Das Internet bietet unvorstellbar viel Mist, aber der Rest ist gar nicht übel“. „Je länger man einen Wirrkopf reden lässt, um so mehr entlarvt er sich selbst“. „Männer sind Kinder, die nicht mehr weinen dürfen“. „Stolz ist eine gute Sache, wenn man es nicht grundlos ist“. „Wer wenig redet, sagt nicht viel Falsches“. Das sind einige der Zitate des Wiesbadener Journalisten und Autors Ernst Probst aus dem Taschenbuch „Schweigen ist nicht immer Gold“. Die ersten Aphorismen schrieb er für die 2001 von seiner Ehefrau Doris herausgegebene zehnbändige Reihe „Weisheiten und Torheiten“. Im Laufe der Zeit entstanden immer mehr Zitate, die zunehmend in Tageszeitungen, auf Internetseiten und in Büchern erschienen. Im Sommer 2010 hat sich Ernst Probst dazu entschlossen, eine Auswahl von mehr 500 Zitaten über alle möglichen Themen in einem Taschenbuch zu veröffentlichen.
Inhaltsverzeichnis
1. A
1.1 AFFE
1.2 AKADEMIKER
1.3 AKTIEN
1.4 ALT
1.5 ALTER
1.6 ANDERS
1.7 ANGESTELLTE
1.8 ANTIQUITÄTEN
1.9 ARBEIT
1.10 ARBEITSLOS
1.11 ARBEITSWELT
1.12 ARM
1.13 ART
1.14 AUSLAND
1.15 AUTO
2. B
2.1 BEDIENUNGSANLEITUNG
2.2 BEIFALL
2.3 BERÜHMT
2.4 BESSERWISSER
2.5 BETROFFEN
2.6 BIER
2.7 BIOGRAFIE
2.8 BLÖD
2.9 BLÖDER
2.10 BLÖDES
2.11 BLOG
2.12 BLOGGER
2.13 BOXEN
2.14 BRIEFE
2.15 BUCH
2.16 BUCHVERLEGER
2.17 BÜRGERINITIATIVE
2.18 BÜRO
3. C
3.1 CHARAKTER
3.2 CHEF
3.3 COMPUTER
4. D
4.1 DEMENTI
4.2 DEMOKRATIE
4.3 DIKTATUR
4.4 DINOSAURIER
4.5 DRACHEN
4.6 DRACHENKÄMPFER
4.7 DRUCKFEHLER
4.8 DUMM
4.9 DUMMHEIT
5. E
5.1 EDELMUT
5.2 ENGEL
5.3 EINIG
5.4 EINZELFÄLLE
5.5 EITELKEIT
5.6 ELTERN
5.7 E-MAIL
5.8 ERFOLG
5.9 ESSEN
5.10 EXPERTEN
6. F
6.1 FACHJOURNALISTEN
6.2 FÄHIGKEITEN
6.3 FALSCH
6.4 FEHLER
6.5 FEIGLINGE
6.6 FEINDE
6.7 FERNSEHEN
6.8 FERNSEHJOURNALISTEN
6.9 FEUILLETON
6.10 FILM
6.11 FOSSILIEN
6.12 FRAGEN
6.13 FRAU
6.14 FRAUEN
6.15 FREUNDE
6.16 FUSSBALL
6.17 FUSSBALL-WELTMEISTERSCHAFT
7. G
7.1 GARTENZWERG
7.2 GEBURTSTAG
7.3 GELD
7.4 GEMEIN
7.5 GEMEINHEIT
7.6 GENIE
7.7 GLAUBEN
7.8 GERÜCHT
7.9 GLEICH
7.10 GOTT
7.11 GÖTTER
7.12 GRAS
7.13 GROSSER
7.14 GROSSES
7.15 GROSSRAUMBÜRO
8. H
8.1 HÄME
8.2 HÄNDE
8.3 HANDY
8.4 HASS
8.5 HAUPTDARSTELLER
8.6 HAUT
8.7 HERDENTIER
8.8 HERUNTER
8.9 HILFE
8.10 HILFLOS
8.11 HIMMEL
8.12 HINTERHER
8.13 HOCHDEUTSCH
8.14 HOCHWASSER
8.15 HÖLLE
8.16 HOROSKOP
8.17 HUMOR
8.18 HUMORISTEN
9. I
9.1 IDEALIST
9.2 IDEE
9.3 INFORMATION
9.4 INTERNET
9.5 INTERNETFORUM
