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Die Zählung der Bevölkerung in den Provinzen - Die Erfassung des Imperium Romanum

Title: Die Zählung der Bevölkerung in den Provinzen - Die Erfassung des Imperium Romanum

Term Paper , 2010 , 12 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Nicola Huber (Author)

World History - Early and Ancient History
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Summary Excerpt Details

27 v. Chr. trat Augustus als erster römischer Kaiser seine Herrschaft an. Unter ihm wurden zum ersten Mal in der römischen Geschichte alle Provinzen des Imperiums mit Hilfe des Census steuerlich erfasst. Diese Besonderheit soll in der folgenden Arbeit genauer beleuchtet werden.
Nachdem die Begriffe ‚Provinzialcensus’ und ‚Provinzen’ unter Punkt 2 Begriffsklärungen erläutert wurden, befasst sich die vorliegende Arbeit unter dem Gliederungspunkt 3 mit der Volkszählung in den Provinzen. Dabei wird auf die Aufstände in den betroffenen Gebieten ebenso eingegangen (vgl. 3.1 Aufstände in den Provinzen), wie darauf, was eigentlich genau gezählt wurde (vgl. 3.2 Die Erfassung des Imperium Romanum) und schließlich auf die beiden Steuern, die erhoben wurden (vgl. 3.3 Grundlage für „tributum soli“ und „tributum capitis“). Bevor Punkt 5 Schluss die wichtigsten Gedanken noch einmal kurz zusammenfasst, findet unter 4 ein kleiner Exkurs zur Rolle des Militärs statt, welches eine nicht unerhebliche Rolle in Sachen Provinzialcensus spielte.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Übersicht über die vorliegende Arbeit

1.2 Literaturbericht

2 Begriffsklärungen

2.1 Provinzialcensus

2.2 Provinzen

3 Volkszählung in den Provinzen

3.1 Aufstände in den Provinzen

3.2 Die Erfassung des Imperium Romanum

3.3 Grundlage für „tributum soli“ und „tributum capitis“

4 Exkurs: Die Rolle des Militärs

5 Schluss

6 Bibliographie

6.1 Literaturverzeichnis

6.2 Quellenverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Einführung des Provinzialcensus unter Augustus als Instrument der römischen Verwaltung und Steuererhebung. Dabei wird analysiert, wie diese Volkszählungen strukturiert waren, welche fiskalischen Zwecke sie verfolgten und inwiefern sie Auswirkungen auf die Stabilität der Provinzen sowie die Finanzierung des römischen Militärs hatten.

  • Historische Einordnung des Provinzialcensus im römischen Reich unter Augustus.
  • Strukturelle Unterschiede und Definitionen von Census und Provinzialverwaltung.
  • Zusammenhang zwischen Volkszählungen, Steuererhebung (tributum soli/capitis) und Widerständen.
  • Die fiskalische Bedeutung für die Finanzierung des stehenden Heeres.

Auszug aus dem Buch

2.1 Provinzialcensus

Das Substantiv ‚Census’ kommt von dem lateinischen Verb ‚censere’, was soviel heißt wie „begutachten“, „schätzen“, „taxieren“ oder eben auch „als sein Vermögen angeben“.3 In Rom war der Census „ursprünglich ein aufwändiger Prozess der Aufstellung von Bürgerlisten zur Vermögensschätzung, die zugleich der Musterung für das Heer diente […]“.4

Man vermutet, dass der römische Provinzialcensus von Augustus in Anlehnung an den Bürgercensus5 und unter zu Hilfenahme der in den einzelnen Provinzen bereits vorgefundenen Institutionen neu geschaffen wurde.6 Unabhängig vom römischen Census, erfolgte der Provinzialcensus „meist bei der Einrichtung einer neuen Provinz7 sowie vor großen militärischen Unternehmungen8“ – auf alle Fälle in den einzelnen Provinzen zu verschiedenen Zeiten, in unregelmäßigen Abständen9 und straßenweise.10

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung legt den zeitlichen Rahmen der Herrschaft des Augustus fest und erläutert die methodische Vorgehensweise sowie den aktuellen Forschungsstand zum Thema Provinzialcensus.

