Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Economics - Macro-economics, general

Die Zukunft der Arbeit

Eine kritische Analyse der Auswirkungen des technologischen Wandels

Title: Die Zukunft der Arbeit

Bachelor Thesis , 2022 , 73 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Maximilian Geßmann (Author)

Economics - Macro-economics, general
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Ziel dieser Arbeit ist es, auf der einen Seite die Frage zu beantworten, welche menschliche Arbeit in der vierten industriellen Revolution droht, automatisiert zu werden. Auf der anderen Seite soll dargelegt werden, ob die Ausbreitung von Industrieroboter, künstlicher Intelligenz und anderer Technologie zu Arbeitslosigkeit führt oder doch kompensatorische Effekte überwiegen.
Hierzu wird im ersten Schritt analysiert, was Arbeit ist und welchen Bedeutungswandel dieser Begriff mit der Zeit vollzogen hat. Darauf folgt eine Bestandsaufnahme der Arbeit in Deutschland, um den Status quo darzustellen. Der nächste Schritt ist die Analyse der Auswirkungen des technologischen Wandels auf die Arbeit. Zunächst werden die aktuellen und potenziellen technologischen Entwicklungen aufgezeigt, um anschließend zu untersuchen, welche Tätigkeiten in Zukunft durch Technologie ersetzt werden könnten. Abschließend werden unter dem Punkt 4.4 die Folgen der Wirtschaft 4.0 auf Beschäftigung und Gesellschaft erläutert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Arbeit

2.1 Der Begriff Arbeit

2.2 Ökonomische Betrachtung der Arbeit

3 Arbeit in Deutschland - Eine Bestandsaufnahme

4 Auswirkungen des technologischen Wandels auf die Arbeit

4.1 Die digitale Transformation

4.2 Substituierbarkeit von Arbeit

4.2.1 Eigenschaften von Aufgaben und Systemmitgliedern als organisatorische Constraints in der Organisationslehre

4.2.2 Welche Arbeit könnte von Maschinen ersetzt werden? - Forschungen zum Substitutionspotenzial

4.3 Was wird tatsächlich automatisiert?

4.4 Folgen der Wirtschaft 4.0

4.4.1 Polarisierung oder Upgrading? – Veränderungen in der Beschäftigungsstruktur

4.4.2 „Nehmen uns Roboter die Jobs weg?“ – oder überwiegen kompensatorische Effekte?

4.4.3 Gesellschaftliche Folgen und Bedeutung der neuen Arbeitswelt

5 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit analysiert die Auswirkungen des technologischen Wandels und der Industrie 4.0 auf den deutschen Arbeitsmarkt, wobei insbesondere untersucht wird, welche menschlichen Tätigkeiten durch Automatisierung und künstliche Intelligenz substituiert werden könnten und ob daraus Massenarbeitslosigkeit resultiert. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie sich die Beschäftigungsstruktur verändert und ob kompensatorische Effekte oder Polarisierungstendenzen überwiegen.

  • Grundlagen der Arbeitsbegriffe und ökonomische Perspektiven
  • Bestandsaufnahme des deutschen Arbeitsmarktes und Fachkräftemangel
  • Analyse des Substitutionspotenzials durch technologische Entwicklungen
  • Auswirkungen der Industrie 4.0 und der Plattformökonomie auf Beschäftigungsstrukturen

Auszug aus dem Buch

4.2.2 Welche Arbeit könnte von Maschinen ersetzt werden? - Forschungen zum Substitutionspotenzial

Worum es sich bei dem Substitutionspotenzial handelt, wurde in Kapitel 4.2.1 bereits angeschnitten. Grundsätzlich erhöht sich mit einem steigenden Routineanteil innerhalb eines Berufsbildes das Risiko, dass die entsprechenden Aufgaben durch eine Maschine oder einen Computer (i.S.v. von künstlicher Intelligenz) ersetzt werden könnte. Um die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen dieser Automatisierung abschätzen zu können muss zunächst ermittelt werden, bei welchen Berufen aktuell und in Zukunft die Chance besteht, dass sie substituiert werden.

Als Ende 2013 die Studie „The future of employment: How susceptible are jobs to computerization?” von Frey, C. / Osborne, M. (2013) vorveröffentlicht wurde gab es heftige Reaktionen in der Presse. Demnach seien knapp die Hälfte der Jobs in den USA innerhalb der nächsten zehn bis zwanzig Jahren in Gefahr, automatisiert zu werden. In der Studie wurden die Tätigkeitsbeschreibungen von 702 Berufen analysiert um sie anschließend in die Kategorien niedriges, mittleres und hohes Substitutionsrisiko einzuteilen. Die Tätigkeitsbeschreibungen stammen aus O*NET, einer Datenbank des US-amerikanischen Arbeitsministerium, und spiegeln den Stand im Jahr 2010 wider. Auf Grundlage dieser Beschreibungen wurden 70 der 702 Berufe von einer Gruppe von Forschern, die sich mit Machine Learning befassen, hinsichtlich ihrer Ersetzbarkeit bewertet. Diese subjektive Komponente wird benötigt, da vorherige Versuche, bei denen nur mit objektiven Daten aus dem O*NET gearbeitet wurde zu fragwürdigen Ergebnissen kamen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die Relevanz der digitalen Transformation dar und formuliert die Forschungsfrage bezüglich der Automatisierbarkeit menschlicher Arbeit sowie der Folgen für den Arbeitsmarkt.

