Dieses Handbuch soll ein Nachschlagewerk und eine Arbeitshilfe für studentische Praktikanten/ -innen darstellen.
Es soll Praktikanten/ -innen geholfen werden, ein maßgeschneidertes, theoretisches Grundlagen-, bzw. Hintergrundwissen zu erlangen, und den Einblick in den Beruf eines Sozialarbeiters bei den Sozialen Diensten der Justiz zu konkretisieren und intensivieren. Weiter soll dieses Handbuch ein Leitfaden für Praxisanleiter/ -innen, zur Erstellung eines Ausbildungsplans und zur Verfolgung von Ausbildungszielen sein.
Inhaltsverzeichnis
- Vorwort
- Abkürzungsverzeichnis
- 1. Geschichte
- 1.1 Strafaussetzung zur Bewährung und Bewährungshilfe
- 1.2 Gerichtshilfe
- 1.3 Täter- Opfer- Ausgleich
- 1.4 Soziale Dienste der Justiz
- 2. Aufbau und Organisation der deutschen Justiz
- 2.1 Gerichtsorganisationen
- 2.1.1 Verfassungsgerichtsbarkeiten
- 2.1.1.1 Verfassungsgerichtsbarkeit des Bundes
- 2.1.1.2 Verfassungsgerichtsbarkeit der Länder
- 2.1.2 Die ordentliche Gerichtsbarkeit
- 2.1.2.1 Zivilgerichtsbarkeit
- 2.1.2.2 Strafgerichtsbarkeit
- 2.1.3 Die außerordentliche Gerichtsbarkeit
- 2.1.3.1 Verwaltungsgerichtsbarkeit
- 2.1.3.2 Finanzgerichtsbarkeit
- 2.1.3.3 Arbeitsgerichtsbarkeit
- 2.1.3.4 Sozialgerichtsbarkeit
- 2.1.1 Verfassungsgerichtsbarkeiten
- 2.2 Der Strafprozess
- 2.2.1 Die Staatsanwaltschaft
- 2.2.2 Ermittlungs-, Vorverfahren
- 2.2.3 Zwischenverfahren
- 2.2.4 Hauptverfahren
- 2.2.5 Gerichtshilfe
- 2.2.6 Täter- Opfer- Ausgleich
- 2.3 Strafaussetzung zur Bewährung
- 2.3.1 Rechtsgrundlagen
- 2.3.2 Inhalte der Bewährungshilfe
- 2.2.4 Die Sozialen Dienste der Justiz im Land Brandenburg
- 3. Praktikum
- 3.1 rechtliche Grundlagen
- 3.1.1 Garantenpflicht
- 3.1.2 Schweigepflicht
- 3.1.3 Zeugnisverweigerungsrecht
- 3.1.4 Anzeigepflicht
- 3.1.5 Datenschutz
- 3.2 Dienstrechtliche Stellung des Praktikanten
- 3.1 rechtliche Grundlagen
- Quellenverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Dieses Handbuch dient als Nachschlagewerk und Arbeitshilfe für studentische Praktikanten/-innen bei den Sozialen Diensten der Justiz im Land Brandenburg. Es soll ihnen helfen, ein theoretisches Grundlagenwissen zu erlangen und den Beruf eines Sozialarbeiters in diesem Bereich besser zu verstehen. Außerdem soll es Praxisanleitern/-innen als Leitfaden für die Erstellung von Ausbildungsplänen und die Verfolgung von Ausbildungszielen dienen.
- Geschichtliche Entwicklung der Gerichtshilfe, Bewährungshilfe, des Täter-Opfer-Ausgleichs und der Sozialen Dienste der Justiz
- Aufbau und Organisation der deutschen Justiz, insbesondere der Strafgerichtsbarkeit
- Ablauf und Organisation des Strafprozesses mit seinen Beteiligten, wie der Staatsanwaltschaft, der Gerichtshilfe und des Täter-Opfer-Ausgleichs
- Strafaussetzung zur Bewährung, inklusive Rechtsgrundlagen und Inhalten der Bewährungshilfe
- Rechtliche Grundlagen und dienstrechtliche Stellung von Praktikanten/-innen bei den Sozialen Diensten der Justiz im Land Brandenburg
Zusammenfassung der Kapitel
Kapitel 1 beleuchtet die historische Entwicklung der Gerichtshilfe, der Bewährungshilfe, des Täter-Opfer-Ausgleichs und der Sozialen Dienste der Justiz. Kapitel 2 bietet eine detaillierte Beschreibung des Aufbaus und der Organisation der deutschen Justiz, mit besonderem Fokus auf die Strafgerichtsbarkeit. Der Strafprozess in seiner Organisation und seinem Ablauf wird ebenfalls erläutert, einschließlich der beteiligten Akteure wie der Staatsanwaltschaft, der Gerichtshilfe und des Täter-Opfer-Ausgleichs. Kapitel 2 befasst sich außerdem mit der Strafaussetzung zur Bewährung, ihren Rechtsgrundlagen und den Inhalten der Bewährungshilfe, sowie mit der Organisation der Sozialen Dienste der Justiz im Land Brandenburg. Kapitel 3 behandelt wichtige Fakten für Praktikanten/-innen bei den Sozialen Diensten der Justiz im Land Brandenburg, einschließlich der relevanten rechtlichen Grundlagen und der dienstrechtlichen Stellung von Praktikanten/-innen, am Beispiel der FH Potsdam.
Schlüsselwörter
Gerichtshilfe, Bewährungshilfe, Täter-Opfer-Ausgleich, Soziale Dienste der Justiz, Strafgerichtsbarkeit, Strafprozess, Strafaussetzung zur Bewährung, Rechtsgrundlagen, Praktikanten/-innen, rechtliche Grundlagen, dienstrechtliche Stellung
Häufig gestellte Fragen
Welche Aufgaben haben die Sozialen Dienste der Justiz in Brandenburg?
Die Sozialen Dienste umfassen die Bewährungshilfe, die Gerichtshilfe und den Täter-Opfer-Ausgleich, um Straffällige zu resozialisieren und die Justiz bei Entscheidungen zu unterstützen.
Was ist der Unterschied zwischen Bewährungshilfe und Gerichtshilfe?
Die Bewährungshilfe betreut Verurteilte nach einer Strafaussetzung, während die Gerichtshilfe im Vorfeld des Urteils soziale Hintergründe der Beschuldigten für das Gericht ermittelt.
Welche rechtlichen Pflichten haben Praktikanten in der Justiz?
Praktikanten unterliegen der Schweigepflicht, dem Datenschutz und haben eine Garantenpflicht sowie spezifische Anzeigepflichten bei geplanten Straftaten.
Wie funktioniert der Täter-Opfer-Ausgleich (TOA)?
Der TOA ist ein Verfahren zur außergerichtlichen Konfliktbeilegung, bei dem unter Moderation eine Wiedergutmachung zwischen Täter und Opfer angestrebt wird.
Was bedeutet Strafaussetzung zur Bewährung?
Eine Freiheitsstrafe kann unter bestimmten Auflagen zur Bewährung ausgesetzt werden, wobei der Verurteilte in Freiheit bleibt, aber von einem Bewährungshelfer betreut wird.
- 2.1 Gerichtsorganisationen
- Quote paper
- Franziska Lingner (Author), 2010, Handbuch für studentische Praktikanten/-innen bei den Sozialen Diensten der Justiz im Land Brandenburg , Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/154600