2 Begriffsklärungen: Dieses Kapitel definiert die zentralen Fachbegriffe „Provinzialcensus“ und „Provinzen“, um ein einheitliches Verständnis für die weitere Untersuchung zu schaffen.

3 Volkszählung in den Provinzen: Hier werden die Durchführung der Zählungen, die damit verbundenen Aufstände in verschiedenen Provinzen sowie die fiskalischen Grundlagen der Steuererhebung detailliert dargelegt.

4 Exkurs: Die Rolle des Militärs: Dieses Kapitel beleuchtet den finanziellen Bedarf des römischen Militärs und zeigt auf, wie der Provinzialcensus zur Schaffung eines stehenden Heeres beitrug.

5 Schluss: Das Schlusskapitel fasst die Ergebnisse zusammen und verdeutlicht, dass die Volkszählungen den Grundstein für eine effizientere Staatsfinanzierung und eine stehende Berufsarmee legten.

6 Bibliographie: Das Verzeichnis listet die verwendete wissenschaftliche Literatur sowie die primären Quellen auf, die für die Erarbeitung der Seminararbeit herangezogen wurden.

Schlüsselwörter

Augustus, Provinzialcensus, Imperium Romanum, Volkszählung, tributum soli, tributum capitis, Steuererhebung, stehendes Heer, aerarium militare, Verwaltung, Antike, Provinzen, Finanzwirtschaft, Römisches Reich, Besoldung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Einführung und Bedeutung des Provinzialcensus unter der Herrschaft des Kaisers Augustus im römischen Reich.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die römische Steuerverwaltung, die administrative Erfassung der Provinzen, die Rolle des Militärs und die sozialen Auswirkungen der Volkszählungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Augustus durch den Provinzialcensus erstmals eine systematische Erfassung des Imperiums ermöglichte, um die Staatsfinanzen und das Militär zu sichern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung historischer Quellen, um die historischen Hintergründe des Provinzialcensus fundiert darzustellen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Definitionen des Census, die Durchführung der Zählungen in den Provinzen, die daraus resultierenden Aufstände und die Verbindung zu den Steuern tributum soli und tributum capitis.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen gehören Augustus, Provinzialcensus, Steuersystem, Militärreform und Imperium Romanum.

Warum kam es nach den Volkszählungen zu Aufständen in den Provinzen?

Besonders in Regionen wie Judäa oder Gallien wurde die Zählung teils als religiöse Anmaßung oder als unliebsame Vorbereitung für eine direkte Besteuerung empfunden, was Widerstand auslöste.

Welchen Einfluss hatte das Militär auf den Provinzialcensus?

Die massiven Kosten für die Reformen und das stehende Heer unter Augustus machten eine effiziente Einnahmequelle notwendig, was die Durchführung von Volkszählungen zur Steuererfassung vorantrieb.

Was unterscheidet den Provinzialcensus vom früheren römischen Bürgercensus?

Während der Bürgercensus primär die römischen Bürger erfasste, richtete sich der Provinzialcensus auf die Untertanen in den Provinzen zur systematischen Erschließung von Steuereinnahmen.

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Details

Title
Die Zählung der Bevölkerung in den Provinzen - Die Erfassung des Imperium Romanum
College
University of Passau  (Lehrstuhl für Alte Geschichte)
Course
Einführung in die Alte Geschichte (Augustus)
Grade
2,3
Author
Nicola Huber (Author)
Publication Year
2010
Pages
12
Catalog Number
V154203
ISBN (eBook)
9783640665433
ISBN (Book)
9783640665785
Language
German
Tags
Augustus Volkszählung Imperium Romanum Provinzen Zensus Census
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Nicola Huber (Author), 2010, Die Zählung der Bevölkerung in den Provinzen - Die Erfassung des Imperium Romanum, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/154203
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