Riester-Förderung im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung

Riester - promotion within the framework of company pension scheme


Masterarbeit, 2009

58 Seiten, Note: passed


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Verzeichnis der Abbildungen

Verzeichnis der Tabellen

Verzeichnis der Formeln

Verzeichnis der Symbole

1 Einleitung

2 "Riester“-Förderung
2.1 Allgemeine Rahmenbedingungen
2.1.1 Gesetzliche Grundlagen und Historie
2.1.2 Zertifizierungsvoraussetzungen bei Privatverträgen
2.1.3 Folgen des Ausscheidens aus dem Betrieb
2.1.4 Zulagenschädliche Verwendung des Vermögens
2.1.5 Geförderter Personenkreis und Höhe der direkten Zulagen
2.1.6 Sonderausgabenabzug, Beitragshöhe und Folgen der Minderbesparung
2.2 Betrachtung der kombinierten Förderhöhe
2.2.1 Förderhöhe bei Maximalbeitrag
2.2.2 Förderhöhe und Förderquote bei Mindestbeitrag
2.3 Mögliche Durchführungswege
2.3.1 Erklärung des Begriffs und Eingrenzung
2.3.2 Direktversicherung
2.3.3 Pensionskasse
2.3.4 Pensionsfonds

3 „Riester“-Rente versus Alternativanlagen
3.1 Berechnung der Endvermögen vor und nach Steuern
3.1.1 Riestervertrag
3.1.1.1 Berechnung des Bruttoendvermögens
3.1.1.2 Berechnung des Nettoendvermögens bei Verrentung
3.1.1.3 Berechnung des Nettoendvermögens bei sofortigem Konsum
3.1.2 Alternativanlagen
3.1.2.1 Berechnung der Bruttoendvermögen
3.1.2.2 Berechnung der Nettoendvermögen bei Verrentung
3.1.2.3 Berechnung der Nettoendvermögen bei sofortigem Konsum
3.2. Auswertung
3.2.1 Erläuterung und Annahmen
3.2.2 Verrentung nach aktuellem Steuerrecht
3.2.3 Verrentung nach altem Steuerrecht
3.2.4 Sofortiger Konsum nach aktuellem Steuerrecht
3.2.5 Sofortiger Konsum nach altem Steuerrecht
3.2.6 Vergleichende Auswertung

SUMMARY

Literaturverzeichnis

Eidesstattliche Versicherung

Verzeichnisderabbildungen

Abbildung 1: Förderung durch Zulagen und Steuerminderung

Abbildung 2: Schematische Darstellung einer Direktversicherung

Abbildung 3: Schematische Darstellung einer Pensionskasse

Abbildung 4: Schematische Darstellung eines Pensionsfonds

Abbildung 5: Nettoendvermögen Verrentung Single

Abbildung 6: Nettoendvermögen Verrentung Familie

Abbildung 7: Nettoendvermögen Verrentung Single altes Steuerrecht

Abbildung 8: Nettoendvermögen Verrentung Familie altes Steuerrecht

Abbildung 9: Nettoendvermögen sofortiger Konsum Single

Abbildung 10: Nettoendvermögen sofortiger Konsum Familie

Abbildung 11: Nettoendvermögen sofortiger Konsum Single altes Steuerrecht

Abbildung 12: Nettoendvermögen sofortiger Konsum Familie altes Steuerrecht

Verzeichnisdertabellen

Tabelle 1: Entwicklung der durchschnittlichen Lebenserwartung

Tabelle 2: Natürliche Bevölkerungsbewegung

Tabelle 3: Zulagenübersicht

Tabelle 4: Eigenbeiträge und Sonderausgabenabzug

Tabelle 5: Förderquoten für Single ohne Kinder

Tabelle 6: Förderquoten für Familie, zwei Kinder, ein Rentenversicherungspflichtiger

