Studie über die Zufriedenheit mit der multifunktionalen Chipkarte an der FH Köln

Erhebung – Auswertung - Analyse


Seminararbeit, 2008

116 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Abkürzungs- und Symbolverzeichnis

1 Einleitung

2 Untersuchungsfragestellung / Ziel & Zweck der Zufriedenheitsstudie; Hintergründe und Hintergrundmaterial
2.1 Untersuchungsfragestellung
2.2 Ziel & Zweck der Zufriedenheitsstudie
2.3 Hintergründe und Hintergrundmaterial

3 Methoden
3.1 Bestimmung des Marktforschungsdesign
3.1.1 Grundgesamtheit
3.1.2 Stichprobe
3.1.3 Messinstrumente
3.2 Aufbau des Fragebogens
3.2.1 Vorgehensweise
3.2.2 Entwicklung des Fragebogens
3.2.3 Aufbaustruktur des Fragebogens
3.2.4 Pretest
3.2.5 Probleme der Fragestellungen

4 Ergebnisse
4.1 Univariate Auswertung
4.1.1 Bereinigte Daten
4.1.2 Allgemeine Zufriedenheit
4.1.3 Kenntnisse über die Informationsmöglichkeiten der MultiCa
4.1.3.1 Keine Informationsmöglichkeiten bekannt
4.1.3.2 Sonstige Informationsmöglichkeit
4.1.3.3 Flyer
4.1.3.4 Internet
4.1.3.5 Einführungsveranstaltung
4.1.3.6 Schwarzes Brett
4.1.4 Zufriedenheit mit den Informationsmöglichkeiten
4.1.4.1 Zufriedenheit Flyer
4.1.4.2 Zufriedenheit Internet
4.1.4.3 Zufriedenheit Schwarzes Brett
4.1.4.4 Zufriedenheit Einführungsveranstaltung
4.1.4.5 Sonstige Zufriedenheit
4.1.4.6 Fehleranalyse
4.1.5 Kenntnisse über die einzelnen Funktionen der MultiCa
4.1.5.1 Validierung
4.1.5.2 Fahrausweis
4.1.5.3 Bibliothek
4.1.5.4 Mensa
4.1.5.5 Essens- / Getränkeautomaten
4.1.5.6 Kopieren
4.1.6 Zufriedenheit der einzelnen Funktionen
4.1.6.1 Zufriedenheit Validierung
4.1.6.2 Zufriedenheit Fahrausweis
4.1.6.3 Zufriedenheit Bibliothek
4.1.6.4 Zufriedenheit Mensa
4.1.6.5 Zufriedenheit Essens-/Getränkeautomaten
4.1.6.6 Zufriedenheit Kopieren
4.1.7 Guthaben der MultiCa
4.1.7.1 ec-Karte
4.1.7.2 Kasse
4.1.7.3 Keine Nutzung der Zahlungsmöglichkeit
4.1.8 Warum wird Terminalaufladung nicht genutzt
4.1.8.1 Wusste nicht, dass die Möglichkeit besteht
4.1.8.2 Habe keine ec-Karte
4.1.8.3 Weiß nicht wie es funktioniert
4.1.8.4 Traue dem System nicht
4.1.8.5 Sonstiges
4.1.9 Interesse an den zukünftigen Funktionen:
4.1.9.1 Schließfacherweiterung und Benutzung mit MultiCa
4.1.9.2 Zugangsberechtigung zu bestimmten Räumen/Laboren
4.1.9.3 Bibliotheksausleihe
4.1.9.4 Bibliothekskasse (z.B. zur Bezahlung von Gebühren)
4.1.10 Auswertung Statistikfragen
4.1.10.1 Semesterwochenstunden
4.1.10.2 Nutzungen pro Woche
4.1.10.3 Alter der Befragten
4.1.10.4 Geschlecht
4.1.10.5 Semester
4.1.10.6 Fakultät
4.1.11 Analyse der offenen Fragen
4.1.11.1 Was finden Sie an der MultiCa gut?
4.1.11.2 Was finden Sie an der MultiCa schlecht?
4.2 Bivariate Auswertungen
4.2.1 Einfluss der Menge der bekannten Informations- möglichkeiten auf allgemeine Zufriedenheit
4.2.2 Einfluss der Zufriedenheit mit den Einzelfunktionen auf allgemeine Zufriedenheit
4.2.3 Wirkt sich Guthabenaufladung auf allgemeine Zufriedenheit aus
4.2.3.1 „Aufladung am Terminal“
4.2.3.2 „Nutze die Zahlungsmöglichkeit nicht“
4.2.4 Vergleich der allgemeinen Zufriedenheit mit Nutzungs- vorgängen pro Woche
4.2.5 Vergleich allgemeine Zufriedenheit mit den statistischeng Fragen
4.2.5.1 Alter
4.2.5.2 Geschlecht
4.2.5.3 Semester
4.2.5.4 Fakultät
4.2.6 Vergleich der Zufriedenheit mit den Informations- möglichkeiten mit den statistische Fragen
4.2.6.1 Alter
4.2.6.2 Geschlecht
4.2.6.3 Semester
4.2.6.4 Fakultät
4.2.7 Zufriedenheit mit den Funktionen und Anzahl der Nutzungsvorgänge
4.2.8 Zufriedenheit mit den Funktionen und den statistischen Fragen
4.2.8.1 Alter
4.2.8.2 Geschlecht
4.2.8.3 Semesteranzahl
4.2.8.4 Fakultät
4.2.9 Vergleich Guthabenaufladung mit Statistikfragen
4.2.9.1 Guthabenaufladung mit Alter
4.2.9.2 Guthabenaufladung mit Geschlecht
4.2.9.3 Guthabenaufladung mit Semester
4.2.9.4 Guthabenaufladung mit Fakultät
4.2.9.5 Gründe gegen ec-Kartenaufladung
4.2.10 Vergleich „Traue dem System nicht“ mit Statistikfragen.
4.2.10.1 Alter
4.2.10.2 Geschlecht
4.2.10.3 Semester
4.2.10.4 Fakultät
4.2.11 Beurteilung der Funktionen in der Zukunft
4.2.11.1 Schließfacherweiterung und Bezahlung mit MultiCa
4.2.11.2 Zugangsberechtigung mit statistischen Fragen
4.2.11.3 Ausleihe
4.2.11.4 Kasse