2 Arbeit: Dieses Kapitel klärt den Arbeitsbegriff aus einer sozio-historischen und ökonomischen Perspektive, wobei die Abgrenzung zur Freizeit und die Bedeutung der Erwerbsarbeit im Vordergrund stehen.

3 Arbeit in Deutschland - Eine Bestandsaufnahme: Hier wird der Status quo des deutschen Arbeitsmarktes dargestellt, inklusive der Beschäftigungsstruktur nach Anforderungsniveaus wie Helferberufen, Fachkräften und Experten.

4 Auswirkungen des technologischen Wandels auf die Arbeit: In diesem Hauptteil wird das Substitutionspotenzial von Berufen analysiert, der Einfluss von Industrie 4.0 und KI diskutiert sowie die Thesen der Polarisierung und Aufwertung kritisch hinterfragt.

5 Schlussbetrachtung: Dieses Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, betont, dass Massenarbeitslosigkeit unwahrscheinlich ist, und weist auf die Bedeutung lebenslangen Lernens sowie neuer Arbeitsformen hin.

Schlüsselwörter

Industrie 4.0, Digitalisierung, Substitutionspotenzial, Automatisierung, Künstliche Intelligenz, Arbeitsmarkt, Polarisierungshypothese, Skill-biased technical change, Fachkräftemangel, Plattformökonomie, Crowdworking, Routinetätigkeiten, Helferberufe, Expertenberufe, New Work

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die kritischen Auswirkungen des technologischen Wandels, insbesondere der Industrie 4.0 und Künstlichen Intelligenz, auf die zukünftige Arbeitswelt und Beschäftigungsstruktur in Deutschland.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Arbeit?

Die zentralen Themen umfassen die Definition von Arbeit, eine Bestandsaufnahme des deutschen Arbeitsmarktes, die Analyse von Substitutionspotenzialen durch Automatisierung sowie gesellschaftliche Folgen wie Polarisierung und neue Arbeitsformen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Hauptziel ist es, zu klären, welche menschlichen Tätigkeiten durch technologischen Fortschritt wahrscheinlich automatisiert werden und ob dies eher zu Arbeitslosigkeit führt oder durch kompensatorische Effekte ausgeglichen wird.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewendet?

Es handelt sich primär um eine Literaturanalyse und -synthese, die aktuelle Studien und Modellrechnungen (z.B. nach Frey & Osborne oder dem BIBB) auf den deutschen Arbeitsmarkt überträgt und ökonomische Organisationslehren miteinbezieht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden technologische Trends wie das Internet of Things, die Definition der Substituierbarkeit von Aufgaben (Aufgaben- und Personenconstraints) sowie empirische Untersuchungen zum Substitutionsrisiko verschiedener Berufssegmente detailliert diskutiert.

Welche Schlüsselbegriffe sind für diese Publikation zentral?

Wichtige Fachbegriffe sind Substitutionspotenzial, Industrie 4.0, Routine-biased technological change (RBTC), Polarisierungshypothese, Plattformökonomie und die Abgrenzung von Anforderungsniveaus.

Welche Rolle spielt die Ausbildung laut der Arbeit für das Substitutionsrisiko?

Laut der Studie besteht ein enger Zusammenhang zwischen dem Bildungsniveau und der Automatisierbarkeit: Helferberufe mit hohem Routineanteil haben ein höheres Risiko als hochqualifizierte Expertenberufe, die komplexere Problemlösungskompetenzen erfordern.

Wie bewertet der Autor die Auswirkungen von Plattformökonomie und Crowdworking?

Der Autor sieht diese als neue, wachsende Arbeitsformen, die jedoch oft prekäre Bedingungen schaffen und eine Herausforderung für die soziale Sicherung darstellen, da Arbeiter dort oft in einem globalen Preiswettbewerb stehen.

Excerpt out of 73 pages  - scroll top

Details

Title
Die Zukunft der Arbeit
Subtitle
Eine kritische Analyse der Auswirkungen des technologischen Wandels
College
Baden-Wuerttemberg Cooperative State University (DHBW)
Grade
1,0
Author
Maximilian Geßmann (Author)
Publication Year
2022
Pages
73
Catalog Number
V1543940
ISBN (PDF)
9783389097953
ISBN (Book)
9783389097960
Language
German
Tags
Arbeitsmarkt Digitalisierung 4.0 Substituierbarkeit Automatisierung Industrie 4.0 Polarisierung Arbeitslosigkeit Robotik KI AI Wirtschaft VWL Zukunft der Arbeit Arbeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Maximilian Geßmann (Author), 2022, Die Zukunft der Arbeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1543940
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  73  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint