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Innereheliche Alltagsorganisation und eheliche Machtstrukturen

Título: Innereheliche Alltagsorganisation und eheliche Machtstrukturen

Trabajo Escrito , 2005 , 20 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Diplom Sozialwissenschaftler Stefan Langbein (Autor)

Sociología - Relaciones y Familia
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Im Rahmen dieser Hausarbeit soll zunächst aufgezeigt werden, warum die Frauenerwerbsquote in Deutschland auf annähernd 65 % gestiegen ist. Dabei wäre es in Bezug auf die Erwerbsbeteiligung beider Geschlechter interessant zu erfahren, welche Konflikte innerhalb der Ehe bei der Alltagsorganisation auftreten. Anschließend wird die Frage aufgeworfen, inwiefern sich Ehepaare in denen beide Ehepartner einer beruflichen Karriere nachgehen, von anderen Ehen in ihrer innerfamilialen Alltagsorganisation unterscheiden. Nun soll erörtert werden, wie sich die Arbeitsteilung innerhalb der Ehe erklären
lässt und welche Bedeutung dem Begriff Macht der innerhalb der Ehe zukommt. Gibt es soziologische Theorien, die ein Ungleichgewicht von Macht zwischen den Ehepartnern erklären? Außerdem sollen Konsequenzen einer ungleichen Verteilung von innerfamiliarer Arbeit aufgezeigt werden. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, wie die Zuständigkeit im Haushalt zwischen Mann und Frau rechtlich geregelt ist. Hat sich die Rolle des Mannes in Bezug auf die innerfamiliale Arbeitsteilung gewandelt? Mit welchen Problemen müssen sich die Ehefrauen und Mütter im innerehelichen Alltag auseinandersetzen? Des Weiteren wäre es interessant zu erfahren, wie die junge Frauengeneration in der heutigen Gesellschaft ihr Leben zwischen Mutterrolle und Berufstätigkeit organisiert. Abschließend soll geklärt werden wie sich die Müttererwerbstätigkeit in Deutschland nach dem zweiten Weltkrieg entwickelte und ob es Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland gab bzw. noch immer gibt.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Gründe für den Anstieg der Erwerbsquote in Westdeutschland

2. Innerfamiliale Arbeitsteilung

2.1 Konflikte im Rahmen der innerfamilialen Arbeitsteilung

2.2 Die innerfamiliale Arbeitsteilung in Karriereehen

2.3 Ansätze zur Begründung innerfamilialen Arbeitsteilung

2.4 Machtstrukturen innerhalb der Ehe

2.5 Folgen ungleicher familialer Arbeitsteilung

2.6 Rechtliche Regelungen der innerfamilialen Arbeitsteilung

3. Veränderungen im Leitbild junger Männer

4. Probleme erwerbstätiger Mütter

5. Erwerbsmodelle zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie

6. Entwicklung erwerbstätiger Mütter in Ost- und Westdeutschland

6.1 Entwicklung erwerbstätiger Mütter in den alten Bundesländern

6.2 Entwicklung erwerbstätiger Mütter in der ehemaligen DDR

6.3 Vergleich der Müttererwerbstätigkeit zwischen Ost- und Westdeutschland

7. Zusammenfassung / Schlussfolgerungen

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Dynamik von innerfamilialer Alltagsorganisation und ehelichen Machtstrukturen unter Berücksichtigung der steigenden Erwerbsquote von Frauen. Im Fokus steht dabei die Forschungsfrage, welche Konflikte sich aus den unterschiedlichen Erwartungen der Ehepartner an die Rollenverteilung ergeben und wie sich diese auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie auswirken.

  • Soziologische Erklärungsansätze für ungleiche innerfamiliale Arbeitsteilung
  • Machtstrukturen innerhalb der Ehe und deren Auswirkungen auf die Paarbeziehung
  • Die Rolle des männlichen Leitbildes und dessen Wandel im Kontext der Vaterschaft
  • Herausforderungen für erwerbstätige Mütter und gängige Erwerbsmodelle
  • Vergleichende Analyse der Müttererwerbstätigkeit in Ost- und Westdeutschland

Auszug aus dem Buch

2.4 Machtstrukturen innerhalb der Ehe

Der Begriff der Macht in einer „familialen Beziehung“ bedeutet, dass man jede „Chance den eigenen Willen durchzusetzen innerhalb dieser Beziehung nutzt“ (Nave-Herz/Rosemarie 2004, S.158). Dabei ist es wichtig zwischen Macht und Gewalt zu unterscheiden, da Gewalt eine andere Form der Machtausübung ist (Nave-Herz/Rosemarie 2004, S.157). Zur Erklärung ungleicher Machtverhältnisse innerhalb der Ehe kann die Ressourcen-Theorie herangezogen werden. Nach der „Ressourcen-Theorie“ ist die Aufteilung der Hausarbeit in der Ehe von der Macht des einzelnen Ehepartners abhängig. Diese Macht ist wiederum abhängig von „Ressourcen“, über die Männer und Frauen in ihrer Beziehung verfügen. Zu diesen Ressourcen zählen der „soziale Status, das Einkommen, die schulische Ausbildung, aber auch die eigene Attraktivität dem Partner gegenüber“ (Gerhardt/Ute 1995, S.150).