9.6 IRRGLAUBEN
10. J
10.1 JOURNALIST
10.2 JUGEND
11. K
11.1 KABARETTIST
11.2 KARRIERE
11.3 KÄSEBLATT
11.4 KINDER
11.5 KINO
11.6 KLEINIGKEITEN
11.7 KLIMA
11.8 KOMIKER
11.9 KONFERENZ
11.10 KÖNNEN
11.11 KRAM
11.12 KRANKER
11.13 KRITIKER
11.14 KRÜMEL
11.15 KRÜMELSUCHER
11.16 KUNST
12. L
12.1 LAIE
12.2 LEIDENSGENOSSEN
12.3 LESEN
12.4 LESERBRIEFSCHREIBER
12.5 LEXIKON
12.6 LOB
12.7 LÖSUNG
12.8 LÜGE
12.9 LÜGNER
12.10 LUXUS
13. M
13.1 MANAGER
13.2 MÄNNER
13.3 MÄRCHEN
13.4 MASS
13.5 MECKERN
13.6 MILLIONÄR
13.7 MISCHUNG
13.8 MISSSTAND
13.9 MÖGEN
13.10 MUND
13.11 MUT
14. N
14.1 NATUR
14.2 NEANDERTALER
14.3 NEIDER
14.4 NESSIE
14.5 NOT
14.6 NOTIZBUCH
15. O
15.1 OBST
15.2 OFEN
15.3 OHREN
15.4 OPFER
15.5 ORDEN
15.6 ORDNUNG
15.7 ORIGINAL
15.8 OSTEN
16. P
16.1 PARADIES
16.2 POLITIKER
16.3 POLIZIST
16.4 PRANGER
16.5 PRESSEFREIHEIT
16.6 PROMINENTER
16.7 PRODUKTION
17. Q
17.1 QUALITÄT
17.2 QUALVOLL
17.3 QUELLE
18. R
18.1 RAT
18.2 RÄTSEL
18.3 RAUCHER
18.4 REDAKTEUR
18.5 REDEN
18.6 REICHER
18.7 RELIGION
18.8 RENTE
18.9 RENTNER
18.10 RETTEN
18.11 RICHTIGES
18.12 RÜCKSICHTSLOS
18.13 RUHE
19. S
19.1 SÄBELZAHNTIGER
19.2 SAMMLER
19.3 SAUREGURKENZEIT
19.4 SCHANDE
19.5 SCHEIDUNG
19.6 SCHLAUBERGER
19.7 SCHLECHTGEHEN
19.8 SCHLIMMSTES
19.9 SCHRIFTSTELLER
19.10 SCHWERHÖRIGKEIT
19.11 SEHNSUCHT
19.12 SELBSTGERECHTE
19.13 SELBSTGESPRÄCHE
19.14 SELBSTLOB
19.15 SOZIAL
19.16 SPORTLER
19.17 STEINZEIT
19.18 STOLZ
19.19 STUDIUM
19.20 SÜNDENBOCK
20. T
20.1 TALKSHOW
20.2 TAPFERE
20.3 TECHNIK
20.4 TEILEN
20.5 TELEFONIEREN
20.6 TEUFEL
20.7 TEUFELIN
20.8 THEORIE
20.9 TIERE
20.10 TORHÜTER
20.11 TOTSCHWEIGEN
20.12 TRAUM
20.13 TRAUMFRAUEN
20.14 TREUE
20.15 TUGEND
21. U
21.1 UHR
21.2 UNFREUNDLICH
21.3 UNTREUE
21.4 UNVERNUNFT
21.5 UNZUVERLÄSSIG
21.6 URLAUB
21.7 URZEIT
22. V
22.1 VERBRECHER
22.2 VERGESSEN
22.3 VERGESSLICHKEIT
22.4 VERLEGER
22.5 VERNÜNFTIG
22.6 VERRÜCKTER
22.7 VERSTEHEN
22.8 VORBILD
23. W
23.1 WAHRHEIT
23.2 WAHRSAGEREI
23.3 WEINEN
23.4 WERBUNG
23.5 WERT
23.6 WETTER
23.7 WICHTIG
23.8 WIRRKOPF
23.9 WISSEN
23.10 WISSENSCHAFT
23.11 WISSENSCHAFTLER
23.12 WITZE
23.13 WOHLWOLLEN
23.14 WUNDER
24. X
24.1 X
25. Y
25.1 YPSILON
26. Z
26.1 ZEIT
26.2 ZEITUNG
26.3 ZEITUNGSLESER
26.4 ZEITUNGSVERLEGER
26.5 ZIEL
26.6 ZUSCHAUER
Zielsetzung & Themen