Verzeichnisderformeln

Formel 1: Gesamtleistung

Formel 2: Steuererstattung

Formel 3: Maximale Förderung

Formel 4: Zahlungssaldo

Formel 5: Bruttoendvermögen

Formel 6: Bruttoendvermögen unter Anwendung des Rentenbarfaktors

Formel 7: Nettoendvermögen bei Verrentung

Formel 8: Nettoendvermögen bei sofortigem Konsum

Formel 9: Nettoendvermögen bei sofortigem Konsum und ausschließlicher Zulagengewährung

Formel 10: Nettoendvermögen bei sofortigem Konsum und Ausnutzung von Steuervorteilen

Formel 11: Nettorendite Rentenversicherung

Formel 12: Nettorendite Zinsanlagen

Formel 13: Nettorendite Aktienfonds

Formel 14: Mindestausschüttung

Formel 15: Nettorendite Fondsanlagen

Formel 16: Bruttorendite Aktienanlage

Formel 17: Baldwin-Rendite

Formel 18: Periodenendvermögen

Formel 19: Veräußerungsgewinn

Formel 20: Kumulierter Aktienbestand t = α +

Formel 21: Kumulierter Aktienbestand t = α +

Formel 22: Kumulierter Aktienbestand t = α + i

Formel 23: Veränderung Aktienbestand

Formel 24: Veräußerungsgewinn

Formel 25: Periodenendvermögen nach Steuern

Formel 26: Portfoliovermögen

Formel 27: Portfoliovermögen vereinfacht

Formel 28: Veräußerungsgewinnsteuer

Formel 29: Veräußerungsgewinne addiert

Formel 30: Veräußerungsgewinne umgeformt

Formel 31: Zweiter Teil des Veräußerungsgewinns

Formel 32: Zweiter Teil des Veräußerungsgewinns vereinfacht

Formel 33: Portfoliovermögen des Teilportfolios

Formel 34: Bruttoendvermögen Sparplan Aktienanlage

Formel 35: Bruttoendvermögen Sparplan Aktienanlage umgeformt

Formel 36: Bruttoendvermögen Alternativanlagen

Formel 37: Bruttoendvermögen Alternativanlagen umgeschrieben

Formel 38: Nettoendvermögen Rentenversicherung, Zinsanlage, Aktienanlage bei Verrentung

Formel 39: Nettoendvermögen Aktienfondsanlage bei Verrentung

Formel 40: Nettoendvermögen Rentenversicherung in Periode t = τ bei Konsum

Formel 41: Nettoendvermögen Zinsanlage bei Konsum

Formel 42: Veräußerungsgewinn Aktienfondsanlage in t = τ bei Konsum

Formel 43: Erster Teil des Veräußerungsgewinns der Aktienfondsanlage bei Konsum

Formel 44: Erster Teil des Veräußerungsgewinns der Aktienfondsanlage bei Konsum umgeformt

Formel 45: Kumulierter Fondsbestand bei Konsum

Formel 46: Addierter Fondsanteil bei Konsum

Formel 47: Veräußerungsgewinn Aktienfonds bei Konsum

Formel 48: Veräußerungsgewinn Aktienfonds bei Konsum umgeformt

Formel 49: Kumulierte ausschüttungsgleiche Erträge bei Aktienfonds bei Konsum

Formel 50: Kumulierte ausschüttungsgleiche Erträge bei Aktienfonds bei Konsum umgeformt

Formel 51: Steuerpflichtiger Veräußerungsgewinn bei Aktienfonds bei Konsum

Formel 52: Nettoendvermögen bei Aktienfonds bei Konsum

Formel 53: Nettoendvermögen bei Aktienanlage bei Konsum

Verzeichnisdersymbole

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einleitung

Das im allgemeinen Sprachgebrauch sogenannte Drei-Säulen-Konzept umfasst in der ersten Säule die gesetzliche Rente, in der zweiten die betriebliche Altersversorgung und schließlich in der dritten Säule die private Vorsorge. Diese dritte Säule wurde zwischen 2002 und 2005 mit dem damaligen Inkrafttreten des Altersvermögensgesetzes (AVmG) in staatlich zertifizierte und nicht zertifizierte Altersvorsorge unterteilt.[1]

Offiziell wurde das Drei-Säulen-Konzept mit dem Alterseinkünftegesetz (AltEinkG) ab dem 01.01.2005 in das Drei-Schichten-Modell überführt.