5 Zusammenfassende Darstellung und Empfehlungen

Literaturverzeichnis

Anhang

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Keine Informationsmöglichkeit über die MultiCa

Abbildung 2: Kenntnisse der sonstigen Informationsmöglichkeiten

Abbildung 3: Individuelle Beantwortung

Abbildung 4: Informationsmöglichkeit Flyer

Abbildung 5: Informationsmöglichkeit Internet

Abbildung 6: Informationsmöglichkeit Einführungsveranstaltung

Abbildung 7: Informationsmöglichkeit Schwarzes Brett

Abbildung 8: Zufriedenheit der Informationsmöglichkeit vom Flyer

Abbildung 9: Bewertung nach der Höhe der Zufriedenheit mit dem Flyer

Abbildung 10: Zufriedenheit der Informationsmöglichkeit vom Internet

Abbildung 11: Bewertung nach der Höhe der Zufriedenheit vom Internet

Abbildung 12: Zufriedenheit der Informationsmöglichkeit vom Schwarzen Brett

Abbildung 13: Bewertung nach der Höhe der Zufriedenheit vom Schwarzen Brett

Abbildung 14: Zufriedenheit der Informationsmöglichkeit Einführung

Abbildung 15: Bewertung nach der Höhe der Zufriedenheit von der Einführung

Abbildung 16: Zufriedenheit der Informationsmöglichkeit von sonstigen

Abbildung 17: Bewertung nach der Höhe der Zufriedenheit von sonstigen

Abbildung 18: Individuelle Beantwortung der sonstigen Zufriedenheit

Abbildung 19: Validierungsfunktion

Abbildung 20: Fahrausweis

Abbildung 21: Bibliotheksfunktion

Abbildung 22: Bezahlung in der Mensa

Abbildung 23: Essens-/Getränkeautomaten

Abbildung 24: Kopierfunktion

Abbildung 25: Zufriedenheit Validierung in %

Abbildung 26: Zufriedenheit Fahrausweis in %

Abbildung 27: Zufriedenheit Bibliothek in %

Abbildung 28: Zufriedenheit Mensa in %

Abbildung 29: Zufriedenheit Essens- / Getränkeautomaten in %

Abbildung 30: Zufriedenheit Kopieren in %

Abbildung 31: Aufladung ec-Karte

Abbildung 32: Aufladung Kasse

Abbildung 33: Keine Nutzung der Zahlungsmöglichkeit

Abbildung 34: Wusste nicht, dass die Möglichkeit besteht

Abbildung 35: Keine ec-Karte vorhanden

Abbildung 36: Weiß nicht wie es funktioniert

Abbildung 37: Traue dem System nicht

Abbildung 38: Sonstige genannten Antworten

Abbildung 39: Sonstige Antworten zur MultiCa

Abbildung 40: Interesse an den Funktionen in der Zukunft

Abbildung 41: Bewertung der zukünftigen Funktionen: Schließfacherweiterung und Benutzung mit MultiCa

Abbildung 42: Bewertung der zukünftige Funktion: Zugangsberechtigung zu bestimmten Räumen

Abbildung 43: Bewertung der zukünftige Funktion: Ausleihe

Abbildung 44: Bewertung der zukünftige Funktion: Kasse

Abbildung 45: Häufigkeiten der SWS

Abbildung 46: Nutzung der MultiCa pro Woche

Abbildung 47: Alter der Befragten

Abbildung 48: Geschlechtsanteil der Befragten

Abbildung 49: Semester

Abbildung 50: Studienrichtung der Befragte

Abbildung 51: Stärke des Zusammenhangs (Quelle: eigene Darstellung)

Abbildung 52: Mittelwerte der Zufriedenheit mit einzelnen Funktionen

Abbildung 53: Vergleich der allgemeinen Zufriedenheit innerhalb der Fakultäten

Abbildung 54: Häufigkeit der Aufladung an der Kasse

Abbildung 55: Prozentwerte der Altersgruppe-Angaben bei Traue dem System nich

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Vorläufige Auswertung der Daten

Tabelle 2: Bereinigte Daten

Tabelle 3: Allgemeine Zufriedenheit

Tabelle 4: Individuelle Beantwortung zur Informationsmöglichkeit

Tabelle 5: Nennung der Zufriedenheit

Tabelle 6: Zufriedenheit Flyer

Tabelle 7: Zufriedenheit Internet

Tabelle 8: Zufriedenheit Schwarzes Brett

Tabelle 9: Zufriedenheit Einführung

Tabelle 10: sonstige Zufriedenheit

Tabelle 11: Individuelle Beantwortung zur Zufriedenheit

Tabelle 12: Validierungsfunktion

Tabelle 13: Fahrausweisfunktion

Tabelle 14: Bibliotheksfunktion

Tabelle 15: Bezahlung in der Mensa

Tabelle 16: Essens-/Getränkeautomatennutzung

Tabelle 17: Kopierfunktion

Tabelle 18 Zufriedenheit der Funktionen

Tabelle 19: Guthaben ec - Karte

Tabelle 20: Sonstige genannten Antworten zur Aufladung

Tabelle 21: Häufigkeiten der Variable "Schließfacherweiterung"

Tabelle 22: Häufigkeiten der Variablen „Bibliothekskasse“

Tabelle 23: Häufigkeiten der Variable „Geschlecht“

Tabelle 24: Geschlechtsanteil in den Fakultäten

Tabelle 25: Korrelation allgemeine Zufriedenheit mit Anzahl der bekannten Informationsmöglichkeiten