Dieses Werk ist eine kuratierte Sammlung von Aphorismen und Zitaten, die menschliche Verhaltensweisen, gesellschaftliche Phänomene und moderne Entwicklungen mit einer kritischen und humorvollen Note beleuchten. Das primäre Ziel der Arbeit ist es, die Absurdität des täglichen Lebens sowie zwischenmenschlicher Beziehungen durch prägnante Pointen auf den Punkt zu bringen.
- Reflexion über gesellschaftliche Konventionen
- Kritik an Medienkonsum und Internetkultur
- Analysen menschlicher Charakterzüge und Schwächen
- Beobachtungen zur Arbeitswelt und Karriere
- Humorvolle Auseinandersetzung mit Zeitgeist-Themen
Auszug aus dem Buch
DINOSAURIER
Das Schicksal der Dinosaurier lehrt uns: Größe allein garantiert keinen Erfolg.
Die Welt ist ungerecht: Große Dinosaurier sind in aller Munde. Über kleine Tiere spricht fast niemand.
Dinosaurier erbrachten den Beweis: Selbst mit kleinem Hirn bringt man es erstaunlich weit.
Dinosaurier hatten etwas mit Menschen gemeinsam. Auch sie mussten ihresgleichen am meisten fürchten.
Ein Dinosaurier im Film oder im Fernsehen interessiert viel mehr Menschen als ein Dino im Buch oder im Museum.
Zusammenfassung der Kapitel
A: Auseinandersetzung mit dem menschlichen Wesen, akademischem Dünkel und den Schattenseiten des Finanzmarktes.
B: Reflexion über die Frustration mit Technik, die Natur des Erfolgs und die Rolle von Bloggern und Journalisten.
C: Analyse von Charaktereigenschaften, dem Führungsstil in Unternehmen und der Abhängigkeit von Computertechnik.
D: Betrachtungen zu politischen Staatsformen, dem Wirken von Dinosauriern als Sinnbild und menschlichen Schwächen.
E: Themen wie Edelmut, zwischenmenschliche Beziehungen, E-Mail-Kommunikation und die paradoxe Natur des Erfolgs.
F: Kritik an Fachjournalismus, persönliche Unzulänglichkeiten und die menschliche Neigung zu Feindbildern.
G: Beobachtungen zu Statussymbolen wie Gartenzwergen, dem Wert des Geldes und der Natur menschlicher Genialität.
H: Analyse von Häme, der Abhängigkeit von mobiler Technik, dem Herdentrieb des Menschen und der Rolle von Politikern.
I: Reflexion über den Idealismus, den Wert von Informationen und die Flüchtigkeit des Internetzeitalters.
J: Betrachtungen zum journalistischen Handwerk und der Vergänglichkeit sowie den Phasen der Jugend.
K: Analyse der Kabarettisten-Rolle, Karriereplanung in Unternehmen, den negativen Aspekten von "Käseblättern" und Kinobesuchen.
L: Themen wie das Laientum, Leidensgenossenschaft, die Notwendigkeit des Lesens und der Stellenwert von Lob.