Da davon ausgegangen wird, dass beide Ehepartner Hausarbeit als etwas sehr unangenehmes ansehen, versuchen sowohl der Mann als auch die Frau ihren Anteil an der Hausarbeit so gering wie möglich zu halten. Um ihren Anteil so gering wie möglich zu halten, setzen sie ihre „Ressourcen“ gegen den Partner ein, um ihm gegenüber „Macht“ zu demonstrieren. Der Partner mit den besseren „Ressourcen“ und der damit verbundenen Macht kann nun den anderen zur Übernahme von mehr Hausarbeit zwingen. Dabei spiegelt die Höhe der „Ressourcen“ nicht die genaue Größe der Macht wieder, da bei gleichem Einkommen beider Ehepartner der Mann immer noch die „Entscheidungskompetenz“ und damit mehr Macht in der Beziehung besitzt (Gerhardt/Ute 1995, S. 150).

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Darstellung der Entwicklung der Frauenerwerbsquote und Hinführung zur Fragestellung der innerfamilialen Alltagsorganisation.

1. Gründe für den Anstieg der Erwerbsquote in Westdeutschland: Analyse der gesellschaftlichen und ökonomischen Faktoren, die zum Anstieg der weiblichen Erwerbsbeteiligung geführt haben.

2. Innerfamiliale Arbeitsteilung: Untersuchung der Rollenkonflikte und der theoretischen Begründungsmodelle für die Aufteilung von Hausarbeit.

3. Veränderungen im Leitbild junger Männer: Reflexion über den Wandel des Vaterschaftsbildes und die begrenzte Umsetzung neuer Rollenmodelle.

4. Probleme erwerbstätiger Mütter: Diskussion der Doppel- und Dreifachbelastung von Frauen im Spannungsfeld von Beruf, Haushalt und Kindererziehung.

5. Erwerbsmodelle zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie: Überblick über verschiedene Lebenslaufmodelle, wie das Drei-Phasen-Modell, und deren Auswirkungen auf die berufliche Situation.

6. Entwicklung erwerbstätiger Mütter in Ost- und Westdeutschland: Kontrastierung der unterschiedlichen familienpolitischen Traditionen und Erwerbshistorien beider Landesteile.

7. Zusammenfassung / Schlussfolgerungen: Synthese der Ergebnisse und Fazit zur anhaltenden Ungleichheit trotz formaler Gleichstellung.

Schlüsselwörter

Innerfamiliale Arbeitsteilung, Machtstrukturen, Erwerbsquote, Frauenerwerbstätigkeit, Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Ressourcen-Theorie, Doppelrolle, Rollenverständnis, Familienpolitik, DDR, Westdeutschland, Hausarbeit, Kindererziehung, Karriereehen, Geschlechtergerechtigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die innerfamiliale Arbeitsteilung und deren Machtstrukturen unter dem Einfluss der steigenden Erwerbstätigkeit von Frauen in Deutschland.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Arbeitsteilung im Haushalt, der Einfluss beruflicher Karrieren, das Rollenverständnis von Männern und Frauen sowie die historische Entwicklung in Ost- und Westdeutschland.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Gründe für die ungleiche Verteilung von Hausarbeit und Kindererziehung trotz gestiegener Frauenerwerbsquote zu identifizieren und die daraus resultierenden Konflikte innerhalb der Ehe zu untersuchen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit nutzt eine fundierte Literaturanalyse und wertet soziologische Theorien sowie statistische Daten des Statistischen Bundesamtes aus.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit theoretischen Erklärungsmodellen, den Folgen ungleicher Arbeitsteilung, den Problemen erwerbstätiger Mütter und dem Vergleich der Situation in Ost- und Westdeutschland.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Charakteristische Begriffe sind unter anderem Innerfamiliale Arbeitsteilung, Machtstrukturen, Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die geschlechtsspezifische Doppelrolle.

Wie unterscheidet sich die Situation in Ost- und Westdeutschland bei der Erwerbstätigkeit von Müttern?

In der ehemaligen DDR wurde die Erwerbstätigkeit der Frau politisch stark gefördert, was bis heute zu einer positiveren Einstellung zur Vollzeiterwerbstätigkeit führt, während im Westen ein traditionelles Familienmodell prägend war.

Welche Rolle spielt die Ressourcen-Theorie für das Verständnis von Macht?

Die Theorie besagt, dass der Partner mit den besseren ökonomischen oder sozialen Ressourcen innerhalb der Beziehung mehr Macht besitzt und diese nutzen kann, um den anderen Partner zur Übernahme von Hausarbeit zu bewegen.

Final del extracto de 20 páginas  - subir

Detalles

Título
Innereheliche Alltagsorganisation und eheliche Machtstrukturen
Universidad
University of Duisburg-Essen  (Institut für Praxisorientierte Sozialwissenschaften)
Curso
Familie und sozialer Wandel
Calificación
1,3
Autor
Diplom Sozialwissenschaftler Stefan Langbein (Autor)
Año de publicación
2005
Páginas
20
No. de catálogo
V154066
ISBN (Ebook)
9783640662937
Idioma
Alemán
Etiqueta
Familie Ehe Vereinbarkeit von Beruf und Familie Innerfamiliare Arbeitsteilung Berufstätige Mütter
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Diplom Sozialwissenschaftler Stefan Langbein (Autor), 2005, Innereheliche Alltagsorganisation und eheliche Machtstrukturen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/154066
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