Tabelle 26: Chi-Quadrat Test zur Kreuztabelle allgemeine Zufrieden- heit mit ec-Karte

Tabelle 27: Ermittlung von Richtung und Stärke über Kendall-Tau-b

Tabelle 28: Chi-Quadrat Test zur Kreuztabelle allgemeine Zufrieden- heit mit Aufladung an der Kasse

Tabelle 29: Ermittlung der Signifikanz über Kendall-Tau-b

Tabelle 30: Chi-Quadrat Test zur allgemeinen Zufriedenheit und der Nichtnutzung der Zahlungsmöglichkeit

Tabelle 31: Ermittlung von Richtung und Stärke über Kendall-Tau-b

Tabelle 32: Kreuztabelle allgemeine Zufriedenheit mit ec-Kartenaufladung

Tabelle 33: Kreuztabelle allgemeine Zufriedenheit mit „nutze Zahlungsmöglichkeit nicht“

Tabelle 34: Kreuztabelle mit "an der Kasse" und "traue dem System nicht"

Tabelle 35: Korrelation zwischen allgemeiner Zufriedenheit und Nutzungsvorgängen

Tabelle 36: Korrelation zwischen allgemeiner Zufriedenheit und Alter

Tabelle 37: Chi-Quadrat Test zur Kreuztabelle allgemeine Zufriedenheit mit Geschlecht

Tabelle 38: Ermittlung von Richtung und Stärke über Kendall-Tau-b

Tabelle 39: Korrelation von allgemeiner Zufrieden- heit und Semester

Tabelle 40: Korrelation von Flyer und Alter

Tabelle 41: Chi-Quadrat Test zur Kreuztabelle von Flyer und Geschlecht

Tabelle 42: Ermittlung von Richtung und Stärke über Kendall-Tau-b

Tabelle 43: Korrelation zwischen Flyer und Semester

Tabelle 44: Chi-Quadrat Test zur Kreuztabelle Flyer mit Fakultät

Tabelle 45: Ermittlung der Signifikanz über Kendall-Tau-b

Tabelle 46: Korrelation Funktionen mit Nutzungsvorgängen (Teil 1)

Tabelle 47: Korrelation Funktionen mit Nutzungsvorgängen (Teil 2)

Tabelle 48: Korrelation von Validierung mit Alter

Tabelle 49: Chi-Quadrat Test zur Kreuztabelle Validierung und Geschlecht

Tabelle 50: Korrelation von Validierung und Semesteranzahl

Tabelle 51: Chi-Quadrat Test zur Kreuztabelle Validierung mit Fakultät

Tabelle 52: Ermittlung der Signifikanz über Kendall-Tau-b

Tabelle 53: Chi-Quadrat Test zur Kreuztabelle von Guthabenaufladung und Alter

Tabelle 54: Ermittlung von Richtung und Stärke über Kendall-Tau-b

Tabelle 55: Chi-Quadrat Test zur Kreuztabelle von Guthabenaufladung und Geschlecht

Tabelle 56: Ermittlung von Richtung und Stärke über Kendall-Tau-b

Tabelle 57: Chi-Quadrat Test zur Kreuztabelle von Guthabenaufladung und Semester

Tabelle 58: Ermittlung von Richtung und Stärke über Kendall-Tau-b

Tabelle 59: Chi-Quadrat Test zur Kreuztabelle Guthabenaufladung mit Fakultät

Tabelle 60: Ermittlung der Signifikanz über Kendall-Tau-b

Tabelle 61: Häufigkeiten der Angaben für keine EC-Nutzung

Tabelle 62: Chi-Quadrat Test zur Kreuztabelle Traue dem System nicht mit Alter

Tabelle 63: Chi-Quadrat Test zur Kreuztabelle Traue dem System nicht mit Geschlecht

Tabelle 64: Chi-Quadrat Test zur Kreuztabelle Traue dem System nicht mit Semester

Tabelle 65: Chi-Quadrat Test zur Kreuztabelle Traue dem System nicht mit Fakultät

Tabelle 66: Ermittlung der Signifikanz über Kendall-Tau-b

Tabelle 67: Korrelation von Schließfacherweiterung und Semester

Tabelle 68: Korrelation von Zugangsberechtigung mit Anzahl der Nutzung

Tabelle 69: Korrelation von Validierung mit Alter

Tabelle 70: Ermittlung von Richtung und Stärke über Kendall-Tau-b

Tabelle 71: Chi-Quadrat Test zur Kreuztabelle von Berechtigung und Fakultät

Tabelle 72: Ermittlung von Richtung und Stärke über Kendall-Tau-b

Tabelle 73: Korrelation von Berechtigung und Ausleihe

Abkürzungs- und Symbolverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einleitung

Die Verfasser studieren Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt „Marketing“ an der Fachhochschule (FH) Köln. Im Rahmen der Veranstaltung „Angewandte Marktforschung“ bei Herrn Prof. Dr. Esser wurde die Zufriedenheit mit der MultiCa unter den Studierenden der FH Köln untersucht.

Die FH Köln wurde 1971 aus diversen eigenständigen

Vorgängereinrichtungen gegründet. Zunächst entstanden 17 Fachbereiche. Diese wurden 2002 in folgende zehn Fakultäten überführt:

- Fakultät 01 - Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften
- Fakultät 02 - Fakultät für Kulturwissenschaften
- Fakultät 03 - Fakultät für Informations- und Kommunikationswissenschaft
- Fakultät 04 - Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
- Fakultät 05 - Fakultät für Architektur
- Fakultät 06 - Fakultät für Bauingenieurwesen und Umwelttechnik
- Fakultät 07 - Fakultät für Informations-, Medien- und Elektrotechnik
- Fakultät 08 - Fakultät für Fahrzeugsysteme und Produktion
- Fakultät 09 - Fakultät für Anlagen, Energie- und Maschinensysteme
- Fakultät 10 - Fakultät für Informatik und Ingenieurwissenschaften

Zunächst war die Fachhochschule für 7.800 Studierende ausgelegt. Das schnelle Wachstum führte jedoch zu zwischenzeitlich 22.000 Studierenden. Mittlerweile ist die Zahl wieder auf 18.000 gesunken, was sie aber immer noch zur größten Fachhochschule Deutschlands macht.1

Die MultiCa wurde zum Sommersemester 2008 an allen Fakultäten der Fachhochschule Köln eingeführt. Es handelt sich um eine Karte im Scheckkartenformat, die einerseits den klassischen Studierendenausweis und Fahrausweis ablöst. Sie wird aber auch als bargeldloses Zahlungsmittel in den Mensen und an den Kopiergeräten der FH Köln eingesetzt. In Zukunft sollen mit der MultiCa noch weitere Funktionen ermöglicht werden.