Die Einteilung hat sich dadurch nicht grundlegend geändert. So ist die betriebliche Altersversorgung statt in der zweiten Säule nun in der zweiten Schicht unter der Überschrift Zusatzversorgung eingegliedert und umfasst ebenfalls die betriebliche und jetzt auch private „Riester“-Rente, die zuvor noch in der dritten Säule zu finden war.[2]

Heute hat die gesetzliche Rente, gemessen am Alterseinkommen, mit 85 % den höchsten Stellenwert, während die betriebliche Altersversorgung mit rund 5 % in Deutschland auch im Vergleich zu anderen Ländern eine geringe Bedeutung hat.[3]

Die geringe Bedeutung verwundert, spielte doch die betriebliche Altersversorgung im Rahmen der persönlichen Altersvorsorge bereits im

19. Jahrhundert eine beachtliche Rolle. Noch bevor Bismarck 1889 die gesetzliche Rentenversicherung für Arbeiter und 1911 für Angestellte einführte, schufen zwischen 1850 und 1870 mehrere bedeutende Arbeitgeber auf freiwilliger Basis Unterstützungseinrichtungen für Ihre Arbeitnehmer.[4]

Ein Blick auf die Entwicklung des Sicherungsniveaus und der Versorgungslücke zeigt jedoch, weshalb der Anteil der betrieblichen und privaten Altersversorgung neben der gesetzlichen Rente steigen wird und die gesetzliche Rente in Zukunft alleine nicht ausreichen wird, um im Alter den Lebensstandard aufrecht zu erhalten.[5]

So wird das Sicherungsniveau vor Steuern von 51,0 % im Jahr 2007 bis 2021 auf 46,2 % sinken.[6]

Gleichzeitig steigt damit die sogenannte Versorgungslücke. Diese stellt die Differenz zwischen dem Versorgungsbedarf und der Sozialversicherungsrente dar, die durch die betriebliche und private Altersversorgung geschlossen werden muss.[7]

Die Gründe dieses Versorgungsrückgangs liegen im umlagenfinanzierten Rentensicherungssystem in Verbindung mit der demographischen Entwicklung in Deutschland. Durch das Ansteigen der Lebenserwartung nimmt die Zahl der Rentenbezieher und der Rentenbezugsdauer kontinuierlich zu. Gleichzeitig sinkt die Geburtenrate und folglich die Zahl der künftigen Beitragszahler. Prognosen zeigen auf, dass sich das jetzige Verhältnis von circa 2,5 Beitragszahlern pro Rentner in 40 Jahren auf 1,5 verringern wird.[8]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

*Prognose

Tabelle 1: Entwicklung der durchschnittlichen Lebenserwartung

Quelle: Statistisches Bundesamt (2009)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Dies wirkt sich entsprechend auf die zu erwartende Rendite auf geleistete Rentenbeiträge aus. So legen die offiziellen Informationsschreiben der gesetzlichen Rentenversicherung der Berechnung der zu erwartenden Rente als Grundregel eine Nullverzinsung der eingezahlten Beiträge zu Grunde. Nur bei Arbeitnehmern unter 55 Jahren, wird zudem eine Rechnungsalternative, bei der von einer zweiprozentigen Verzinsung ausgegangen wird, beigefügt[9]. Bei Jahrgängen von 1970 und jünger,

schreibt Lisa Welzhofer in Sonntag aktuell, wird wohl weniger Rente aus- als Rentenbeiträge einbezahlt.[10]

Der Gesetzgeber hat nun mit der Rentenreform 2002 festgelegt, dass Renten nicht mehr so schnell steigen sollen, da die künftigen Rentenbeiträge trotz dieser vorhersehbaren Entwicklungen nicht beliebig erhöht werden können.