M: Kritische Blicke auf das Management, männliche Stereotypen und die ambivalente Rolle der Millionäre.
N: Naturverständnis, menschliche Ähnlichkeiten mit Neandertalern, die Dynamik von Neid und die Bedeutung der Not.
O: Reflexion über Obst, Ordnung, die Natur des Originals und die Beständigkeit des Ostens.
P: Das Paradies aus reicher Sicht, Kritik an Politikern, die Rolle von Polizisten und die heutige Macht des Prangers.
Q: Qualitätssicherung, das Leid der Ungewissheit und die Wichtigkeit der Quellenprüfung.
R: Der Wert von Ratschlägen, das Rätsel des Menschen, Rauchgewohnheiten und die Arbeit von Redakteuren.
S: Sammler-Mentalität, die Sauregurkenzeit in den Medien, das Scheitern von Ehen und die Bedeutung der Treue.
T: Analyse von Talkshows, die Rolle der Technik, das Teilen und das menschliche Verständnis.
U: Zeitmanagement, Unfreundlichkeit, Untreue und die Unvernunft des Menschen.
V: Verbrecher-Regeln, Vergesslichkeit im Alltag und das zweigespaltene Wesen von Verlegern.
W: Die Wahrheit im Vergleich zur Lüge, menschliche Emotionen wie Weinen, der Wert von Werbung und die Bedeutung von Wissen.
X: Eine kurze, humorvolle Betrachtung über den Buchstaben X.
Y: Eine humorvolle Bemerkung zum Buchstaben Ypsilon.
Z: Reflexion über den Umgang mit Zeit, die Rolle der Zeitung und die Perspektive des Zuschauers.
Schlüsselwörter
Aphorismen, Gesellschaftskritik, Menschliches Verhalten, Medienkritik, Politik, Karriere, Zwischenmenschliches, Humor, Lebensweisheiten, Psychologie, Kommunikation, Journalismus, Erfolg, Versagen, Wahrheit.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit ist eine Sammlung von pointierten Zitaten und Aphorismen, die sich mit verschiedenen Aspekten des menschlichen Lebens, der Gesellschaft und den Eigenheiten des Alltags auseinandersetzt.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zu den Schwerpunkten gehören gesellschaftliche Konventionen, die Medien- und Arbeitswelt, zwischenmenschliche Verhaltensmuster sowie die ständige Suche nach Erfolg und Anerkennung.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, den Leser durch kurze, prägnante Texte zum Nachdenken anzuregen und die oftmals komischen oder widersprüchlichen Aspekte unseres Lebens offenzulegen.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Es handelt sich nicht um eine klassische wissenschaftliche Studie, sondern um eine literarisch-analytische Aufarbeitung von Beobachtungen durch den Autor Ernst Probst.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich alphabetisch nach Themengebieten – von A wie Affe bis Z wie Zeitung – in denen der Autor seine Zitate und Kurzgedanken zu den jeweiligen Begriffen präsentiert.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Aphorismen, Gesellschaftskritik, menschliches Verhalten, Kommunikation und Humor sind die tragenden Elemente dieser Sammlung.
Wie bewertet der Autor die Rolle von Journalisten?
Der Autor zeichnet ein oft ironisches Bild von Journalisten, denen er eine gewisse Oberflächlichkeit und Eitelkeit attestiert, während er gleichzeitig die Schwierigkeiten des Berufsstandes beleuchtet.
Welche Einstellung hat der Autor zu Dinosauriern?
Er nutzt Dinosaurier als humorvolles Metapher für Rückschrittlichkeit, Größe ohne Erfolg und die menschliche Tendenz, sich selbst für weiser zu halten, als man eigentlich ist.
Was sagt das Buch über das "Käseblatt"?
Der Autor beschreibt das Käseblatt als eine Publikation mit niedrigem Niveau und hohem Gewinnstreben, die man am besten dadurch kritisiert, dass man sie nicht liest oder kauft.
- Citar trabajo
- Ernst Probst (Autor), 2010, Schweigen ist nicht immer Gold, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/154054