Der Name entstand aus dem technischen Namen für die Karte: multifunktionale Chipkarte der FH Köln. Hieraus wurde „multifunktionale Card“ und die Abkürzung ergab den nun verwendeten Namen MultiCa.

2 Untersuchungsfragestellung / Ziel & Zweck der Zufriedenheitsstudie; Hintergründe und Hintergrundmaterial

2.1 Untersuchungsfragestellung

Mit der Zufriedenheitsstudie soll zum Einen die allgemeine Zufriedenheit der Studierenden mit der MultiCa aufgezeigt werden. Zum Anderen sollen auch detaillierte Ergebnisse zur Beschaffung und Bekanntheit der Informationsmöglichkeiten, sowie die Zufriedenheit der Studierenden mit den Informationsmöglichkeiten erhoben werden.

Des Weiteren wird die Kenntnis über die Funktionen der Karte, als auch deren Zufriedenheit unter den Studierenden erhoben. Im Zuge dessen wird ebenfalls die Nutzung des ec-Karten-Terminals - welches zur Aufladung der MultiCa mit Guthaben dient - erhoben. Hier fiel den Verfassern auf, dass es an der Fakultät 04 viele Studenten gibt, die die Karte nicht am dafür vorgesehenen Terminal aufladen, sondern die Karte an der Kasse aufladen lassen. Diese Möglichkeit ist jedoch eigentlich nur für Notfälle vorgesehen. Hier soll ermittelt werden, woran es liegt, dass viele Studenten das Terminal nicht nutzen, und ob es an anderen Fakultäten ähnlich ist.

Außerdem wird das Interesse an zukünftigen technischen Neuerungen, die im Rahmen der MultiCa möglich sind, abgefragt. Hierzu zählt z.B. eine Zugangskontrolle zu bestimmten Räumen.

Auch ein wichtiges Element der Befragung stellt die Abfrage des Nutzungsverhaltens dar. Hierzu wird die Semesterwochenstundenzahl sowie die Nutzungsvorgänge pro Woche erhoben, um beispielsweise zu sehen ob sich in Abhängigkeit der Zeit, die ein Student an der FH verbringt, unabhängig von der persönlichen Einstellung zur MultiCa, das Nutzungsverhalten verändert.

Zum Schluss folgen zunächst zwei offene Fragen, in denen nochmals ganz allgemein nach den persönlich positiven und negativen Assoziationen mit der MultiCa gefragt wird. Dann folgt der statistische Teil mit Fragen zu Alter, Geschlecht, dem derzeitigen Semester und der Fakultätszugehörigkeit.

2.2 Ziel & Zweck der Zufriedenheitsstudie

Ziel ist es, der Projektleitung des Projektes „MultiCa“ der FH Köln zu zeigen wie sich die Studierenden über die MultiCa informieren und wie gut die Informationen aus ihrer Sicht sind. Des Weiteren wird erhoben, wie sich die Studierenden mit den Funktionen auskennen und wie zufrieden sie damit sind. Zusätzlich wird auch versucht eine Erklärung für die innerhalb der Fakultäten unterschiedliche Nutzungsintensität der Guthabenterminals zu finden. Außerdem soll das Interesse an weiteren Neuerungen ermittelt werden.

Die Neuerungen konnten auf Grund der Rücksprache und der guten Zusammenarbeit mit den Projektleiterinnen Frau Salvagno und Frau Kirschstein bereits in die Befragung aufgenommen werden. Somit ist diese Arbeit auch ein Mehrwert für die FH Köln, und wird von nachhaltiger Bedeutung sein.

2.3 Hintergründe und Hintergrundmaterial

Der Auslöser für die Entscheidung dieser Thematik war, die Tatsache, dass die Verfasser nicht wussten, dass mit der MultiCa die Möglichkeit besteht zu kopieren. Nach Rücksprache mit anderen Studierenden der FH Köln wurde klar, dass dieser Informationsmangel bei mehreren Studierenden besteht. Daher drängte sich die Frage auf, wie hoch der Informationsstand an den anderen Fakultäten der FH Köln ist. So kam den Verfassern die Idee, diese Frage im Rahmen der Veranstaltung „Angewandte Marktforschung“ zu beantworten.

Nachdem das Thema durch Prof. Dr. Esser genehmigt wurde, suchte das Team den Kontakt mit der Projektleitung der FH Köln, um das Thema auch hier vorzustellen und eine Rückmeldung über die Relevanz der Fragestellung zu bekommen. Das Interesse war hier sehr groß, da eine so detaillierte Befragung seit der Einführung der MultiCa noch nicht durchgeführt worden ist.

Lediglich eine allgemeine Befragung zum grundsätzlichen Interesse an der MultiCa wurde vor der Einführung durchgeführt. Diese sagte nur aus, dass eine Karte mit der alle wichtigen Funktionen kombiniert werden, interessant ist. Denn zu diesem Zeitpunkt bekam jeder Studierende zusätzlich zu seinem Studentenausweis noch einen Bibliotheksausweis sowie, auf Wunsch, eine Kopierkarte. Diese Funktionen sind nun, wie oben erwähnt, in der MultiCa enthalten.

