nicht am Ende der Wertschöpfungskette zu sehen, sondern alle anderen Aktivitäten des Unternehmens an ihm auszurichten.

Um die Produkte ergonomisch und kundenfreundlich zu gestalten, wird der Kunde in den Entwicklungsprozess mit eingebunden. Die erfolgreichen Unternehmen erreichen Spitzenwerte in Forschungs- und Entwicklungskosten mit dem Ziel, die Produkte für den Durchschnittsbürger nutzbar zu machen und die Akzeptanz dafür zu erhöhen (ebd.).

„Wer nicht auf 100 Prozent aus ist, läßt [sic!] Fehler von vorneherein zu“ (ebd., 2004, S. 215). Die Manager der exzellenten Unternehmen verfolgen überwiegend Qualitätsführerschaft bei ihren Produkten als Ziel. Dadurch, dass die Mitarbeiter auch Aktionäre ihrer Unternehmen sind, werden Qualitätsprobleme auch für sie finanzielle Auswirkungen haben. Qualität wird in diesen Unternehmen gefördert durch formelle und informelle Belohnungssysteme, durch permanentes Feedback koordiniert und in den MbO-Systemen festgehalten (ebd.).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Problemstellung: Dieses Kapitel beleuchtet den steigenden Innovations- und Wettbewerbsdruck, der Unternehmen dazu zwingt, Unternehmenskultur als strategischen Wettbewerbsfaktor stärker in den Fokus zu rücken.

2. Unternehmenskulturmodelle: Hier werden theoretische Rahmenkonzepte wie das Drei-Ebenen-Modell nach Schein oder das Eisbergmodell vorgestellt, um das komplexe Phänomen Kultur operationalisierbar zu machen.

3. Funktionen der Unternehmenskultur: Das Kapitel analysiert, wie Kultur durch Komplexitätsreduktion, Motivationsförderung und Identifikationsstiftung direkt auf das organisationale Handeln einwirkt.

4. Empirische Studien über den Zusammenhang von Unternehmenskultur und Erfolg: Es werden verschiedene Fallstudien aus den USA und Deutschland präsentiert, die eine Korrelation zwischen spezifischen kulturellen Merkmalen und wirtschaftlichen Erfolgskennzahlen aufzeigen.

5. Vorläufiges Fazit und weitere Überlegungen: Zusammenfassung der identifizierten Erfolgsdimensionen wie Kunden- und Mitarbeiterorientierung, die sich in den analysierten Unternehmen als konsistente Erfolgsfaktoren herauskristallisiert haben.

Schlüsselwörter

Unternehmenskultur, Unternehmenserfolg, Unternehmertum, Führungskultur, Mitarbeiterengagement, Organisationsbindung, Unternehmensorganisation, Wissensmanagement, Wertewandel, Innovationsfähigkeit, Kundenorientierung, Mitarbeiterzufriedenheit, Sozialisation, Erfolgsfaktoren, Prozessmodell

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Bachelor-Thesis untersucht den Einfluss der Unternehmenskultur auf den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens und analysiert dabei sowohl direkte als auch indirekte Wirkungsmechanismen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen umfassen die Definition und theoretische Modellierung von Unternehmenskultur, deren Funktionen (wie Motivation und Bindung) sowie die empirische Untersuchung von Erfolgsfaktoren wie Kunden- und Mitarbeiterorientierung.

Was ist das primäre Ziel der Forschung?

Das Ziel ist es, auf Basis bestehender Literatur und empirischer Studien zu klären, ob und wie Unternehmenskultur als Stellschraube für den unternehmerischen Erfolg genutzt werden kann.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Analyse bestehender qualitativer und quantitativer empirischer Studien, die exemplarisch gegenübergestellt und ausgewertet werden.

Welche Aspekte stehen im Hauptteil im Mittelpunkt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung durch verschiedene Kulturmodelle und eine empirische Analyse, in der Studien (z.B. nach Peters & Waterman oder Hauser et al.) auf ihren Zusammenhang mit Unternehmenserfolgen hin geprüft werden.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Unternehmenskultur, Erfolg, Commitment, Führungskultur, Mitarbeiterorientierung und Anpassungsfähigkeit.

Wie unterscheidet die Arbeit zwischen Organisation und Unternehmen?

Das Dokument definiert die Organisation als Überbegriff für soziale Systeme, während das Unternehmen eine spezifische, profitorientierte Teilmenge darstellt, die ihre Handlungen am Markt ausrichtet.

Welche Rolle spielt die Führungskultur für den Unternehmenserfolg?

Die Führungskultur dient laut der Arbeit als zentraler Gestalter und Repräsentant der Unternehmenskultur, wobei Führungskräfte eine Vorbildfunktion ausüben, die maßgeblich zur Identifikation und Leistung der Mitarbeiter beiträgt.

Warum sind laut Autor einige Fusionen trotz Strategie zum Scheitern verurteilt?

Der Autor führt dies auf die Unvereinbarkeit der Kulturen (kulturelle Mismatches) zurück, da Unternehmen sich vor einer Fusion oft zu wenig mit den "weichen Faktoren" beschäftigen und nur "harte" Fakten betrachten.

Final del extracto de 140 páginas  - subir

Detalles

Título
Beitrag der Unternehmenskultur zum Unternehmenserfolg
Subtítulo
Die direkten und indirekten Auswirkungen der Unternehmenskultur sowie ihre Modelle und Analysemethoden
Universidad
SRH University of Heidelberg  (Fakultät für Sozial- und Verhaltenswissenschaften)
Calificación
1,5
Autor
Frank Halder (Autor)
Año de publicación
2010
Páginas
140
No. de catálogo
V153828
ISBN (Ebook)
9783640662241
ISBN (Libro)
9783640662593
Idioma
Alemán
Etiqueta
Unternehmenserfolg Auswirkungen Modelle Analysemethoden Organisationskultur Kultur
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Frank Halder (Autor), 2010, Beitrag der Unternehmenskultur zum Unternehmenserfolg, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/153828
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