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Jakobs Kampf am Jabbok - Exegese zu Genesis 32, 23-33

Mit Unterrichtsentwurf einer 7-stündigen Unterrichtsreihe in der Sekundarstufe II (11. Klasse)

Titel: Jakobs Kampf am Jabbok - Exegese zu Genesis 32, 23-33

Quellenexegese , 2005 , 25 Seiten , Note: 1,5

Autor:in: Dörte Schabsky (Autor:in)

Theologie - Religion als Schulfach
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Zusammenfassung Leseprobe Details

„Jakobs Kampf am Jabbok“ (Gen 32,23-33) stellt im Gesamtzusammenhang des Jakob-Esau Zyklusses ein in sich abgeschlossenes Ereignis dar. Für die Exegese wurde die revidierte Elberfelder Übersetzung als Textgrundlage genutzt. Verglichen wurde diese Übersetzung mit der Bibelübersetzung „Hoffnung für Alle“.
Die Analyse umfasst alle essentiellen exegetischen Schritte (Abgrenzung, Vergleich, Aufbau, Literarkritik, Formgeschichte, Datierung, Einzelexegese und Ziel der Perikope) und kommt zu einem eigenständigen Ergebnis. Eine systematisch-theologische Reflektion der Perikope stellt deren Bedeutung aus heutiger Sicht dar. Beschlossen wird die Arbeit mit einem Vorschlag für einen Unterrichtsentwurf.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Abgrenzung des Abschnittes

2. Wortlaut von Genesis 32,23-33

3. Übersetzungsvergleich

4. Stellung der Erzählung im Buch Genesis

5. Aufbau des Abschnitts

5.1. Grobgliederung

5.2. Feingliederung

6. Literarkritik

7. Formgeschichte

8. Datierung des Textes

9. Einzelexegese

10. Ziel der Erzählung

11. Systematisch-theologische Reflektion

12. Unterrichtsentwurf

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, den biblischen Text Genesis 32,23-33 exegetisch zu durchdringen, die erzähltheoretische Struktur zu analysieren und den Wendepunkt im Leben des Erzvaters Jakob theologisch einzuordnen.

  • Exegetische Untersuchung des Kampfes Jakobs am Jabbok
  • Literarkritische Analyse und Datierungsfragen
  • Theologische Reflexion über Gottesbilder und Schuld
  • Didaktische Aufbereitung für die gymnasiale Oberstufe

Auszug aus dem Buch

9. Einzelexegese

V23: Vers 23 dient als Einleitung in die Geschehnisse der Erzählung. Sie informiert die Leser über Zeit, Ort und Personen, die für das Kommende relevant sind. Es ist also Nacht, als sich Jakob mit seiner Sippe aufmacht weiter zu ziehen.

Was zunächst als sonderbar anmuten mag, dass Jakob sich gerade die Dunkelheit der Nacht aussucht um die Furt des Jabbok zu durchqueren, was „im Altertum Schwierigkeiten [bereitete]“, ist eine natürliche Verhaltensweise der Nomaden laut Seebass. Doch darüber hinaus, dass die Leser an dieser Stelle einen Einblick in die Wandergewohnheiten nomadisch lebender Menschen des Altertums bekommen, unterstreicht die Tatsache, dass sich die Ereignisse im Ungewissen der Dunkelheit abspielen, die bedrohliche Atmosphäre, welche von dieser Erzählung ausgeht. Auch wird durch diese Zeitangabe in Verbindung mit den folgenden Angaben (V27, V32) ein zeitliches Fenster geschaffen, in dem sich die Handlung abspielt. Zu Beginn will Jakob mit seiner Sippe den Fluss überqueren, der ihn von seinem Bruder Esau trennt. Jakob ist im Ungewissen darüber, wie Esau ihn nach seinem Betrug (Gen 27,1-40) empfangen wird. Er ist unsicher, ob die Armee, die sein Bruder mittlerweile befehligt, auf ihn gehetzt wird oder ob er Gnade bei seinem Bruder findet, um die er mit seinen vorausgesandten Geschenken geworben hat. Wie man sich denken kann, schwebt diese Ungewissheit und Angst über Jakob wie ein Damoklesschwert. Vor diesem Hintergrund beginnt er damit seine Familie über den Fluss zu führen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Abgrenzung des Abschnittes: Dieser Abschnitt ordnet Gen 32,23-33 als in sich geschlossene Erzähleinheit innerhalb des Jakob-Esau-Zyklus ein.