Diese ex ante Befragung gibt jedoch keinen Aufschluss über das Nutzungsverhalten und die Zufriedenheit mit der Karte.

3 Methoden

Im Folgenden wird zunächst auf das Marktforschungsdesign eingegangen. Danach folgt die Erläuterung des Fragebogens.

3.1 Bestimmung des Marktforschungsdesign

Dieses Kapitel behandelt zuerst die Grundgesamtheit, dann folgen Stichprobe und Messinstrumente.

3.1.1 Grundgesamtheit

Die Grundgesamtheit heißt auch Population und bildet die Menge aller Elemente, auf die sich die Forschungsaussagen beziehen sollen. Die Definition der Grundgesamtheit steht und fällt mit der Definition ihrer Einzelelemente. Deshalb müssen im Vorfeld begriffliche Analysen durchgeführt werden bezüglich den zeitlichen, örtlichen und sachlichen Gesichtspunkten.

Da es sich um die Zufriedenheit der Studenten der Fachhochschule Köln bezüglich der MultiCa handelt, sind die Antworten von allen in Frage kommenden Personen von Interesse und es muss keine spezielle Abgrenzung beachtet werden. Für unsere Umfrage bedeutet dies, dass alle Studenten der einzelnen Fakultäten der Fachhochschule Köln in die Grundgesamtheit aufzunehmen sind.

In einem weiteren Schritt ist das Gesamtvolumen der Grundgesamtheit zu bestimmen. Hierbei muss festgelegt werden, wie viele Personen zu der Grundgesamtheit zählen. Da diese Größe die Basis für die folgenden Erhebungs- und Berechnungsverfahren bildet, ist sie von besonderer Bedeutung. Zum Zeitpunkt der Befragung betrug die Anzahl der Studenten der Fachhochschule Köln 18.000.

Der letzte Schritt beinhaltet die Frage, wie es möglich ist, alle Studenten der Fachhochschule Köln zu erreichen. Diese Forderung zu erfüllen ist in der Praxis oft mit erheblichen Problemen verbunden. Denn wie beschafft man sich exakte Daten wie Adressen, Telefon- und Handynummern sowie Internetanschriften?

Dieser Vorgang war aus Datenschutzgründen nicht möglich aber auch nicht von Bedeutung, da sich die Verfasser für einen Online- Fragebogen entschieden haben. Sobald sich die Studenten der Fachhochschule im E- Learning Portal bzw. bei ILIAS einloggten, kam eine Benachrichtigung, dass ein Fragebogen zur Zufriedenheitsstudie der MultiCa vorliegt und Sie diesen bitte beantworten sollten. Somit besteht die Möglichkeit, dass jeder einzelne Student die Möglichkeit hat, bei der Befragung teilzunehmen.

3.1.2 Stichprobe

Genaue Ergebnisse von Inhalten und Häufigkeiten lassen sich nur dann gewinnen wenn alle infrage kommenden Auskunftspersonen antworten.2 Daher wurde sich für eine Onlinebefragung entschieden, die aus organisatorischer Sicht gewährleistet, dass alle Studenten die Möglichkeit haben teilnehmen. Das heißt, es wurde sich für eine repräsentative Vollerhebung entschieden.

Die Vollerhebung bezieht sich auf alle Elemente der Grundgesamtheit.3

Entscheidend ist hierbei, dass alle die gleiche Chance haben müssen in die Befragung zu gelangen. Somit kann der sogenannte Zufallsfehler mathematisch bestimmt werden.

Das bedeutet, je größer die Anzahl der zufällig gewählten Einheiten, desto größer ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass sie in ihrer Zusammensetzung der Grundgesamtheit entspricht.

Die Verfasser haben sich für eine zufallsorientierte Vollerhebung entschieden. Die Zahl der Stundenten die an der 14-tägigen Befragung teilgenommen haben, beträgt 1571.

Da es eine Online-Befragung war und die Studenten sich somit selber aussuchen konnten, ob Sie den Fragebogen ausfüllen wollen, spricht man von einer sogenannten selbstrekrutierenden Befragung.

3.1.3 Messinstrumente

Um zu gewährleisten, dass die massenhaft anfallenden Einzelauskünfte miteinander vergleichbar, damit auch wiederholbar und überprüfbar sind4, haben sich die Verfasser für einen standardisierten Fragenbogen entschieden.

Aus ökonomischer Sicht konnten so in Form eines Online Fragebogens kostengünstig und schnellstmöglich benötigte Informationen durch die Studentenportale erhoben werden.

Andere Messinstrumente wie Beobachtung, Experiment oder Panel wären für die Datenerhebung nicht von Relevanz gewesen.

Telefonische Interviews waren anhand des erwähnten Problems der Datenschutzvorschriften nicht durchführbar und persönliche Befragungen wären zu kosten- und zeitaufwendig gewesen.

3.2 Aufbau des Fragebogens

3.2.1 Vorgehensweise

Vor dem Entwurf des Fragebogens informierten sich die Verfasser wie bereits in 2.2 erwähnt bei den verantwortlichen Projektleitern der MultiCa; Frau Kirchstein und Frau Salvagno.

Der Focus des Gespräches war, welche oder ob bereits ähnliche Studien zur MultiCa durchgeführt wurden und welche Ziele wir mit der Befragung zur MultiCa erreichen könnten.

Nach diesem Gespräch entwickelten die Verfasser in einer Brainstormingsitzung einen Fragebogen, der dann nochmals mit den beiden verantwortlichen Projektleitern sowie Herr Prof. Dr. Esser abgestimmt wurde.