Um den künftigen Anteil der Altersversorgung aus kapitalgedeckter Altersversorgung zu erhöhen, hat er sich entschieden, die private und betriebliche Altersversorgung stärker als seither zu fördern, weshalb es seit Januar 2002 möglich ist für beide Formen staatliche Zulagen zu erhalten, wenn ein sogenannter Altersvorsorgevertrag freiwillig abgeschlossen wird.[11]

Die Masterarbeit beschäftigt sich vor diesem beschriebenen Hintergrund mit der „Riester“-Förderung im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung.

Dabei wird ein Überblick über die gesetzlichen Rahmenbedingungen gegeben, die „Riester“-Rente allgemein erklärt und schließlich auf eine mögliche Vorteilhaftigkeit hin analysiert.

Ebenso werden die Steuereffekte der sogenannten nachgelagerten Besteuerung berücksichtigt und erläutert, wobei eine Berücksichtigung der steuerlichen Auswirkungen auf der Ebene des Sparers erfolgt, während sie auf Ebene des darstellenden Anbieters und damit Vermögensverwalters, wegen des gegebenen Umfangrahmens unterbleibt.

Die letzte Unternehmessteuerreform hatte auch auf die „Riester“-Rente über die veränderten steuerlichen Rahmenbedingungen großen Einfluss genommen. Ob die Veränderung eine Verbesserung für die „Riester“-Rente, deren Akzeptanz und damit Erreichung der politisch verfolgten Ziele bedeutet, soll genau unter die Lupe genommen werden.

Durch die Anschauung der Brutto- und Netto-Endvermögen bei gesetzeskonformer Verwendung in Form einer Rente oder der schädlichen Verwendung in Form des sofortigen Konsums nach und vor der Steuerreform, wird ein direkter Vergleich möglich.

Dieser Vergleich macht deutlich, ob sich die Steueränderungen auf die „Riester“-Rente in Relation zu den nicht geförderten Varianten, in Form einer Vermögensmehrung oder -verminderung bemerkbar machen.

Im Fazit sollen die Erkenntnisse nochmals komprimiert zusammengefügt werden und unter Berücksichtigung weiterer Erkenntnisse eine Empfehlung darüber gegeben werden, ob und unter welchen Bedingungen sich die Wahrnehmung der „Riester“-Förderung im Vergleich zu einer nicht geförderten Ansparalternative lohnt.

[...]


[1] Vgl. Datz (2003), S. 20

[2] Vgl. Held, Krauter (2006), S. 22 – 25

[3] Vgl. Doetsch, Oecking, Rath, Reichenbach, Rhiel, Veit (2008), S. 9

[4] Vgl. Klemm, Hamisch (2009), S. 1 – 3

[5] Vgl. Kerschbaumer, Perreng (2002), S. 14

[6] Vgl. BMA (2007), S. 12

[7] Vgl. Doetsch, Oecking, Rath, Reichenbach, Rhiel, Veit (2008), S. 12

[8] Vgl. Dommermuth, Hauer (2002), S. 10

[9] Vgl. Gunkel (2006), S. 699 - 701

[10] Vgl. Welzhofer (2009), S. 1

[11] Vgl. Dommermuth, Hauer (2002), S. 32

Ende der Leseprobe aus 58 Seiten

Details

Titel
Riester-Förderung im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung
Untertitel
Riester - promotion within the framework of company pension scheme
Hochschule
FernUniversität Hagen
Veranstaltung
MBA-Studiengang Management / Finanzmanagement
Note
passed
Autor
Jahr
2009
Seiten
58
Katalognummer
V153947
ISBN (eBook)
9783640662296
ISBN (Buch)
9783640662579
Dateigröße
2865 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Riester-Förderung, Rahmen, Altersversorgung, Riester
Arbeit zitieren
MBA (Univ.) Sinisa Trisic (Autor), 2009, Riester-Förderung im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/153947

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