2. Wortlaut von Genesis 32,23-33: Hier wird die Textgrundlage auf Basis der revidierten Elberfelder Übersetzung festgelegt.

3. Übersetzungsvergleich: Es werden Unterschiede zwischen der Elberfelder Übersetzung und „Hoffnung für Alle“ hinsichtlich der Kampfhandlung analysiert.

4. Stellung der Erzählung im Buch Genesis: Der Text wird in die Vätergeschichte des Pentateuchs verortet.

5. Aufbau des Abschnitts: Die Erzählung wird formal in eine Grob- und Feingliederung unterteilt.

6. Literarkritik: Diese Analyse untersucht den einheitlichen Charakter des Textes und identifiziert spätere Ergänzungen.

7. Formgeschichte: Der Text wird als Mischung aus Reisebericht und Ortssage charakterisiert.

8. Datierung des Textes: Es werden verschiedene Datierungsansätze je nach Quellenzuweisung an Jahwist oder Elohist diskutiert.

9. Einzelexegese: Eine detaillierte Vers-für-Vers-Interpretation der Erzählung wird vorgenommen.

10. Ziel der Erzählung: Die inhaltliche Intention, den Wendepunkt in Jakobs Leben als Versöhnung mit Gott und Esau zu verdeutlichen, wird herausgearbeitet.

11. Systematisch-theologische Reflektion: Es folgt eine Auseinandersetzung mit dem Gottesbild der Erzählung und der Thematik von Schuld und Vergebung.

12. Unterrichtsentwurf: Eine didaktische Planung für eine siebenstündige Unterrichtsreihe in der Sekundarstufe II wird präsentiert.

Schlüsselwörter

Genesis 32, Jakob, Esau, Jabbok, Exegese, Gottesbild, Schuld, Versöhnung, Pentateuch, Literarkritik, Pnuel, Segen, Namensänderung, Israel, Theologie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit bietet eine exegetische Analyse der biblischen Erzählung von Jakobs Kampf am Jabbok (Genesis 32,23-33) im Kontext des Jakob-Esau-Zyklus.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Felder umfassen die literarkritische Analyse des Textes, die Formgeschichte, die Einzelexegese der Verse und eine systematisch-theologische Reflexion über Gottesbilder.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, den Text historisch-kritisch zu verstehen und die Bedeutung der Erzählung als Wendepunkt im Leben Jakobs, insbesondere in Hinblick auf sein Verhältnis zu Gott und seine Schuld, herauszuarbeiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit bedient sich der historisch-kritischen Methode der Exegese, inklusive Literarkritik, Formgeschichte und theologischer Reflexion.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine strukturierte Textanalyse, eine detaillierte Auslegung jedes einzelnen Verses sowie die systematische Einordnung der Gotteserfahrung Jakobs.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Schlüsselwörter sind Genesis 32, Jakob, Exegese, Gottesbild, Schuld, Versöhnung und die historisch-kritische Textanalyse.

Wie bewertet die Autorin die Rolle der Namensänderung in Vers 29?

Die Autorin sieht Vers 29 als eine spätere Hinzufügung an, die der Idealisierung Jakobs dient und den neuen Ehrennamen „Israel“ in einem späten Kontext einführt.

Warum wird im Unterrichtsentwurf der Schwerpunkt auf Gottesbilder gelegt?

Die Autorin möchte Lernenden verdeutlichen, dass neben gnädigen Gottesbildern auch „negative“ oder zürnende Gottesbilder in der Bibel vorkommen, um eine differenzierte Auseinandersetzung mit dem Glauben zu ermöglichen.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Jakobs Kampf am Jabbok - Exegese zu Genesis 32, 23-33
Untertitel
Mit Unterrichtsentwurf einer 7-stündigen Unterrichtsreihe in der Sekundarstufe II (11. Klasse)
Hochschule
Technische Universität Dortmund
Veranstaltung
Ev. Theologie, Auslegung des AT
Note
1,5
Autor
Dörte Schabsky (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2005
Seiten
25
Katalognummer
V153948
ISBN (eBook)
9783640664726
ISBN (Buch)
9783640664351
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Jakob Kampf Jabbok Exegese Auslegung Gott Engel Unterrichtsentwurf Gen 32 23-33
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Dörte Schabsky (Autor:in), 2005, Jakobs Kampf am Jabbok - Exegese zu Genesis 32, 23-33, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/153948
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Leseprobe aus  25  Seiten
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