3.2.2 Entwicklung des Fragebogens

Bevor eine genaue Struktur festgelegt werden kann,

- ist das Untersuchungsziel genau festzulegen: Was will man
erreichen?
- sind die Programmfragen festzuhalten: Was muss inhaltlich gefragt
werden?
- kann ich diese in Textfragen übersetzen: Wie stellt man bestmöglich die Fragen5

Um durch die Online-Befragung der Studenten der Fachhochschule Köln eine Zufriedenheitsanalyse zur MultiCa durchzuführen, ist es enorm wichtig, dass die Fragen sowie die Fragefolge so einfach und unmissverständlich wie möglich sind.

Des Weiteren sollte keine Überfragung erfolgen, sondern nur die wichtigsten Fragen gestellt werden, damit die Studenten nicht das Interesse verlieren.

So war das Ziel, dass die Verfasser wenige aber dafür für die Studie wichtige Fragen stellen und somit die Beantwortung des Fragebogens nicht länger als 5 Minuten dauern sollte.

Es bestehen zahlreiche Möglichkeiten, Fragen zu stellen, wobei sowohl die Frage- als auch die Antwortmöglichkeiten variieren.

Zu unterscheiden sind direkte und indirekte Fragen,

- Direkte Fragen wird man stellen, wenn zu erwarten ist , dass der
Befragte bereit ist, darauf ehrlich und genau zu antworten
- Indirekte Fragen sind dann empfehlenswert, wenn zu erwarten ist,
dass der Befragte nicht seine wirkliche Einstellung und sein Verhalten angibt, sondern opportunistisch antwortet bzw. aufgrund seines Wissenstandes die Frage in direkter Form nicht beantworten kann oder will6 sowie offene und geschlossene Fragen

- Bei offenen Fragen können die Befragten innovative Ideen
einbringen was die Auswertung erschwert da bei einer Fülle von unterschiedlichen Antworten diese erst zu einheitlichen Gruppen zusammengeführt werden müssen
- Geschlossene Fragen haben den Vorteil, dass aufgrund von
vorgegeben Antwortmöglichkeiten die Auswertung erleichtert wird.

Die Verfasser haben sich für direkte und eine Mischung zwischen offenen und geschlossenen Fragen entschieden, wobei verstärkt geschlossene Fragen aufgrund der Fülle von Befragten gewählt wurden. Jedoch sollte auf innovative Vorschläge nicht verzichtet werden und somit haben die Verfasser auch offene Fragen einfließen lassen. Die Fragestellung wurde weitgehend vom Allgemeinen ins Spezielle vorgenommen, wobei Standardfragen wie Alter, Geschlecht, Fakultätszugehörigkeit usw. ans Ende des Fragebogens gesetzt worden sind, damit nicht direkt anfangs eine gewisse Langeweile einsetzt. Bei der Skalierung haben sich die Verfasser für die Nominal,- und Intervallskalierung entschieden.

Unter Skalierung versteht man die Entwicklung seines Maßstabes (einer Skale) zur Messung der Merkmalsausprägungen bei den betrachteten Untersuchungseinheiten.

Das Skalenniveau bestimmt die mathematischen Eigenschaften einer Skala und damit den Informationsgehalt der zu erheben Daten. Bei der Nominalskalierung werden die Merkmalsausprägungen klassifiziert, also in Kategorien eingeteilt bzw. Attributen zugeordnet.

Der Vergleich der Merkmalsausprägung zweier Objekte beschränkt sich auf die Frage, ob die beiden Merkmalsausprägungen übereinstimmten oder nicht.7

Allerdings erfolgt die Messung bei der Intervallskalierung in konstanten Maßeinheiten, so dass Distanzangaben möglich sind. Man kann also Aussagen der Form treffen, dass die Merkmalsausprägung eines Objektes A die eines Objektes B um einen bestimmten Betrag übertrifft.8

3.2.3 Aufbaustruktur des Fragebogens

1. Frage zur allgemeinen Zufriedenheit

Die erste Frage sollte also den Vorstellungen der Befragten zum Thema entsprechen, d.h. sie muss sofort einen Zusammenhang zum Thema herstellen, eindeutig relevant sein, das Interesse und die Neugier der Befragten wecken und so einfach wie möglich formuliert sein9. Dies ist enorm wichtig um den Befragten die Angst vor einer eventuell zu komplizierten Fragestellung zu nehmen um so die Abbruchquote so gering wie möglich zu halten.

Es ist eine geschlossen Frage mit Intervallskalierung.

2. Fragen der allgemeinen Informationsmöglichkeiten über die MultiCa und deren Bewertung

Frage eins war eine Einzelfrage, doch diese sollten nicht über den gesamten Fragebogen verteilt, sondern in zusammenhängende Themenbereiche gegliedert werden. In jedem Themenbereich sollten mehrere Fragen gestellt werden.

Mit den Fragen zwei und drei wollten die Verfasser herausfinden, wie der Informationsstand der Studenten bezüglich der MultiCa ist. Denn vor der Frage, welche Funktionen Sie kennen, war es wichtig zu erfahren ob sie ausreichend informiert worden sind und ob die Studenten es als zufriedenstellend einstufen.

Die Fragen zwei und drei sind Mischungen aus offenen und geschlossenen Fragen.

Dadurch konnten die Befragten bei „sonstiges“ eintragen, ob es noch andere Informationsmöglichkeiten gab und wie zufrieden sie mit denen sind.

Die Frage 2 ist nominal skaliert und Frage 3 wurde mit Intervallskalierung gemessen.

3. Fragen zum Informationsstand und Zufriedenheit der Studenten bezüglich den Funktionen von der MultiCa

Um ein fließenden Übergang zu ermöglichen, beziehen sich die Verfasser nun bei Frage vier auf die Bekanntheit der einzelnen Funktionen und bei Frage fünf auf die jeweilige Zufriedenheit.

Für den Fall, dass die aufgeführten Funktionen der MultiCa einigen Studenten nicht bekannt waren, konnte man noch „unbekannt“ ankreuzen um die Verzerrungen der Ergebnisses so klein wie möglich zu halten. Frage vier und fünf sind geschlossene Fragen, wobei Frage vier nominal und Frage fünf metrisch skaliert ist.

4. Fragen in Bezug auf die Kartenaufladung

Die Fragen sechs und sieben befassen sich primär mit dem Thema der Kartenaufladung. Diese Frage wurde gestellt um zu erfahren, welche Funktion zur Kartenaufladung genutzt werden und welche Probleme die Stundenten damit verbinden könnten.

Die Frage sechs ist nominal geschlossen und Frage sieben ist ebenfalls nominal skaliert doch offen gestellt, damit die Studenten eventuell noch andere Probleme erwähnen können, als die bereits Aufgeführten.

5. Beurteilung von Funktionen, die in Zukunft eingeführt werden sollen

Nach Informationsaustausch mit den Projektleitern und deren Pläne bezüglich der MultiCa wurde die Frage gestellt, wie die Studenten die für die Zukunft geplante Funktionserweiterungen bewerten würden. Die achte Frage wurde geschlossen gestellt und die Messung erfolgte per Intervallskalierung

6. Bewertung was an der MultiCa als gut bzw. schlecht empfunden wird

Die neunte Frage haben wir offen gestellt um innovative Verbesserungsvorschläge oder Kritiken von den Studenten zu erhalten.

7. Allgemeine Fragen

Erst am Ende des Fragebogens sollten demographische und personenbezogene Fragen gestellt werden, da diese Fragen für den Befragten weniger interessant sind. Sie können unter Umständen langweilen und werfen eher die Frage nach deren Verwendung auf. Außerdem wirken diese Fragen persönlich und könnten zum Abbruch der Befragung führen. Kommen diese Fragen erst spät, hat sich der Befragte bis hierher engagiert und den Fragebogen ausgefüllt. Daher ist es wahrscheinlich, dass er nun auch noch diese letzten paar Fragen beantwortet, da ein Ende in Sicht ist und seine bisher gemachte Arbeit nicht umsonst sein soll.10

Die Fragen 10, 11 und 12 sind offene Fragen bezüglich des Alters der Stundenten, welches Semester sie sind und die Anzahl der Semesterwochenstunden.

Die Frage 13 nach der Fakultätszugehörigkeit ist nominalskaliert

3.2.4 Pretest

Die erste Version des Fragebogens wurde empirisch im Rahmen eines Pretests von 8 Studenten überprüft.

Nach dem Ausfüllen sollte der gesamte Fragebogen nach folgenden beschriebenen Kriterien überprüft werden:

- Gibt es schwer verständliche Fragen?
- Sind die Anweisungen verständlich?
- Gibt es sprachliche oder lexikalische Überforderungen oder
Brüche?
- Bieten die Skalierungen genügend Differenzierung, und sind sie
auch nicht zu weit aufgefächert?
- Ist im Aufbau ein roter Faden erkennbar?
- Wird der Spannungsbogen beim Ausfüllen erhalten?

Durch die Ergebnisse des Pretests kann eine erneute Ausarbeitung der Fragen bzw. des Erscheinungsbildes notwendig werden. Ist der Pretest zur Zufriedenheit verlaufen, kann die eigentliche Befragung gestartet werden.11 Bei der Auswertung haben sich folgende Probleme ergeben, die im Folgenden beschrieben werden.

3.2.5 Probleme der Fragestellungen

Punkt 1.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Mehrere Dimensionen innerhalb einer Fragestellung sind zu vermeiden, ansonsten wird die Antwort u.U. genauso mehr- dimensional und bei der Auswertung besteht in der Regel keine Möglichkeit mehr, herauszufinden, auf was sich die Antwort exakt bezieht.12

Aus diesem Grunde, wurde beiden Fragen jeweils nochmals in einzelne Fragestellungen unterteilt.

Punkt 2

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Bei dieser Formulierung gab es einige Verständnisschwierigkeiten bei den Befragten, so dass die Verfasser den Ausdruck Validierung im neuen Fragenbogen nochmals in der Fragestellung umschrieben haben.

Punkt 3

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die Frage 3 bzw. 3a. haben die Verfasser in zwei einzelne Fragen geändert und bei den Antwortmöglichkeiten nochmals eine offene Frage hinzugefügt;

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Diese Änderung wurde durchgeführt, um eventuell andere Probleme der Studenten bei der Kartenaufladung zu erfahren.

Punkt 4

4. Wie beurteilen Sie die folgenden zusätzlichen Funktionen, die in Zukunft (in 1-2 Semestern) eingeführt werden sollen?

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Bei dieser Frage wurden im Nachhinein noch die Möglichkeiten „Ausleihe“ sowie „Kasse(z. B Bezahlung von Gebühren)“ hinzugefügt

Punkt 5

6. Bitte beurteilen Sie nun Ihre allgemeine Zufriedenheit mit der MultiCa.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Diese Frage wurde im endgültigen Fragebogen als erstes gestellt aufgrund der im Kapitel 3.2.3 genannten Eigenschaften (sofortiger Zusammenhang mit Thema, Angst vor eventuell zu komplizierten Fragen nehmen usw.)

Punkt 6

7. Gibt es Ihrerseits Vorschläge für Verbesserungen an bestehenden Funktionen oder zusätzliche Funktionen?

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Diese Frage wurde zum Zwecke der vereinfachten und unkomplizierten Fragestellung in zwei offene Fragen umgeändert und zwar;

- Was finden Sie an der Multica gut?
- Was finden Sie an der MultiCa schlecht?

4 Ergebnisse

4.1 Univariate Auswertung

Die univariaten Verfahren zur Auswertung von Daten betrachten lediglich eindimensionale Häufigkeitsverteilungen. Diese werden bei der univariaten Auswertung systematisiert und übersichtlich dargestellt. Des Weiteren können zur Charakterisierung Lage- und Streuparameter ermittelt werden.13

Zu diesen zählt das arithmetische Mittel, welches den Durchschnitt misst. Es erfordert metrisches Skalenniveau.14

Der Median ist der 50% Punkt, das heißt 50% der Werte liegen über dem Median und 50% der Werte liegen darunter.15

Hinzu kommen die Streuungsparameter. Sie geben an wie stark die Werte der Häufigkeitsverteilung um den Mittelwert streuen.16

Die Varianz zeigt die quadratische mittlere Abweichung der einzelnen Werte an. Die Standardabweichung, die Quadratwurzel aus der Varianz, zeigt Fehlerintervalle um das Arithmetische Mittel an.17

4.1.1 Bereinigte Daten

Die Auswertung des Fragebogens ergab folgende Resultate:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 1: Vorläufige Auswertung der Daten

Bei dem Online-Fragebogen gab es 1571 Nennungen, jedoch wurden Auffälligkeiten noch bereinigt.

Zum Beispiel beim Alter, Semester und einigen anderen Antworten konnte von vornherein ausgeschlossen werden, dass die Auswertung aussagekräftig und plausibel ist (rot markiert). Nach der Analyse der Datensätze konnte eine bereinigte Form als Grundlage dienen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 2: Bereinigte Daten

Die bereinigten Daten weisen jetzt logische Daten auf. Beim Alter z.B. wurde das Minimum auf 18 und das Maximum auf 52 festgelegt. Der Mittelwert beträgt ca. 23,97 Jahre.

Somit wurden acht Antworten aus den Datensätzen nicht berücksichtigt, somit ergibt sich ein Wert von 1563 Nennungen.

4.1.2 Allgemeine Zufriedenheit

Die erste Frage bei dem Online-Fragebogen, war die allgemeine Zufriedenheit mit der MultiCa. Bei der allgemeinen Zufriedenheit ergab sich ein Wert von 1563 mit einem Mittelwert von 3,83. Der Mittelwert tendiert Richtung vier, was für eine gute Zufriedenheit der Studierenden mit der MultiCa aufweist. Die Standardabweichung beträgt 1,177.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 3: Allgemeine Zufriedenheit

4.1.3 Kenntnisse über die Informationsmöglichkeiten der MultiCa

In der zweiten Frage sollten die Informationsmöglichkeiten genannt werden, die die Studenten über die MultiCa kennen.

Dabei gab es folgende Antworten zur Auswahl:

- keine Informationsmöglichkeit bekannt
- sonstiges und zwar
- Flyer
- Internetseite (www.fh-koeln.de/multica)
- Einführungsveranstaltung
- Schwarzes Brett

Im Folgenden werden die Nennungen und der prozentuale Anteil aufgeführt.

4.1.3.1 Keine Informationsmöglichkeiten bekannt

Bei der Antwortmöglichkeit „keine Informationsmöglichkeit bekannt“ gaben von 1563 Befragten insgesamt 463 an, dass sie keine Informationsmöglichkeit kennen. Was prozentual einen Wert von über 28% ausmacht.

Das bedeutet, dass alle Informationsmöglichkeiten den 463 Befragten unbekannt sind.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Keine Informationsmöglichkeit über die MultiCa

4.1.3.2 Sonstige Informationsmöglichkeit

Bei den sonstigen Informationsmöglichkeiten gab es 44 Nennungen bei der offenen Frage „sonstiges, und zwar:“. Alle Antworten wurden im Nachhinein in bestimmte Rubriken eingeteilt und zu folgenden Aussagen zusammengefasst:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 4: Individuelle Beantwortung zur Informationsmöglichkeit

Die grafische Darstellung der Nennungen der sonstigen Informationsmöglichkeiten sieht wie folgt aus:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Kenntnisse der sonstigen Informationsmöglichkeiten

Die grafische Darstellung der offenen Fragen bezogen auf die 44 Nennungen bzw. 3% sieht wie folgt aus:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3: Individuelle Beantwortung

Die Grafik macht deutlich, dass unter den Studenten ein großer Kommunikationsaustausch stattfindet. Mehr als ein Drittel erfuhr von den Informationsmöglichkeiten von anderen Studenten.

[...]


1 Vgl. http://www.fh-koeln.de/fh_www/hochschule/geschichte/

2 Vgl. Berekoven, Marktforschung, Seite 50 ff

3 Vgl. Berekoven, Marktforschung, Seite 51

4 Vgl. Berekoven, Marktforschung, Seite 107

5 Weis/Steinmetz, Marktforschung, S. 125

6 Weis/Steinmetz, Marktforschung, S. 129

7 vgl. Homburg/ Krohmer, S.74

8 vgl. Homburg/ Krohmer, S.74

9 vgl. Schnell, S.338

10 vgl. www.fragebogen.de

11 Vgl. Beywl/Schepp-Winter 2000, S. 57)

12 Vgl. http://www.fragebogen.de

13 Vgl. Berekoven, Eckert, Ellenrieder, Marktforschung, S. 198

14 Vgl. Berekoven, Eckert, Ellenrieder, Marktforschung, S. 1200

15 Vgl. Berekoven, Eckert, Ellenrieder, Marktforschung, S. 200

16 Vgl. Berekoven, Eckert, Ellenrieder, Marktforschung, S. 201

17 Vgl. Berekoven, Eckert, Ellenrieder, Marktforschung, S. 201

Ende der Leseprobe aus 116 Seiten

Details

Titel
Studie über die Zufriedenheit mit der multifunktionalen Chipkarte an der FH Köln
Untertitel
Erhebung – Auswertung - Analyse
Hochschule
Technische Hochschule Köln, ehem. Fachhochschule Köln
Veranstaltung
Marktforschung
Note
1,7
Autor
Jahr
2008
Seiten
116
Katalognummer
V154522
ISBN (eBook)
9783640675302
ISBN (Buch)
9783640675708
Dateigröße
1855 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Studie, Zufriedenheit, Chipkarte, Köln, Erhebung, Auswertung, Analyse
Arbeit zitieren
B M (Autor), 2008, Studie über die Zufriedenheit mit der multifunktionalen Chipkarte an der FH Köln, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/154522

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